Nutztiere

Haustiere draussen: Gefahren, Fellwechsel und Parasiten im Blick behalten

Mit dem Frühling erwacht die Natur zu neuem Leben, und unsere Haustiere genießen wieder vermehrt Zeit im Freien. Doch die wärmere Jahreszeit birgt auch einige Gefahren für Hunde und Katzen. Kristin Tebbe, leitende Tierärztin der Medivet-Praxis Wildau, gibt wichtige Hinweise, worauf Tierhalter jetzt achten sollten.

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Heimische Artenvielfalt: Warum kleine Tiere das ökologische Gleichgewicht sichern

Ob unscheinbare Wildbiene, Regenwurm oder Frosch – die Vielfalt kleiner Tiere ist das Fundament funktionierender Ökosysteme. Sie bestäuben, zersetzen, reinigen und regulieren. Ohne sie würde der natürliche Kreislauf aus Nahrung, Boden und Wasser kollabieren, lange bevor es auffiele. Die heimische Artenvielfalt ist mehr als ein Begriff aus der Umweltpolitik. Sie ist ein Netzwerk aus Millionen Wechselwirkungen. Jede Art – sichtbar oder verborgen – erfüllt eine Funktion, die für das ökologische Gleichgewicht unverzichtbar ist.

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Alpentiere im Winter: Strategien zum Überleben in Kälte und Schnee

Wenn Schnee Täler und Gipfel bedeckt, beginnt für die Tierwelt der Alpen die härteste Zeit des Jahres. Kälte, Nahrungsmangel und kurze Tage verlangen Anpassungen, die über Jahrtausende gewachsen sind. Was für Menschen eine Saison des Wintersports ist, bedeutet für Tiere Überlebensstrategie in Perfektion. Die Natur der Alpen ist kein Ort der Gnade – sondern des Gleichgewichts. Jedes Tier, vom Murmeltier bis zum Steinadler, folgt einem präzisen Plan, um Energie zu sparen, Wärme zu halten und Risiken zu vermeiden. Diese Strategien machen die Alpen zu einem Lehrbuch biologischer Anpassung.

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Verborgene Helfer im Ökosystem: Wie Tiere das natürliche Gleichgewicht sichern

Ob winziger Regenwurm oder majestätischer Hirsch – jedes Tier erfüllt eine ökologische Funktion. In der komplexen Balance der Natur sind Tiere nicht nur Teil, sondern Träger von Stabilität. Sie durchlüften Böden, bestäuben Pflanzen, regulieren Populationen und schaffen Lebensräume, von denen andere Arten abhängen. Das Zusammenspiel dieser Helfer bleibt oft unbemerkt, weil es lautlos geschieht – unter der Erde, im Wasser oder im dichten Gebüsch. Doch ohne sie würden Wälder, Wiesen und Seen ihr Gleichgewicht verlieren.

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Klang der Natur: Akustische Signaturen von Tierarten weltweit

Die Natur spricht in Frequenzen, die kaum je still sind. Jede Tierart hinterlässt ihren eigenen Klang – ein akustischer Fingerabdruck, der über Kommunikation, Territorium und Identität erzählt. Tiere nutzen Klang als Werkzeug, als Sprache, als Lebensstrategie. Ob Walgesänge, Vogelstimmen oder das Summen von Insekten – akustische Signaturen sind mehr als Geräusche. Sie sind Ausdruck von Anpassung, Intelligenz und sozialer Struktur. Die Forschung entdeckt zunehmend, dass das Verständnis dieser Klänge neue Einblicke in Ökosysteme und Biodiversität ermöglicht.

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Pflege mit Verantwortung: Wie Tierhaltung zur Beziehungskultur wird

Tierhaltung ist mehr als Versorgung. Sie ist gelebte Beziehung, ein Spiegel von Verantwortung, Empathie und Wissen. Wo Fürsorge beginnt, entsteht Kultur. Haustiere gehören für viele Menschen zum Alltag. Doch ihre Haltung verlangt mehr als Liebe – sie verlangt Verständnis für Biologie, Verhalten und Umwelt. Verantwortungsvolle Pflege ist nicht bloss Routine, sondern Ausdruck einer ethischen Haltung gegenüber dem Leben. Wer Tiere umsichtig betreut, gestaltet eine Beziehung, die auf Respekt und Wissen basiert.

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25 Jahre Susy Utzinger Stiftung: Jubiläumsfest mit Tierschutzmarkt in Zürich

Am Sonntag, 7. September 2025 feierte die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) ihren 25. Geburtstag. Zu diesem Anlass verwandelte sich der Zürcher Hauptbahnhof in einen bunten Tierschutzmarkt. Mit dabei waren rund 20 Schweizer Tierschutzorganisationen sowie zahlreiche kleine und grosse BesucherInnen, die durch die Marktstände schlenderten und an der Cüpli-Bar mit den prominenten SUST-BotschafterInnen auf ein Vierteljahrhundert nachhaltigen Tierschutz anstiessen.

