Pflanzen

Waldbrand in der Schweiz: Gefahrenstufen, Feuerverbote und richtiges Verhalten

Ein weggeworfener Zigarettenstummel, ein unbeaufsichtigtes Lagerfeuer, ein Blitzeinschlag in ausgetrocknetem Gras: Waldbrände entstehen schnell und breiten sich unter bestimmten Bedingungen rasend aus. Anfang Juli 2026 gelten in mehreren Schweizer Kantonen – darunter Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Aargau, Uri und St. Gallen – Feuerverbote der Stufe 4. Was das bedeutet, wie man sich verhält und warum der Wald in der Schweiz aktuell besonders gefährdet ist, erklärt dieser Ratgeber. Das Waldbrandinformationssystem des Bundes, das seit 2022 in Zusammenarbeit von Bund und Kantonen betrieben wird, bewertet die Waldbrandgefahr täglich anhand von fünf Stufen. Die Gefahrensituationen sind in fünf Stufen unterteilt und werden mit situationsbedingten Massnahmen begleitet. Aktuell befinden sich weite Teile der Schweiz auf Stufe 4 – und die Situation spitzt sich zu.

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Gesunder Beerengenuss aus der Schweiz: Obstverband erwartet grössere Ernte 2026

Jetzt gibt es wieder Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Johannisbeeren aus Schweizer Produktion. Der Schweizer Obstverband erwartet dieses Jahr eine leicht höhere Strauchbeerenernte als 2025. Der Schweizer Obstverband rechnet mit einer erfreulichen Schweizer Strauchbeerenernte: 2'411 Tonnen Himbeeren, 923 Tonnen Heidelbeeren, 506 Tonnen Brombeeren und 303 Tonnen Johannisbeeren werden dieses Jahr erwartet. Bis auf die Brombeeren liegt die Ernteschätzung überall höher als im Vorjahr.

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Garten im Juli und August: So gelingen Ernte, Aussaat und Blütenpracht im Sommer

Im Juli und August heisst es ernten, was man im Frühling gesät und gepflanzt hat. Gemüsesorten wie Tomaten, Gurken oder Bohnen haben jetzt ihren Höhepunkt erreicht. Daneben bleibt Zeit, den sommerlichen Garten in vollen Zügen zu geniessen und im Grünen auszuspannen.

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Unkraut abflammen: Wie man es richtig macht, Brände verhindert und was erlaubt ist

Ein warmer Junitag, die Fugen der Einfahrt sind mal wieder grün – wer greift da nicht gerne zum Abflammgerät. Schnell, ohne Chemie, rückenschonend. Doch was viele unterschätzen: Unkrautbrenner arbeiten mit Temperaturen zwischen 650 und 1000 Grad Celsius. Der Einsatz dieser Geräte birgt daher immer die Gefahr, unbeabsichtigt einen Brand auszulösen. Wer ein paar Grundregeln kennt, kann das Risiko auf ein Minimum reduzieren. Unkraut abflammen ist in der Schweiz grundsätzlich erlaubt – allerdings unterliegt es der Sorgfaltspflicht. Es gelten allgemeine Brandschutzvorgaben, wie sie etwa in der Richtlinie 12-15 der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) geregelt sind. Diese verlangt, dass bei Arbeiten mit Feuer im Freien alle notwendigen Vorkehrungen getroffen werden müssen, um Schaden an Menschen und Gebäuden zu verhindern. In gewissen Gemeinden können weitergehende Einschränkungen gelten – etwa bei anhaltender Trockenheit oder in Waldnähe.

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LOISIUM feiert den Sommer mit Wein, Wellness und besonderen Genussmomenten

Die LOISIUM Wine & Spa Hotels verbinden Wein, Wellness und einmalige Erlebnisse an einigen der renommiertesten Weinregionen Europas. Mit Standorten in der Südsteiermark, Niederösterreich und der Champagne steht die Hotelgruppe für eine moderne Form der Gastfreundschaft, die Genuss, Design und Entschleunigung miteinander verbindet. Im Mittelpunkt steht dabei die Idee des Art of Savouring Time, die bewusste Entscheidung, sich Zeit zu nehmen.

