Bauwerke

Archäologische Funde bringen Klarheit zur Bauweise des 2100 Jahre alten Keltenwalls

Bei archäologischen Ausgrabungen an der Rittergasse 4 konnten wichtige neue Erkenntnisse zur Holzkonstruktion des rund 2100 Jahre alten, spätkeltischen Murus Gallicus gewonnen werden. Die in den Sommerferien beginnenden Bauarbeiten zur Umgestaltung der Archäologischen Informationsstelle „Basel, 80 v. Chr. Murus Gallicus – Der Keltenwall“ erforderten vorgängig archäologische Untersuchungen. Geplant sind ein unterirdischer Besucherraum, der von der Rittergasse aus zugänglich ist, und zwei Baukörper, welche die Höhe und den Verlauf des Keltenwalls aufnehmen.

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Unterwerk Engehalde modernisiert: Stromversorgung für 35’000 in Bern gesichert

Nach vier Jahren Bauzeit hat Energie Wasser Bern die umfassende Erneuerung des Unterwerks Engehalde erfolgreich abgeschlossen. Die modernisierte Anlage sichert die Stromversorgung von rund 35’000 Kundinnen und Kunden in der Stadt Bern, erfüllt die steigenden Anforderungen einer zunehmend elektrifizierten Gesellschaft und leistet einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit. Das Grossprojekt wurde ohne Unterbruch der Stromversorgung im laufenden Betrieb umgesetzt. Energie Wasser Bern (ewb) hat die umfassende Erneuerung des Unterwerks Engehalde abgeschlossen. Nach rund vier Jahren Bauzeit präsentiert sich einer der wichtigsten Knotenpunkte der Berner Stromversorgung technisch auf dem neuesten Stand. Das Projekt konnte ohne Unterbruch der Stromversorgung realisiert werden.

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Neue Weiheranlage im Irchelpark Zürich stärkt Biodiversität und vernetzt Lebensräume

Im Zuge der geplanten baulichen Modernisierung des Campus Irchel der Universität Zürich werden zwei bestehende Weiher an einen neuen Standort im Irchelpark verlegt. Die Universität Zürich und die Baudirektion des Kantons Zürich nutzten die Verlegung gleichzeitig für eine ökologische Aufwertung. Fachspezialistinnen und Fachspezialisten siedeln dabei seltene Tier- und Pflanzenarten in die neue Weiheranlage um, die nun feierlich eingeweiht wurde.

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Ziegelbrücke: Bauarbeiten für Berufsfachschule und Dreifach-Sporthalle gestartet

Nach intensiver Planungsphase haben in Ziegelbrücke die Bauarbeiten für den neuen Schultrakt und die Dreifach-Wettkampfsporthalle begonnen. Das Projekt zur Stärkung und Zusammenführung der Glarner Berufsfachschulen nimmt damit sichtbare Formen an. Die Planungen für das generationenübergreifende Bauvorhaben am Berufsschulstandort Ziegelbrücke verliefen seit dem Ja zum Objektkredit an der Landsgemeinde 2024 planmässig. Anfang 2026 wurden die letzten erforderlichen Baubewilligungen erteilt.

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Denkmalpflege unterstützt Sanierung des Rossgadens in Näfels mit Beiträgen

Für die Aussensanierungen des Rossgadens der Baugruppe Haus an der Letz in Näfels werden Beiträge der Denkmalpflege bewilligt. Die Aussenhülle des Rossgadens, Teil der geschützten Baugruppe Haus an der Letz in Näfels, befindet sich in einem schlechten Zustand. Sie soll im Jahr 2026 instandgesetzt werden. Das Gebäude ist als Baudenkmal von lokaler Bedeutung eingestuft.

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Mammoet realisiert komplexen Austausch von Fassadenkränen im Herzen von Den Haag

Mammoet hat gemeinsam mit Façade Access Solutions den Austausch von dachmontierten Fassadenkränen auf zwei benachbarten Regierungsgebäuden im niederländischen Den Haag realisiert. Durch präzise Planung konnten Sicherheit maximiert und Einschränkungen im stark frequentierten Stadtzentrum minimiert werden. Städte können nicht stillstehen. Deshalb müssen Schwerlasthebungen so sicher wie möglich und mit minimalen Einschränkungen durchgeführt werden. Gebäude und andere unbewegliche Hindernisse müssen ebenso berücksichtigt werden wie die Sicherheit von Menschen, die in dicht besiedelten Stadtgebieten leben, arbeiten oder sich dort aufhalten.

