30. September 2026

GCK Lions gewinnen Spektakel in Olten – 7:5 nach wildem Schlagabtausch

Die GCK Lions feiern einen spektakulären 7:5-Auswärtssieg beim EHC Olten. Die Zürcher führen nach dem ersten Drittel bereits mit 3:0, müssen im Mittelabschnitt aber den kompletten Ausgleich zum 4:4 hinnehmen. Im Schlussdrittel setzen sich die Gäste erneut ab und sichern sich ihren zweiten Sieg in Folge. Olten erlebt damit den nächsten bitteren Abend. Nach dem 2:3 und 2:4 gegen Basel kassieren die Solothurner die dritte Niederlage hintereinander. Besonders schmerzhaft ist diesmal der Spielverlauf: Nach einem völlig missratenen Start kämpfen sich die Gastgeber eindrücklich zurück, schaffen den Ausgleich – und stehen am Ende trotzdem ohne Punkt da. Für die GCK Lions bestätigt sich dagegen der Aufwärtstrend. Schon vor der Partie war klar, dass die Zürcher mit Rückenwind ins Kleinholz reisen würden. In unserer Vorschau auf Olten gegen die GCK Lions hatten wir den Druck auf den EHCO und den ersten Zürcher Saisonsieg gegen Visp bereits eingeordnet.

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La Chaux-de-Fonds schlägt Thurgau 6:2 – Gil Antenen macht den Deckel drauf

Der HC La Chaux-de-Fonds meldet sich in der Swiss League mit einem 6:2-Heimsieg gegen den HC Thurgau zurück. Nach einem ausgeglichenen Startdrittel ziehen die Neuenburger im Mittelabschnitt davon und lassen sich auch vom zwischenzeitlichen Thurgauer Anschlusstreffer nicht mehr aus der Ruhe bringen. Yanick Gil Antenen entscheidet die Partie mit einem Doppelpack im Schlussdrittel endgültig. Jason Akeson bringt den HCC in der 11. Minute mit 1:0 in Führung, doch Thurgau antwortet umgehend: Livio Truog gleicht im Powerplay zum 1:1 aus. Im Mitteldrittel übernehmen die Gastgeber die Kontrolle. Toms Andersons trifft in der 26. Minute zum 2:1, Riley Damiani erhöht gut sechs Minuten später auf 3:1. Nach 40 Minuten besitzt La Chaux-de-Fonds damit erstmals einen Zwei-Tore-Vorsprung. Für den HCC ist der Erfolg nach zwei Niederlagen in Folge besonders wichtig. Die Neuenburger hatten zuletzt zuhause 2:5 gegen Arosa und danach 3:4 in Basel verloren. Bereits vor der Partie war deshalb klar, dass eine Reaktion nötig war – die Ausgangslage hatten wir in der Vorschau auf La Chaux-de-Fonds gegen Thurgau eingeordnet.

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Visp fertigt Arosa 5:0 ab – Walliser entscheiden Partie im Startdrittel

Der EHC Visp setzt seinen starken Saisonstart in der Swiss League fort. Die Walliser schlagen Aufsteiger EHC Arosa in der Lonza Arena klar mit 5:0 und holen damit den dritten Sieg im vierten Meisterschaftsspiel. Die Partie ist praktisch schon nach dem ersten Drittel entschieden: Visp führt nach 20 Minuten bereits mit 4:0. Auch danach bleiben die Gastgeber klar auf Kurs. Im Mitteldrittel erhöht Visp auf 5:0, während Arosa offensiv keine Antwort findet. Im Schlussabschnitt fallen keine weiteren Treffer mehr. Damit feiert Visp gleichzeitig den ersten Shutout vor eigenem Publikum in dieser Saison. Für die Walliser bestätigt sich damit die gute Frühform. Bereits vor der Partie hatte der EHC Visp mit sechs Punkten aus drei Spielen einen stabilen Saisonstart hingelegt. Gegen Arosa folgt nun der bisher deutlichste Sieg.

