Forschung

Neuer Ansatz ermöglicht schnellere und genauere Herzinfarkt-Diagnose

Forschende unter der Leitung des Universitätsspitals Basel (USB) haben einen neuen Ansatz entwickelt, mit dem Herzinfarkte schneller und genauer erkannt werden. Betroffene erhalten damit rascher Klarheit und können früher gezielt behandelt werden. Das verbessert die Chancen, bleibende Schäden am Herzen zu vermeiden.

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Studie zeigt: Schlaganfälle steigen wieder – ethnische Ungleichheit wächst

Nach Jahrzehnten des Rückgangs steigen Schlaganfälle wieder an. Dafür verantwortlich ist der Zuwachs in manchen ethnischen Minderheiten und die Konzentration bei sozioökonomisch benachteiligten Gruppen, wie eine Studie des King’s College London zeigt. Den Experten nach spiegeln sie grössere Muster wider, die weltweit in diversen städtischen Bevölkerungen zu beobachten sind. Dabei handelt es sich um immer grösser werdende gesundheitliche Ungleichheiten.

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Christoph Schlapbach wird neuer Klinikdirektor der Dermatologie am Inselspital

Die Geschäftsleitung der Insel Gruppe hat Prof. Dr. Dr. Christoph Schlapbach per 1. August 2026 zum neuen Klinikdirektor und Chefarzt der Universitätsklinik für Dermatologie im Medizinbereich Innere Medizin ernannt. Gleichzeitig wird er zum ordentlichen Professor für Dermatologie an der Universität Bern ernannt. Christoph Schlapbach folgt auf Prof. Dr. med. Luca Borradori, der per 31. Juli 2026 ordentlich emeritiert wird.

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Studie zeigt Potenzial von Ringelblumen als pflanzliches Protein für Lebensmittel

Verblühte Ringelblumen stellen laut Forschern der University of Georgia und des Indian Institute of Technology eine neue, nachhaltige pflanzliche Proteinquelle dar. Angesichts der grossen Nachfrage nach pflanzlichen und nachhaltigen Lebensmittelzutaten erfährt das landwirtschaftliche Abfallprodukt eine Aufwertung. Die Wissenschaftler sehen in den bislang entsorgten Blüten ein vielversprechendes Potenzial für die Lebensmittelindustrie.

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Studie 2026: Bargeld verliert weiter an Bedeutung im Handel

„Etwa jede fünfte unbare Zahlung an den Kassen des Einzelhandels tätigt die Kundschaft mittlerweile mobil.“ So bringt Horst Rüter, Mitglied der Geschäftsleitung des EHI Retail Institute, die Studie „Zahlungssysteme im deutschen Einzelhandel 2026“ auf den Punkt. Bargeld liegt mit 50,5 Prozent gegenüber der Karte mit 48,1 Prozent nur noch leicht vorne. 19,3 Prozent der unbaren Zahlungen sind 2025 an der Ladentheke mobil bezahlt worden – 2024 waren es laut EHI nur 12,8 Prozent. Das entspricht 9,3 Prozent der insgesamt 20 Milliarden jährlichen Zahlungsvorgänge. Fast neun von zehn Kartenzahlungen in Deutschland werden demnach inzwischen durch Vorhalten von Karte oder Smartphone kontaktlos durchgeführt.

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Oxford-Studie: Menschenfreundliche Chatbots stimmen falschen Annahmen zu

Warmherzig und zugleich freundlich reagierende KI-Chatbots machen deutlich häufiger sachliche Fehler und stimmen falschen Annahmen zu als jene, die nicht auf Menschenfreundlichkeit getrimmt sind. Das zeigen Forschungsergebnisse des Oxford Internet Institute der University of Oxford. Die Wissenschaftler analysierten insgesamt mehr als 400.000 Antworten von verschiedenen Chatbots und ihren modifizierten Varianten.

