Lifestyle

Zwei Brillenbären-Jungtiere im Zoo Zürich geboren – Genetik besonders wertvoll

Seit Kurzem durchstreifen zwei junge Brillenbären zusammen mit ihrer Mutter den Sangay Bergnebelwald im Zoo Zürich. Vater der beiden ist das aus den USA stammende Männchen Raymi. Seine Genetik und somit auch sein Nachwuchs sind für die Reservepopulation der bedrohten Bärenart besonders wertvoll. Neugierig und vorsichtig zugleich erkunden die beiden Jungtiere ihren Lebensraum im Zoo Zürich. Jeder Baum, jeder Stein, jeder Busch – alles ist spannend. Allzu weit von ihrer Mutter entfernen sie sich aber nicht. Erst vor wenigen Tagen hat das Trio die Wurfbox erstmals verlassen.

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Einheimische Wildblumen: Wichtige Arten und warum das richtige Saatgut entscheidend ist

Eine Wildblumenwiese im Garten ist kein Zeichen von Nachlässigkeit – sie ist ein bewusster Entscheid für die Natur. Und sie kann ausserordentlich schön sein. In der Schweiz sind über 45 Prozent der einheimischen Wildbienenarten gefährdet. Private Gärten können dabei echte Refugien sein – aber nur, wenn das richtige Saatgut verwendet wird. Denn nicht jede bunte Mischung aus dem Baumarkt hält, was sie verspricht. Der SRF Kassensturz testete 2021 zehn Wildblumenmischungen aus Schweizer Supermärkten und Baumärkten. Das Ergebnis war ernüchternd: Manche Mischungen enthielten kaum einheimische Arten. „Es gibt Mischungen, die fast ausschliesslich aus nicht einheimischen Arten bestehen – Arten, welche Schäden anrichten können, weil sie einheimische Pflanzen verdrängen", kritisierte Juror Stefan Eggenberg. Wer wirklich etwas für die Biodiversität tun möchte, muss also genauer hinschauen – und das zahlt sich aus.

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Kompost anlegen: Die richtige Schichtung, was rein darf – und wann der Dünger reif ist

Kompost ist das schwärzeste Gold des Gartens – und gleichzeitig das günstigste. Wer einen Komposthaufen anlegt, gewinnt hochwertigen Naturdünger, reduziert seinen Haushaltsabfall um bis zu 40 Prozent und verbessert langfristig die Bodenstruktur. Das Erfolgsgeheimnis liegt nicht im Fleiss, sondern in der richtigen Schichtung. Was genau rein darf und was nicht – dieser Ratgeber zeigt es. In der Natur wird kein organisches Material weggeworfen. Im Waldboden zersetzen Mikroorganismen, Würmer und Pilze abgestorbenes Material zu Humus – jenem dunklen, lockeren Boden, der Wasser hält, Nährstoffe speichert und Pflanzen ernährt. Genau diesen Prozess macht man sich beim Kompostieren zunutze: aus Abfall wird in 6 bis 12 Monaten der beste Dünger, den ein Garten bekommen kann. Und das kostenlos.

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Regenwasser sammeln im Garten: Was erlaubt ist – und welches System sich lohnt

Regenwasser kostenlos vom Himmel auffangen und damit den Garten bewässern – das ist in der Schweiz nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht. Wer eine Regentonne oder Zisterne installiert, spart bis zu 50 Prozent des Trinkwasserverbrauchs, gibt den Pflanzen kalkarmes Wasser und tut dabei noch etwas Gutes für die Umwelt. Und der Einstieg ist einfacher als viele denken. Der durchschnittliche Schweizer Haushalt verbraucht pro Person und Tag rund 162 Liter Trinkwasser. Davon könnten laut Ripalgo AG allein durch Regenwassernutzung bis zu 69 Liter ersetzt werden – für Gartenbewässerung, Wäschewaschen und Toilettenspülung. Wer die Wasserrechnung kennt, weiss, wie wertvoll diese Zahl ist. Wer seinen Garten liebt, weiss ausserdem: Regenwasser ist das bessere Giesswasser.

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Geiztriebe weg, Tomaten gross: Der wichtigste Handgriff für eine reiche Ernte

„Ausgeizen" gehört zu den wichtigsten Handgriffen im Tomatengarten – und zu den am häufigsten falsch verstandenen. Wer den falschen Trieb entfernt, büsst direkt einen Teil seiner Ernte ein. Wer gar nicht ausgeizt, riskiert eine überwucherte, schlecht belüftete Pflanze, anfällig für Krankheiten und arm an Ertrag. Dieser Ratgeber e...