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Zug überrollt die Lakers im Mitteldrittel – EVZ gewinnt 5:2

Der EV Zug findet nach zwei Niederlagen zurück auf die Siegerstrasse und gewinnt auswärts bei den Rapperswil-Jona Lakers mit 5:2. Die Zentralschweizer entscheiden die Partie mit einem furiosen Mitteldrittel, in dem sie vier Treffer erzielen. Besonders bitter für die Lakers: Gleich mehrfach schlägt Zug kurz vor der zweiten Pause zu. Jacob Moverare bringt den EVZ im ersten Drittel in Führung. Im Mittelabschnitt erhöht Jan Kovar auf 2:0, ehe Gian-Marco Wetter im Powerplay auf 1:2 verkürzt. Danach folgt die entscheidende Phase: Sven Senteler, Nik Petrovic und Gregory Hofmann bauen den Vorsprung bis eine Sekunde vor der zweiten Sirene auf 5:1 aus. Kevin Labanc kann im Schlussdrittel nur noch Resultatkosmetik betreiben. Für Zug ist der Sieg eine wichtige Reaktion nach dem 3:5 in Langnau. Die Ausgangslage vor dem Spiel hatten wir bereits im Vorbericht zum Duell zwischen den Lakers und dem EV Zug beleuchtet. Rapperswil wiederum verpasst nach den Erfolgen gegen Davos und Ajoie den dritten Sieg in Serie.

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Servette mit viertem Sieg in Serie – Genf schlägt Kloten 4:0

Genève-Servette setzt seine starke Serie fort und schlägt den EHC Kloten zuhause klar mit 4:0. Sakari Manninen und Jimmy Vesey treffen bereits im Startdrittel im Powerplay, Johnny Kneubuehler und Simon Le Coultre erhöhen im Mitteldrittel. Stéphane Charlin hält erneut die Null und führt Genf damit zum vierten Sieg in Folge. Die Partie ist bereits nach 40 Minuten praktisch entschieden. Manninen eröffnet das Skore in der 15. Minute nach Vorarbeit von Jesse Puljujärvi in Überzahl. Nur drei Minuten später lenkt Vesey einen Schuss von Vili Saarijärvi zum 2:0 ab. Im Mitteldrittel sorgen Kneubuehler und Le Coultre mit zwei weiteren Treffern für klare Verhältnisse. Damit bestätigt Servette seinen starken Aufwärtstrend. Nach drei Niederlagen zum Saisonstart haben die Genfer nun vier Partien hintereinander gewonnen und stehen mit zwölf Punkten auf Rang zwei. Bereits am Sonntag hatte Manninen Genève-Servette mit einem Doppelpack zum 2:0-Sieg in Biel geführt. Kloten kassiert dagegen bereits die fünfte Niederlage in Serie.

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Wetter am Mittwoch, 30.09.2026: Bis 28 Grad im Osten, Regen im Westen

Wetter am Mittwoch, 30.09.2026: In der Zentral- und Ostschweiz meist sonnig. Von der Region Bern bis in die Nordwestschweiz ziemlich sonnig, besonders am Nachmittag dichtere Wolkenfelder, aber meist trocken. In den Bergen am Nachmittag einige Quellwolken, vor allem im Berner Oberland einzelne Schauer nicht ausgeschlossen. In den Niederungen Temperatur am Nachmittag 23 bis 28 Grad. In den Bergen meist schwacher Wind, in Alpenhauptkammnähe föhnig. Nullgradgrenze auf 3800 Metern.

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Ruhe im Wellnessbereich: Beleuchtung, Nachhall und Geräusche richtig planen

Ein Ruheraum im Spa erfüllt seine Aufgabe nicht allein durch bequeme Liegen und zurückhaltende Farben. Licht, Geräusche, Nachhall und die Lage innerhalb des Wellnessbereichs bestimmen wesentlich mit, ob ein Raum tatsächlich ruhig wirkt. Blendende Leuchten, Gespräche aus dem Korridor oder das gleichmässige Brummen technischer Anlagen können eine sorgfältig gestaltete Atmosphäre innerhalb weniger Minuten beeinträchtigen. Eine überzeugende Planung behandelt Licht und Akustik deshalb als Teil derselben Aufenthaltsqualität. Tageslicht schafft Orientierung und Verbindung nach draussen, künstliche Beleuchtung begleitet unterschiedliche Tageszeiten. Gleichzeitig müssen Schallquellen begrenzt, Reflexionen kontrolliert und ruhige Zonen räumlich von belebten Bereichen getrennt werden. Das Ziel ist keine vollkommen reizfreie Umgebung, sondern ein Raum, der Erholung unterstützt, ohne Aufmerksamkeit einzufordern.

