Krankheiten

Nach fünfjähriger Sanierung: Marie-Colinet-Haus stärkt Medizin und Familienversorgung

Die Insel Gruppe hat das vollständig erneuerte Marie-Colinet-Haus heute im Beisein von Regierungsrat Pierre Alain Schnegg feierlich eröffnet. Innerhalb der bestehenden Gebäudehülle ist ein modernes Spital entstanden, das die Versorgung in der Frauenheilkunde, der Neonatologie und der Augenheilkunde nach modernsten Standards ermöglicht. Die Frauenklinik und die Neonatologie der Kinderklinik werden das Gebäude im August 2026 beziehen, die Augenklinik folgt im September 2026.

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Studie zeigt: Darmbarriere wichtiger als Darmbakterien fürs gesunde Altern

Eine neue wissenschaftliche Studie des Leibniz-Instituts für Alternsforschung (FLI) und der Friedrich-Schiller-Universität Jena sorgt derzeit in der Alterns- und Mikrobiomforschung für Aufmerksamkeit. Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass die zunehmenden Probleme des Mikrobioms im vorgerückten Alter offenbar nicht primär durch die Darmbakterien selbst entstehen, sondern durch eine nachlassende Immunüberwachung in der Darmbarriere. Damit rückt eine Struktur in den Mittelpunkt, die bislang eher stiefmütterlich behandelt wurde, nun aber in der modernen Präventionsmedizin und Longevity-Forschung zunehmend diskutiert wird: die Darmbarriere. Denn just dort sitzt ein Grossteil unseres Immunsystems.

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Studie aus Schweden: Katzen verschlechtern Asthma bei Kindern nicht

Das Zusammenleben mit einer Katze verschlechtert die gesundheitlichen Ergebnisse von Kindern mit Asthma nicht. Das zeigt eine Untersuchung von Forschern des Karolinska Institutet. Den Experten nach sind die Schwere der Erkrankung, ihre Verschlimmerung, die Asthmakontrolle und die Lungenfunktion ähnlich wie bei Kindern, die kurzfristig ohne Katzen leben. Auch die Anzahl der Katzen, das Geschlecht oder das Alter der Tiere spielt demnach keine Rolle.

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Retro-Videospiel hilft Schlaganfall-Patienten, Armfunktion deutlich zu verbessern

Ein Videospiel von Forschern der Northwestern University im Stil der 1990er-Jahre hilft Überlebenden eines chronischen Schlaganfalls dabei, die verlorene Armfunktion wiederzuerlangen. Dafür tragen sie ein kleines Gerät auf ihrem beeinträchtigten Arm und nutzen einen Laptop. Mit den Armmuskeln werden Aufgaben wie das Fliegen eines Helikopters absolviert. Ziel ist es, ein sich bewegendes Ziel zu treffen. Somit werden die Armmuskeln und die unkoordinierten Bewegungssignale des Gehirns voneinander getrennt. Die Muskeln können wieder unabhängig voneinander arbeiten.

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Gesund essen im Alter: Mit Protein, Bewegung und Vitamin D fit und selbstständig bleiben

Mit zunehmendem Alter verändert sich unser Körper. Muskelmasse nimmt langsam ab, der Energiebedarf sinkt und auch Hunger- und Durstgefühl werden oft weniger zuverlässig wahrgenommen. Welche Anpassungen in der Ernährung sinnvoll sind und worauf es besonders ankommt. Diese Veränderungen gehören zum natürlichen Alterungsprozess, können aber Auswirkungen auf deine Kraft, Knochengesundheit und dein allgemeines Wohlbefinden haben. Die gute Nachricht: Mit einer gezielt angepassten Ernährung und regelmässiger Bewegung kannst du viel für deine Gesundheit und Selbstständigkeit im Alter tun.

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Mini-Roboter für Chirurgie und Biopsien arbeitet ohne Motor nur mit Magnetfeldern

Forscher der Nanyang Technological University (NTU) haben einen nur 4,4 Millimeter grossen Roboter für OPs und Biopsien entwickelt, der das dabei gewonnene Material aus dem Körper abtransportiert, Medikamente dorthin bringt, wo sie wirken sollen, und therapeutische Wärme erzeugt. Laut dem NTU-Team um Lum Guo Zhan schafft der Roboter das alles, obwohl er weder einen Motor besitzt noch eine Energieversorgung. Er wird von aussen durch magnetische Kräfte gesteuert, sodass er seinen Weg durch den Körper bis zum Ziel zurücklegen und – dort angekommen – seinen Auftrag erfüllt.

