Bauwerke

Architekturgeschichte vermitteln: Warum Baukultur Bildung braucht

Baukultur ist Teil kollektiver Identität. Sie prägt Städte, Dörfer und Landschaften – und erzählt Geschichte durch Mauern, Materialien und Räume. Wer Architekturgeschichte versteht, erkennt, was erhaltenswert ist, und gestaltet Zukunft mit Bewusstsein für Herkunft. In einer Zeit, in der Neubauten schneller entstehen als je zuvor, droht Wissen über historische Bauweisen und kulturelle Zusammenhänge verloren zu gehen. Dabei ist Baukultur kein Luxus, sondern Grundlage gesellschaftlicher Orientierung. Architekturgeschichte zu vermitteln heisst, das Verständnis für Qualität, Kontext und Verantwortung zu stärken – bei Fachleuten ebenso wie in der breiten Öffentlichkeit.

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Hotel Scaletta S-chanf: Historisches Engadiner Haus startet in neue Zukunft – ein Spatenstich

Am 7. November 2025 beginnt mit einem symbolischen Spatenstich der Umbau des traditionsreichen Hotel Scaletta in S-chanf – ein Meilenstein für den Erhalt des historischen Gebäudes und die Belebung des Dorfbildes. Nach Jahren der Vorbereitung und intensiver Planung setzt die Stiftung Scaletta S-chanf mit dem offiziellen Baustart ein starkes Zeichen für den Erhalt eines einmaligen Kulturguts und die Zukunft eines bedeutenden Hauses im Engadin.

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Räume der Erinnerung: Denkmalpflege als kulturelles Erzählen

Denkmalpflege bewahrt nicht nur Bauten, sondern Erzählungen. Jede Mauer, jede Schicht und jeder Raum trägt Erinnerung, die Gesellschaft formt und Identität stiftet. Gebäude sind Zeugen. Sie erzählen von Epochen, Konflikten, Fortschritt und Alltag. Denkmalpflege interpretiert diese Geschichten, ohne sie zu verändern. In der Schweiz – einem Land mit dichtem historischen Erbe – bedeutet der Umgang mit alten Räumen, zwischen Schutz und Weiterentwicklung zu vermitteln. Dabei wird jedes restaurierte Haus zu einem Kapitel kollektiver Erinnerung.

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Fassaden lesen lernen: Architekturgeschichte im Detail

Fassaden sind mehr als Hüllen. Sie erzählen von Epochen, Techniken und Idealen – und bilden ein lesbares Archiv der Baugeschichte. Wer historische Gebäude betrachtet, sieht nicht nur Stein, Stuck und Fenster, sondern Zeitspuren. Fassaden fungieren als Dokumente gesellschaftlicher Entwicklung. In der Denkmalpflege entscheidet die Fähigkeit, sie zu lesen, über die Qualität der Restaurierung. Jedes Ornament, jedes Material, jede Fuge spricht von handwerklicher Logik und kulturellem Kontext.

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Kirchen, Burgen, Bürgerhäuser: Architektonische Vielfalt im Erbe der Schweiz

Die Schweiz besitzt eine aussergewöhnliche architektonische Dichte. Kaum ein Land vereint auf so engem Raum mittelalterliche Burgen, sakrale Bauten und bürgerliche Architektur mit solcher Vielfalt und Erhaltungsqualität. Diese Bauwerke sind weit mehr als historische Zeugnisse – sie verkörpern kulturelle Identität, handwerkliches Wissen und gesellschaftliche Entwicklung. Ihr Erhalt ist nicht nur eine ästhetische, sondern auch eine historische und wirtschaftliche Aufgabe.

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Mauern erzählen Geschichte: Wie Bauanalyse vergangene Epochen lesbar macht

Jede Mauer ist ein Archiv aus Stein, Holz und Putz – Schicht für Schicht erzählt sie Geschichte. Bauanalyse übersetzt dieses stille Wissen in Erkenntnis, sichtbar durch handwerkliche Spuren und architektonische Logik. In der Denkmalpflege beginnt jede Restaurierung mit dem Lesen des Bestands. Mauern, Fugen, Farbreste und Werkzeugspuren verraten, was über Jahrhunderte gewachsen ist. Bauanalyse macht diesen verborgenen Text sichtbar – sie verbindet Handwerk, Wissenschaft und Beobachtung zu einer Art Archäologie der Architektur.

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Mörtel ist nicht gleich Mörtel: Warum das Bindemittel über Erfolg oder Schaden entscheidet

Ein sorgfältig gewählter Mörtel kann ein Baudenkmal schützen – ein falsch gewählter kann es zerstören. Der Schlüssel zur nachhaltigen Erhaltung historischer Mauern liegt oft im unscheinbaren Mörtel. Ob Restaurierung, Ausbesserung oder Ergänzung – das Bindemittel entscheidet über Langlebigkeit, Kompatibilität und Feuchtigkeitsverhalten des gesamten Baukörpers. Im Folgenden werden die Zusammenhänge, Auswahlkriterien und Risiken beleuchtet.