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Romantische Hotelaufenthalte planen: Zimmerwahl, Kulinarik und Rückzugsorte

Ein romantischer Hotelaufenthalt lebt selten von möglichst vielen Extras. Entscheidend sind vielmehr ein Zimmer, das wirklich Ruhe bietet, ausreichend gemeinsame Zeit und eine Umgebung, in der der Alltag für einige Stunden oder Tage in den Hintergrund treten kann. Aussicht, gutes Essen, ein kleiner Wellnessbereich oder ein spätes Frühstück können den Rahmen schaffen. Ob die Auszeit tatsächlich entspannt wirkt, hängt jedoch davon ab, wie gut Lage, Zimmer, Mahlzeiten und Tagesrhythmus zusammenpassen. Gerade bei kurzen Aufenthalten lohnt sich deshalb eine sorgfältige Auswahl. Eine spektakuläre Suite bringt wenig, wenn sie über der Hotelbar liegt, während ein schlichtes Zimmer mit ruhiger Lage und schönem Blick genau die gewünschte Atmosphäre schaffen kann. Auch Kulinarik und Wellness sollten nicht zu einem dicht getakteten Programm werden. Romantik entsteht häufig dort, wo genügend Raum für spontane Entscheidungen und ungestörte Zeit bleibt.

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Kleine Hotels führen: Servicequalität, Personal und rentable Angebote

Kleine Hotels können persönliche Betreuung, kurze Entscheidungswege und eine unverwechselbare Atmosphäre bieten. Gleichzeitig fehlt ihnen häufig die personelle und finanzielle Reserve grösserer Betriebe. Erfolgreiche Führung bedeutet deshalb, Servicequalität konsequent zu organisieren, Mitarbeitende sinnvoll einzusetzen und jedes zusätzliche Angebot auf seinen tatsächlichen wirtschaftlichen Beitrag zu prüfen. Die Schweizer Hotellerie verzeichnete 2025 mit 43,9 Millionen Logiernächten einen neuen Höchststand. Eine starke Gesamtnachfrage garantiert jedoch keinem einzelnen Betrieb eine gute Auslastung oder ausreichende Marge. Standort, Saison, Gästemix, Zimmerpreise, Buchungskanäle und Personalkosten bestimmen, ob ein kleines Hotel seine begrenzten Ressourcen tragfähig einsetzt.

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Hideaways in den Schweizer Bergen: Ruhe, Lage und echte Gastfreundschaft

Ein Hideaway in den Schweizer Bergen lebt von seiner besonderen Lage, einer überschaubaren Atmosphäre und dem Gefühl, für einige Tage aus dem gewohnten Rhythmus herauszutreten. Manche Häuser liegen in autofreien Dörfern, andere an einem abgelegenen Talende oder hoch über der Waldgrenze. Entscheidend ist jedoch weniger die Entfernung zur nächsten Strasse als das stimmige Zusammenspiel von Landschaft, Architektur, Ruhe und persönlicher Gastfreundschaft. Zwischen Berner Oberland, Wallis, Graubünden, Glarnerland und Tessin finden sich sehr unterschiedliche Rückzugsorte. Das Spektrum reicht vom historischen Berghotel über die familiengeführte Pension bis zum zeitgenössisch gestalteten Kleinhaus. Wer Lage, Anreise, Saison und tatsächliche Leistungen sorgfältig prüft, findet einen Ort, dessen Charakter zu den eigenen Vorstellungen von Erholung passt.

