belmedia Redaktion

Alte Wandmalereien im Haus bewahren: Untersuchung, Freilegung und Schutz

Unter Tapeten, modernen Farbanstrichen oder dünnen Putzschichten können sich historische Wandmalereien verbergen. Ornamente, Begleitlinien, Schablonenmuster und figürliche Darstellungen erzählen von früheren Wohnvorstellungen und Umbauphasen. Eine entdeckte Malerei sollte jedoch weder spontan freigelegt noch ohne Untersuchung erneut überstrichen werden. Erst der Zustand der Malschicht, die Bedeutung der verschiedenen Fassungen und die bauphysikalische Situation zeigen, welche Lösung langfristig trägt. Das Freilegen ist ein unwiderruflicher Eingriff, weil darüberliegende Schichten entfernt werden. Auch eine erneute Überdeckung verlangt ein abgestimmtes Vorgehen, damit Feuchtigkeit, ungeeignete Materialien oder mechanische Belastungen den verborgenen Bestand nicht schädigen. Restauratorische Sondierungen, eine sorgfältige Dokumentation und die frühe Abstimmung mit der Denkmalpflege schaffen eine belastbare Entscheidungsgrundlage.

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Historische Schaufenster erhalten und für moderne Läden weiterentwickeln

Historische Schaufenster verbinden Architektur und Handel. Holzrahmen, schmale Profile, gebogenes Glas, Oberlichter, Sockel und handgemalte Beschriftungen erzählen, wie Waren früher präsentiert und Strassenräume gestaltet wurden. Bleibt ein Laden in Gebrauch, müssen diese Bauteile zugleich heutigen Anforderungen an Sicherheit, Komfort, Sichtbarkeit und betriebliche Abläufe standhalten. Eine tragfähige Lösung beginnt deshalb nicht mit dem Austausch alter Elemente, sondern mit einer sorgfältigen Bestandsaufnahme. Schutzstatus, Materialzustand, frühere Umbauten und die geplante Nutzung bestimmen den Spielraum. Oft lassen sich historische Ladenfronten reparieren und durch zurückhaltende Ergänzungen anpassen, ohne ihre charakteristischen Proportionen zu verlieren.

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Baugruben sicher planen: Verbau, Böschung und Grundwasser richtig einordnen

Eine Baugrube verändert den natürlichen Gleichgewichtszustand des Bodens innerhalb kurzer Zeit. Mit jedem Aushub verschwinden stützende Erdschichten, während Böschungen, Nachbargrundstücke, Strassen und bestehende Gebäude weiterhin Kräfte auf den verbleibenden Baugrund übertragen. Grundwasser und Niederschläge können die Situation zusätzlich verschärfen. Deshalb gehören Baugrubensicherung, Verbau und Wasserhaltung bereits in die Planung und dürfen nicht erst während des Aushubs improvisiert werden. Welche Lösung geeignet ist, hängt von Tiefe, Platzverhältnissen, Baugrund, Grundwasser, angrenzenden Bauwerken und dem geplanten Bauablauf ab. Bei ausreichendem Raum kann eine geböschte Baugrube möglich sein. In dicht bebauten Gebieten sind dagegen häufig Verbaukonstruktionen erforderlich. Tritt Wasser auf, muss zusätzlich geklärt werden, wie es sich auf Standsicherheit, Arbeitsbedingungen und Umgebung auswirkt.

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Baustellenentwässerung bei Starkregen: Baugrube und Nachbarn schützen

Starkregen kann eine offene Baugrube innerhalb kurzer Zeit mit grossen Wassermengen belasten. Zufliessendes Oberflächenwasser, aufgeweichte Böschungen, überlastete Pumpen und verschlammte Abläufe gefährden Bauwerk, Personal und Bauprogramm. Gleichzeitig darf die Entwässerung das Problem nicht auf angrenzende Grundstücke, Strassen, Kanalisation oder Gewässer verlagern. Eine belastbare Baustellenentwässerung beginnt deshalb vor dem Aushub. Baugrund, Grundwasser, Geländeverlauf und mögliche Fliesswege müssen zusammen mit Rückhalt, Wasserbehandlung und Notbetrieb betrachtet werden. Das Konzept wird während der Bauphasen fortgeschrieben, denn eine Baugrube verändert sich laufend und reagiert nach jedem Aushubschritt anders auf Niederschlag.

