Architektur

Fassaden lesen lernen: Architekturgeschichte im Detail

Fassaden sind mehr als Hüllen. Sie erzählen von Epochen, Techniken und Idealen – und bilden ein lesbares Archiv der Baugeschichte. Wer historische Gebäude betrachtet, sieht nicht nur Stein, Stuck und Fenster, sondern Zeitspuren. Fassaden fungieren als Dokumente gesellschaftlicher Entwicklung. In der Denkmalpflege entscheidet die Fähigkeit, sie zu lesen, über die Qualität der Restaurierung. Jedes Ornament, jedes Material, jede Fuge spricht von handwerklicher Logik und kulturellem Kontext.

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Burgen von Bellinzona, steinerne Machtlinien im Tessiner Alpenraum

Die Festungsanlagen von Bellinzona gehören zu den eindrucksvollsten Beispielen mittelalterlicher Wehrarchitektur Europas. Ihre Mauern erzählen von strategischem Denken und architektonischer Weitsicht. Zwischen Fels und Talboden entstand im Kanton Tessin ein Ensemble aus drei Burgen, Mauern und Türmen, das bis heute als Symbol für Kontrolle und Kulturtechnik in den Alpen gilt. Die Anlage verbindet Funktion, Material und Landschaft zu einer einmaligen baulichen Einheit.

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Von der Skizze zur Realität: Erfolgsfaktoren im architektonischen Wettbewerb

Architekturwettbewerbe verbinden Kreativität mit Strategie. Wer überzeugen will, muss Form, Funktion und Kommunikation auf den Punkt bringen. Der Weg vom ersten Strich bis zur Realisierung ist komplex. Wettbewerbe fordern mehr als gestalterisches Können: Sie verlangen Analyse, Disziplin, Verständnis für Prozesse und die Fähigkeit, Visionen präzise darzustellen. Erfolgreiche Beiträge folgen dabei bestimmten Mustern.

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Kirchen, Burgen, Bürgerhäuser: Architektonische Vielfalt im Erbe der Schweiz

Die Schweiz besitzt eine aussergewöhnliche architektonische Dichte. Kaum ein Land vereint auf so engem Raum mittelalterliche Burgen, sakrale Bauten und bürgerliche Architektur mit solcher Vielfalt und Erhaltungsqualität. Diese Bauwerke sind weit mehr als historische Zeugnisse – sie verkörpern kulturelle Identität, handwerkliches Wissen und gesellschaftliche Entwicklung. Ihr Erhalt ist nicht nur eine ästhetische, sondern auch eine historische und wirtschaftliche Aufgabe.

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Landschaft und Baukultur: Wie Ortsbilder geschützt und weiterentwickelt werden

Die Schweizer Baukultur ist untrennbar mit der Landschaft verbunden. Zwischen See, Tal und Stadt prägen gewachsene Strukturen das visuelle Gedächtnis eines Landes. Der Schutz dieser Ortsbilder ist mehr als ästhetisches Anliegen – er ist Teil kultureller Identität und Ausdruck verantwortungsvoller Planung. Ortsbilder erzählen Geschichte. Sie verbinden Architektur, Topografie und gesellschaftliche Entwicklung zu einem lebendigen Ganzen. Der Umgang mit ihnen entscheidet, wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Einklang gebracht werden.

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Materialehrlichkeit: Sichtbare Konstruktion als Gestaltungselement – Architektur mit Haltung

Ehrlichkeit im Materialeinsatz ist weit mehr als ein ästhetisches Prinzip – sie ist Ausdruck einer Haltung. Architektur, die zeigt, woraus sie besteht, gewinnt an Glaubwürdigkeit, Tiefe und zeitloser Wirkung. Materialehrlichkeit bedeutet, Konstruktion und Oberfläche nicht zu verbergen, sondern bewusst sichtbar zu machen. Stahl, Holz oder Beton erzählen durch ihre Struktur die Geschichte des Bauwerks selbst – und verleihen Räumen Identität.

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iF DESIGN AWARD 2026: Jetzt Projekte einreichen und Designgeschichte schreiben

Unternehmen, Designer, Agenturen sowie Bauherren, Architekten und Innenarchitekten aus aller Welt können ihre Projekte noch bis zum 5. November 2025 für den iF DESIGN AWARD 2026 einreichen. Die Teilnahme erfolgt über die ifdesign Seite und ist in neun Disziplinen und 93 Kategorien möglich – ein breites Spektrum, das die Vielfalt und Innovationskraft des internationalen Designs widerspiegelt. Über 130 unabhängige, internationale Designexpertinnen und -experten bilden die iF Jury, die den Award in einem transparenten und fairen Verfahren vergibt.

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ART INTERNATIONAL ZURICH 2026: Globale Kunstmesse verwandelt Puls 5 in Treffpunkt

Vom 8. bis 10. Mai 2026 wird die historische Giessereihalle Puls 5 in Zürich zum Schauplatz der 28. ART INTERNATIONAL ZURICH – einem internationalen Forum für zeitgenössische Kunst. Die renommierte Kunstmesse präsentiert rund 50 Ausstellerinnen und Aussteller aus 25 Ländern und lädt Besucher auf eine inspirierende Reise durch verschiedene Kontinente ein – von Europa über Nordamerika bis nach Asien und Afrika.

