Finanzen

Grossunternehmen und KMU stärken gemeinsam den Wirtschaftsstandort Zürich

99 Prozent aller Unternehmen im Kanton Zürich sind KMU. Gleichzeitig leisten die Grossunternehmen einen überproportional grossen Beitrag zur Zürcher Wirtschaft. Auf sie entfallen rund 40 Prozent aller Arbeitsplätze und der Wertschöpfung. Zudem bezahlen sie schätzungsweise rund die Hälfte der Gewinnsteuern im Kanton Zürich. Darüber hinaus sind die Grossunternehmen wichtige Partner für die KMU, sowohl als Abnehmer als auch als Lieferanten. Dies zeigt eine Analyse des Amts für Wirtschaft.

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Tag der Versicherer St.Gallen – Prävention, Resilienz und psychische Gesundheit im Fokus

Naturgefahren, Cyberangriffe und die starke Zunahme psychischer Erkrankungen zeigen, wie wichtig tragfähige Versicherungslösungen für Wirtschaft und Gesellschaft sind. Wie Risiken auch künftig tragbar und finanzierbar bleiben, diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft am Tag der Versicherer in St. Gallen. Für eine zweite Amtsperiode als Präsident des Schweizerischen Versicherungsverbandes SVV bestätigt wurde Stefan Mäder. Neu in den Vorstand gewählt wurden Mirjam Bamberger, Patric Deflorin und Peter Giger.

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belmedia AG: Vom Luzerner Agenturmodell zum digitalen schweizweiten Medienverlagshaus

Die belmedia schlägt ein neues Kapitel auf: Aus der Agentur belmedia GmbH wird die belmedia AG. Die Anpassung der Rechtsform markiert einen Schritt, der die Entwicklung des Luzerner Unternehmens sichtbar macht. Was 2010 als Werbeagentur mit eigenen Projekten begann, hat sich über die Jahre zu einem eigenständigen digitalen Medienverlagshaus mit eigener Redaktion und einem breiten Netzwerk spezialisierter Online-Magazine entwickelt. Mit der Umwandlung zur Aktiengesellschaft wird diese Entwicklung nun auch formal nachvollziehbar. Der Gesellschaftszweck wurde unverändert in die neue Rechtsform übernommen und beschreibt die heutige Tätigkeit der belmedia AG bereits seit Längerem treffend. Die belmedia AG bezweckt alle Tätigkeiten im Medienbereich und in der Informationsvermittlung, insbesondere im Verlagswesen, sowie die Erbringung und Vermittlung von Dienstleistungen in den Bereichen Werbung und Kommunikation.

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Schilthornbahn blickt nach Rekordjahr 2025 auf starkes Wachstum und neue Projekte

An der 64. ordentlichen Generalversammlung der Schilthornbahn AG in Mürren blickte das Unternehmen auf ein Rekordjahr 2025 zurück. Gleichzeitig präsentierte die Bergbahnbetreiberin eine äusserst positive Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr 2026. Insgesamt nahmen 597 Aktionäre teil, davon 261 vor Ort im Alpinen Sportzentrum Mürren. Vertreten waren 24'584 Aktienstimmen, was 63,85 Prozent des Aktienkapitals entspricht.

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Trotz steigender Prämien wechseln nur wenige Schweizer ihre Autoversicherung

In der Schweiz mussten 69 Prozent der Autofahrer in den letzten zwei Jahren eine Erhöhung ihrer Autoversicherungsprämie hinnehmen. In der italienischen Schweiz steigt dieser Anteil sogar auf 78 Prozent. Dennoch haben landesweit nur 12 Prozent der Bevölkerung im letzten Jahr den Autoversicherer gewechselt. Seit 2010 bietet das Online-Vergleichsportal bonus.ch Versicherten in der Schweiz jährlich die Möglichkeit, sich zu ihrer Autoversicherung zu äussern. Im Jahr 2026 befasst sich die Umfrage zudem mit den Themen Prämienerhöhungen, prämienbestimmende Kriterien und Versicherungswechsel.

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EZB erhöht Leitzins auf 2,25 Prozent und signalisiert begrenztes weiteres Zinspotenzial

Nach fast einem Jahr Stillstand setzt sich die Europäische Zentralbank (EZB) wieder in Bewegung. Sie erhöht ihre Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte, um dem energiepreisbedingten Anstieg der Inflation entgegenzuwirken. „Die schwache Konjunktur erschwert die Aufgabe der EZB. Daher erachten wir das Zinserhöhungspotenzial der EZB als begrenzt und gehen von höchstens einer zusätzlichen Zinserhöhung aus“, erklärt Valentino Guggia, Ökonom der Migros Bank. Die Schweizerische Nationalbank stehe nicht unter Druck, ebenfalls die Zinsen anzuheben.

