Familie

Der Schweizerpsalm am 1. August: Geschichte, Bedeutung und alle vier Strophen

Am 1. August wehen in der ganzen Schweiz die rot-weissen Fahnen, Menschen versammeln sich zu Bundesfeiern und vielerorts wird der Schweizerpsalm angestimmt. Auf Höhenfeuer und Feuerwerk mussten zahlreiche Regionen 2026 allerdings verzichten. Wegen der grossen Waldbrandgefahr galten weitreichende Verbote. Umso stärker rückten Musik, Ansprachen und das gemeinsame Feiern in den Mittelpunkt. Die ersten Zeilen der Landeshymne sind den meisten Menschen vertraut. Ihre weiteren Strophen werden dagegen nur selten gesungen. Dabei entfalten sie eine eindrucksvolle Bilderwelt aus Morgenrot, Abendglühen, Nebel und Sturm. Entstanden ist der Schweizerpsalm bereits 1841. Bis zu seiner endgültigen Anerkennung als offizielle Landeshymne vergingen jedoch 140 Jahre. Sein Weg vom geistlich geprägten Chorlied zum nationalen Symbol war lang, umstritten und auf besondere Weise schweizerisch.

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Baden und Bootfahren im Fluss: Strömungen, Wehre und andere Gefahren

Ein ruhiger Fluss kann täuschen. Unter der glatten Oberfläche wirken Strömungen, die selbst geübte Schwimmer überraschen. Brückenpfeiler, Wehre, Äste und plötzlich steigende Wasserstände verschärfen die Gefahr. Wer schwimmen, böötlen oder paddeln möchte, sollte deshalb Route, Ausrüstung und Ausstiegsstellen kennen. In der Schweiz sterben im langjährigen Durchschnitt rund 50 Menschen pro Jahr durch Ertrinken. Die meisten tödlichen Unfälle ereignen sich in Flüssen und Seen. Beim Bootfahren auf Schweizer Gewässern ertrinken gemäss BFU durchschnittlich fünf Personen jährlich. Viele Unfälle lassen sich mit guter Vorbereitung und einer passenden Auftriebshilfe verhindern.

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Weniger Ballast, mehr Familienzeit: Minimalismus, der im Alltag funktioniert

Weniger suchen, weniger aufräumen, bewusster einkaufen: Minimalismus kann den Familienalltag spürbar vereinfachen. Dafür muss die Wohnung weder leer noch streng durchgestaltet sein. Entscheidend ist, dass die vorhandenen Dinge gebraucht werden, Freude bereiten und einen festen Platz besitzen. Ein minimalistisches Zuhause entsteht nicht durch eine radikale Aufräumaktion. Es wächst aus vielen kleinen Entscheidungen. Familien prüfen gemeinsam, was sie wirklich benötigen, trennen sich verantwortungsvoll von Überflüssigem und verhindern, dass sich die Schränke gleich wieder füllen.

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Wenn das Geld nicht bis Monatsende reicht: Finanzwissen schützt vor frühen Schulden

Das erste Sackgeld, der Lohn aus der Lehre und schliesslich die eigene Wohnung: Mit jedem Schritt wächst die finanzielle Freiheit. Gleichzeitig werden Entscheidungen komplizierter. Rechnungen, Abonnements und digitale Käufe können sich rasch summieren. Wer den Umgang mit Geld früh übt, ist auf diese Verantwortung besser vorbereitet. Finanzkompetenz entsteht nicht durch einen einzigen Vortrag. Kinder und Jugendliche müssen planen, vergleichen, warten und auch einmal eine kleine Fehlentscheidung treffen dürfen. Ebenso wichtig ist ein offener Umgang mit Geld. Schulden sind kein persönliches Versagen. Sie können durch Konsumfehler entstehen, aber ebenso durch ein knappes Einkommen, Krankheit, Arbeitslosigkeit oder eine schwierige familiäre Situation.

