Zürich feiert 50 Jahre Denkmalschutz mit Einblicken in gelungene Umnutzungen
Ob Warenhaus, Kirche oder Stallscheune: Die Umnutzung von Gebäuden ist eng mit ihrem Erhalt verbunden und hat in der Stadt Tradition.
Die neue Publikation „umnutzen & erhalten“ richtet anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Denkmalschutzjahres 1975 den Blick auf die vielschichtige Arbeit der städtischen Denkmalpflege.
Die Denkmalpflege der Stadt Zürich erhält und schützt nicht nur – sie unterstützt und begleitet Architekten und Bauherrschaften beim Weiterbauen der Stadt.
Die Publikation „umnutzen & erhalten“ bietet einen Einblick in diese enge Zusammenarbeit: Sie porträtiert acht gelungene Umnutzungen geschützter Gebäude der letzten Jahre.
Vom Radiostudio Brunnenhof, über das Schwesternhochhaus bis hin zur Autogarage und Kohlenlagerhalle, zeigt sich die Vielfalt des baukulturellen Erbes.
Beleuchtet werden Strategien für das Weiterbauen und Wege zur erfolgreichen Umnutzung, wie sie – mit dem Ziel „Netto-Null bis 2040“ – aktuell dringend gefragt sind.
50 Jahre Denkmalschutz
Anlass zur Reflexion bietet auch das 50-jährige Jubiläum des Denkmalschutzjahres 1975. In vielen Ländern Europas beginnt damals eine breite Bewegung für eine aktive Auseinandersetzung mit dem baukulturellen Erbe.
Auch in Zürich werden planerisch Weichen gestellt: Das kantonale Planungs- und Baugesetz (PBG) erhält einen Artikel zum Denkmalschutz, der bis heute die Gesetzesgrundlage bildet.
Und der Zürcher Stadtrat lässt auf Anregung des Gemeinderats im gleichen Jahr die ersten „Blauen Tafeln“ zur Sichtbarmachung von Denkmälern anbringen – heute sind es über 700.
Sie verdeutlichen den hohen Stellenwert und das grosse Engagement der Stadt und privater Eigentümer für den Erhalt wertvoller Bauten.
Quelle: Stadt Zürich
Bildquelle: Amt für Städtebau, Juliet Haller