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Dr. med. Samuel Schmid wird neuer Klinikleiter Orthopädie im Oberwallis

Das Spitalzentrum Oberwallis SZO ernennt Dr. med. Samuel Schmid per 1. Dezember 2026 zum Klinikleiter der Klinik Orthopädie / Traumatologie. Mit seiner ausgewiesenen fachlichen Expertise und langjährigen klinischen Erfahrung übernimmt er die medizinische und strategische Leitung der orthopädischen Versorgung im Oberwallis. Er tritt die Nachfolge von Dr. med. Andreas Ottersbach an, der sich für eine Frühpensionierung entschieden hat.

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Emmentaler Wirbelsäulenchirurg erhält Best Paper Award in Istanbul

Der „Best Paper Award“ im renommierten „Global Spine Journal“ geht an PD Dr. Sebastian Bigdon von der Orthopädie Sonnenhof Spital Emmental. Am Global Spine Congress 2026 in Istanbul, dem weltweit bedeutendsten Kongress für Wirbelsäulenchirurgie, wurde PD Dr. Sebastian Bigdon, Leiter der Wirbelsäulenchirurgie der Orthopädie Sonnenhof Spital Emmental, mit dem Best Paper Award ausgezeichnet. Der Preis wird vom Global Spine Journal vergeben und zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen in der internationalen Wirbelsäulenchirurgie.

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Neue Immuntherapie aktiviert gezielt T-Zellen gegen fortgeschrittene solide Tumoren

Als Teil einer klinischen Studie hat die Early Clinical Trial Unit der NCT/UCC Dresden erstmals die Immuntherapie IMA401 bei Patienten mit fortgeschrittenen soliden Tumoren getestet. Bei IMA401 handelt es sich um einen sogenannten „Bispecific T-cell Engager“, der Krebszellen mit T-Zellen verbindet und so das Immunsystem direkt für die Bekämpfung des Tumors aktiviert. Details sind in „Nature Medicine“ nachzulesen. Um das zu erreichen, bindet sich das Molekül gleichzeitig an zwei Ziele an: Ein Protein, das in den Tumorzellen produziert wird, sprich das Tumorantigen MAGEA4/8, und ein Molekül auf der Oberfläche der Immunzellen des Körpers. Diese Immunzellen, die T-Lymphozyten, werden dadurch direkt zu den Positionen der Tumore gelenkt und aktiviert, damit sie die Krebszellen zerstören.

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Neue Dreifachtherapie schützt Neugeborene vor gefährlicher Hirnhautentzündung

Hirnhautentzündungen bei Neugeborenen sind selten, aber oft dramatisch. Ein neuer Ansatz setzt erstmals auf Vorbeugung: Er stoppt gefährliche Bakterien schon vor der Übertragung. Der Erreger E. coli K1 gehört bei vielen Menschen zur normalen Darmflora und bleibt meist unauffällig. Bei der Geburt kann er auf das Neugeborene übertragen werden und gefährliche Hirnhautentzündungen auslösen.

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Neuer Chefarzt Radiologie am Spital Muri: Keivan Daneshvar übernimmt Leitung

Die Spitalleitung hat PD Dr. med. Keivan Daneshvar zum neuen Chefarzt Radiologie gewählt. Er tritt seine Funktion am 1. Dezember 2026 an und übernimmt die Nachfolge Dr. med. Dragoljub Pisteljic, der Ende 2026 in den wohlverdienten Ruhestand treten und seine Tätigkeit als Chefarzt Radiologie abgeben wird.

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Wer nicht raucht, kann über 500’000 Euro Vermögen aufbauen

Würden Raucher die für Zigaretten und Co in 30 Jahren ausgegebenen rund 186’000 Euro stattdessen in einen ETF-Sparplan investieren, könnten sie mehr als eine halbe Mio. Euro Depotvermögen ansparen. Das zeigen Berechnungen des Vergleichsportals Verivox zum Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai. „Für einen möglichst effektiven Vermögensaufbau sind thesaurierende ETFs die beste Wahl. Dabei werden Dividenden nicht ausgeschüttet, sondern gleich wieder in neue ETF-Anteile investiert. So entfaltet der Zinseszins-Effekt seine volle Wirkung“, unterstreicht Oliver Maier, Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich GmbH.

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Spitalaufenthalt: Was einpacken, was mitbringen – und was besser zuhause bleibt

Ein Spitalaufenthalt kommt manchmal überraschend – und manchmal ist er seit Wochen geplant. In beiden Fällen macht eine gute Vorbereitung den Unterschied. Wer weiss, was er einpacken soll, welche Dokumente er mitbringen muss und was er besser zuhause lässt, erlebt seinen Aufenthalt entspannter. Dieser Ratgeber beantwortet die wichtigsten Fragen – zusammengestellt aus den offiziellen Empfehlungen Schweizer Spitäler und Krankenkassen.