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Demenz: Frühe Warnzeichen, Diagnose und Hilfe für Betroffene und Angehörige

Ein Name fällt nicht sofort ein. Der Schlüssel liegt plötzlich im falschen Zimmer. Solche Momente kennt fast jeder. Eine Demenz zeigt sich jedoch selten durch einen einzelnen Aussetzer. Auffällig wird ein Muster: Schwierigkeiten treten wiederholt auf, nehmen zu und beeinträchtigen allmählich den Alltag. Frühe Veränderungen verdienen eine ärztliche Abklärung. Hinter ihnen muss keine Demenz stecken. Auch Depressionen, Medikamente, Schlafstörungen, Vitaminmangel, Schilddrüsenerkrankungen oder Probleme mit dem Hören und Sehen können die geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Einige dieser Ursachen lassen sich gut behandeln.

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Bluthochdruck erkennen: Warum richtiges Messen wichtiger ist als Symptome

Bluthochdruck tut meistens nicht weh. Viele Betroffene fühlen sich über Jahre gesund, während der erhöhte Druck Herz, Gefässe, Gehirn und Nieren belastet. In der Schweiz ist etwa jede vierte Person betroffen. Erkennen lässt sich die Erkrankung jedoch nicht am eigenen Gefühl, sondern nur durch korrekt durchgeführte und wiederholte Messungen. Ein einzelner hoher Wert bedeutet noch nicht automatisch Bluthochdruck. Aufregung, Schmerzen, körperliche Anstrengung, Kaffee oder eine volle Blase können das Ergebnis vorübergehend verändern. Entscheidend ist deshalb, unter welchen Bedingungen gemessen wurde und wie sich die Werte über mehrere Messungen entwickeln.

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Weltstillwoche 2026: Gute Unterstützung ist wichtiger als Perfektion

Stillen wirkt selbstverständlich. Im Alltag ist es das jedoch längst nicht immer. Schmerzen, Unsicherheit, Schlafmangel und die Rückkehr an den Arbeitsplatz können den Start erschweren. Die Weltstillwoche vom 1. bis 7. August 2026 erinnert deshalb daran: Ob Stillen gelingt, darf nicht allein von der Mutter abhängen. Das internationale Motto lautet 2026 sinngemäss: «Stillen für einen nachhaltigen Start ins Leben – stärken, was funktioniert». In der Schweiz findet die nationale Aktionswoche dieses Jahr vom 14. bis 20. September unter dem Motto «Gemeinsam – Stillen stärken» statt. Die abweichenden Termine verfolgen dasselbe Ziel: Familien brauchen verständliche Informationen, fachkundige Hilfe und passende Rahmenbedingungen.

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Weniger Druck, mehr Klarheit: Stress im Alltag und im Job wirksam reduzieren

Termine, Nachrichten, Familienpflichten und eine Aufgabenliste, die kaum kürzer wird: Stress entsteht häufig nicht durch ein einziges grosses Problem. Meist sind es viele kleine Anforderungen, die gleichzeitig Aufmerksamkeit verlangen. Wer gegensteuern möchte, braucht deshalb keine perfekte Morgenroutine. Hilfreicher sind realistische Prioritäten, echte Pausen und klare Grenzen. Das gilt besonders für Berufstätige. Nach dem bislang jüngsten veröffentlichten Job-Stress-Index von Gesundheitsförderung Schweiz befanden sich 2022 rund 28 Prozent der Erwerbstätigen im kritischen Bereich: Ihre arbeitsbezogenen Belastungen waren grösser als die verfügbaren Ressourcen. 30,3 Prozent fühlten sich emotional erschöpft. Die nächste Erhebung ist für 2026 vorgesehen.

