Obst

Rhabarber in neuer Form: Ein Frühlingsdessert aus dem Le Chambard im Elsass

Mit den ersten warmen Tagen erwacht das Elsass zu neuem Leben und mit ihm eine Landschaft, die die Küche von Olivier Nasti seit jeher prägt. Zwischen Weinbergen, Gärten und lokalen Märkten zeigt sich der Frühling in seiner ganzen Vielfalt und bringt Produkte hervor, die im Le Chambard im Mittelpunkt der saisonalen Küche stehen.

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Pflanzen schneiden im Winter: Was jetzt erlaubt ist – und was bis zum Frühling warten muss

Der Winter verleitet dazu, im Garten aufzuräumen – doch nicht jeder Schnitt ist im Winter sinnvoll oder erlaubt. Wer zur falschen Zeit zur Schere greift, riskiert erfrorene Schnittwunden, geschwächte Pflanzen und sogar Bussgelder. Kaum liegt der Garten im Winterschlaf, packt viele Gartenbesitzer der Ordnungssinn. Äste kürzen, Sträucher formen, Stauden zurückschneiden – der Winter scheint die ideale Zeit dafür zu sein. Doch der Schein trügt. Manche Pflanzen profitieren tatsächlich von einem Winterschnitt, andere werden dadurch nachhaltig geschädigt, und bei bestimmten Gehölzen ist ein Rückschnitt zwischen Oktober und März in der Schweiz sogar gesetzlich verboten. Wer die Regeln kennt, tut seinem Garten im Winter mehr Gutes als mit blindem Eifer.

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Schweizer Mostobst 2025: Ernte stabil, Thurgau bleibt Mostapfel-Hochburg

Rund 59'200 Tonnen Mostäpfel und 1'600 Tonnen Mostbirnen wurden 2025 verarbeitet. Im November haben die Mostereien die letzten grösseren Mengen Mostobst verarbeitet und damit die Saison 2025 grossmehrheitlich abgeschlossen. Es werden nur noch vereinzelt Kleinstmengen angeliefert. Insgesamt wurden rund 59'200 Tonnen Mostäpfel und rund 1'600 Tonnen Mostbirnen im Ernteausgleichssystem verarbeitet. Der Bio-Anteil lag bei den Mostäpfeln bei 11 % und bei den Mostbirnen bei 16 %.

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Permakultur im Garten: Kreisläufe statt Kontrolle

Permakultur verwandelt Gärten in lebende Systeme. Nicht Gestaltung nach Plan, sondern das Verstehen von Beziehungen steht im Mittelpunkt – ein Konzept, das Natur und Kultur vereint. Permakultur ist mehr als eine Methode des Anbaus. Sie ist eine Haltung, die den Garten als Organismus begreift, in dem alles miteinander verbunden ist. Wasser, Boden, Pflanzen, Tiere und Menschen bilden ein dynamisches Netzwerk, das sich selbst erhält, wenn es verstanden und respektiert wird. Damit wird der Garten zu einem Modell für nachhaltiges Denken.

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Alte Sorten neu entdeckt: Pflanzenkultur als Gartenerbe

Alte Pflanzensorten sind mehr als Nostalgie. Sie bewahren genetische Vielfalt, Kulturgeschichte und Geschmack – und kehren als lebendiges Erbe in moderne Gärten zurück. Was einst selbstverständlich war, wird heute wieder gesucht: traditionelle Obstsorten, samenfeste Gemüsepflanzen, robuste Blumen aus Grossmutters Garten. Alte Sorten erzählen Geschichten – von regionaler Anpassung, von Handwerk und Geduld. Ihre Rückkehr ist kein Trend, sondern eine Antwort auf den Verlust genetischer und ästhetischer Vielfalt.

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Gartenräume gestalten: Struktur, Perspektive und natürliche Übergänge

Ein harmonisch gestalteter Garten ist mehr als eine Ansammlung von Pflanzen. Er ist ein gestalteter Lebensraum, der Struktur, Tiefe und Atmosphäre vereint – ähnlich wie Architektur, nur lebendig. Durch bewusste Gliederung, Blickführung und Übergänge entstehen Räume, die Ruhe, Spannung und Orientierung zugleich bieten. Der Garten wird damit zu einem Ort, der sowohl ästhetisch als auch emotional wirkt.

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Hochbeetpflege im Jahresverlauf: Von der Befüllung bis zur Ernte

Ein Hochbeet ist kein Selbstläufer – es verlangt im Saisonverlauf gezielte Pflege, damit Ernte und Bodenqualität erhalten bleiben. Ein Hochbeet lebt in Schichten: organisches Material zersetzt sich, Nährstoffe wandern nach oben, Wärme entsteht im Boden. Die Kunst liegt darin, das Gleichgewicht laufend zu verbessern – von der ersten Befüllung bis zur letzten Ernte und Vorbereitung für das nächste Jahr. Der nachfolgende Jahresfahrplan zeigt, worauf in jeder Phase geachtet werden sollte.

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Kompostieren ohne Gestank: Tipps für die Balance im Gartenkompost

Ein gut gepflegter Kompost riecht erdig und frisch, nicht faulig und stechend. Die Kunst liegt in der ausgewogenen Mischung und der regelmässigen Pflege. Fehler bei Feuchtigkeit, Sauerstoffzufuhr oder Materialauswahl sind meist die Quelle von Geruchsbelästigung. Mit gezielten Massnahmen kann selbst im dicht bebauten Garten ein nahezu geruchloser Kompost realisiert werden.

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Nützlinge statt Pestizide: Biologischer Pflanzenschutz im Garten

Biologischer Pflanzenschutz setzt auf Nützlinge statt auf chemische Mittel. Marienkäfer, Florfliegen und Schlupfwespen sind wertvolle Helfer im Garten. Die Förderung von Nützlingen gilt als umweltfreundliche Alternative zum Einsatz von Pestiziden. Sie schützt nicht nur Pflanzen, sondern stärkt auch die Biodiversität im eigenen Garten. Mit gezielten Massnahmen können Lebensräume geschaffen werden, die Schädlinge in Schach halten und gleichzeitig das ökologische Gleichgewicht fördern.

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Herbstzeit im Gemüsegarten: So gelingt die Ernte und Lagerung von Kürbis, Kohl & Co.

Im Spätsommer oder Frühherbst ist die Ernte im Gemüsegarten in vollem Gang. Die hochgewachsenen Sonnenblumen locken mit ihren dekorativen Samen die Vögel an, die beim Stibitzen der Leckerbissen Gartenkino vom Feinsten bieten. Lilly liebt es, den Luftakrobaten zuzuschauen, sofern sie dafür überhaupt Zeit findet, denn die Kürbis- und Kohlkopfkontrolle gehört jetzt zur täglichen Routine: Hat sich der Stielansatz genügend verfärbt und verkorkt? Die kleine Gärtnerin möchte den orangen Riesen endlich hochheben und ins Haus tragen dürfen.

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