Pflanzen

Obstbäume für kleine Gärten: Wuchsformen, Befruchtung und Pflege

Auch auf einer kleinen Gartenfläche lassen sich Äpfel, Birnen, Kirschen oder Zwetschgen ernten. Entscheidend ist weniger die Obstart als die Kombination aus Sorte, Unterlage und Erziehungsform. Ein schwach wachsender Spindelbaum, ein schmales Spalier oder echtes Säulenobst beansprucht deutlich weniger Raum als ein klassischer Hochstamm. Kompakt bedeutet allerdings nicht automatisch pflegeleicht: Kleine Baumformen benötigen eine verlässliche Wasserversorgung, regelmässigen Schnitt und häufig eine dauerhafte Stütze. Vor dem Kauf sollte deshalb geklärt sein, wie breit und hoch der Baum werden darf, ob ein geeigneter Befruchtungspartner vorhanden ist und wie viel Zeit für die Pflege bleibt. Auch Standort, Boden und regionale Spätfrostgefahr beeinflussen die Auswahl. Erst aus diesen Faktoren ergibt sich ein Obstbaum, der langfristig zum Garten passt.

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Rosen erfolgreich kultivieren: Sortengruppen, Pflanzung und fachgerechter Schnitt

Rosen entfalten ihre Wirkung erst dann dauerhaft, wenn Sorte, Standort und Pflege zusammenpassen. Eine robuste Beetrose verlangt einen anderen Schnitt als eine einmal blühende Strauchrose, ein Rambler oder eine kompakte Rose im Gefäss. Wer die Wuchsform und den Blührhythmus kennt, kann die Pflanze gezielt aufbauen, gesund erhalten und zu einer zuverlässigen Blüte führen. Der Erfolg beginnt deshalb lange vor dem Griff zur Rosenschere. Lichtverhältnisse, Boden, Platzangebot und Verwendungszweck bestimmen, welche Sortengruppe geeignet ist. Sorgfältiges Pflanzen, bedarfsgerechtes Wässern und ein Schnitt zur richtigen Zeit bilden anschliessend die Grundlage für vitale Rosen.

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Pflanzen sicher umziehen: Vorbereitung, Verpackung und Pflege nach dem Transport

Zimmer- und Kübelpflanzen sind beim Umzug gleichzeitig zerbrechlich, temperaturempfindlich und schwer zu stapeln. Blätter können einreissen, Triebe abbrechen, Töpfe kippen und Wurzelballen durch Kälte oder Hitze geschädigt werden. Mit einer früh geplanten Reihenfolge, stabilen Verpackungen und einem geeigneten Platz im Fahrzeug lässt sich ein grosser Teil dieser Risiken vermeiden. Nach der Fahrt beginnt bereits die nächste sensible Phase. Andere Lichtverhältnisse, Zugluft, trockene Heizungsluft oder ein vorschnelles Giessen können den Transportstress verstärken. Pflanzen kommen deshalb am besten zuerst an einen ruhigen, passenden Standort und erhalten Zeit zur Eingewöhnung, bevor Umtopfen, Düngen oder grössere Pflegemassnahmen anstehen.

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Wintergarten einrichten: Möbel, Beschattung und Nutzung im Jahresverlauf

Ein Wintergarten verbindet den Wohnraum mit dem Garten, stellt wegen seiner grossen Glasflächen aber besondere Anforderungen an Einrichtung und Raumklima. Intensive Sonne, hohe Sommertemperaturen, kühle Winternächte und zeitweise erhöhte Luftfeuchtigkeit beeinflussen Möbel, Textilien und Pflanzen. Damit der gläserne Raum ganzjährig angenehm bleibt, müssen Nutzung, Beschattung, Lüftung und Ausstattung aufeinander abgestimmt werden. Die passende Einrichtung hängt zunächst davon ab, ob es sich um einen beheizten Wohnwintergarten oder einen unbeheizten Kaltwintergarten handelt. Erst danach lassen sich geeignete Möbel, Pflanzen und textile Elemente auswählen. Eine flexible Grundausstattung erleichtert es, den Raum im Verlauf der Jahreszeiten immer wieder anzupassen.

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Luzern stärkt Spezialkulturen: Bessere Rahmenbedingungen für den regionalen Anbau

Die Optimierung der Rahmenbedingungen in den Bereichen Raumplanung und Wasserbezug sind ein zentrales Handlungsfeld der „Offensive Spezialkulturen“, mit welcher der Anbau und die Entwicklung von Spezialkulturen im Kanton Luzern gezielt gefördert werden. An einem Feldtag zum Thema verschaffte sich Regierungsrat Fabian Peter, Vorsteher des Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartements, ein Bild vor Ort und erhielt zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Verbänden und der Verwaltung praxisnahe Einblicke in den Anbau von Spezialkulturen.