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Pocketbikes in der Schweiz: Kleines Motorrad, klare Regeln und echte Risiken

Ein Pocketbike sieht aus wie ein geschrumpftes Rennmotorrad. Die niedrige Sitzhöhe und das geringe Gewicht täuschen jedoch leicht darüber hinweg, wie schnell und anspruchsvoll diese Maschinen sein können. Pocketbikes sind keine Spielzeuge. Sie gehören auf abgesperrte Strecken – und nicht auf Strassen, Trottoirs oder frei zugängliche Parkplätze. Wer ein Pocketbike kaufen oder damit in den Motorsport einsteigen möchte, sollte deshalb zuerst die Schweizer Vorschriften, den vorgesehenen Einsatzort und die notwendige Schutzausrüstung klären.

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Lebensmittel bei Hitze sicher geniessen: So gelingen Picknick und Grillfest

Picknick im Park, Grillfest im Garten, Salate auf dem Buffet: Im Sommer wird besonders gern im Freien gegessen. Wärme kann jedoch dazu führen, dass sich Bakterien in Lebensmitteln rasch vermehren. Das Tückische daran: Gefährliche Keime sind meist weder zu sehen noch zu riechen oder zu schmecken. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV fasst die wichtigsten Schutzmassnahmen in vier einfachen Regeln zusammen: richtig waschen, erhitzen, trennen und kühlen. Wer diese Grundsätze vom Einkauf bis zum Aufräumen beachtet, kann das Risiko einer Lebensmittelinfektion deutlich senken.

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Sonnenbrand richtig behandeln: Was jetzt hilft – und was der Haut schadet

Ein Nachmittag im Freibad, eine Wanderung bei wolkenlosem Himmel – und am Abend brennt die Haut. Sonnenbrand ist keine harmlose Begleiterscheinung des Sommers. Die UV-Strahlung löst eine akute Entzündungsreaktion aus und kann das Erbgut der Hautzellen schädigen. Wiederholte Sonnenbrände erhöhen das Risiko für Hautkrebs. Ist die Haut bereits gerötet, lässt sich die entstandene Zellschädigung nicht rückgängig machen. Mit den richtigen Massnahmen können Betroffene jedoch Schmerzen lindern, die Haut schonen und Komplikationen vermeiden. Wichtig ist dabei auch, vermeintlich bewährte Hausmittel kritisch zu betrachten.

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Lebensmittel im Sommer sicher kühlen: So bleibt die Kühlkette geschlossen

Milchprodukte, Fleisch, Fisch, vorbereitete Salate und Grillgut reagieren empfindlich auf Wärme. Das gilt besonders im Sommer. Schon beim Einkauf beginnt deshalb eine Kette, die bis zum Essen möglichst lückenlos bestehen sollte: die Kühlkette. Mit einer Kühltasche, ausreichend Kühlakkus und etwas Planung lassen sich empfindliche Lebensmittel sicher nach Hause, zum Picknick oder an den Grillplatz bringen. Wichtig ist zudem, rohe und verzehrfertige Speisen konsequent voneinander zu trennen.

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Basel Tattoo beendet erfolgreiches Jubiläum mit über 200’000 Besuchern und Blick auf 2027

Mit einer stimmungsvollen Derniere ist am Samstagabend die Jubiläumsshow des Basel Tattoo zu Ende gegangen. Während neun Tagen begeisterten internationale Spitzenformationen, königliche Garden, Weltmeisterinnen und Weltmeister sowie das Top Secret Drum Corps das Publikum im Kasernenhof. Insgesamt verfolgten über 200’000 Menschen die Vorstellungen und die grosse Parade und machten das 20-jährige Jubiläum zu einem Fest für die ganze Stadt.

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Nidwalden entdecken: Wo See, Hochgebirge und Schweizer Pioniergeist zusammenkommen

Nidwalden wirkt auf der Landkarte klein. Vor Ort öffnet sich jedoch eine erstaunlich vielseitige Welt: Uferorte am Vierwaldstättersee, aussichtsreiche Voralpengipfel, stille Wallfahrtsorte, historische Gassen und ein Flugzeughersteller mit internationaler Ausstrahlung liegen nur wenige Kilometer auseinander. Ende 2025 lebten 45’237 Menschen dauerhaft in den elf Gemeinden des Kantons. Auf lediglich 276 Quadratkilometern reicht Nidwalden vom Fuss des Pilatus bei Hergiswil bis in die hochalpine Landschaft am Jochpass. Wer den Kanton kennenlernen möchte, braucht deshalb keine langen Anfahrtswege, sollte sich aber Zeit für seine sehr unterschiedlichen Regionen nehmen.

