Sport & Spiel

Ajoie fordert Genève-Servette – Jurassier wollen erneut überraschen

Der HC Ajoie empfängt am Freitag, 23. Oktober 2026, um 19.45 Uhr Genève-Servette in der Raiffeisen Arena. Die Jurassier erleben ihren besten Saisonstart seit der Rückkehr in die National League und haben das erste Duell gegen Genf bereits gewonnen. Die Gäste wollen nach zwei Niederlagen reagieren, kämpfen aber weiterhin mit erheblichen Personalproblemen. Ajoie belegt mit 19 Punkten aus 14 Spielen den neunten Tabellenplatz. Genève-Servette steht trotz der jüngsten Rückschläge mit 24 Zählern auf Rang drei. Die Mannschaft von Sam Hallam verlor zuletzt mit 3:6 bei Ambri-Piotta und anschliessend mit 2:5 gegen Lugano. Das Westschweizer Duell verspricht eine interessante Ausgangslage. Während Ajoie seine überraschend gute Frühform bestätigen will, benötigen die Genfer wieder mehr defensive Stabilität. Beide Mannschaften stehen zudem vor einem intensiven Wochenende mit weiteren Meisterschaftsspielen.

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Zürich will Leichtathletik-EM 2034 – Swiss Athletics und Weltklasse bündeln Kräfte

Die Schweiz nimmt einen neuen Anlauf für die Leichtathletik-Europameisterschaften 2034. Swiss Athletics und Weltklasse Zürich wollen die Titelkämpfe gemeinsam in die Limmatstadt holen. Am Freitag, 23. Oktober 2026, bekräftigten beide Organisationen ihre Pläne für eine Kandidatur. Verbandspräsident Christoph Seiler erneuerte das Interesse an der EM während einer Versammlung des europäischen Leichtathletikverbandes in Lausanne. Bevorzugt wird eine Austragung innerhalb eines grösseren Multisport-Anlasses mit weiteren Europameisterschaften in der Schweiz. Die Vergabe der Leichtathletik-EM 2034 wird frühestens für das Jahr 2030 erwartet. Für Zürich wäre es die Rückkehr der kontinentalen Titelkämpfe nach 20 Jahren. Bereits 2014 hatte die Stadt eine erfolgreiche Europameisterschaft im Letzigrund organisiert. Nun wollen die Verantwortlichen an diese Erfahrungen anknüpfen und der Schweizer Leichtathletik einen weiteren Entwicklungsschub ermöglichen.

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Thun verliert gegen Hajduk Split – Christoffersson vergibt den Ausgleich

Der FC Thun wartet in der Conference League weiterhin auf den ersten Punkt. Der Schweizer Meister verliert am Donnerstagabend, 22. Oktober 2026, sein Heimspiel gegen Hajduk Split mit 0:1. Dalisson de Almeida erzielt in der 17. Minute das entscheidende Tor. Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause bleiben die Berner Oberländer ohne Treffer. Thun wird für eine passive Anfangsphase bestraft. Ein missglückter Rückpass von Nico Maier ermöglicht den Kroaten die frühe Führung. Anschliessend erarbeiten sich die Gastgeber mehrere gute Möglichkeiten. Torhüter Niklas Steffen hält in der 68. Minute einen Penalty von Michele Sego. Sieben Minuten später vergibt Noah Christoffersson die grosse Ausgleichschance vor dem praktisch leeren Tor. Für die Mannschaft von Gian-Luca Privitelli ist es nach dem 0:1 bei Twente Enschede die zweite Niederlage in der Ligaphase. Thun steht mit null Punkten und einem Torverhältnis von 0:2 auf Rang 32. Währenddessen feiert der FC Lugano einen deutlichen Auswärtssieg in Spanien und klettert auf den zweiten Tabellenplatz. Am Sonntag kommt es in Thun zum direkten Duell der beiden Schweizer Europacup-Vertreter.