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Wasser auf dem Flachdach: Wie Gefälle, Abläufe und Konstruktion zusammenspielen

Ein Flachdach ist nur scheinbar eben. Damit Regen- und Schmelzwasser kontrolliert zu den Abläufen gelangt, braucht die Dachfläche eine genau geplante Geometrie. Bereits kleine Vertiefungen, ungünstig platzierte Abläufe oder spätere Verformungen können den Wasserweg unterbrechen. Bleiben Pfützen über längere Zeit bestehen, lohnt sich deshalb eine fachliche Prüfung der gesamten Konstruktion. Gefälle, Abdichtung und Entwässerung erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Das Gefälle führt Wasser, die Abdichtung schützt das Gebäude und die Entwässerung leitet die anfallende Menge ab. Erst wenn diese Elemente mit Tragwerk, Wärmedämmung, Dachaufbauten und Nutzung abgestimmt sind, entsteht ein dauerhaft funktionierendes Flachdach.

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Baugrundgutachten verstehen: Boden und Wasser vor dem Hausbau

Ein Haus beginnt nicht mit dem Fundament, sondern mit der Frage, was darunter liegt. Tragfähige Schichten, weiche Ablagerungen, künstliche Auffüllungen und Grundwasser beeinflussen die Gründung ebenso wie Hanglage oder Altlasten. Ein Baugrundgutachten macht diese Bedingungen sichtbar und übersetzt sie in Empfehlungen für Planung und Ausführung. Pläne und Karten liefern erste Hinweise, ersetzen jedoch keine Untersuchung auf dem Grundstück. Erst Bohrungen, Sondierungen, Proben und Wasserbeobachtungen zeigen, mit welchen Verhältnissen tatsächlich zu rechnen ist. Bauherren müssen dabei nicht jeden geotechnischen Kennwert selbst beurteilen. Sie sollten aber erkennen können, welche Aussagen gesichert sind, wo Annahmen bestehen und welche Konsequenzen sich für Fundament, Keller und Baugrube ergeben.

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Bauteile für Wiederverwendung planen: Konstruktion und Dokumentation

Gebäude werden zunehmend als Materiallager verstanden. Fenster, Fassadenelemente, Stahlträger, Holzbauteile oder technische Komponenten können nach Jahrzehnten noch einen erheblichen Nutzwert besitzen. Ob sie tatsächlich erneut eingesetzt werden können, entscheidet sich jedoch oft bereits beim ersten Einbau. Verklebte Schichten, unzugängliche Befestigungen und fehlende Informationen erschweren eine spätere Demontage. Rückbaubare Konstruktionen und eine nachvollziehbare Dokumentation schaffen dagegen die Voraussetzungen dafür, Bauteile möglichst zerstörungsfrei auszubauen, zu prüfen und an anderer Stelle erneut zu verwenden. Die Wiederverwendung geht dabei weiter als klassisches Baustoffrecycling. Beim Recycling wird ein Bauteil meist zu einem Rohstoff verarbeitet, während Re-Use möglichst viel seines ursprünglichen funktionalen und wirtschaftlichen Werts erhält. Für Planer bedeutet dies einen Perspektivwechsel: Nicht allein Herstellung und Montage, sondern auch Umbau, Reparatur, Demontage und ein möglicher zweiter Einsatz gehören zum Lebenszyklus eines Bauteils.

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Schwammstadt im Quartier: Architektur und Regenwasser verbinden

Eine Schwammstadt hält Regenwasser dort zurück, wo es fällt, anstatt es möglichst schnell über Schächte und Leitungen abzuleiten. Dächer, Höfe, Strassenräume und Grünflächen übernehmen dabei gemeinsam Aufgaben der Speicherung, Versickerung und Verdunstung. Im Quartier entsteht daraus eine Verbindung von Architektur, Landschaftsplanung und Siedlungsentwässerung, die Starkregenfolgen begrenzen und sommerliche Hitze mindern kann. Einzelne begrünte Dächer oder durchlässige Wege machen jedoch noch kein belastbares Schwammstadtquartier. Entscheidend ist ein zusammenhängendes System mit bekannten Fliesswegen, ausreichend dimensionierten Rückhalteräumen und einem sicheren Verhalten bei aussergewöhnlichen Niederschlägen. Dafür müssen Gebäude, Freiräume, Strassen, Untergrund und technische Infrastruktur bereits zu Beginn der Planung aufeinander abgestimmt werden.