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Brandenburg: Ausstellung „Vielfalt des Lebens“ von Angela Bolocan startet in Buckow

In der Galerie „Zum Alten Warmbad“ in Buckow steht ein Wechsel des Ausstellungsprogramms an: Ab Samstag, dem 27. Juni 2026, präsentiert die Künstlerin Angela Bolocan ihre Werke unter dem Titel „Vielfalt des Lebens“. Die Ausstellung wird am Samstag, 27. Juni, um 17 Uhr im Rahmen einer Vernissage eröffnet. Die einführenden Worte spricht Riamara Sommerschuh, musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von Adel Heidemann am Klavier.

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Wallis macht Schutzgebiete digital erlebbar und informiert über Tier- und Pflanzenwelt

Der Kanton Wallis will sein Naturerbe aufwerten. Die Dienststelle für Wald, Natur und Landschaft stellt ein Webportal online, auf dem die kantonalen Schutzgebiete präsentiert werden. Zudem erneuert sie die in den Gebieten aufgestellten Informationstafeln, um für eine verbesserte Sensibilisierung der Öffentlichkeit und eine klare und einheitliche Information im ganzen Kanton zu sorgen.

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Eröffnung am 4. Juli: Erster Schweizer Scheibenweg macht Tiere & Pflanzen erlebbar

Auf der Schwägalp entsteht mit dem „Appenzeller Scheibenweg am Säntis“ der erste Scheibenweg der Schweiz. Ab dem 4. Juli 2026 können Familien und weitere Gäste die einzigartige Natur- und Kulturlandschaft der Schwägalp auf spielerische Weise entdecken und dabei Wissenswertes über Natur, Alpwirtschaft und regionale Traditionen erfahren. Wer in den vergangenen Tagen auf der Schwägalp unterwegs war, hat die Arbeiten entlang des Weges zwischen der Schwägalp und der Passhöhe bereits beobachten können. Der neue Themenweg soll Besucher für die Natur- und Kulturlandschaft sensibilisieren und gleichzeitig ein attraktives Freizeiterlebnis bieten.

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Mehr Schweizer Bio-Brot: Coop baut Zusammenarbeit mit Bauern aus

Coop verfolgt das Ziel, sämtliche Bio-Brote künftig aus Schweizer Knospe-Getreide herzustellen. Gemeinsam mit Bio Suisse hat das Unternehmen ein Projekt gestartet, das den Anbau von Bio-Brotgetreide fördert und gleichzeitig neue Absatzmöglichkeiten für weitere Fruchtfolge-Kulturen schafft. Mit diesem langfristigen Engagement stärkt Coop den Landwirtschaftsstandort Schweiz, unterstützt den nachhaltigen Bio-Landbau und schafft verlässliche Perspektiven für Schweizer Produzenten.

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Schutz für Meerestiere und Strandbelastung: Sargassum-Algen breiten sich in Karibik aus

Massive Algenmengen beeinträchtigen derzeit zahlreiche Küstenabschnitte im tropischen Atlantik, in der Karibik und rund um den Golf von Mexiko. Besonders betroffen sind die mexikanische Karibikküste mit Reisezielen wie Cancún, Playa del Carmen und Tulum, die Florida Keys, Teile Floridas sowie mehrere Karibikinseln. Anders als bei kurzfristigen Einzelereignissen handelt es sich bei Sargassum inzwischen um ein wiederkehrendes und in vielen Regionen zunehmendes Saisonproblem. „Sargassum ist für viele Reiseziele längst mehr als ein ästhetisches Strandproblem“, erklärt Marcel Conrad, Chief Content Manager bei A3M. Wo grosse Mengen angespült werden und sich zersetzen, können Geruchsbelästigungen, eingeschränkte Badebedingungen, Räumarbeiten sowie Belastungen für Umwelt und Infrastruktur den Ferienaufenthalt deutlich beeinträchtigen. Reisende sollten deshalb nicht nur das Reiseziel, sondern den konkret gebuchten Küstenabschnitt berücksichtigen.