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Frauentag der Gesundheit: Folsäure schützt das Kind – bevor die Schwangerschaft beginnt

Der Internationale Tag der Frauengesundheit am 28. Mai macht jedes Jahr auf gesundheitliche Bedürfnisse und Herausforderungen von Frauen aufmerksam. Ein oft unterschätzter Bereich ist dabei die Folatversorgung ab Kinderwunsch. Sie trägt wesentlich zur gesunden Entwicklung des Kindes in der frühen Schwangerschaft bei. Aus diesem Anlass sprechen Privatdozentin Dr. Anke Rissmann, Sprecherin des Arbeitskreises Folsäure & Gesundheit, Kinderärztin sowie Leiterin des deutschlandweit einzigen Fehlbildungsmonitorings in Sachsen-Anhalt, und der niedergelassene Gynäkologe Dr. Frank Thieme, stellvertretender Sprecher des Arbeitskreises sowie stellvertretender Vorsitzender des Berufsverbands der Frauenärztinnen und Frauenärzte (BVF), über den aktuellen Stand der Folatversorgung in Deutschland, vermeidbare Risiken wie Neuralrohrdefekte und weshalb Prävention bereits vor der Schwangerschaft beginnen muss. Die Supplementierung von Folsäure vor und während der Schwangerschaft wird seit Jahrzehnten empfohlen – unter anderem, um das Risiko für Neuralrohrdefekte wie Spina bifida (auch „offener Rücken“ genannt) zu senken. Dennoch entstehen weiterhin Fälle, die vermeidbar wären. Woran scheitert es aus Ihrer Sicht?

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iF DESIGN AWARD NIGHT 2026: 2.000 Gäste feiern Gold-Gewinner in Berlin

Rund 2.000 Gäste aus 42 Nationen feierten am 27. April 2026 im ausverkauften Friedrichstadt-Palast in Berlin die Preisträgerinnen und Preisträger des iF DESIGN AWARD 2026 – eines der weltweit wichtigsten Designpreise. In insgesamt 93 Kategorien gingen in diesem Jahr über 10.000 Einreichungen aus 68 Ländern ins Rennen. Eine internationale, unabhängige 131-köpfige Expertenjury ermittelte in zwei Juryrunden die besten Gestaltungsleistungen und vergab die Awards. Ein Höhepunkt des Abends war die feierliche Übergabe der weltweit begehrten iF DESIGN AWARD 2026 Gold Skulpturen durch iF Design CEO Uwe Cremering, der den 74 Gold-Gewinnern persönlich für ihre herausragenden Designs auf der einer der grössten Theaterbühnen der Welt gratulierte.

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Burgdorf BE: OP-Roboter begeistert – Spital Emmental zieht starke Zwischenbilanz

Die chirurgische Klinik des Spitals Emmental zieht über sechs Monate nach der erfolgreichen Einführung des OP-Roboters Dexter von Distalmotion eine positive Zwischenbilanz. Neben einer hohen Anzahl erfolgreich durchgeführter Eingriffe ist auch das öffentliche Interesse an der neuen Technologie bemerkenswert gross: Eine kürzlich durchgeführte öffentliche Präsentation stiess auf ausserordentlich hohen Anklang. Seit der Inbetriebnahme im September 2025 hat sich der OP-Roboter Dexter der Schweizer Firma Distalmotion im chirurgischen Alltag bestens etabliert. „Nach etwa sieben Monaten hat sich das chirurgische Team des Spitals Emmental sehr gut mit dem OP-Roboter vertraut gemacht und ist bestens eingearbeitet.