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Schulstress erkennen und begleiten: Was Eltern wissen müssen – mit Anlaufstellen

Schulstress bleibt in der Schweiz der grösste Stressfaktor für Jugendliche – das zeigt die zweite Pro Juventute Jugendstudie vom März 2026 klar. Über ein Drittel der Jugendlichen fühlt sich durch Prüfungen und Leistungsdruck belastet, bei jungen Frauen ist es fast jede zweite. Woran Eltern echten Schulstress erkennen, wie sie richtig reagieren – und wann professionelle Hilfe sinnvoll ist. Bauchschmerzen am Montagmorgen, ein Kind das nach der Schule still wird und nichts erzählt, häufige Kopfweh-Attacken ohne körperliche Ursache – Schulstress zeigt sich selten direkt. Kinder und Jugendliche sagen nicht „Ich bin überlastet." Sie zeigen es. Und oft merken Eltern es erst, wenn der Stress sich bereits über Wochen aufgestaut hat. Frühzeitiges Erkennen macht den entscheidenden Unterschied.

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Geschwisterstreit: Was dahintersteckt – und wie Eltern wirklich helfen können

Geschwister streiten sich – und das ist gut so. Laut Kinderschutz Schweiz ist Geschwisterstreit nicht nur normal, sondern entwicklungspsychologisch wertvoll: Kinder lernen dabei, Konflikte auszutragen, Kompromisse zu finden und sich zu versöhnen. Was Eltern belastet, ist nicht der Streit an sich – sondern die Frage, wie sie damit umgehen sollen. Dieser Ratgeber gibt Antworten. Zwischen zwei und vier Jahren streiten Geschwister laut Kinderschutz Schweiz bis zu sechsmal pro Stunde. Im Alter zwischen drei und fünf Jahren verbringen Geschwister häufig mehr als doppelt so viel Zeit miteinander wie mit ihren Eltern – kein Wunder, dass es dabei regelmässig knallt. Doch was viele Eltern als Erziehungsversagen empfinden, ist in Wirklichkeit ein Zeichen intakter Entwicklung.

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Der Hunde-Senior: Ab wann ist mein Hund alt – und was er jetzt wirklich braucht

Irgendwann wird aus dem verspielten Welpen von einst ein Hund mit grauer Schnauze, langsameren Schritten und einem anderen Blick. Der Übergang ins Seniorenalter ist kein plötzliches Ereignis – er passiert schleichend. Wer die Veränderungen frühzeitig erkennt und die Bedürfnisse seines alten Hundes ernst nimmt, schenkt ihm etwas Kostbares: ein würdevolles, möglichst schmerzfreies Leben bis zuletzt. Kein anderes Lebewesen begleitet uns so selbstverständlich durch verschiedene Lebensphasen wie der Hund. Und genau deshalb ist es so wichtig, den alten Hund nicht einfach als „langsamere Version" des jungen zu behandeln. Er ist ein eigenes Wesen mit eigenen Bedürfnissen – und mit Ansprüchen an Ernährung, Bewegung, Pflege und Tierarztbetreuung, die sich deutlich vom jungen Hund unterscheiden.

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Mit dem Hund Fahrrad fahren: Tipps, Training und die besten Rassen für den Hundesport

Fahrrad fahren und dabei den Hund mitnehmen – das klingt nach purem Sommervergnügen. Und das kann es sein. Aber nicht jeder Hund ist fürs Mitlaufen geeignet, und wer das Training überstürzt, riskiert Unfälle, Verletzungen und einen Hund, der das Fahrrad für immer hassen wird. Wer es richtig angeht, hat dafür einen begeisterten Laufpartner für viele Jahre. Der Sommer lädt ein, die Natur ruft – und der Hund schaut mit grossen Augen auf das Fahrrad. Gemeinsame Aktivitäten stärken die Bindung zwischen Mensch und Tier, und das Mitlaufen am Fahrrad ist für viele Hunde eine ideale Form der Auslastung. Aber „ideal" ist das Schlüsselwort: Denn Fahrradfahren mit Hund stellt besondere Anforderungen an Tier, Halter und Ausrüstung – und braucht geduldiges, schrittweises Training.

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Drei Jahre Energiegesetz: Glarus meldet kaum Ausnahmen bei Heizungen

Seit 2023 ist das neue Energiegesetz im Kanton Glarus in Kraft. Der Vollzug der revidierten Energiegesetzgebung funktioniert gemäss den bisherigen Erfahrungen des Kantons sowie den Rückmeldungen der Gemeinden gut. Eine Umfrage bei den Gemeinden nach drei Jahren Vollzug zeigt, dass die geltenden Vorgaben in der Praxis umgesetzt werden können und in der Bevölkerung auf Akzeptanz stossen. 2021 hatte die Landsgemeinde die Revision des Glarner Energiegesetzes gutgeheissen und die Vorschriften beim Heizungsersatz in Wohnbauten sowie für Neubauten zusätzlich verschärft. Seither muss die Wärmeerzeugung vollständig ohne fossile Brennstoffe erfolgen. Das Gesetz ist seit 2023 in Kraft.

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Sechs neue Bier-Sommeliers stärken die Schweizer Bierkultur und Biervielfalt

Die Schweiz zählt sechs neue Bier-Sommeliers. Sie haben das Spezialistenseminar „Schweizer Bier-Sommelier / Sommeliere® – Bier entdecken, verkosten und erfolgreich verkaufen“ erfolgreich abgeschlossen und setzen künftig schweizweit Akzente für die Bierkultur. Die frisch zertifizierten Bierexperten verfügen über fundiertes Wissen zu Brauprozessen, Sensorik, Geschmacksprofilen, Biergeschichte und Verkaufsberatung.