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Neue Standardwerke zu Wildpflanzen, Rosen sowie Obst und Beeren erschienen

Mit den Neuerscheinungen „Wildpflanzen“, „Rosen“ sowie „Obst- und Beeren“ vollendet Hauenstein seine umfassende Buchreihe über die Pflanzenwelt. Die fünf Fachbücher bündeln aktuelles Praxis- und Pflanzenwissen und richten sich sowohl an engagierte Gartenliebhaber als auch an Fachleute aus der Grünen Branche. Was im Herbst 2025 mit den beiden Standardwerken „Gehölze“ und „Stauden“ begann, findet im Juli 2026 seinen Abschluss. Mit den drei Neuerscheinungen steht nun eine vollständige Fachbuchreihe zur Verfügung, die fundiertes Wissen rund um Pflanzen, Gartengestaltung und Sortenwahl vermittelt.

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Glatt in Rümlang in neues Flussbett umgeleitet – Start der Revitalisierung

In Rümlang, Gebiet Eichhof, realisiert die Flughafen Zürich AG derzeit den ersten Bauabschnitt der Glattrevitalisierung. Heute wurde die Glatt in ihr neues, ökologisch gestaltetes Flussbett umgeleitet. Das Projekt ausserhalb des Flughafengeländes dient als ökologische Ersatzmassnahme für Bauvorhaben am Flughafen Zürich und schafft neue Lebensräume. Im Beisein von Kantons- und Gemeindevertretenden wurde am Donnerstagmittag die Glatt auf 700 Metern Länge in ihr neues Flussbett geleitet. Ehrengäste haben als symbolischen Akt Wasser aus dem alten in den neuen Glattlauf gebracht, um den neuen Flusslauf einzuweihen. Im Anschluss öffneten Bagger bei den Anbindungspunkten die Dämme und die Glatt floss in ihr neues Bett.

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Schädlinge im Garten: Blattläuse, Schnecken & Spinnmilben erkennen und natürlich bekämpfen

Der Mai ist die schönste Zeit im Garten – aber auch die geschäftigste für Schädlinge. Blattläuse, Schnecken und Spinnmilben nutzen die warmen Temperaturen und das saftige Jungpflanzenwachstum für eine explosive Vermehrung. Wer die typischen Schadbilder kennt und früh reagiert, schützt seine Ernte ohne Chemiekeule. Die gute Nachricht zuerst: Nicht jedes Loch im Blatt ist ein Drama, und nicht jeder Schädling muss sofort bekämpft werden. Ein gesunder Garten mit einer natürlichen Artenvielfalt reguliert sich bis zu einem gewissen Grad selbst. Marienkäfer, Schlupfwespen, Ohrwürmer und Vögel sind natürliche Fressfeinde vieler Schädlinge. Trotzdem gibt es Arten, bei denen frühzeitiges Handeln den Unterschied zwischen einer guten Ernte und einem kahlen Beet ausmacht.

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Gartentrends 2026: Wie Aussenräume zu naturnahen und smarten Lebensräumen werden

Nicht nur Moden, auch das Gärtnern unterliegt Trends. Die Gartenkultur hat sich in den letzten Jahren spürbar verändert. Aktuelle Gartentrends verbinden Funktion und Ästhetik – und zeigen, wie Aussenräume vom reinen Nutzgarten zum vielseitigen Lebensraum werden. Ein klarer Trend: weg vom perfektionierten Zierrasen, hin zu mehr Vielfalt. Wildblumenwiesen, heimische Stauden und insektenfreundliche Gehölze fördern die Biodiversität und reduzieren gleichzeitig den Pflegeaufwand. Gerade in dicht besiedelten Regionen gewinnen naturnahe Gärten als wichtige Rückzugsräume für Bienen und andere Bestäuber an Bedeutung.