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E-Bike richtig versichern: Worauf es bei Diebstahl, Unfall und Akku ankommt

Elektrofahrräder liegen nach wie vor im Trend. Wer morgens entspannt zur Arbeit radelt, weiss, warum. E-Bikes sind jedoch deutlich teurer als unmotorisierte Modelle – und damit wachsen auch die Risiken. Worauf es bei der Absicherung dieser hochwertigen Räder zu achten gilt, erklärt Janna Poll, ERGO Versicherungsexpertin.

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Neue Plattformtechnologie macht CO₂ zur Ressource für die Chemieindustrie

Die chemische Industrie steckt in fast allen Alltagsprodukten, ist aber zugleich für einen erheblichen Teil der globalen CO₂-Emissionen verantwortlich. ETH-Forscherin Ronja Rappold will das ändern. Als ETH Pioneer Fellow entwickelt sie mit ihrem geplanten ETH-Spin-off „Teno Bioworks“ Mikroorganismen, die CO₂ in nützliche Chemikalien umwandeln.

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Anpassung der Energieverordnung bringt neue Anforderungen für PV-Anlagen

Der Verband der unabhängigen Energieerzeuger (VESE) nimmt Stellung zur kürzlich veröffentlichten Änderung der Energieverordnung (EnV), welche am 1. Januar 2027 in Kraft treten wird. Die Neugestaltung des Vergütungsregimes, das künftig auf einer Verknüpfung von stündlichen Spotmarktpreisen und quartalsweisen Referenzmarktpreisen basiert, stellt Anlagenbetreiber vor erhebliche technische sowie administrative Herausforderungen, erfordert kostspielige Nachrüstungen und beeinflusst die wirtschaftliche Kalkulierbarkeit von Photovoltaik-Investitionen massgeblich.

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Ferienwohnungen in den Alpen werden teurer – Schweiz bleibt Spitzenreiter

Die fünf teuersten Ferienimmobilienmärkte im Alpenraum befinden sich in der Schweiz. An der Spitze steht Gstaad, wo Ferienwohnungen im gehobenen Segment im Durchschnitt rund 25 000 Franken pro Quadratmeter kosten. Die Destination Engadin/St. Moritz folgt auf dem zweiten Platz mit Quadratmeterpreisen von etwa 24 000 Franken. Verbier, Andermatt und Zermatt komplettieren die Top Fünf, wobei die durchschnittlichen Preise jeweils bei 21 000 Franken pro Quadratmeter beginnen.

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Feedback- und Gehaltsgespräche werden zum strategischen Faktor für Unternehmen

Einer aktuellen Studie des globalen Talent-Solutions-Partners Robert Walters zufolge geben 23 % an, sich nach ihrer letzten Leistungsbeurteilung weniger positiv in Bezug auf ihre Rolle zu fühlen. Nur 17 % berichten, dass das Gespräch ihre Erwartungen an die berufliche Zukunft verbessert habe. Für Unternehmen steigt damit der Druck, Motivation und Vertrauen in der Belegschaft zu sichern – insbesondere mit Blick auf die zweite Jahreshälfte.

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Fussballerin Géraldine Reuteler mit Nidwaldner Sportpreis 2026 ausgezeichnet

Ein besonderer Abend für eine erfolgreiche Nidwaldner Fussballerin: Am Freitagabend, 29. Mai, wurde Géraldine Reuteler (27) von der Abteilung Sport mit dem Nidwaldner Sportpreis ausgezeichnet. Den feierlichen Rahmen legte ein abwechslungsreiches Programm mit familiärem Charakter. Ehemalige Trainer des FC Stans, ihre Eltern und Brüder sowie Weggefährtinnen auf dem Fussballplatz waren in den Theatersaal im Kollegi Stans gekommen, um Géraldine Reuteler persönlich zu gratulieren.

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Forscher erzeugen 380 wissenschaftliche Finanzartikel in zwölf Stunden mit KI

Laut Mihail Velikov von der Pennsylvania State University und Robert Novy-Marx von der University of Rochester können KI-basierte Tools wissenschaftliche Finanzpublikationen in Massen produzieren, die sich von „echten“, also von Menschen verfassten Forschungsarbeiten, kaum unterscheiden. In gerade einmal zwölf Stunden haben die Experten mit diesen Hilfsmitteln 380 veröffentlichungsreife finanzwissenschaftliche Arbeiten generiert. „KI kann mittlerweile eine Unmenge an Arbeiten in grossem Massstab produzieren, und das wird die Art und Weise verändern, wie wir Wissen generieren und verbreiten“, sagt Velikov. „Dies ist ein Frühwarnsignal dafür, was mit modernen KI-Fähigkeiten auf uns zukommt“, so der Forscher weiter.