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Robert Wenner-Preis 2026 geht an zwei Pionierinnen der Krebsimmuntherapie

Der Robert Wenner-Preis – eine Auszeichnung für junge Krebsforschende – geht in diesem Jahr an zwei Wissenschaftlerinnen: Prof. Dr. med. Michal Bassani-Sternberg (Universität Lausanne / CHUV) und Prof. Dr. med. Camilla Jandus (Universität Genf). Die Krebsliga Schweiz zeichnet beide für wegweisenden Arbeiten auf dem Gebiet der Krebsimmuntherapie aus. Erstmals waren Krebsbetroffene direkt an der Wahl der Preisträgerinnen beteiligt. Die Krebsimmuntherapie nutzt die körpereigene Abwehr, um Krebszellen gezielt zu erkennen und zu bekämpfen. Trotz grosser Fortschritte sprechen bislang nicht alle Patientinnen und Patienten gleich gut auf bestehende Therapien an. Die Forschung sucht deshalb nach neuen Wegen, Immuntherapien wirksamer, individueller und breiter zugänglich zu machen. Zwei junge Wissenschafterinnen, die auf dem Gebiet wegweisende Arbeit leisten, werden von der Krebsliga mit dem Robert Wenner-Preis ausgezeichnet.

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San Diego kulinarisch entdecken: Von Kleinbauern bis Spitzenrestaurant

Das Konzept des „Farm-to-Table“-Essens ist in San Diego nicht nur ein vorübergehender Trend, denn die Region hat tiefe Wurzeln in der kleinbäuerlichen Landwirtschaft. Dank des mediterranen Klimas bringt San Diego unglaubliche Ernten hervor, und Besucher können die Fülle der Region geniessen, indem sie die engagierten lokalen Landwirte und Restaurants unterstützen, die eine nachhaltige Gastronomie ermöglichen. Von der Verkostung frisch geernteter Produkte auf einem Bauernmarkt oder an einem Strassenstand – nachfolgend wird ein Leitfaden vorgestellt, wie die besten Aromen San Diegos genossen werden können.

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Warum der Verkehr stockt: Vergleich von 30 Städten liefert neue Erkenntnisse

Woran liegt es, wenn sich der Verkehr staut? Staus sind eine Folge davon, wie Städte geplant, gebaut und genutzt werden. Das zeigt ein Vergleich von 30 Städten weltweit. Die Ergebnisse könnten mittelfristig die Stadt- und Verkehrsplanung verändern. Wird das S-Bahn-Netz einer Stadt ausgebaut, dürften in der dadurch besser erschlossenen Agglomeration zusätzliche Wohnungen entstehen. Umgekehrt gilt: Schiessen in einem Vorort Neubauten wie Pilze aus dem Boden, ruft das nach einem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Städtebau und Verkehr stehen also in einer gegenseitigen Beziehung.

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Forum in St.Gallen setzt Impulse für resiliente Kreislaufwirtschaft

Am „Forum zur Zukunft der Land- und Ernährungswirtschaft“ trafen sich am Mittwoch im HSG Square 130 Vertreterinnen und Vertreter aus Landwirtschaft, Industrie, Handel, Politik und Forschung. Ihr gemeinsames Ziel: die Kreislaufwirtschaft in die Praxis bringen, gemeinsam ins Handeln kommen. Mitorganisiert wurde die Circular Lab Konferenz vom IOL Institut für Organisation und Leadership der OST – Ostschweizer Fachhochschule. Den Auftakt machten Prof. Dr. Karolin Frankenberger, Dean der Executive School HSG und Mitinitiantin des Circular Lab, und Prof. Dr. Oliver Christ vom IOL Institut für Organisation und Leadership der OST – Ostschweizer Fachhochschule. Sie zeigten, warum Kreislaufwirtschaft heute wichtig ist. Frankenberger sprach über neue Geschäftsmodelle und Zusammenarbeit und plädierte „für eine langfristig resiliente und überlebensfähige Wirtschaft“. Christ betonte die Bedeutung von regionaler Wertschöpfung und Kooperation über Branchen hinweg. Er erinnerte daran, dass bereits sieben der neun Planetaren Grenzen überschritten seien. „Es braucht eine Land- und Ernährungswirtschaft, welche die Natur stärkt und nicht schwächt“, sagte Christ.