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Biel fordert härtere Strafe für Carr – auch Zivilklage wird geprüft

Der EHC Biel akzeptiert die Strafe gegen Daniel Carr vom HC Ajoie nicht. Die Seeländer haben beim Verbandssportgericht Berufung gegen die fünf Spielsperren eingelegt und verlangen eine Verdoppelung auf zehn Partien. Das bestätigt der Klub am Freitag, 23. Oktober 2026. Gleichzeitig prüft Biel gemeinsam mit seinem verletzten Captain Gaëtan Haas zivilrechtliche Schritte gegen den kanadischen Stürmer. Auslöser ist der Vorfall vom 16. Oktober beim 5:2-Auswärtssieg des HC Ajoie in Biel. Während einer Auseinandersetzung schlug Carr dem bereits auf dem Eis knienden und helmfreien Haas mit der Faust ins Gesicht. Der Bieler Captain erlitt eine Gehirnerschütterung und fällt auf unbestimmte Zeit aus. Der Einzelrichter verhängte fünf Spielsperren sowie eine Busse von 7600 Franken inklusive Verfahrenskosten. Für Biel geht die Sanktion nicht weit genug. Der Verein kritisiert insbesondere, dass die Wehrlosigkeit des Gegenspielers und das erhebliche Verletzungsrisiko bei der Strafzumessung zu wenig berücksichtigt worden seien. Der Fall erhält zusätzliche Bedeutung, weil Haas bereits vor zwei Jahren wegen einer schweren Gehirnerschütterung monatelang ausgefallen war. Nun muss sich das Verbandssportgericht erneut mit dem Faustschlag befassen.

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Freulers Olympiakos siegt weiter – González entscheidet gegen Sparta Prag

Olympiakos Piräus setzt seine erfolgreiche Serie in der Europa League fort. Die Griechen gewinnen am Donnerstag, 22. Oktober 2026, zu Hause gegen Sparta Prag mit 1:0 und feiern den dritten Sieg im dritten Spiel. Der eingewechselte Armando González entscheidet die Begegnung in der 78. Minute mit einem abgefälschten Kopfball. Der Schweizer Nationalspieler Remo Freuler steht während der gesamten Partie auf dem Platz. Im Georgios-Karaiskakis-Stadion übernimmt Olympiakos früh die Kontrolle, scheitert aber wiederholt an der tschechischen Defensive. Auch Freuler besitzt zwei Abschlussmöglichkeiten. Die Gastgeber verzeichnen schliesslich 23 Torschüsse und 60 Prozent Ballbesitz. Erst die Einwechslungen von Trainer Imanol Alguacil bringen den entscheidenden Durchbruch. Mit neun Punkten und einem Torverhältnis von 4:1 steht Olympiakos nach drei Spieltagen auf Rang fünf der Europa League. Freuler spielt dabei eine wichtige Rolle im zentralen Mittelfeld. Nach dem Auswärtssieg in Marseille bestätigt die Mannschaft ihre ausgezeichnete internationale Form. Am 5. November wartet Stade Rennes.

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Infantino erhält Rückendeckung aus Asien – Schweiz bleibt auf Distanz

Gianni Infantino erhält im Kampf um seine Wiederwahl als FIFA-Präsident wichtige Unterstützung aus Asien. Der asiatische Fussballverband AFC stellt sich am Freitag, 23. Oktober 2026, beim ausserordentlichen Kongress in Tokio öffentlich hinter den Walliser. Präsident Scheich Salman bin Ebrahim Al Khalifa sichert Infantino seine Unterstützung für eine weitere Amtszeit zu. Noch im August hatte die AFC dessen Führungsstil scharf kritisiert. Die Kehrtwende erfolgt nach wochenlangen Auseinandersetzungen um das inzwischen aufgegebene Milliardenprojekt FIFA Forward Enterprise. Dabei sollten private Investoren an kommerziellen Aktivitäten rund um die FIFA-Wettbewerbe beteiligt werden. Die asiatische Führung hatte gemeinsam mit der UEFA und Concacaf einen grundlegenden Vertrauensbruch beanstandet. Nun spricht Salman von Zusammenarbeit und einem gemeinsamen Weg nach vorne. Aus Schweizer Sicht ist die Entwicklung besonders bemerkenswert. Der Schweizerische Fussballverband hat seine Unterstützung für Infantino am 25. September ausdrücklich zurückgezogen. SFV-Präsident Peter Knäbel verlangt weiterhin Transparenz und nachvollziehbare Entscheidungsprozesse. Während der Schweizer Heimatverband auf Distanz bleibt, erhält Infantino aus Asien und Afrika bedeutende Rückendeckung für die Wahl vom 18. März 2027.

