(Luzern/Emmen LU). In der Stadt Luzern und in Emmen sind in den letzten Wochen gefälschte QR-Codes entdeckt worden, vor allem an Parkuhren.
Die Luzerner Polizei geht davon aus, dass weitere folgen werden.
Die SCL Tigers sorgen in der National League für die nächste Überraschung. Nur 24 Stunden nach dem spektakulären 9:3-Auswärtssieg gegen Lausanne schlagen die Emmentaler auch den amtierenden Schweizer Meister Fribourg-Gottéron. Beim 4:2-Heimerfolg am Mittwochabend drehen die Langnauer einen 1:2-Rückstand im Schlussdrittel. Tim Mathys, André Petersson und Jérôme Bachofner sorgen für die Entscheidung.
Vor 5374 Zuschauern in der emmental versicherung arena bringt Henrik Borgström die Gäste zweimal in Führung. Dario Allenspach gleicht zwischenzeitlich für Langnau aus. Nach zwei Dritteln führt Gottéron mit 2:1, ehe die Mannschaft von Trainer Thierry Paterlini in den letzten elf Minuten die Partie vollständig dreht.
Mit dem zweiten Sieg innerhalb von 24 Stunden klettern die Tigers auf den dritten Tabellenplatz und überholen den Meister. Langnau steht nach 18 Partien bei 29 Punkten, Fribourg folgt mit 27 Zählern. Besonders beeindruckend ist die unterschiedliche Art der beiden Erfolge: Auf das offensive Feuerwerk in Lausanne folgt gegen Gottéron eine kämpferische Aufholjagd.
(Zofingen AG). Am Samstag, 31. Oktober 2026, ziehen mit Kostümen und Masken verkleidete Kinder und Jugendliche von Haus zu Haus und fragen nach Süssigkeiten.
Damit Halloween für alle ein positives Erlebnis bleibt, setzt die Regionalpolizei Zofingen auf gezielte Prävention.
Der HC Lugano reagiert auf seine erheblichen Verletzungssorgen und verpflichtet kurzfristig einen alten Bekannten. Der 38-jährige Verteidiger Marco Maurer wechselt leihweise vom Swiss-League-Club HC Sierre zu den Bianconeri. Er soll die Tessiner in den beiden National-League-Partien gegen Lausanne und Ambrì-Piotta verstärken. Anschliessend beginnt die Nationalmannschaftspause.
Der Verein gab die Verpflichtung am Mittwoch, 28. Oktober 2026, bekannt. Maurer wird Trainer Tomas Mitell bereits für das Heimspiel gegen Lausanne am Donnerstag zur Verfügung stehen. Am Samstag folgt das Tessiner Derby in der Gottardo Arena. Die Verpflichtung ist ausdrücklich auf diese beiden Begegnungen ausgerichtet.
Für den erfahrenen Schweizer Verteidiger bedeutet der Wechsel eine Rückkehr an einen früheren Wirkungsort. Zwischen 2013 und 2015 trug Maurer bereits das Trikot des HC Lugano. Mit 923 National-League-Spielen, einem Schweizer Meistertitel und einem Triumph in der Champions Hockey League bringt er viel Erfahrung in eine Mannschaft, deren Defensive derzeit stark dezimiert ist.
(Altendorf SZ). Am Mittwochabend, 28. Oktober 2026, ist in Altendorf ein Einfamilienhaus durch einen Brand vollständig zerstört worden.
Verletzt wurde niemand.
Im Mittelland und den Voralpen entlang Hochnebel mit Obergrenze meist bei 1200 bis 1500 Metern, am Nachmittag nur im Mittelland stellenweise Auflösung. In der Nordwestschweiz am Vormittag Nebelfelder und in Nord- und Mittelbünden am Vormittag tiefe Restbewölkung mit Obergrenze um 2000 Meter. Sonst sonniges Wetter mit einigen Schleierwolken.
In den Niederungen Temperatur am Nachmittag 9 bis 13 Grad. Schwache bis mässige Bise. In den Bergen schwacher, den Voralpen entlang mässiger Nordostwind. Temperatur auf 2000 Metern um 5 Grad.
Der HC Lugano bindet einen seiner wichtigsten Spielmacher für den Rest der Saison. Nick Shore hat seinen Vertrag bei den Bianconeri bis zum Ende der Spielzeit 2026/27 verlängert. Der 34-jährige US-Amerikaner überzeugte die Clubführung mit 13 Skorerpunkten in 14 National-League-Partien. Besonders seine Spielintelligenz und seine Vielseitigkeit haben Sportchef Janick Steinmann beeindruckt.
Lugano gab die Vertragsverlängerung am Mittwoch, 28. Oktober 2026, bekannt. Shore war im Juli zunächst mit einem bis Ende Oktober befristeten Vertrag und einer Option für den weiteren Saisonverlauf verpflichtet worden. Die Verantwortlichen entschieden nun, den erfahrenen Center über die Nationalmannschaftspause hinaus zu behalten.