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Mit Rooibos-Extrakt steigt der UV-Schutz von Sonnencremes um bis zu 50 Prozent deutlich

Ein Extrakt aus der Rooibos-Pflanze Aspalathus linearis schützt in Verbindung mit Sonnenschutzmitteln die Haut vor ultravioletter Strahlung (UV). Bisher wird die Pflanze, die aus Südafrika stammt, vor allem zur Zubereitung von Tee genutzt. Die zusätzliche Wirkung haben Dermatologen der Universität Málaga (UMA) in Zusammenarbeit mit dem Hautschutzmittel-Produzenten Cantabria Labs España entdeckt.

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Neues Lernkonzept – ETH-Professor Dennis Kochmann für KITE-Award 2026 nominiert

In der Dynamik-Vorlesung von Dennis Kochmann beschäftigen sich über 700 Studierende kontinuierlich mit dem Lernstoff. Das Ergebnis: eine hohe Beteiligung, weniger Prüfungsstress und nachhaltigeres Lernen. Nun ist der ETH-Professor für den KITE-Award 2026 nominiert. Mehr als 700 Maschinenbau- und Bauingenieurstudierende haben sich im dritten Semester in der Dynamik-Vorlesung eingeschrieben. Dynamik ist die Lehre von Kräften und Bewegungen – vom rotierenden Rad bis zur Rakete. Für Dennis Kochmann ist das mehr als ein Fach: „Wenn man Dynamik einmal verstanden hat, sieht man sie plötzlich überall im Alltag“, sagt der Professor am Departement für Maschinenbau und Verfahrenstechnik der ETH Zürich.

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Weniger Risiken für Mutter und Kind dank digitaler Unterstützung per Smartphone

Auch in der Schweiz gewinnt die digitale Gesundheitsbegleitung während der Schwangerschaft zunehmend an Bedeutung. Apps und vernetzte Geräte sollen werdende Mütter unterstützen, ihre Gesundheit im Blick zu behalten. Eine Studie aus den USA zeigt nun, dass digitale Programme die Gewichtszunahme in der Schwangerschaft wirksam begrenzen können. Mit der Spezial-App „mHealth“ sollen Schwangere laut Forschern der Kaiser Permanente Northern California Division of Research eine übermässige Gewichtszunahme bis zur Geburt des Kindes vermeiden. Die Anwendung bietet 13 wöchentliche Lektionen mit Schwerpunkt auf gesunder Ernährung und körperlicher Aktivität, die über Chats und bei Bedarf durch telefonische Unterstützung durch einen Lifestyle-Coach vermittelt werden.

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Studie zeigt: Schon zwei Kilometer Unterschied kosten beim Gebrauchtwagen bis zu 170 Dollar

Auch in der Schweiz ist der Markt für Gebrauchtwagen stark umkämpft. Neben Zustand, Marke und Ausstattung spielt die Laufleistung eine zentrale Rolle beim Preis. Eine Studie aus den USA zeigt nun, dass bereits minimale Unterschiede im Kilometerstand erhebliche Auswirkungen auf den Verkaufspreis haben können. Wer seinen Gebrauchtwagen verkaufen will, sollte aufpassen, dass der Kilometerstand leicht unter der Zehntausendermarke bleibt. Bleibt dieser leicht darüber, schlägt dies unverhältnismässig negativ zu Buche. Der erzielbare Preis bei beispielsweise 29.999 Kilometern liegt weitaus höher als der bei 30.001 Kilometern. Forscher der University of Texas haben in einer Untersuchung festgestellt, dass es in diesem Fall um rund 170 Dollar gehen kann.

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Exoskelett mit Hirnsteuerung gibt Gelähmten neue Hoffnung auf Mobilität

Mit einem von Gehirnströmen gesteuerten Exoskelett und einer sensorischen Rückmeldung der tatsächlich ausgeführten Bewegungen wollen Experten des California Institute of Technology und der Keck School of Medicine sowie der University of California Irvine Menschen mit Rückenmarksverletzungen oder anderen Krankheiten wieder gehen lassen. Als Testperson diente eine gelähmte 50-Jährige. Sie benötigte zehn Übungseinheiten, um mit dem Exoskelett sicher gehen zu können.

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