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Wer nicht raucht, kann über 500’000 Euro Vermögen aufbauen

Würden Raucher die für Zigaretten und Co in 30 Jahren ausgegebenen rund 186’000 Euro stattdessen in einen ETF-Sparplan investieren, könnten sie mehr als eine halbe Mio. Euro Depotvermögen ansparen. Das zeigen Berechnungen des Vergleichsportals Verivox zum Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai. „Für einen möglichst effektiven Vermögensaufbau sind thesaurierende ETFs die beste Wahl. Dabei werden Dividenden nicht ausgeschüttet, sondern gleich wieder in neue ETF-Anteile investiert. So entfaltet der Zinseszins-Effekt seine volle Wirkung“, unterstreicht Oliver Maier, Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich GmbH.

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Swiss Equestrian und TWINT vereinfachen Zahlungen bei Events im Schweizer Pferdesport

Swiss Equestrian und TWINT gehen eine Partnerschaft ein, die ganz im Zeichen von Innovation, modernen Dienstleistungen und der Unterstützung der Schweizer Pferdesport-Community steht. Gemeinsam wollen die beiden Organisationen dazu beitragen, den organisierten Pferdesport auf Vereins- und Veranstalterebene in der Schweiz durch einfache, digitale Zahlungsprozesse zu unterstützen und administrative Abläufe näher an den Bedürfnissen von Veranstaltern, Vereinen, Athletinnen und Athleten, ehrenamtlich Engagierten sowie Fans weiterzuentwickeln. Als führende Schweizer Bezahl-App steht TWINT für Innovation, Einfachheit und digitale Nähe zum Alltag der Menschen. Werte, die auch für Swiss Equestrian zentral sind, insbesondere bei der Organisation von Vereinsaktivitäten, Nachwuchsangeboten und Veranstaltungen, bei denen einfache und moderne Bezahlprozesse zunehmend erwartet werden.

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Ein Jahr nach Blatten: Versicherer zahlten 240 Millionen Franken aus

Ein Jahr nach dem Felssturz von Blatten (VS) vom 28. Mai 2025 zeigt der Jahresabschluss des Elementarschadenpools (ESP), dass sich die private Elementarschadenversicherung auch bei lokal konzentrierten Grossereignissen bewährt. Klare Abläufe, standardisierte Deckungen, Wettbewerb und der solidarische Ausgleich ermöglichen eine rasche und verlässliche Schadenbewältigung. Der versicherte Gesamtschaden wird auf rund 255 Millionen Franken geschätzt. Davon entfallen rund 240 Millionen Franken auf Schäden innerhalb des Elementarschadenpools: 210 Millionen Franken betreffen Gebäudeschäden, 30 Millionen Franken Hausrat und Fahrhabe. Zusätzliche 15 Millionen Franken entfallen auf versicherte Schäden ausserhalb des ESP, insbesondere Betriebsunterbruch sowie Motorfahrzeugkaskoschäden. Der Elementarschadenpool ist ein freiwilliger Zusammenschluss privater Versicherer zum besseren Risikoausgleich bei Elementarschäden. Zudem kauft der ESP für seine Mitglieder auf dem globalen Markt Rückversicherungsschutz auf gemeinsame Rechnung ein.

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Sackgeld: Die neuen Empfehlungen der Budgetberatung Schweiz

Wie viel Sackgeld ist angemessen – und ab wann? Der Dachverband Budgetberatung Schweiz hat im Januar 2025 seine Empfehlungen erstmals seit 20 Jahren grundlegend überarbeitet und deutlich erhöht. Die neue Tabelle überrascht: Je nach Alter sind die Beträge bis zu 150 Prozent höher als bisher. Was dahintersteckt, welche Regeln wirklich ...

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Drei Jahre Energiegesetz: Glarus meldet kaum Ausnahmen bei Heizungen

Seit 2023 ist das neue Energiegesetz im Kanton Glarus in Kraft. Der Vollzug der revidierten Energiegesetzgebung funktioniert gemäss den bisherigen Erfahrungen des Kantons sowie den Rückmeldungen der Gemeinden gut. Eine Umfrage bei den Gemeinden nach drei Jahren Vollzug zeigt, dass die geltenden Vorgaben in der Praxis umgesetzt werden können und in der Bevölkerung auf Akzeptanz stossen. 2021 hatte die Landsgemeinde die Revision des Glarner Energiegesetzes gutgeheissen und die Vorschriften beim Heizungsersatz in Wohnbauten sowie für Neubauten zusätzlich verschärft. Seither muss die Wärmeerzeugung vollständig ohne fossile Brennstoffe erfolgen. Das Gesetz ist seit 2023 in Kraft.

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