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Historische Gasthäuser neu belebt: Tradition mit zeitgemässem Komfort verbinden

Historische Gasthäuser prägen Dorfplätze, Passstrassen und alte Verkehrswege. Ihre getäferten Stuben, kräftigen Mauern und regionaltypischen Fassaden erzählen von einer Zeit, in der Wirtshäuser zugleich Treffpunkt, Herberge und öffentlicher Nachrichtenraum waren. Eine neue Nutzung kann diese Baukultur erhalten, verlangt jedoch eine sorgfältige Verbindung von historischer Substanz, zeitgemässem Komfort und tragfähigem Betrieb. Die Wiederbelebung beginnt deshalb nicht mit einer neuen Einrichtung oder einer nostalgischen Speisekarte. Zuerst müssen Schutzstatus, Bauzustand, Raumstruktur und wirtschaftliches Potenzial geklärt werden. Erst danach lässt sich entscheiden, welche Elemente restauriert, welche ergänzt und welche betrieblichen Ideen im vorhandenen Gebäude tatsächlich funktionieren.

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Kleine Boutiquehotels in der Schweiz: Charakter, Gestaltung und Atmosphäre

Kleine Boutiquehotels schaffen Nähe durch überschaubare Räume, eine eigenständige Gestaltung und Gastgeber, die ihr Haus sichtbar prägen. In der Schweiz reicht das Spektrum vom umgebauten Stadthaus über den historischen Landgasthof bis zum zurückhaltend modernisierten Chalet. Entscheidend ist weniger die Anzahl der Zimmer als ein schlüssiges Konzept, das Architektur, Service und lokale Bezüge miteinander verbindet. Persönliche Atmosphäre entsteht jedoch nicht automatisch durch geringe Grösse. Auch ein kleines Haus kann anonym wirken, während ein sorgfältig geführtes Hotel mit klaren Abläufen überraschend viel Individualität bietet. Charakter zeigt sich in Materialien, Licht, Raumaufteilung und Details, vor allem aber in der Art, wie ein Betrieb Erwartungen erkennt und Verbindlichkeit schafft.

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Moore im Herbst: Faszinierende Natur zwischen Wasser und Pflanzenwelt

Moore verändern im Herbst ihr Gesicht. Grüne Torfmoose, rotbraune Gräser, kleine Beerensträucher und dunkle Wasserflächen bilden eine Landschaft, die still wirkt und zugleich voller biologischer Prozesse steckt. Gerade in der kühleren Jahreszeit lässt sich erkennen, wie eng Pflanzenwelt, Wasser und Boden miteinander verbunden sind. Moore sind dabei weit mehr als reizvolle Ausflugsziele: Sie speichern Wasser, bieten hoch spezialisierten Arten einen Lebensraum und binden über lange Zeiträume grosse Mengen Kohlenstoff. In der Schweiz sind Hoch- und Flachmoore heute geschützt, doch viele Flächen tragen weiterhin Spuren früherer Entwässerung und Nutzung. Wer ein Moor besucht, bewegt sich deshalb in einem empfindlichen Lebensraum. Herbstliche Erkundungen gelingen besonders gut auf markierten Wegen und Stegen, von denen sich Vegetation, Wasserflächen und die charakteristische Struktur beobachten lassen, ohne den empfindlichen Torfboden zu belasten.

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Pilze im Herbstwald entdecken: Lebensräume, ökologische Bedeutung und Risiken

Im feuchten Herbstwald erscheinen Pilze zwischen Laub, Moos und morschem Holz oft beinahe über Nacht. Die sichtbaren Fruchtkörper bilden jedoch nur einen kleinen Teil weit verzweigter Organismen, deren Geflechte den Waldboden und abgestorbenes Holz durchziehen. Wer Pilze beobachtet, begegnet deshalb nicht bloss möglichen Speisepilzen, sondern wichtigen Partnern, Zersetzern und Mitgestaltern des Ökosystems Wald. Ein Pilzausflug verlangt zugleich Umsicht. Giftige Arten können essbaren Pilzen ähneln, digitale Bestimmungsangebote haben klare Grenzen und für das Sammeln gelten örtlich unterschiedliche Vorschriften. Auch rutschige Wege, steiles Gelände und Forstarbeiten gehören zu den Risiken. Ein aufmerksamer Blick auf Lebensraum und Merkmale macht den Herbstwald dennoch zu einem faszinierenden Beobachtungsraum.