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Ertrinken verhindern: So schützen Familien Kinder am Wasser, in den Ferien und zu Hause

Am heutigen Samstag, 25. Juli 2026, macht der Welttag zur Prävention des Ertrinkens auf eine Gefahr aufmerksam, die häufig unterschätzt wird. Ertrinken geschieht oft leise, innerhalb kurzer Zeit und nicht nur im See oder Schwimmbad. Für kleine Kinder können bereits wenige Zentimeter Wasser gefährlich werden. Weltweit sterben nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO jedes Jahr mehr als 300’000 Menschen durch Ertrinken. Fast ein Viertel der Opfer sind Kinder unter fünf Jahren. In der Schweiz kommen im langjährigen Durchschnitt rund 50 Menschen pro Jahr bei Ertrinkungsunfällen ums Leben. Viele dieser Todesfälle wären durch Aufmerksamkeit, bauliche Sicherungen, Schwimmkompetenz und richtiges Verhalten im Notfall vermeidbar.

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Gas- und Elektrogrills sicher nutzen: Schutz bei Trockenheit, auf Balkon und im Garten

Gas- und Elektrogrills gelten häufig als sichere Alternative zum Holzkohlegrill. Ganz ungefährlich sind sie jedoch nicht. Gas, Elektrizität, heisses Fett und hohe Temperaturen können Brände, Verbrennungen oder andere schwere Unfälle verursachen. Besonders bei grosser Waldbrandgefahr entscheidet zudem nicht die Grillart allein darüber, was erlaubt ist. Ausschlaggebend ist die aktuelle Verfügung der zuständigen kantonalen oder kommunalen Behörde. Dieser Ratgeber erklärt, was Sie vor dem Grillieren prüfen sollten und wie sich Gas- und Elektrogrills sicher betreiben lassen.

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Wespen am Fenster: Warum das gefährlich werden kann – Kinder und Haustiere schützen

Direkt vor dem Fenster herrscht plötzlich reger Flugverkehr: Wespen verschwinden in einem Spalt am Rollladenkasten oder haben unter dem Dachvorsprung ein sichtbares Nest gebaut. Jetzt ist Ruhe wichtiger als schneller Aktionismus. Wer den Eingang verschliesst oder das Nest besprüht, kann die Situation erheblich verschärfen. Ein Wespennest an der Aussenseite eines Fensters muss nicht automatisch entfernt werden. Entscheidend sind der genaue Standort, die Nutzung des Fensters und die Frage, ob Personen im Haushalt besonders gefährdet sind. Mit einigen klaren Regeln lässt sich das Risiko oft bis zum Ende der Wespensaison begrenzen.

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Kanton St.Gallen entdecken: Weltkulturerbe, Seen, Berge, Familienziele und Wirtschaft

Der Kanton St.Gallen passt in keine einfache Landschaftsschublade. Er reicht vom Bodensee über die Gallusstadt und das Rheintal bis ins Toggenburg, an den Walensee und zum Zürichsee. Mittelalterliche Handschriften, steile Bergflanken, historische Kleinstädte und international tätige Industriebetriebe liegen hier erstaunlich nah beieinander. Ende 2025 lebten gemäss den provisorischen Zahlen des Kantons 543’913 Menschen in den 75 St.Galler Gemeinden. Doch Zahlen erklären diesen Kanton nur teilweise. Seine Besonderheit liegt in den starken regionalen Unterschieden. Wer St.Gallen wirklich kennenlernen möchte, sollte deshalb nicht nur die Kantonshauptstadt besuchen.

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