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Fünf Gegentore gegen Lugano – Getafe-Trainer wertet Schweizer Fussball ab

Der FC Lugano gewinnt in der Conference League auswärts bei Getafe mit 5:2 und wird anschliessend vom gegnerischen Trainer abgewertet. José Bordalás vergleicht die Tessiner nach der Niederlage mit einem spanischen Zweitligisten. Bereits nach Luganos 3:2 gegen Roter Stern Belgrad hatten die Reaktionen des Gegners für Diskussionen gesorgt. Warum fällt es manchen internationalen Gegnern so schwer, die Leistungen eines Schweizer Vereins anzuerkennen? Dabei sprechen die Ergebnisse eine deutliche Sprache. Innerhalb einer Woche bezwingt Lugano zwei international erfahrene Mannschaften und erzielt dabei acht Tore. In Spanien trifft Albian Ajeti zweimal, dazu kommen Treffer von Yanis Cimignani, Uran Bislimi und Kevin Behrens. Die Mannschaft von Mattia Croci-Torti reagiert auf einen frühen Rückstand und gewinnt gegen den Vertreter der spanischen La Liga überraschend deutlich. Die Aussagen aus Spanien werfen eine grundsätzliche Frage auf: Wird die Schweizer Super League international unterschätzt? Zwischen den finanziellen Möglichkeiten der grossen europäischen Ligen und jenen der Schweizer Vereine liegen erhebliche Unterschiede. Daraus lässt sich jedoch nicht automatisch auf die Qualität einzelner Mannschaften schliessen. Lugano liefert derzeit den sportlichen Gegenbeweis.

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Kyshawn George glänzt mit 18 Punkten – Washington startet mit Sieg

Kyshawn George gelingt ein überzeugender Start in die NBA-Saison 2026/27. Der 22-jährige Walliser erzielt beim 128:116-Heimsieg seiner Washington Wizards gegen die Milwaukee Bucks 18 Punkte, holt fünf Rebounds und verteilt drei Assists. Besonders im Schlussviertel übernimmt der schweizerisch-kanadische Basketballprofi Verantwortung und steuert acht Punkte zum ersten Saisonsieg bei. Washington entscheidet die umkämpfte Begegnung erst im letzten Viertel. Nach drei Spielabschnitten führen die Bucks noch mit 93:90, doch die Wizards drehen das Spiel mit einem starken Schlussspurt. Anthony Davis ist mit 34 Punkten und zwölf Rebounds der erfolgreichste Spieler des Abends. Trae Young ergänzt 20 Punkte und 13 Assists. Für George ist der erfolgreiche Auftakt besonders erfreulich. Eine Ellbogenverletzung hatte seine vergangene Saison im März vorzeitig beendet. Nun steht der frühere Nachwuchsspieler des BBC Monthey wieder in der Startformation und überzeugt mit einer Trefferquote von 57,1 Prozent aus dem Feld. Washington feiert erstmals seit 2022 wieder einen Sieg im ersten Saisonspiel.

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Capela startet mit Houston siegreich – Niederhäuser fehlt verletzt

Die beiden Schweizer NBA-Profis erleben einen unterschiedlichen Start in die Saison 2026/27. Clint Capela gewinnt mit den Houston Rockets gegen die Dallas Mavericks deutlich mit 128:110. Der Genfer kommt während knapp acht Minuten zum Einsatz und holt drei Rebounds. Yanic Konan Niederhäuser muss den 121:96-Auftaktsieg seiner Los Angeles Clippers gegen Sacramento dagegen verletzungsbedingt von der Seitenlinie verfolgen. Houston legt im zweiten Viertel mit einem beeindruckenden 38:12-Lauf den Grundstein für den Erfolg. Kevin Durant und Jabari Smith Jr. erzielen jeweils 30 Punkte, während Alperen Şengün 23 Punkte und zehn Rebounds beisteuert. Capela bleibt ohne eigenen Punkt, erfüllt während seiner kurzen Einsatzzeit aber wichtige Aufgaben unter dem Korb. Auch die Clippers beginnen erfolgreich. Darius Garland führt Los Angeles mit 30 Punkten zum klaren Sieg gegen die Sacramento Kings. Der Freiburger Niederhäuser befindet sich nach seiner Operation am rechten Fuss weiterhin in der Rehabilitation. Für die beiden Schweizer Center stehen damit zu Saisonbeginn unterschiedliche Herausforderungen im Vordergrund.