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Zukunft Gewerbeimmobilien: YOND Campus wächst an der Albisriederstrasse in Zürich

Ein Leuchtturmprojekt für zukunftsfähige Gewerbeimmobilien nimmt in Zürich zunehmend Gestalt an: Beim YOND Campus an der Albisriederstrasse 243 hat Totalunternehmer Rhomberg Bau im Auftrag von Bauherr Swiss Prime Site Immobilien AG (SPSI) im laufenden Projekt die Geschossdecke des Untergeschosses abgeschlossen. Ab sofort wird der Bau oberirdisch fortgesetzt und ist damit auch im Umfeld für Jeden und Jede sichtbar. Vor den Augen der Öffentlichkeit wächst in Albisrieden ein besonderes Paradebeispiel für die Art und Weise wie Gewerbeimmobilien zukünftig geplant, errichtet und betrieben werden können – „und die wir gerne mit den beiden Schlagworten ‚Ganzheitlichkeit‘ und ‚Flexibilität‘ beschreiben", erklärt Claudius Meinel, Geschäftsführer der Rhomberg Bau AG.

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Helsinkis Kruunuvuorensilta: Finnlands längste Brücke für Fussgänger eröffnet

Helsinkis neues Wahrzeichen und Finnlands längste Brücke, Kruunuvuorensilta, ist nun für Fussgänger und Radfahrer geöffnet. Die neue Kruunuvuorensilta-Brücke, die Korkeasaari und Kruunuvuorenranta verbindet, ist die längste und höchste Brücke Finnlands. Sie ist auch im globalen Massstab aussergewöhnlich, da Brücken dieser Grösse selten ausschliesslich für den öffentlichen Verkehr, Fussgänger und Radfahrer gebaut werden. Neben ihrer Grösse zeichnet sich die Brücke durch eine fortschrittliche Verkehrsplanung aus, die in ihr Design integriert ist, während ihr hochwertiger architektonischer Ausdruck eine neue, unverwechselbare Identität für Helsinkis Skyline schafft. Die Brücke wurde am Samstag, 18. April 2026, für die Öffentlichkeit eröffnet und zog am Eröffnungswochenende über 50.000 Besucher an.

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Wakkerpreis 2026 für Brig-Glis: Vorbildlicher Umgang mit Baukultur und Klimaanpassung

Der Schweizer Heimatschutz würdigt Brig-Glis für die innovative Nutzung historischer Bauten. Brig-Glis fördert eine kulturell und sozial bereichernde Nutzung ihres baukulturellen Erbes. Die Walliser Gemeinde verbindet dabei Tradition und Innovation auf beispielhafte Weise. Durch die sinnvolle Nutzung historischer Bauten, die Integration zeitgenössischer Architektur und die Anpassung der Stadträume an das veränderte Klima, positioniert sich die alpine Stadt als resilienter und innovativer Lebensraum – dies würdigt der Schweizer Heimatschutz mit dem Wakkerpreis 2026.

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Kanton Obwalden sichert Zukunft des Museums mit Sanierung und neuer Ausstellung

Der Regierungsrat erteilt für dringende Sanierungsmassnahmen am Museum Obwalden einen Objektkredit von 755 000 Franken. Für die neue Dauerausstellung stellt er aus dem Swisslos-Fonds 190 000 Franken zur Verfügung. Damit der Museumsbetrieb des Museums Obwalden gewährleistet ist, sind bauliche Massnahmen nötig. Das historische Gebäude weist statische und technische Mängel auf.

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Neumühlebrücke Lauperswil: Spezialpreis Denkmalpflege 2025 für meisterhafte Sanierung

Als funktionales Bauwerk ist sie schlicht, als Kulturgut von grossem Wert: Die Neumühlebrücke in Lauperswil (BE) wurde 2025 mit dem Spezialpreis Denkmalpflege ausgezeichnet – für die gelungene Instandsetzung eines jahrzehntelang genutzten, historischen Verkehrsübergangs. Die Auszeichnung würdigt ein Projekt, das konstruktive Notwendigkeit, denkmalpflegerische Verantwortung und regionale Identität vereint. Das Brückenbauwerk über die Emme wurde in enger Zusammenarbeit zwischen Bauherrschaft, Denkmalpflege und Fachingenieuren umfassend instand gesetzt – ohne seinen ursprünglichen Charakter zu verlieren.

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Zeitzeugen aus Stein: Warum historische Bauten Identität stiften

Historische Bauwerke sind mehr als alte Mauern. Sie sind Zeugen der Zeit, Träger kollektiver Erinnerungen und sichtbare Ausdrucksformen kultureller Identität. Wo Architektur Geschichte bewahrt, entsteht Bindung – zu Orten, Werten und Gemeinschaften. Gerade in der Schweiz, wo Baukultur tief in der Gesellschaft verankert ist, prägt die Denkmalpflege weit mehr als nur das Stadtbild. Ob Kloster, Bürgerhaus oder Industriehalle – jedes Bauwerk erzählt von Menschen, Ideen und gesellschaftlichen Veränderungen. Wer hinschaut, erkennt darin nicht nur Geschichte, sondern die Grundlagen des heutigen Selbstverständnisses einer Region.