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Innenliegende Räume belichten: Oberlichter und Lichthöfe planen

Innenliegende Räume benötigen mehr als eine möglichst grosse Glasfläche im Dach. Oberlichter und Lichthöfe können Tageslicht tief in einen Grundriss führen, Orientierung schaffen und Räume aufwerten, die keinen direkten Anschluss an eine Fassade besitzen. Damit daraus eine gleichmässige, blendfreie und dauerhaft funktionierende Belichtung entsteht, müssen Gebäudeform, Sonnenlauf, Nutzung, Wärmeschutz, Entwässerung und Unterhalt von Anfang an zusammengedacht werden. Besonders bei tiefen Wohnhäusern, verdichteten Grundstücken, Hangbauten und Umnutzungen historischer Gebäude eröffnet Licht von oben neue Möglichkeiten. Ein Oberlicht eignet sich für punktuelle oder lineare Belichtung, während ein Lichthof mehrere Räume und Geschosse miteinander verbinden kann. Beide Lösungen greifen jedoch stark in Dach, Tragwerk und Gebäudetechnik ein und verlangen deshalb eine koordinierte Planung.

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Holz-Hybridbau im Mehrfamilienhaus: Tragwerk und Brandschutz

Holz-Hybridbauten verbinden vorgefertigte Holzbauteile mit Beton, Stahl oder mineralischen Ausbaukomponenten. Im Mehrfamilienhaus kann diese Kombination geringe Eigenlasten, kurze Montagezeiten und eine präzise Fertigung ermöglichen. Tragwerk, Brandschutz, Schallschutz und Gebäudetechnik müssen jedoch von Beginn an als zusammenhängendes System geplant werden. Die Bezeichnung Hybridbau beschreibt keine einzelne Konstruktionsweise. Manche Gebäude besitzen einen Betonkern und Geschossdecken aus Holz, andere kombinieren Holzstützen mit Holz-Beton-Verbunddecken oder setzen lediglich Sockelgeschoss und Treppenhaus mineralisch um. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt von Gebäudehöhe, Spannweiten, Grundriss, Baugrund, Nutzung und gefordertem Feuerwiderstand ab.

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Schulen umbauen statt abreissen: Raumkonzepte für neue Lernformen

Viele Schweizer Schulhäuser wurden für einen Unterricht geplant, bei dem eine Klasse geschlossen in einem Raum arbeitete. Gruppenarbeit, individuelle Lernphasen, integrative Förderung und Tagesstrukturen stellen heute andere Anforderungen. Trotzdem muss ein bestehendes Gebäude nicht vorschnell einem Neubau weichen: Mit einer sorgfältigen Bestandsanalyse und einem pädagogisch begründeten Raumkonzept lassen sich zahlreiche Schulhäuser weiterentwickeln. Ein Umbau bewahrt vorhandene Bausubstanz, kann graue Energie einsparen und erhält einen vertrauten Ort im Quartier. Gleichzeitig setzt der Bestand klare Grenzen. Tragstruktur, Raumtiefen, Erschliessung, Brandschutz und Haustechnik bestimmen, welche Veränderungen sinnvoll sind. Gute Projekte beginnen deshalb weder mit dem Abbruchhammer noch mit einer fertigen Möbelliste, sondern mit einer gemeinsamen Vorstellung davon, wie künftig gelernt, gearbeitet und betreut werden soll.

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Ronaldo verlässt Portugal-Camp – "Ich werde die Wahrheit erzählen"