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PARK(ing) Day 2026: Parkplätze in der Schweiz werden für einen Tag zu Begegnungsorten

Am 18. September 2026 findet die 21. Durchführung des internationalen „PARK(ing) Day“ statt. Was 2005 in San Francisco begann, verbreitet sich inzwischen auf der ganzen Welt: Platz, der im Alltag dem Auto zugesprochen wird, soll am PARK(ing) Day für alle zugänglich sein. Seit 2014 koordiniert die verkehrspolitische Umweltorganisation umverkehR diesen Tag in der Schweiz. Gemäss der offiziellen Fahrzeugstatistik des Bundes wurden allein im Juli 2026 in der Schweiz 29'030 neue Strassenmotorfahrzeuge in Verkehr gesetzt. Jedes dieser Fahrzeuge braucht Platz: zum Fahren, aber vor allem zum Abstellen. In der Schweiz gibt es schätzungsweise 8 bis 10 Millionen Parkplätze. Die LITRA schätzt die dafür benötigte Fläche auf rund 120 Quadratkilometer. Das entspricht ungefähr die Fläche des Vierwaldstättersees. Ein Teil dieser Parkplätze befindet sich auf öffentlichem Grund.

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Innenhöfe planen: Belichtung, Begrünung, Erschliessung und gemeinschaftliche Nutzung

Ein gut geplanter Innenhof bringt Tageslicht in tiefe Grundrisse, verbessert das Mikroklima und schafft einen geschützten Freiraum. Damit diese Qualitäten tatsächlich entstehen, müssen Gebäudeform, Bepflanzung, Wege, Regenwassermanagement und Nutzung früh aufeinander abgestimmt werden. Wird der Hof erst am Ende als Restfläche behandelt, bleiben meist weder genügend Wurzelraum noch überzeugende Aufenthaltsbereiche. Die Planung verlangt deshalb eine klare Vorstellung davon, wer den Innenhof nutzt und welche Aufgaben er übernimmt. Ein kleiner Lichthof folgt anderen Regeln als eine gemeinschaftliche Anlage zwischen mehreren Wohnhäusern. Entscheidend ist die Balance zwischen Offenheit und Schutz, Bewegung und Aufenthalt sowie gestalterischem Anspruch und dauerhaft tragbarem Unterhalt.

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Gartenteich ohne Fische: Planung, Pflanzen und Pflege im Jahreslauf

Ein Gartenteich ohne Fische kann sich zu einem vielfältigen Lebensraum für Libellen, Wasserinsekten, Amphibien und Vögel entwickeln. Weil Fischfutter und Ausscheidungen entfallen und keine Fische den Laich oder die Larven anderer Tiere fressen, lässt sich das Gewässer naturnah gestalten. Dauerhaft pflegeleicht wird es allerdings erst durch einen geeigneten Standort, nährstoffarme Baustoffe, abgestimmte Wasserpflanzen und zurückhaltende Eingriffe. Ob eine kleine Wasserfläche am Sitzplatz oder ein grösserer Naturteich geplant ist: Form, Tiefe, Uferzonen und Sicherheit müssen vor dem ersten Spatenstich feststehen. Ein stabiles Gewässer entsteht nicht durch möglichst viel Technik, sondern durch genügend Wasservolumen, unterschiedliche Pflanzbereiche und einen kontrollierten Nährstoffeintrag. Die laufende Pflege konzentriert sich vor allem auf Laub, abgestorbene Pflanzenteile, stark wachsende Arten und die Beobachtung des Wasserstands.

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Kompostieren im Garten: Materialien, Rotte und reifer Kompost

Aus Küchen- und Gartenresten entsteht durch Kompostierung ein wertvoller Bodenverbesserer. Mikroorganismen, Pilze und zahlreiche Bodentiere bauen organisches Material unter Sauerstoffzufuhr ab. Damit dieser Prozess ohne Fäulnis, starke Gerüche oder unerwünschte Pflanzenreste abläuft, müssen Zusammensetzung, Feuchtigkeit und Luftversorgung stimmen. Ein funktionierender Gartenkompost braucht weder komplizierte Technik noch chemische Zusätze. Entscheidend ist eine abwechslungsreiche Mischung aus feuchten, nährstoffreichen Resten und trockenem Strukturmaterial. Nach abgeschlossener Rotte lässt sich der Kompost gezielt in Gemüsebeeten, unter Gehölzen, im Hochbeet oder als Bestandteil selbst gemischter Pflanzerde einsetzen.