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Winterthur wird 2026 mit 2'500 Jugendlichen zum Zentrum des Schweizer Schulsports

Am Freitag, 29. Mai 2026, wird Winterthur zum Zentrum des Schweizer Schulsports: Rund 2500 Jugendliche aus der ganzen Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein messen sich in elf Sportarten. Mit 459 gemeldeten Teams wird ein neuer Höchstwert seit 2019 erreicht. Nach 14 Jahren gastiert die grösste Schulsportveranstaltung der Schweiz wieder im Kanton Zürich. Mit 47 Teams wird der Gastgeberkanton die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen, gefolgt vom Kanton Baselland mit 36 und dem Kanton Waadt mit 29 Teams.

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Neue Weiheranlage im Irchelpark Zürich stärkt Biodiversität und vernetzt Lebensräume

Im Zuge der geplanten baulichen Modernisierung des Campus Irchel der Universität Zürich werden zwei bestehende Weiher an einen neuen Standort im Irchelpark verlegt. Die Universität Zürich und die Baudirektion des Kantons Zürich nutzten die Verlegung gleichzeitig für eine ökologische Aufwertung. Fachspezialistinnen und Fachspezialisten siedeln dabei seltene Tier- und Pflanzenarten in die neue Weiheranlage um, die nun feierlich eingeweiht wurde.

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Neue Brennstoffzelle nutzt Ammoniak statt Wasserstoff für emissionsfreie E-Mobilität

E-Fahrzeuge könnten künftig ihren Strom aus einer neuartigen Brennstoffzelle beziehen, die keinen Hochdrucktank für Wasserstoff mehr benötigt. Stattdessen wird Ammoniak verwendet, das bereits bei niedrigem Druck flüssig bleibt. Die neue Technologie wurde vom Korea Advanced Institute of Science and Technology entwickelt. Bei der Umwandlung in Strom entstehen neben Wasserdampf lediglich Stickstoff – ein natürlicher Hauptbestandteil der Atemluft.

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Ziegelbrücke: Bauarbeiten für Berufsfachschule und Dreifach-Sporthalle gestartet

Nach intensiver Planungsphase haben in Ziegelbrücke die Bauarbeiten für den neuen Schultrakt und die Dreifach-Wettkampfsporthalle begonnen. Das Projekt zur Stärkung und Zusammenführung der Glarner Berufsfachschulen nimmt damit sichtbare Formen an. Die Planungen für das generationenübergreifende Bauvorhaben am Berufsschulstandort Ziegelbrücke verliefen seit dem Ja zum Objektkredit an der Landsgemeinde 2024 planmässig. Anfang 2026 wurden die letzten erforderlichen Baubewilligungen erteilt.

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Schweizerische Mobiliar stärkt Verwaltungsrat mit Ex-Armeechef Thomas Süssli

Die Delegiertenversammlung der Mobiliar hat Thomas Süssli in den Verwaltungsrat der Genossenschaft gewählt. Er folgt auf Irene Kaufmann, die aufgrund der Amtszeitbeschränkung aus dem Gremium ausscheidet. Thomas Süssli war von 2020 bis Ende 2025 Korpskommandant und Chef der Armee. Seine berufliche Laufbahn begann 1989 in der Privatwirtschaft. Dort arbeitete er in leitenden Positionen bei UBS, Vontobel und Credit Suisse sowie als COO und Mitinhaber des Startups IFBS für Finanzsoftware.

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Fäden statt Skalpell: Sanftes Lifting für natürliche Mimik und straffere Haut

Die Statistik der DGÄPC zeigt, dass Gesichtsbehandlungen stark gefragt sind: Zehn Prozent aller Behandlungswünsche betreffen das Gesicht – mit steigender Tendenz. Beim sogenannten Fadenlifting werden spezielle resorbierbare Fäden unter die oberen Hautschichten eingebracht und die Haut sanft an die Stelle zurückgeführt, an der sie sich früher befand.

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Piano Pilates & Retreats: Wie klassische Musik das Nervensystem positiv beeinflussen kann

Im Pilates-Bereich gilt Musik oft als störend. Viele Ausbildungen vermitteln bis heute, dass Übungen möglichst ohne musikalische Begleitung durchgeführt werden sollen, damit die Konzentration vollständig beim Körper bleibt. Doch genau diesem Ansatz widerspricht Jana Kinback bewusst. Die Diplom Fitnessökonomin, Sportwissenschaftlerin und anerkannte Präventionstrainerin verbindet Pilates ohne Geräte mit selbst gespielter klassischer Klaviermusik und beobachtet seit Jahren einen Effekt, der im klassischen Trainingskontext häufig unterschätzt wird: Musik kann die Bewegungsqualität, die Atmung und das Körpergefühl deutlich verändern.

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