Cristiano Ronaldo hat das Trainingscamp der portugiesischen Nationalmannschaft in Kopenhagen vor dem Nations-League-Spiel gegen Dänemark vorzeitig verlassen. Der 41-Jährige kündigte gleichzeitig an, sich zu einem späteren Zeitpunkt ausführlich zu den Gründen seiner Abreise zu äussern. Damit erreicht die zuletzt angespannte Situation zwischen dem Captain und Nationaltrainer Jorge Jesus einen neuen Höhepunkt. "Zu gegebener Zeit werde ich allen Portugiesen die Wahrheit erzählen über die Gründe, die mich dazu motiviert haben", schrieb Ronaldo auf seinem Instagram-Kanal. Seine Abreise folgt auf mehrere turbulente Tage: Beim 2:1-Sieg Portugals in Norwegen sass der Rekordtorschütze während der gesamten Partie auf der Bank, obwohl Jorge Jesus zuvor einen möglichen Einsatz in Aussicht gestellt hatte. Kurz vor Ronaldos Abreise hatte Jesus an der Pressekonferenz angekündigt, dass der Superstar auch gegen Dänemark zunächst auf der Ersatzbank Platz nehmen müsse. Ronaldo wird diese Partie nun gar nicht bestreiten. Der Vorgang sorgt deshalb weit über Portugal hinaus für Aufsehen – zumal Ronaldo bislang 234 Länderspiele absolviert und dabei 146 Tore erzielt hat.

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Kadetten starten gegen CSM Bucuresti in die European League

Die Kadetten Schaffhausen sind mit einem überzeugenden Heimsieg in die neue Saison der EHF European League gestartet. Das Team von Trainer Jonas Wille setzte sich in der BBC Arena gegen CSM Bucuresti mit 39:32 durch und sicherte sich damit zum Auftakt zwei wichtige Punkte. Besonders nach der Pause zogen die Schaffhauser deutlich davon. Die Kadetten lagen gegen den auf dem Papier stärksten Gruppengegner nur einmal kurz zurück. Beim Stand von 2:3 gerieten die Gastgeber ins Hintertreffen, fanden danach aber immer besser in die Partie und übernahmen die Kontrolle. In der zweiten Hälfte setzte sich der Schweizer Cupsieger entscheidend ab und brachte den Vorsprung sicher über die Zeit. Mit dem 39:32 übernimmt Schaffhausen nach dem ersten Spieltag aufgrund der besseren Tordifferenz die Führung in Gruppe C vor HC Izvidac. Die Kroaten hatten zum Auftakt Chambéry Savoie Mont Blanc Handball knapp mit 34:33 bezwungen. Für die Kadetten geht es bereits am 6. Oktober mit dem nächsten Heimspiel gegen Izvidac weiter.

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Bis zu 25 Prozent Rabatt als Köder – Polizei warnt vor gefälschten Europa-Park-Ticketshops

(Schweiz). Gefälschte Ticketshops für bekannte Freizeitparks wie den Europa-Park locken mit vergünstigten Eintrittskarten. Wer dort bestellt, steht am Ende ohne gültige Tickets da und sein Geld ist weg.

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Ken Yaremchuk – der Zuger Punktewirbel, den bis heute keiner vergisst

Ken Yaremchuk gehörte in den 1990er-Jahren zu den spektakulärsten Ausländern des EV Zug. Der Kanadier verband enorme Produktivität mit einer direkten, kraftvollen Spielweise und sammelte in sechs Zuger Saisons Punkte am Fliessband. Heute lebt der frühere NHL-Stürmer wieder in seiner Heimat Kanada – und erhielt erst im März 2026 eine ganz besondere Ehrung. Yaremchuk kam 1990 zum EV Zug und blieb bis 1996 in der Zentralschweiz. Allein in der Qualifikation brachte er es für den EVZ auf 187 Spiele, 116 Tore und 173 Assists – insgesamt 289 Punkte. Rechnet man die Playoffs hinzu, stehen für ihn 220 Pflichtspiele und 322 Punkte im Zuger Trikot zu Buche. Dabei war Yaremchuk weit mehr als ein klassischer Punktesammler. Der 1,80 Meter grosse Center spielte mit tiefem Körperschwerpunkt, konnte das Tempo selbst bestimmen und suchte konsequent den direkten Weg Richtung Tor. Seine Mischung aus Übersicht, Wendigkeit und Durchsetzungsvermögen machte ihn für gegnerische Verteidiger äusserst unangenehm – und für viele Zuger Fans zu einem der prägenden Ausländer jener Zeit.