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Hecken richtig auswählen: Sichtschutz, Platzbedarf und regelmässiger Schnitt

Eine Hecke prägt den Garten über Jahrzehnte. Ob sie zuverlässig vor Blicken schützt, in den verfügbaren Raum passt und mit vertretbarem Aufwand gepflegt werden kann, entscheidet sich deshalb vor dem Pflanzen: bei der Wahl von Wuchsform, Laubverhalten, Standort und endgültiger Breite. Immergrün bedeutet nicht automatisch pflegeleicht, und schnelles Wachstum spart lediglich in den ersten Jahren Zeit. Für kleine Familiengärten sind schmale, schnittverträgliche Formhecken oft sinnvoll, während eine frei wachsende Mischhecke mehr Raum benötigt, dafür Blüten, Früchte und Lebensraum bietet. Auch Giftigkeit, Nachbarrecht, Verkehrssicherheit und brütende Vögel gehören auf die Planungsliste.

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Hopfenzupfer-Fest: Schützengarten feiert Tradition und Shop-Neueröffnung in St.Gallen

Tradition trifft auf Neues: Hopfenzupfer-Fest und Neueröffnung. Am Samstag, 12. September 2026, lädt die Brauerei Schützengarten ab 12 Uhr zum 7. Hopfenzupfer-Fest auf ihr Areal in St. Gallen ein. Gleichzeitig wird der neu umgebaute Schützengarten Shop St. Gallen wiedereröffnet. Ein Tag ganz im Zeichen von Tradition, Genuss und Geselligkeit.

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Zimmerpflanzen richtig platzieren: Licht, Temperatur und Luftfeuchtigkeit beachten

Zimmerpflanzen wachsen dauerhaft gesund, wenn ihr Standort zu ihren natürlichen Bedürfnissen passt. Entscheidend sind dabei vor allem Licht, Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Ein Platz kann gestalterisch perfekt wirken und für die Pflanze trotzdem ungeeignet sein: Zu wenig Tageslicht schwächt das Wachstum, intensive Sommersonne kann Blätter schädigen, trockene Heizungsluft belastet manche tropische Arten und kalte Zugluft kann selbst robuste Pflanzen stressen. Deshalb sollte zuerst der Standort beurteilt und erst danach die passende Pflanze ausgewählt werden. Die Bedingungen innerhalb einer Wohnung unterscheiden sich stärker, als es auf den ersten Blick erscheint. Direkt am Fenster herrscht ein anderes Mikroklima als zwei Meter weiter im Raum, ein Badezimmer ist meist feuchter als ein beheiztes Wohnzimmer und eine Fensterbank kann im Winter gleichzeitig von kaltem Glas und warmer Heizungsluft beeinflusst werden. Wer diese Unterschiede berücksichtigt, reduziert Pflegeprobleme und muss weniger mit zusätzlichem Giessen, Besprühen oder künstlicher Beleuchtung korrigieren.

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Werkzeuge für die Gartenpflege: Welche Grundausstattung wirklich sinnvoll ist

Eine gute Gartenausstattung muss weder riesig noch teuer sein. Für die meisten Arbeiten im Hausgarten genügt eine überschaubare Auswahl aus Gartenschere, Spaten, Grabegabel, Rechen, Hacke, Pflanzkelle und einigen sorgfältig gewählten Ergänzungen. Entscheidend ist weniger die Zahl der Geräte als ihre Eignung für die tatsächlich anfallenden Aufgaben. Ein scharfes, ergonomisches und reparierbares Werkzeug wird regelmässig benutzt; ein Spezialgerät ohne konkreten Zweck nimmt dagegen vor allem Platz im Schuppen ein. Die sinnvollste Grundausstattung entsteht deshalb aus den Arbeiten im eigenen Garten. Gemüsebeete stellen andere Anforderungen als grosse Rasenflächen, Obstbäume oder dicht bepflanzte Staudenrabatten. Auch Grundstücksgrösse, Bodenart und körperliche Voraussetzungen spielen eine Rolle. Handwerkzeuge sollten zuerst die wiederkehrenden Aufgaben abdecken. Motorisierte und akkubetriebene Geräte kommen erst hinzu, wenn sie tatsächlich Zeit oder Kraft sparen.

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Hochbeete richtig anlegen: Materialien, Schichtung und geeignete Kulturen

Ein Hochbeet erleichtert die Gartenarbeit, schafft klar abgegrenzte Anbauflächen und kann selbst auf kleinen Grundstücken eine erstaunliche Vielfalt an Gemüse und Kräutern aufnehmen. Gute Erträge entstehen jedoch nicht allein durch die erhöhte Beetform. Standort, Konstruktion, Material, Befüllung und Kulturwahl müssen zusammenpassen, damit Wasser ablaufen kann, der Wurzelraum ausreichend bleibt und die Erde langfristig fruchtbar genutzt werden kann. Besonders bei der Befüllung kursieren sehr unterschiedliche Empfehlungen. Die klassische Schichtung aus grobem Holz, Pflanzenmaterial, Kompost und Erde kann für tiefe, nach unten offene Hochbeete sinnvoll sein, ist aber keineswegs für jede Konstruktion geeignet. Ein Hochbeet auf einer Terrasse benötigt beispielsweise einen völlig anderen Aufbau. Deshalb beginnt die Planung mit der Frage, wo das Beet steht und wie es genutzt werden soll.