Für die Tessiner kommt diese Entscheidung zu einem wichtigen Zeitpunkt. Captain Calvin Thürkauf, Alessio Bertaggia und Jesper Peltonen fallen längerfristig aus. Auch weitere Spieler stehen auf der Verletztenliste. Shore sorgt damit für zusätzliche Stabilität in einer Mannschaft, die derzeit erhebliche personelle Herausforderungen bewältigen muss.
Ein 43-jähriger Töfffahrer stirbt nach einem heftigen Selbstunfall, ein Bergsteiger stürzt am Matterhorn tödlich in die Tiefe und ein Helikopter verunglückt bei einer Höhenlandung auf einem Gletscher: Der 28. Oktober 2026 brachte mehrere besonders folgenschwere Polizeimeldungen aus der Schweiz.
Auch die Festnahme eines mutmasslichen Drogendealers mit mehreren hundert Gramm Heroin und Kokain sowie ein ungeklärtes Brandereignis mit einem verletzten Mann am Bahnhof Ittigen beschäftigen die Behörden. Polizei.news fasst fünf der brisantesten Meldungen des Tages zusammen.
Moderne Überwachungskameras, Bewegungsmelder und intelligente Alarmanlagen können Einbrüche erkennen und melden. Doch eine entscheidende Sicherheitsressource wird häufig unterschätzt: der Mensch. Aufmerksame Nachbarn, verantwortungsbewusste Passanten und Menschen, die verdächtige Situationen rechtzeitig melden, können einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit leisten. Die Schweizer Polizei setzt deshalb bei der aktuellen Einbruchprävention ausdrücklich auf die Bevölkerung.
Am 26. Oktober 2026 startete die Schweizerische Kriminalprävention gemeinsam mit kantonalen und städtischen Polizeikorps die nationale Kampagne "Einbruch in Sicht?". Bis zum 28. Februar 2027 sollen Menschen in der ganzen Schweiz für verdächtige Beobachtungen sensibilisiert werden. Die zentrale Botschaft: Bei konkretem Verdacht die Polizei unter 117 verständigen.
Gerade in der dunklen Jahreszeit können Aufmerksamkeit und gute Nachbarschaft entscheidend sein. Dabei geht es nicht um Misstrauen gegenüber fremden Menschen, sondern um das Erkennen ungewöhnlicher Situationen. Technik, mechanischer Einbruchschutz und menschliches Verhalten ergänzen sich – keiner dieser Faktoren ersetzt die anderen vollständig.
Die Schweiz investiert jedes Jahr Hunderte Millionen Franken, um Menschen, Siedlungen und Verkehrswege vor Lawinen, Murgängen und anderen Naturgefahren zu schützen. Für 2025 werden öffentliche Schutzausgaben von rund 755 Millionen Franken genannt. Hinzu kommen erhebliche Investitionen von Privatpersonen, Unternehmen und Versicherungen. Doch wohin fliesst das Geld, und wie wirksam sind die Massnahmen?
Der Naturgefahrenschutz gehört zu den wichtigsten Aufgaben in den Schweizer Bergregionen. Lawinenverbauungen sichern gefährdete Hänge, Wildbachsperren bremsen Geröllmassen und Schutzwälder verringern das Risiko schwerer Schäden. Bund, Kantone und Gemeinden finanzieren diese Massnahmen gemeinsam.
Die Bedeutung wächst angesichts zunehmender Extremereignisse. Starkniederschläge können innerhalb kurzer Zeit Murgänge auslösen, während Lawinen Strassen, Bahnlinien und bewohnte Gebiete gefährden. Der Bund hat deshalb im Mai 2026 zusätzliche 27 Millionen Franken für den Naturgefahrenschutz der Jahre 2025 bis 2028 beantragt.
Die Schweiz gehört zu den sichersten Strassenverkehrsländern Europas. Im internationalen Vergleich liegt sie deutlich vor Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien. Nur wenige Länder, darunter Norwegen und Schweden, erreichen noch niedrigere Verkehrstodesraten. Doch bedeutet das tatsächlich, dass Schweizerinnen und Schweizer besser Auto fahren?
Die Europäische Kommission veröffentlichte am 27. Oktober 2026 die endgültigen europäischen Verkehrssicherheitszahlen für 2025. In der Schweiz kamen 24 Menschen pro Million Einwohner im Strassenverkehr ums Leben. Der EU-Durchschnitt lag bei 43. Deutschland verzeichnete 34, Österreich 44 und Frankreich sowie Italien jeweils 49 Todesopfer pro Million Einwohner.
Die Ergebnisse sprechen für ein vergleichsweise hohes Sicherheitsniveau auf Schweizer Strassen. Allerdings berücksichtigen sie sämtliche Verkehrsteilnehmenden, nicht ausschliesslich Autofahrer. Zudem beeinflussen Infrastruktur, Tempolimits, Verkehrsaufkommen und Fahrzeugtechnik die Unfallzahlen. Die Frage nach den besten Autofahrern lässt sich deshalb nicht allein mit einer Rangliste beantworten.