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Tradition trifft Innovation: Junge Architekten im Dialog mit historischer Substanz

Der Brückenschlag zwischen Alt und Neu ist heute nicht mehr nur gestalterische Aufgabe, sondern kulturelle Verpflichtung – junge Architektinnen und Architekten formen mit Mut und Respekt das Erbe fort. In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit, Identität und technischer Fortschritt zusammenspielen, wachsen visionäre Entwürfe aus der Schnittstelle von Denkmalpflege und zeitgenössischer Architektur. Der folgende Artikel beleuchtet Methoden, Risiken und Erfolgsmodelle, wie junge Planende das historisch Gewachsene weiterentwickeln können.

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Trockenmauer-Sanierung in Filzbach: Zivildienstleistende sichern Römerweg

Am Römerweg in Filzbach sanieren Zivildienstleistende eine historische Trockenmauer und tragen so zum Erhalt des Kulturerbes bei. In Filzbach sanieren derzeit Zivildienstleistende der Stiftung Umwelteinsatz einen Abschnitt der historischen Trockenmauer am Römerweg. Damit wird ein wertvolles Kulturerbe gesichert, die Landschaft aufgewertet und die Biodiversität gefördert.

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Sakrale Bauten erhalten: Restaurierung für Kirchen, Kapellen und Klöster

Sakralbauten prägen das bauliche Erbe – ihre Restaurierung verlangt sensiblen Umgang mit Substanz, Liturgie und Funktion. Zwischen historischer Authentizität, aktuellen Nutzungsansprüchen und begrenzten Budgets gilt es, ausgewogene Konzepte zu entwickeln. Der Weg führt über fundierte Diagnosen, abgestufte Eingriffe und transparente Kommunikation.

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Denkmalpflege und Tourismus: Chancen für regionale Wertschöpfung

Baudenkmäler, Ortsbilder und Kulturerbe sind nicht nur historisch bedeutsam – sie bieten touristische Potenziale, schaffen Einkommen und stärken Gemeinschaften. Wenn Denkmalpflege und Tourismus sinnvoll verbunden werden, entstehen nachhaltige Impulse für Regionen mit starkem kulturellem Profil.

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Altbauten energetisch ertüchtigen: Wege zwischen Modernisierung und Denkmalschutz

Historische Altbauten erzählen Geschichten und enthalten viel graue Energie – ihre Erhaltung mit moderner Energieeffizienz vereint Nachhaltigkeit und Schutz von Baukultur. Mit sorgfältiger Planung lassen sich Modernisierung und denkmalpflegerische Anforderungen in der Schweiz häufig harmonisieren.

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Zürich feiert 50 Jahre Denkmalschutz mit Einblicken in gelungene Umnutzungen

Ob Warenhaus, Kirche oder Stallscheune: Die Umnutzung von Gebäuden ist eng mit ihrem Erhalt verbunden und hat in der Stadt Tradition. Die neue Publikation „umnutzen & erhalten“ richtet anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Denkmalschutzjahres 1975 den Blick auf die vielschichtige Arbeit der städtischen Denkmalpflege.

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Denkmaltage 2025: Architekturgeschichten zu Heil- und Sozialbauten in Ausserrhoden

Vom 11. bis 14. September 2025 laden die Denkmaltage dazu ein, Gesundheits- und Fürsorgeeinrichtungen als baukulturelles Erbe neu zu entdecken. Die Europäischen Tage des Denkmals vom 11. bis 14. September 2025 stehen dieses Jahr unter dem Motto „Architekturgeschichten“. Sie nehmen das 50-jährige Jubiläum des Denkmalschutzjahres zum Anlass, um über das kulturelle Erbe von Minderheiten nachzudenken. In Appenzell Ausserrhoden liegt der Fokus auf Gesundheits- und Fürsorgeeinrichtungen. Die Veranstaltungen laden dazu ein, sich mit der baulichen Geschichte des Heilens, Pflegens und sozialen Engagements auseinanderzusetzen.

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Kulturgüterschutz und Denkmalpflege: rechtlicher Rahmen in der Schweiz

Kulturgüterschutz und Denkmalpflege sind eng verflochtene Aufgabenbereiche, die den Schweizer Kulturschatz vor Vergessen und Zerstörung bewahren – insbesondere in Krisenzeiten. Der rechtliche Rahmen bildet das Fundament für wirksamen Schutz. Der Schutz von Kulturgütern ist kein Luxus – er ist Grundlage für Identität, Forschung und kollektives Gedächtnis. Nur in klar geregelten Strukturen entfaltet er seine Wirkung.

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Handwerkskunst im Fokus: Alte Techniken für zeitgemässe Restaurierungen

Historische Bauweise lebt fort, wenn traditionelle Handwerkskunst mit modernen Anforderungen verschmilzt. Alte Techniken verleihen Restaurierungen Authentizität und Nachhaltigkeit. Fachgerechte Restaurierungen bedienen sich bewährter Methoden und Materialien – ergänzt durch moderne Forschung und technische Expertise. So bleibt Denkmalpflege lebendig und zukunftsfähig.

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