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Mobiler PINK CUBE fordert flächendeckende Brustkrebs-Früherkennungsprogramme

Brustkrebs-Früherkennungsprogramme können Leben retten. Doch das Wissen darüber ist unzureichend und der Zugang zu solchen Programmen ist kantonal ungleich geregelt. Um darauf aufmerksam zu machen, unterstützt die Krebsliga den PINK CUBE: Der leuchtend pinke Container rollt durch die Schweiz und bringt Brustkrebsvorsorge direkt zu den Menschen. Der Auftakt der Roadshow fand heute in Zürich statt.

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HCM bei Katzen: Was herzkranke Katzen brauchen – Symptome, Diagnose & Behandlung

Die hypertrophe Kardiomyopathie – kurz HCM – ist die häufigste Herzerkrankung der Katze überhaupt. Schätzungen zufolge ist jede sechste bis siebte Katze in irgendeinem Mass betroffen. Das Tückische: Die Krankheit schreitet jahrelang lautlos voran, bevor die ersten Symptome sichtbar werden – und wenn sie es tun, ist oft bereits viel Herzmuskelgewebe unwiederbringlich verändert. Wer die Erkrankung kennt, handelt früher. Und frühzeitiges Handeln macht den entscheidenden Unterschied. Viele Katzenhalter hören den Begriff HCM zum ersten Mal beim Tierarzt – oft in einem Moment, der emotional schwer ist. Dieser Ratgeber soll helfen, die Diagnose zu verstehen, die richtigen Fragen zu stellen und zu wissen, was das Leben mit einer herzkranken Katze bedeutet. Denn HCM ist keine Todesdiagnose. Mit der richtigen Betreuung können betroffene Katzen noch viele Jahre in guter Lebensqualität verbringen.

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Schulstress erkennen und begleiten: Was Eltern wissen müssen – mit Anlaufstellen

Schulstress bleibt in der Schweiz der grösste Stressfaktor für Jugendliche – das zeigt die zweite Pro Juventute Jugendstudie vom März 2026 klar. Über ein Drittel der Jugendlichen fühlt sich durch Prüfungen und Leistungsdruck belastet, bei jungen Frauen ist es fast jede zweite. Woran Eltern echten Schulstress erkennen, wie sie richtig reagieren – und wann professionelle Hilfe sinnvoll ist. Bauchschmerzen am Montagmorgen, ein Kind das nach der Schule still wird und nichts erzählt, häufige Kopfweh-Attacken ohne körperliche Ursache – Schulstress zeigt sich selten direkt. Kinder und Jugendliche sagen nicht „Ich bin überlastet." Sie zeigen es. Und oft merken Eltern es erst, wenn der Stress sich bereits über Wochen aufgestaut hat. Frühzeitiges Erkennen macht den entscheidenden Unterschied.

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Der Hunde-Senior: Ab wann ist mein Hund alt – und was er jetzt wirklich braucht

Irgendwann wird aus dem verspielten Welpen von einst ein Hund mit grauer Schnauze, langsameren Schritten und einem anderen Blick. Der Übergang ins Seniorenalter ist kein plötzliches Ereignis – er passiert schleichend. Wer die Veränderungen frühzeitig erkennt und die Bedürfnisse seines alten Hundes ernst nimmt, schenkt ihm etwas Kostbares: ein würdevolles, möglichst schmerzfreies Leben bis zuletzt. Kein anderes Lebewesen begleitet uns so selbstverständlich durch verschiedene Lebensphasen wie der Hund. Und genau deshalb ist es so wichtig, den alten Hund nicht einfach als „langsamere Version" des jungen zu behandeln. Er ist ein eigenes Wesen mit eigenen Bedürfnissen – und mit Ansprüchen an Ernährung, Bewegung, Pflege und Tierarztbetreuung, die sich deutlich vom jungen Hund unterscheiden.

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KI erkennt Schmerzen künftig anhand kleinster Gesichtsbewegungen und Herzsignale

Forscher der Rutgers University messen Schmerzen künftig anhand winziger Gesichtsbewegungen, die selbst geübte Beobachter kaum wahrnehmen können. Eine speziell trainierte Software mit Künstlicher Intelligenz analysiert die Signale innerhalb weniger Sekunden. Das Forschungsteam um Elizabeth Torres und ihre Doktorandin Mona Elsayed verfolgt das Ziel, eine einheitliche Schmerzskala zu entwickeln. Da jeder Mensch eine unterschiedliche Schmerzschwelle besitzt, sollen körpereigene Signale künftig eine objektivere Bewertung ermöglichen.

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