Novak Djokovic spricht an den Swiss Indoors Basel ungewöhnlich offen über sein Verhältnis zu Roger Federer. Der 39-jährige Serbe erklärt, dass zwischen den beiden Tennislegenden trotz jahrelanger Rivalität nie eine persönliche Beziehung abseits des Platzes entstanden sei. Ganz anders beschreibt Djokovic seine Verbindung zu Stan Wawrinka. Gegenüber Blick äussert er sich zudem ausführlich über seine Familie, seine Zukunft im Tennis und die politische Entwicklung in Serbien.
An der Medienkonferenz vom Dienstag, 27. Oktober 2026, blickt Djokovic auf die wichtigsten Schweizer Weggefährten seiner Karriere zurück. Federer habe stets seinen grossen Respekt genossen, erklärt der 24-fache Grand-Slam-Sieger. Die Beziehung sei allerdings rein professionell gewesen. Wawrinka bezeichnet er dagegen als einen Menschen, zu dem er immer eine besonders gute Verbindung gehabt habe.
Die Aussagen fallen während Djokovics erster Teilnahme an den Swiss Indoors seit 2011. Im Jahr 2009 hatte er Federer im Basler Final besiegt, 2010 verlor er das Endspiel gegen den Lokalmatador. Nun kehrt der Serbe mit 102 ATP-Titeln zurück und könnte ausgerechnet in Federers Heimatstadt mit dessen Marke von 103 Turniersiegen gleichziehen.
(Linthal GL). Am Dienstag, 27. Oktober 2026, ist gegen 09.30 Uhr auf dem Spitzalpelifirn bei Linthal (Gemeinde Glarus Süd) ein Helikopter im Gebiet des Gebirgslandeplatzes Clariden-Hüfifirn abgestürzt.
Der Pilot wurde dabei verletzt.
Wer in der Schweiz einen Hund hält, muss je nach Wohnort unterschiedlich hohe Hundesteuern bezahlen. Während manche Gemeinden moderate Jahresabgaben verlangen, fallen andernorts deutlich höhere Beträge an. Die Unterschiede bestehen nicht nur zwischen den 26 Kantonen, sondern teilweise sogar zwischen benachbarten Gemeinden. Dahinter stehen der Schweizer Föderalismus, unterschiedliche gesetzliche Grundlagen und politische Entscheidungen.
Eine einheitliche nationale Hundesteuer kennt die Schweiz nicht. Kantone und Gemeinden bestimmen innerhalb ihrer jeweiligen gesetzlichen Zuständigkeiten, wie hoch die Abgabe ausfällt. Teilweise gibt es einen kantonalen Grundbetrag, andernorts legen Gemeinden die Steuer selbst fest. Auch Zuschläge für mehrere Hunde und Ausnahmen für Assistenz- oder Diensthunde unterscheiden sich.
Die Unterschiede betreffen Hundehaltende unmittelbar. Ein Hund kann in einer Gemeinde jährlich weniger als 100 Franken kosten, während andernorts 200 Franken oder mehr fällig werden. Wer umzieht, kann deshalb eine andere Steuerrechnung erhalten, obwohl sich weder das Tier noch seine Haltung verändert haben.
(Vaduz, Liechtenstein). Die Direktorin des Bundesamts für Polizei (fedpol), Eva Wildi-Cortés, traf sich am Mittwoch (28.10.2026) in Vaduz mit Polizeichef Jules Hoch zu einem Arbeitstreffen.
Im Mittelpunkt standen die gute und langjährige Polizeikooperation zwischen der Schweiz und Liechtenstein sowie die gemeinsamen Interessen beider Länder bei Europol.
Am Flughafen Zürich bleiben jedes Jahr Zehntausende persönliche Gegenstände zurück. Allein im Fundbüro von Swissport werden jährlich bis zu 90'000 Fundsachen registriert. Nur rund 30 Prozent finden zu ihren Besitzerinnen und Besitzern zurück. Besonders häufig gehen Smartphones, Kopfhörer, Portemonnaies und Kleidungsstücke verloren.
Die Gegenstände stammen aus unterschiedlichen Bereichen des Flughafens und aus Flugzeugen. Dabei ist nicht nur SWISS betroffen: Swissport betreut als Dienstleister verschiedene Fluggesellschaften sowie das zentrale Flughafen-Fundbüro. Weitere Abfertiger wie dnata besitzen eigene Zuständigkeiten. Eine gemeinsame Jahresstatistik aller Fundstellen liegt nicht vor.
Neben gewöhnlichen Reiseutensilien tauchen immer wieder überraschende Fundstücke auf. In Zürich wurden bereits eine Urne, ein Gebiss, ein Atemgerät und sogar ein gekochter Truthahn abgegeben. Die meisten Gegenstände gelangen jedoch nicht wegen ihres ungewöhnlichen Inhalts ins Fundbüro, sondern weil Reisende sie beim Boarding, im Flugzeug oder beim Verlassen des Terminals übersehen.
(Pfeffikon LU). In Pfeffikon hat die Luzerner Polizei einen mutmasslichen Drogendealer festgenommen.
Der 35-jährige Albaner sprang auf der Flucht vor der Polizei aus einem Fenster und verletzte sich dabei. Es konnte eine grössere Menge an Betäubungsmittel, Bargeld sowie eine Faustfeuerwaffe sichergestellt werden.