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Bournemouth bezwingt Milan mit 3:0 – Maignan sieht Rot

Der AFC Bournemouth feiert in der Europa League einen überzeugenden 3:0-Heimsieg gegen die AC Milan. Zwei Penaltytore von Justin Kluivert und Marcus Tavernier bringen die Engländer am Donnerstagabend, 22. Oktober 2026, früh auf die Siegerstrasse. Milan-Captain Mike Maignan sieht bereits in der 27. Minute die Rote Karte. Amine Adli sorgt mit einem sehenswerten Freistoss für den Endstand. Im ausverkauften Vitality Stadium übernimmt Bournemouth von Beginn an die Kontrolle. Nach einem Handspiel von Koni De Winter verwandelt Kluivert in der achten Minute den ersten Penalty. Maignans Tätlichkeit gegen Tyler Adams führt wenig später zum Platzverweis und einem weiteren Strafstoss. Tavernier erhöht auf 2:0, ehe Adli in der 84. Minute den dritten Treffer erzielt. Für den Schweizer Nationalspieler Ardon Jashari wird der Abend zu einer grossen Enttäuschung. Der Mittelfeldspieler steht bei Milan in der Startelf, kann die deutliche Niederlage aber nicht verhindern. Bournemouth gewinnt dagegen auch sein drittes Europa-League-Spiel und steht mit neun Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. Milan liegt mit drei Zählern auf Rang 24.

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Niederreiter von Dallas gestoppt – Jets verlieren bitter mit 2:3

Die Winnipeg Jets mit Nino Niederreiter kassieren in der NHL die vierte Niederlage hintereinander. In der Nacht auf Freitag, 23. Oktober 2026, verlieren die Kanadier bei den Dallas Stars mit 2:3 nach Verlängerung. Roope Hintz gleicht zwei Minuten vor Schluss aus und erzielt in der Overtime auch den Siegtreffer. Für Niederreiter endet der Abend nach einem unglücklichen Zwischenfall vorzeitig. Winnipeg liegt nach Toren von Gabriel Vilardi und Kyle Connor bis kurz vor Schluss mit 2:1 in Führung. Doch Dallas rettet sich dank Hintz in die Verlängerung und entscheidet die Partie nach 63:47 Minuten. Trotz 35 Paraden von Torhüter Stuart Skinner reicht es für die Jets nur zu einem Punkt. Dallas feiert seinen vierten Sieg hintereinander. Besonders bitter verläuft die Begegnung für den Schweizer Stürmer Nino Niederreiter. 6:51 Minuten vor Ende des Schlussdrittels trifft ihn der Stock seines eigenen Teamkollegen Tyrel Bauer im Gesicht. Der 34-jährige Bündner verlässt das Eis blutend und begibt sich in die Kabine. Beim Sieger aus Dallas steht mit dem Solothurner Verteidiger Lian Bichsel ebenfalls ein Schweizer unter Vertrag.

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Hischier trifft schon wieder – Devils feiern 4:1 gegen Anaheim

Nico Hischier setzt seinen erfolgreichen Saisonstart in der NHL fort. Der Walliser Captain erzielt beim 4:1-Heimsieg der New Jersey Devils gegen die Anaheim Ducks sein fünftes Saisontor. Der Schweizer trifft in der Nacht auf Freitag, 23. Oktober 2026, im Powerplay zum 2:0. Für New Jersey ist es der zweite Sieg hintereinander und bereits der vierte Erfolg aus den letzten fünf Begegnungen. Arseny Gritsyuk bringt die Devils im ersten Drittel in Führung, ehe Hischier 41 Sekunden vor der Pause nach einem Abpraller erfolgreich ist. Im Schlussabschnitt verkürzt Tim Washe für Anaheim, doch Anthony Mantha stellt den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Jack Hughes trifft kurz vor Spielende ins leere Tor. Nico Daws überzeugt bei New Jersey mit 16 Paraden. Mit seinem fünften Treffer im zehnten Saisonspiel unterstreicht Hischier seine Bedeutung für die Devils. Bereits vier seiner Tore hat der Schweizer in Überzahl erzielt. Auch seine Landsleute Timo Meier und Jonas Siegenthaler gehören zum Aufgebot der Mannschaft. New Jersey verbessert seine Bilanz auf sechs Siege und vier Niederlagen.