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Vogelzug im Herbst beobachten: Rastplätze, Routen und geeignete Standorte

Im Herbst überqueren Millionen Vögel Europa auf dem Weg in ihre Winterquartiere. Ein Teil zieht gut sichtbar über Bergpässe, Seen und offene Landschaften, während zahlreiche Singvögel erst nach Sonnenuntergang aufbrechen. In der Schweiz bündeln Alpenkämme, Jurahöhen und Feuchtgebiete den Zug und bieten günstige Voraussetzungen für Beobachtungen. Ein erfolgreicher Beobachtungstag hängt weniger vom Zufall als von Standort, Tageszeit und Wetterlage ab. Bergpässe eignen sich für ziehende Greif- und Singvögel, Flachwasserzonen für rastende Wat- und Wasservögel. Wer Abstand hält, markierte Wege nutzt und auf unauffällige Kleidung setzt, erlebt den Vogelzug, ohne die dringend benötigten Ruhe- und Nahrungsplätze zu beeinträchtigen.

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Wildtiere vor dem Winter: Nahrungssuche, Fellwechsel und Rückzugsorte

Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, beginnt für Wildtiere eine entscheidende Phase. Eichhörnchen legen Vorräte an, Rothirsche entwickeln ein dichteres Winterfell und Igel suchen geschützte Schlafplätze. Jede Art folgt dabei einer eigenen Strategie, um mit Kälte, Schnee und dem knapper werdenden Nahrungsangebot zurechtzukommen. Der Übergang in den Winter vollzieht sich schrittweise. Tageslänge, Temperatur und verfügbare Nahrung beeinflussen Stoffwechsel, Aktivität und Verhalten. Während einige Tiere Fettreserven aufbauen oder Futter verstecken, wechseln andere in tiefer gelegene Lebensräume. Geeignete Rückzugsorte und möglichst geringe Störungen entscheiden mit darüber, wie gut die vorhandene Energie bis zum Frühling reicht.

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Herbstlaub verstehen: Blattfärbung, Laubfall und Nährstoffspeicherung

Wenn Laubwälder im Herbst ihre Farbe wechseln, läuft in den Blättern ein kontrollierter biologischer Rückbau ab. Das grüne Chlorophyll verschwindet, andere Farbstoffe treten hervor oder werden neu gebildet. Gleichzeitig gewinnt der Baum wertvolle Nährstoffe zurück, lagert sie in dauerhaften Geweben ein und bereitet die Trennstelle vor, an der sich das Blatt später vom Zweig löst. Die Färbung ist deshalb weit mehr als eine optische Begleiterscheinung sinkender Temperaturen. Tageslänge, Witterung, Baumart, Standort und Gesundheitszustand beeinflussen Zeitpunkt und Intensität. Nach dem Laubfall setzt sich der Kreislauf am Boden fort: Pilze, Bodentiere und Mikroorganismen zerlegen die Blätter und führen einen Teil ihrer Bestandteile wieder dem Ökosystem zu.

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Schweizer Brotsorten entdecken: regionale Spezialitäten, Herstellung und Genuss

Die Schweiz besitzt eine aussergewöhnlich vielfältige Brotkultur. Zwischen den Alpen, dem Mittelland und den verschiedenen Sprachregionen entstanden Brote, deren Form, Mehlmischung und Herstellung eng mit regionalen Gewohnheiten verbunden sind. Ein dunkles Walliser Roggenbrot unterscheidet sich grundlegend vom luftigen Tessinerbrot, während das St. Galler Brot bereits an seiner charakteristischen Form erkennbar ist. Hinter diesen Unterschieden stehen Klima, verfügbare Getreidesorten, bäuerliche Traditionen und über Generationen weitergegebenes Bäckerhandwerk. Viele der einst regional verbreiteten Brote sind heute weit über ihre Herkunftsgebiete hinaus erhältlich. Dennoch lohnt sich der Blick auf ihre ursprüngliche Bedeutung. Kruste, Krume, Säuerung und Form erzählen häufig davon, unter welchen Bedingungen Brot früher gebacken, gelagert und gegessen wurde. Wer Schweizer Brotsorten miteinander vergleicht, entdeckt deshalb zugleich ein Stück regionaler Kulturgeschichte.

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