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Gärtnern am Hang: Terrassierung, sichere Wege und passende Pflanzen

Ein Garten am Hang bietet Ausblicke, räumliche Tiefe und Möglichkeiten, die auf einem ebenen Grundstück kaum entstehen. Gleichzeitig fordert das Gefälle eine sorgfältige Planung: Regenwasser fliesst schneller ab, Boden kann abgeschwemmt werden, Wege werden bei Nässe anspruchsvoll und Höhenunterschiede erschweren Pflege und Transport. Wer das Gelände deshalb zuerst liest und erst danach gestaltet, kann aus einer vermeintlich schwierigen Böschung einen vielseitigen Garten mit Terrassen, sicheren Verbindungen und standortgerechter Bepflanzung entwickeln. Entscheidend ist die Balance zwischen Eingriff und Bestand. Nicht jeder Hang muss vollständig mit Mauern abgefangen und in horizontale Ebenen zerlegt werden. Häufig funktioniert eine Kombination besser: intensiv genutzte Bereiche werden terrassiert, natürliche Böschungen bleiben dort erhalten, wo sie stabil und sinnvoll bepflanzbar sind. Wasserführung, Untergrund, Zugänglichkeit und Pflanzenwahl gehören dabei von Anfang an zusammen.

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Schweizer Bergbahnen profitieren vom Sommer – Gästezahlen steigen um sieben Prozent

Der heisse und sonnige Sommer beschert den Schweizer Bergbahnen deutlich mehr Gäste. Von Saisonbeginn im Mai bis Ende August 2026 verzeichneten die Unternehmen schweizweit sieben Prozent mehr Ersteintritte als im Vorjahr. Im Vergleich zum Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre beträgt das Plus sogar 27 Prozent. Besonders stark entwickelt sich das Berner Oberland. Das zeigt die aktuelle Sommer-Zwischenbilanz des Branchenverbands Seilbahnen Schweiz. Für das Saison-Monitoring wurden die Gästezahlen von mehr als 140 Bergbahnunternehmen aus der ganzen Schweiz ausgewertet.

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Ein Garten für vier Jahreszeiten: Blüten, Strukturen und Farben gezielt kombinieren

Ein Garten wirkt dann besonders überzeugend, wenn seine Gestaltung nicht auf wenige Sommerwochen beschränkt bleibt. Frühjahrsblüher, sommerliche Stauden, Herbstfarben, Gräser, Fruchtstände und markante Gehölze können so kombiniert werden, dass sich das Bild im Jahreslauf verändert, ohne seine gestalterische Ordnung zu verlieren. Entscheidend ist dabei weniger die Menge unterschiedlicher Pflanzen als eine abgestimmte Folge aus Blütezeiten, Höhen, Blattfarben und dauerhaften Strukturen. Wer vier Jahreszeiten mitdenkt, plant deshalb nicht einfach möglichst viele Dauerblüher. Gute Pflanzungen leben vom Wechsel: Im Frühling dominieren Zwiebelpflanzen und junge Blätter, im Sommer übernimmt die Blütenfülle, im Herbst gewinnen Gräser und Laubfarben an Bedeutung, im Winter bleiben Samenstände, Rinden und immergrüne Formen sichtbar. Standort und Boden setzen dabei den Rahmen für jede Pflanzenwahl.

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Historische Gärten als Kulturgut: Pflanzen, Pflege und Raumstrukturen dauerhaft erhalten

Historische Gärten bestehen aus lebendem und gebautem Kulturgut. Bäume wachsen, Hecken verändern ihre Konturen, Wege werden schmaler und Sichtachsen verschwinden. Eine sorgfältige Gartendenkmalpflege versucht deshalb nicht, einen früheren Zustand einzufrieren. Sie erhält die überlieferte Gestaltungsidee und führt den Garten so weiter, dass seine räumlichen, pflanzlichen und baulichen Qualitäten lesbar bleiben. Ob Schlosspark, Villengarten, Friedhof, Allee oder bäuerlicher Nutzgarten: Jede Anlage verlangt eine eigene Strategie. Historische Pläne und Fotografien liefern wichtige Hinweise, reichen als Grundlage jedoch nicht aus. Ebenso entscheidend sind der heutige Bestand, die Entwicklung der Pflanzen, neue Nutzungen sowie die Folgen von Hitze, Trockenheit und Starkregen.

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