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Xhakas Sunderland verspielt Führung – Lech Posen erkämpft ein 1:1

Granit Xhaka und der AFC Sunderland müssen in der Europa League erstmals Punkte abgeben. Die Engländer kommen am Donnerstagabend, 22. Oktober 2026, beim polnischen Meister Lech Posen trotz früher Führung nicht über ein 1:1 hinaus. Tymur Tutierov bringt Sunderland bereits in der zweiten Minute in Führung. Der eingewechselte Leo Bengtsson gleicht in der 70. Minute aus. Sunderland beginnt furios und trifft nach nur 80 Sekunden. Danach vergeben die Gäste mehrere Möglichkeiten, das Resultat auszubauen. Besonders bitter: Nach einem abgewehrten Schuss von Xhaka trifft Malick Fofana beim Nachschuss nur den Pfosten. Auch nach der Pause bleibt Sunderland gefährlich, doch die fehlende Effizienz rächt sich durch Bengtssons Ausgleich. Der Schweizer Nationalmannschaftscaptain steht in der Startelf und führt Sunderland als Captain aufs Feld. Xhaka übernimmt im Mittelfeld die Organisation und wird in der 63. Minute durch Noah Sadiki ersetzt. Nach zwei Siegen zum Auftakt steht Sunderland nun bei sieben Punkten aus drei Spielen. Lech Posen erkämpft sich nach zwei deutlichen Niederlagen den ersten Zähler.

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Sturm Graz bezwingt Marseille – Diakité schiesst Österreicher zum Sieg

Sturm Graz feiert in der Europa League einen wichtigen Heimsieg. Die Mannschaft von Fabio Ingolitsch bezwingt Olympique Marseille am Donnerstagabend, 22. Oktober 2026, mit 1:0. Oumar Diakité erzielt bereits in der 13. Minute den entscheidenden Treffer. Nach drei Spieltagen stehen die Österreicher bei vier Punkten, während Marseille weiterhin auf den ersten Zähler wartet. Vor heimischem Publikum in der Merkur Arena gelingt Sturm ein engagierter Auftritt. Luca Weinhandl erobert früh den Ball und bereitet Diakités Führung vor. Danach vergeben die Grazer mehrere hochkarätige Möglichkeiten. Jacob Hödl scheitert an Torhüter Jeffrey de Lange, Simon Seidl trifft die Latte. Marseille kommt ebenfalls zu Chancen, kann die konzentrierte Defensive der Gastgeber aber nicht überwinden. Besonders interessant ist die Begegnung aus Schweizer Sicht. Mit Valmir Matoshi steht ein früherer Meisterspieler des FC Thun bei Sturm in der Startelf. Auf der Gegenseite beginnt der Schweizer Nationalspieler Ulisses Garcia als Linksverteidiger. Matoshi, der im August von Thun nach Graz wechselte, gehört erneut zu den auffälligen Offensivspielern seiner Mannschaft.

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Hofmann trifft doppelt – Leverkusen gewinnt auch auf Kreta

Bayer Leverkusen setzt seinen makellosen Lauf in der Europa League fort. Die Mannschaft von Trainer Carles Martínez gewinnt am Donnerstag, 22. Oktober 2026, beim griechischen Pokalsieger OFI Kreta mit 2:0. Jonas Hofmann entscheidet die Begegnung mit zwei Treffern innerhalb von vier Minuten. Nach drei Spieltagen steht Leverkusen mit neun Punkten und 8:0 Toren an der Tabellenspitze. Der 34-jährige Hofmann nutzt seinen ersten Startelfeinsatz der Saison eindrucksvoll. In der 35. Minute bringt er Leverkusen mit einem Abstauber in Führung, nur drei Minuten später erhöht er mit einem sehenswerten Distanzschuss auf 2:0. Die Gäste kontrollieren das Spiel anschliessend und lassen sich den dritten Europacup-Sieg nicht mehr nehmen. Auch aus Schweizer Sicht gibt es eine Beteiligung: Der Schweizer Schiedsrichter Lukas Fähndrich ist als Assistent des Videoassistenten im Einsatz. Für Leverkusen setzt sich derweil eine erfolgreiche Serie fort. Die Werkself gewinnt zum sechsten Mal hintereinander ein Pflichtspiel und bleibt in der laufenden Europa-League-Saison weiterhin ohne Gegentor.