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Winterschutz im Garten: Checkliste für Vögel, Igel, Insekten & Co.

Wenn Temperaturen sinken und Nahrung knapp wird, sind Wildtiere auf Rückzugsorte und Futterquellen angewiesen. Wer im Garten vorbereitet ist, hilft wirksam mit – und stärkt die Artenvielfalt. Ob Vögel, Igel oder Insekten: Jede Tiergruppe stellt andere Ansprüche an ein geeignetes Winterquartier. Die folgende Übersicht bietet praktische Massnahmen für naturnahen Winterschutz im eigenen Garten.

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Was brauchen Tiere im Garten im Winter: Rückzugsorte, Nahrung & Schutzmöglichkeiten

Wenn der Garten zur Oase wird: Tiere benötigen vor dem Winter spezielle Strukturen und Vorräte, damit sie die kalte Jahreszeit überstehen. Ein gut vorbereiteter Garten kann entscheidend sein für Überleben und Wohlbefinden. Schon im Herbst bewusste Massnahmen treffen, damit Wildtiere, Vögel, Insekten und kleine Säugetiere sich geschützt einrichten können. Welche Elemente sinnvoll sind und wie weit sinnvoll selbst eingegriffen werden darf.

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25 Jahre Vier Pfoten: Ausstellung zeigt Erfolge im Schweizer Tierschutz

Am Samstag, 13. September 2025, verwandelte sich das Folium im Sihlcity in Zürich in einen Treffpunkt für alle, die sich für Tiere einsetzen und ihr Wohlergehen fördern möchten. Die feierliche Vernissage der Wanderausstellung „25 Jahre VIER PFOTEN in der Schweiz“ bot den zahlreichen Gästen einen eindrücklichen Rückblick auf ein Vierteljahrhundert engagierter Tierschutzarbeit – von politischen Erfolgen über bewegende Rettungsaktionen bis hin zur Entstehung des Arosa Bärenlands.

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Trauer im Zoo Zürich: Elefantenkalb Zali stirbt an Darmverdrehung nach Beinverletzung

In der Nacht auf Donnerstag, den 11. September 2025, ist das Elefanten-Jungtier Zali im Zoo Zürich verstorben. Zali hatte sich bei einem Unfall zwei Tage zuvor eine schwerwiegende Beinverletzung zugezogen. Trotz intensiver tiermedizinischer Betreuung kam es zu einer Darmverdrehung, eine Komplikation, die schlussendlich zum Tod führte.

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VIER PFOTEN Schweiz: 25 Jahre Tierschutz mit Jubiläumsausstellung in Zürich

VIER PFOTEN in der Schweiz feiert 25 Jahre Einsatz für das Tierwohl mit einer besonderen Wanderausstellung, die in den kommenden Monaten an mehreren Standorten gezeigt wird. Den Auftakt macht eine öffentliche Vernissage in Zürich. Dort können Besucher die grössten Meilensteine und berührendsten Geschichten aus einem Vierteljahrhundert Tierschutz erleben – von politischen Erfolgen bis hin zu eindrucksvollen Rettungsaktionen.

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Vogelzug und Wildwechsel: Wie sich Zugvögel und Rehe saisonal beeinflussen

Wanderbewegungen von Zugvögeln und Rehen verlaufen zeitlich synchron, beeinflussen aber verschiedene Lebensräume. Indirekte Wechselwirkungen entstehen durch gemeinsame Nutzung saisonal geprägter Habitate. Die ökologische Schnittmenge dieser Tiergruppen liefert neue Perspektiven auf den Einfluss jahreszeitlicher Dynamiken im mitteleuropäischen Raum. Ihre Verhaltensanpassungen erfolgen unabhängig, wirken aber über Nahrungsketten und Landschaftsstrukturen aufeinander ein.

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Dugong (Seeschwein): Gabelschwanzseekuh und ihre Verwandtschaft mit anderen Seekühen

Der Dugong ist die letzte heute lebende Art der Familie Dugongidae. Mit seiner charakteristischen gabelartigen Schwanzflosse unterscheidet er sich klar von den Rundschwanzseekühen und verkörpert eine einzigartige Anpassung an marine Lebensräume. Trotz seiner weiten Verbreitung ist er akut gefährdet. Dugongs (Dugong dugon) sind reine Meerestiere und haben ihren Lebensraum in den warmen Küstengewässern des Indischen und Westpazifischen Ozeans. Sie sind enge Verwandte der Rundschwanzseekühe, haben aber eine eigenständige Entwicklungsgeschichte.

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