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Vom Mörtel zur Mikroskopie: Wie Wissenschaft die Denkmalpflege verändert

Die Denkmalpflege steht längst nicht mehr nur für Handwerk, Tradition und Pinselarbeit. Heute ist sie ebenso ein interdisziplinäres Feld zwischen Baugeschichte, Chemie, Materialwissenschaft und digitaler Analyse. Moderne Forschung öffnet neue Wege, um historische Substanz zu verstehen, zu bewahren – und dabei ihre Authentizität zu wahren. Wer alte Mauern restauriert, arbeitet nicht mehr allein mit Gefühl, sondern mit Laborberichten, Datenmodellen und mikroskopischen Aufnahmen. Denn jeder Stein, jeder Putz, jeder Mörtel erzählt eine Geschichte – nur wer sie wissenschaftlich lesen kann, erhält sie für die Zukunft.

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Salze und Splitt: Wie Streumittel historischen Bodenbelägen schaden

Salze, Splitt und andere Streumittel sind im Winter wirkungsvoll gegen Glätte – doch gerade bei historischen Bodenbelägen können sie erhebliche Schäden verursachen. Die richtige Wahl und Handhabung ist deshalb entscheidend für den Substanzerhalt. Winterdienst unterstützt Sicherheit und Mobilität, aber der Einsatz von Tausalzen und Abstumpfmitteln kann für denkmalgeschützte Wege, Plätze oder Pflasterflächen problematisch sein. Chemische Salze dringen in poröse Materialien ein, kristallisieren und erzeugen innere Spannungen, die zu Abplatzungen, Rissen oder Materialverlust führen. Ebenso können grobe Splitt‑ oder Sandkörner durch mechanische Beanspruchung Oberflächen abschmirgeln oder Fugen beschädigen – langfristige Folgen, die über die kalte Jahreszeit hinaus spürbar sind.

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Notfall- und Krisenmanagement bei Kulturgütern

Historische Gebäude, Kirchen, Archive, Museen, Sammlungen und Kulturlandschaften prägen die Ortsbilder und stehen für Wissen, Erinnerung und handwerkliche Tradition. Gleichzeitig sind diese wertvollen Zeugnisse der Vergangenheit zunehmend vielfältigen Risiken ausgesetzt: Extremwetterereignisse werden häufiger, technische Defekte können folgenschwere Brände auslösen, und auch menschliches Fehlverhalten wie Vandalismus oder unsachgemässe Lagerung kann Kulturerbe gefährden. Deshalb kommt dem Notfall- und Krisenmanagement eine Schlüsselrolle zu. Ein gut vorbereiteter Notfallplan schützt die Substanz, verkürzt Reaktionszeiten und hilft, Schäden gering zu halten. Der folgende Artikel zeigt, worauf Eigentümer, Gemeinden und Fachstellen beim Notfall- und Krisenmanagement achten sollten.

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Finanzierung historischer Erhaltung: Modelle für private Eigentümer

Der Erhalt historischer Bauten ist eine kulturelle Aufgabe – und eine finanzielle Herausforderung. Private Eigentümer tragen oft die Hauptlast, wenn es um die Pflege denkmalgeschützter Gebäude geht. Klare Finanzierungsmodelle und staatliche Unterstützung entscheiden darüber, ob wertvolles Kulturerbe erhalten bleibt oder verloren geht. Denkmalpflege ist nicht nur Leidenschaft, sondern auch Verpflichtung. In der Schweiz stehen zehntausende Gebäude unter Schutz, viele davon in privater Hand. Der Unterhalt solcher Objekte erfordert spezifisches Wissen und hohe Investitionen. Wer diese Verantwortung trägt, braucht transparente Förderstrukturen, steuerliche Anreize und partnerschaftliche Lösungen zwischen Staat, Eigentümerschaft und Fachstellen.

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Spektakulärer Fund in Basel: Siegelstempel des Domkantors Rudolf Kraft entdeckt

Im Rahmen der Sanierung der Ufermauer unterhalb der Pfalz begleitet die Archäologische Bodenforschung Basel-Stadt seit September die Unterwasserarbeiten. Am Fuss der Pfalzmauer wurden spannende Funde aus zwei Jahrtausenden Basler Geschichte entdeckt, darunter römische Münzen, ein mittelalterlicher Siegelstempel und Konstruktionsteile des ersten Basler Freibads.

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Schadstoffsanierung vor Restaurierung des Glockenturms der Klosterkirche Wettingen

Die Klosterkirche in Wettingen wird zurzeit umfassend restauriert. Im Rahmen von Sondierungsarbeiten zur Vorbereitung der geplanten Restaurierung des Glockenturms wurden unter der Aussenverkleidung Gebäudeschadstoffe entdeckt. Diese werden ab nächster Woche von einer spezialisierten Fachfirma sachgerecht und fachmännisch entfernt und entsorgt.

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