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Juventus rettet gegen Rennes ein 2:2 – Woltemade gleicht aus

Juventus Turin muss in der Europa League erstmals Punkte abgeben. Die Italiener trennen sich am Donnerstagabend, 22. Oktober 2026, von Stade Rennes mit 2:2. Nach einer frühen Führung dreht der französische Gast die Partie noch vor der Pause. Nick Woltemade rettet Juventus in der 67. Minute mit einem verwandelten Penalty das Unentschieden. Zeki Çelik bringt die Mannschaft von Luciano Spalletti bereits in der fünften Minute in Führung. Mousa Al-Taamari gleicht zehn Minuten später aus, ehe Boulaye Dia Rennes per Handspenalty in Front schiesst. Juventus erhöht nach dem Seitenwechsel den Druck und kommt ebenfalls durch einen Elfmeter zurück. Ein später Treffer von Jhon Lucumí wird wegen Abseits aberkannt. Trotz des Punktverlusts bleibt Juventus nach drei Europa-League-Spielen ungeschlagen und steht bei sieben Punkten. Rennes kommt auf fünf Zähler. Für die Schweizer Perspektive sorgt am selben Abend Granit Xhaka: Der Nationalmannschaftscaptain führt Sunderland beim 1:1 gegen Lech Poznań als Captain aufs Feld. Beide Vereine bleiben damit im Rennen um die direkte Achtelfinalqualifikation.

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Lugano zerlegt Getafe 5:2 – Ajeti trifft doppelt

Der FC Lugano feiert in der Conference League einen beeindruckenden Auswärtssieg. Die Tessiner gewinnen am Donnerstagabend, 22. Oktober 2026, beim spanischen Erstligisten Getafe mit 5:2. Albian Ajeti erzielt zwei Tore, Yanis Cimignani, Uran Bislimi und Kevin Behrens treffen ebenfalls. Nach zwei Spielen steht Lugano mit sechs Punkten da. Dabei beginnt die Partie im Coliseum denkbar schlecht. Bereits nach 71 Sekunden bringt Iván Azón die Gastgeber in Führung. Doch nur wenig später gleicht Ajeti aus, ehe Cimignani in der siebten Minute die Führung erzielt. Ajetis zweiter Treffer in der 26. Minute sorgt für eine komfortable 3:1-Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel erhöht Bislimi, bevor Borja Mayoral verkürzt und Behrens in der Nachspielzeit den Schlusspunkt setzt. Für die Mannschaft von Mattia Croci-Torti ist es nach dem 3:2-Auftaktsieg gegen Roter Stern Belgrad der zweite Erfolg in der Ligaphase. Lugano bleibt damit wettbewerbsübergreifend ungeschlagen und bestätigt seine ausgezeichnete Form auch international. Bereits am Sonntag steht in der Super League das Auswärtsspiel beim FC Thun an.

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Wawrinka scheitert in Lyon – jetzt folgt sein Abschied in Basel

Stan Wawrinka ist beim ATP-250-Turnier in Lyon im Achtelfinal ausgeschieden. Der 41-jährige Schweizer unterliegt dem topgesetzten Italiener Flavio Cobolli am Donnerstagabend mit 2:6 und 4:6. Nach 68 Minuten steht die Niederlage fest. Für Wawrinka bleibt damit nur noch ein Turnier seiner Profikarriere: die Swiss Indoors Basel. Nach seinem kräftezehrenden Dreisatzsieg gegen Martin Landaluce am Mittwoch findet der Waadtländer gegen die Nummer sechs der Weltrangliste nicht mehr zu seiner besten Form. Cobolli übernimmt nach einem ausgeglichenen Beginn die Kontrolle, gewinnt im ersten Satz vier Games in Serie und sichert sich auch im zweiten Durchgang früh den entscheidenden Aufschlagdurchbruch. Für den dreifachen Grand-Slam-Sieger richtet sich der Blick nun vollständig auf Basel. Am Montag, 26. Oktober, wird Wawrinka in der St. Jakobshalle offiziell geehrt. Am Dienstagabend bestreitet er sein erstes Match beim letzten Turnier seiner Karriere. Damit stehen dem Schweizer Publikum mindestens noch eine Begegnung und ein besonderer Abschied bevor.

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