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Florentin Frankfurt: Urban Retreat verbindet Architekturgeschichte mit Quiet Luxury

Mit The Florentin eröffnet die Althoff Collection im November in Frankfurt ein neues Urban Retreat, das historische Architektur mit zeitgenössischem Design vereint. Die historische Villa von 1901 wurde von „atelier zürich“ behutsam in die Gegenwart geführt, während „Unscripted Design“ aus Singapore die Gästezimmer und öffentlichen Bereiche choreografierte. Eine Lichtdramaturgie von „Licht Kunst Licht“ verbindet beide Welten – subtil, atmosphärisch und präzise inszeniert.

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Sapienstone auf Feria Hábitat Valencia 2025: Design, Emotion und Haute Couture in Keramik

Sapienstone präsentiert sich an der Feria Hábitat Valencia 2025 im Rahmen der Installation Pinknic des Designers Sigfrido Serra – ein multisensorisches Erlebnis aus Farbe, Material und Emotion. Im Mittelpunkt steht der 16 Meter lange Tisch aus Fior di Viola 4D, der zum Herzstück des Raumes wird.

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Mauern erzählen Geschichte: Wie Bauanalyse vergangene Epochen lesbar macht

Jede Mauer ist ein Archiv aus Stein, Holz und Putz – Schicht für Schicht erzählt sie Geschichte. Bauanalyse übersetzt dieses stille Wissen in Erkenntnis, sichtbar durch handwerkliche Spuren und architektonische Logik. In der Denkmalpflege beginnt jede Restaurierung mit dem Lesen des Bestands. Mauern, Fugen, Farbreste und Werkzeugspuren verraten, was über Jahrhunderte gewachsen ist. Bauanalyse macht diesen verborgenen Text sichtbar – sie verbindet Handwerk, Wissenschaft und Beobachtung zu einer Art Archäologie der Architektur.

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Kulturerbe erfahrbar machen: Wie Vermittlung und Teilhabe Geschichte erhalten

Kulturerbe lebt nicht nur in Mauern, sondern in Köpfen – und dort entsteht Bindung. Erst durch Vermittlung wird Geschichte erfahrbar, Bedeutung sichtbar und Identität lebendig. Denkmalschutz ist mehr als Bewahren von Steinen. Er bedeutet auch, Menschen für historische Substanz zu sensibilisieren. Ob Museum, Bauwerk oder archäologischer Fund – nur wer versteht, was Geschichte erzählt, erkennt ihren Wert. Vermittlung wird damit zur zweiten Säule der Denkmalpflege: nicht Ergänzung, sondern Voraussetzung für Akzeptanz und Erhaltung.

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HGK Basel: Initiative „Greening the Campus“ gestaltet nachhaltige Lern- und Lebensräume

Mit den in diesen Tagen beginnenden Begrünungsarbeiten auf dem Campus der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel FHNW nimmt im Rahmen der Strategie HGK Basel 2035 die Initiative „Greening the Campus“ weiter Form an. Verschiedene Projekte rund um den Freilager-Platz, das Ateliergebäude, das Hochhaus und den Ausstellungsraum „der Tank“ schaffen nicht nur mehr Grün, sondern auch Umgebungen, die Aufenthalt, Austausch und soziale Interaktion auf dem Campus noch mehr in den Vordergrund stellen.

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Opinion Ciatti & Raffaella Mangiarotti: Design im Dialog – Funktionalität trifft Poesie

Aus der Zusammenarbeit zwischen Opinion Ciatti und Raffaella Mangiarotti, die 2020 begann, entstehen intelligente und unkonventionelle Produkte, die jenseits des Herkömmlichen, essentiell und zugleich verspielt sind. Wir haben mit Raffaella Mangiarotti und Lapo Ciatti gesprochen, um zu entdecken, was hinter dieser kreativen Zusammenarbeit steckt.

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Regionale Elemente von Schweizer Chalets: Typische Merkmale und ihre heutige Relevanz

Traditionelle Chalets prägen viele Schweizer Regionen – ihre Details erzählen von Klima, Handwerk und kulturellem Selbstverständnis. Ob im Berner Oberland, Wallis oder Graubünden: Das klassische Schweizer Chalet ist weit mehr als ein Klischee. Dieser Beitrag zeigt, welche regionaltypischen Bauelemente sich in der Architektur wiederfinden – und wie sie heute wieder gestalterisch relevant werden.

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Engadiner Fenster: Tektonisches Fenster und geologische Bedeutung

Das Engadiner Fenster ist ein einzigartiges geologisches „Fenster“, in dem sonst verdeckte Alpenstrukturen offengelegt werden. Das Unterengadiner Fenster erlaubt Ausblicke auf tiefere Deckenschichten, die andernorts durch überlagernde Gesteinseinheiten verdeckt sind. In diesem Artikel werden Entstehung, Struktur, Bedeutung und aktuelle Forschung zu diesem tektonischen Phänomen beleuchtet – mit regionalem Fokus und praktischem Mehrwert.

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Geometrie und Linienführung: Wie Klarheit im Grundriss Orientierung schafft

Grundrisse sind mehr als technische Zeichnungen – sie sind visuelle Wegweiser für das Raumgefühl. Geometrie und Luftführung im Entwurf tragen massgeblich zur räumlichen Lesbarkeit und Orientierung bei. Dieser Beitrag beleuchtet gestalterische Prinzipien, zeigt Beispiele gelungener Grundrisse und erklärt, wie klare Linienführung Raumqualitäten erhöhen kann.

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Traccia von Lithos Design: Marmorkunst trifft Raumdesign in Mexiko und Boston

Traccia ist eine freistehende Marmortrennwand mit präzisem Flechtmuster – entworfen von Raffaello Galiotto für die Kollektion Muri di Pietra. Sie kombiniert die Stärke des Steins mit der Leichtigkeit des Designs und wurde international in herausragenden Projekten eingesetzt.

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