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Bellinzona bleibt die Überraschung – starker Saisonstart trotz Dämpfer in Sierre

Die GDT Bellinzona Snakes gehören zu den positiven Überraschungen der noch jungen Swiss-League-Saison. Nach fünf Meisterschaftsspielen stehen die Tessiner bei acht Punkten und damit auf Rang vier – obwohl sie am Dienstag beim HC Sierre nach einer frühen 2:0-Führung noch 3:6 verloren haben. Bellinzona startete mit einem 5:4-Erfolg nach Penaltyschiessen gegen Basel, schlug anschliessend Arosa mit 4:2 und feierte nach der 2:5-Niederlage in Visp einen bemerkenswerten 2:1-Heimsieg gegen Chur. Erst Sierre fügte den Snakes am Dienstag die zweite Niederlage zu. Dabei führten Gioele Pedrazzini und Lenny Schenk Bellinzona bereits im ersten Drittel 2:0 in Front, ehe der amtierende Meister die Partie drehte. Der Zwischenstand ist dennoch bemerkenswert. Bellinzona beendete die vergangene Saison auf dem zehnten und letzten Rang und verpasste die Playoffs. Nun haben die Tessiner bereits drei ihrer ersten fünf Spiele gewonnen und liegen mitten in der oberen Tabellenhälfte. Acht Punkte nach fünf Partien zeigen, dass der gute Auftakt mehr ist als nur ein einzelner Überraschungssieg.

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Kurashev-Poker spitzt sich zu – Lugano und Zug im Fokus

Der Poker um Philipp Kurashev geht in die entscheidende Phase. Der 26-jährige Schweizer steht weiterhin ohne NHL-Vertrag da und eine Rückkehr in die National League wird immer konkreter. Im Mittelpunkt stehen nun vor allem der HC Lugano und der EV Zug, während auch der SC Bern und die ZSC Lions als Optionen gelten. Besonders Lugano bleibt im Rennen sehr interessant. Kurashev kennt die Bianconeri bereits aus eigener Erfahrung: In der Saison 2020/21 lief er während 13 National-League-Partien für den HCL auf und bereitete dabei neun Treffer vor. Der Klub weiss damit genau, welchen Spielertyp er bekommen würde, während Kurashev das Umfeld, die Cornèr Arena und den Tessiner Hockeyalltag bereits kennt. Auch der EV Zug ist eine sehr ernsthafte Option. Der Klub verfügt über die sportlichen und finanziellen Möglichkeiten, einen Spieler mit Kurashevs NHL-Erfahrung zu integrieren. Gleichzeitig könnte Zug dem Schweizer eine zentrale offensive Rolle bieten. Neben Lugano und Zug bleiben der SC Bern und die ZSC Lions im Kreis der möglichen Destinationen, während andere zuletzt gehandelte Klubs für diesen Entscheid derzeit weniger im Vordergrund stehen.

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Jovin Trachsel: Das nächste Goalie-Talent der SCL Tigers klopft an

Mit Jovin Trachsel wächst bei den SCL Tigers ein weiterer spannender Torhüter aus dem eigenen Nachwuchs heran. Der 18-Jährige gehört in der Saison 2026/27 zum Kader der SCL Young Tigers in der U21-Elit und erhielt bereits Einblicke in das Umfeld des Partnerteams EHC Chur. Auch auf internationaler Ebene hat sich Trachsel mit Einsätzen und Aufgeboten für Schweizer Nachwuchs-Nationalteams empfohlen. Trachsel wurde am 8. Oktober 2007 geboren und läuft bei den Young Tigers mit der Nummer 1 auf. In der laufenden U21-Saison stand er bereits als Startgoalie im Einsatz, unter anderem Anfang September gegen Biel. In weiteren Partien gehörte er zum Torhüterduo der Emmentaler. Sein Weg wird dabei nicht ausschliesslich auf Nachwuchsstufe geplant: Während des Sommers sammelte er im Rahmen der Partnerschaft zwischen den SCL Tigers und dem EHC Chur Trainings- und Spielerfahrung im Umfeld des Swiss-League-Klubs. Auch Swiss Ice Hockey hat Trachsel seit mehreren Jahren auf dem Radar. 2025 gehörte er zum Schweizer Aufgebot an der U18-Weltmeisterschaft, im April 2026 folgte das Aufgebot für das U19-Fünf-Nationen-Turnier in Kungsbacka. Für Langnau ist das ein weiterer Hinweis darauf, dass im eigenen Nachwuchs ein Torhüter mit Perspektive heranwächst.

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