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Weinerlebnis in Genf: Über 70 Weingüter öffnen am 30. Mai 2026 ihre Keller am Genfersee

Ein Wochenende zwischen Rebbergen, Weinkellern und regionalen Spezialitäten: Am Samstag, 30. Mai 2026, laden die „Caves Ouvertes Genève“ zur Entdeckung der Genfer Weinregion ein. Über 70 Weingüter und Kellereien im gesamten Kanton öffnen von 10 bis 17 Uhr ihre Türen und präsentieren den neuen Jahrgang 2025 sowie ausgewählte, im Barrique gereifte Weine des Jahrgangs 2024. Die Veranstaltung gehört zu den beliebtesten Weinanlässen der Westschweiz und bietet sich auch für Gäste aus der Deutschschweiz als genussvoller Tagesausflug oder verlängertes Wochenende am Genfersee an. Zwischen Seeufer, historischen Dörfern und Weinbergen erhalten Besucherinnen und Besucher direkte Einblicke in die Vielfalt der grössten Weinregion der Romandie.

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Obwalden/Nidwalden: Asiatische Hornisse breitet sich rasant in der Zentralschweiz aus

Die Gelbbeinige Asiatische Hornisse breitet sich rasant aus in der Schweiz. Im Jahr 2025 wurden auch in Obwalden und Nidwalden erste Nester gefunden. Die gebietsfremde und invasive Art gefährdet einheimische Bestäuberinsekten.

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Einheimische Wildblumen: Wichtige Arten und warum das richtige Saatgut entscheidend ist

Eine Wildblumenwiese im Garten ist kein Zeichen von Nachlässigkeit – sie ist ein bewusster Entscheid für die Natur. Und sie kann ausserordentlich schön sein. In der Schweiz sind über 45 Prozent der einheimischen Wildbienenarten gefährdet. Private Gärten können dabei echte Refugien sein – aber nur, wenn das richtige Saatgut verwendet wird. Denn nicht jede bunte Mischung aus dem Baumarkt hält, was sie verspricht. Der SRF Kassensturz testete 2021 zehn Wildblumenmischungen aus Schweizer Supermärkten und Baumärkten. Das Ergebnis war ernüchternd: Manche Mischungen enthielten kaum einheimische Arten. „Es gibt Mischungen, die fast ausschliesslich aus nicht einheimischen Arten bestehen – Arten, welche Schäden anrichten können, weil sie einheimische Pflanzen verdrängen", kritisierte Juror Stefan Eggenberg. Wer wirklich etwas für die Biodiversität tun möchte, muss also genauer hinschauen – und das zahlt sich aus.

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Kompost anlegen: Die richtige Schichtung, was rein darf – und wann der Dünger reif ist

Kompost ist das schwärzeste Gold des Gartens – und gleichzeitig das günstigste. Wer einen Komposthaufen anlegt, gewinnt hochwertigen Naturdünger, reduziert seinen Haushaltsabfall um bis zu 40 Prozent und verbessert langfristig die Bodenstruktur. Das Erfolgsgeheimnis liegt nicht im Fleiss, sondern in der richtigen Schichtung. Was genau rein darf und was nicht – dieser Ratgeber zeigt es. In der Natur wird kein organisches Material weggeworfen. Im Waldboden zersetzen Mikroorganismen, Würmer und Pilze abgestorbenes Material zu Humus – jenem dunklen, lockeren Boden, der Wasser hält, Nährstoffe speichert und Pflanzen ernährt. Genau diesen Prozess macht man sich beim Kompostieren zunutze: aus Abfall wird in 6 bis 12 Monaten der beste Dünger, den ein Garten bekommen kann. Und das kostenlos.

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