(Allschwil BL). Am Dienstagabend, 15. September 2026, um ca. 18.30 Uhr, kam es in der Montagehalle eines Pharma-Ausrüsters an der Kreuzstrasse in Allschwil BL zu einem Brandausbruch.
Personen wurden keine verletzt.
(Kanton Luzern). Die anhaltende und durch wiederholte Hitzewellen sowie starke Winde verstärkte Trockenheit im Kanton Luzern setzt dem Wald und seinen vielfältigen Leistungen zu.
Durch den Wassermangel können Äste und Kronenteile austrocknen und unerwartet abbrechen. Einzelne Bäume können ganz absterben und in der Folge umstürzen.
(Tuggen SZ). Am Dienstag, 15. September 2026, kurz vor 17 Uhr, kollidierten auf der Linthstrasse in Tuggen ein Personenwagen und ein Lastwagen.
Die 50-jährige Personenwagenlenkerin wurde lebensbedrohlich verletzt und mit einem Rettungshelikopter in ein ausserkantonales Spital geflogen.
Der HC Ambri-Piotta startet mit einem 3:2-Sieg nach Penaltyschiessen beim HC Ajoie in die neue National-League-Saison. Die Leventiner verspielen zunächst eine Führung und geraten im Schlussdrittel selbst in Rückstand, retten sich durch Michael Joly aber in die Verlängerung. Im Shootout setzt sich Ambri schliesslich durch.
Nate Schnarr bringt die Gäste in der 22. Minute mit 1:0 in Führung. Kristian Tanus gleicht unmittelbar vor der zweiten Pause im Powerplay aus, ehe Jerry Turkulainen Ajoie in der 48. Minute erstmals nach vorne schiesst. Joly erzielt vier Minuten vor Ende der regulären Spielzeit das 2:2 und hält Ambri damit im Spiel. Nach einer torlosen Verlängerung fällt die Entscheidung im Penaltyschiessen.
Für Ambri ist der Auswärtssieg ein gelungener erster Schritt in einer Saison, in der unter Jussi Tapola ein verjüngtes Team mehr Verantwortung übernehmen soll. Genau diesen Umbruch haben wir in unserer Saisonvorschau zum HC Ambri-Piotta eingeordnet. Mit Schnarr und Miles Müller spielen beim Auftaktsieg gleich zwei Akteure eine wichtige Rolle, die in der neuen Hierarchie Verantwortung tragen sollen.
Der HC Davos startet mit einem 4:1-Heimsieg gegen die SCL Tigers in die neue National-League-Saison. Rückkehrer und Neo-Captain Ken Jäger erzielt gleich bei seinem ersten Meisterschaftseinsatz für den HCD einen Treffer. Sandro Aeschlimann überzeugt im Davoser Tor mit 26 Paraden.
Beni Waidacher bringt die Bündner in der 11. Minute in Führung, ehe Jäger nach 17:05 Minuten auf 2:0 erhöht. Julian Schmutz verkürzt im Mitteldrittel für Langnau und hält die Partie bis tief ins Schlussdrittel offen. Erst Enzo Corvi sorgt in der 56. Minute für das 3:1, Simon Ryfors trifft wenig später ins leere Tor zum Endstand.
Für Davos ist der Auftaktsieg nach dem grossen personellen Umbruch im Sommer ein wichtiges erstes Signal. Der letztjährige Qualifikationssieger und Vizemeister verlor mehrere Leistungsträger, erhielt mit Jäger aber einen neuen Captain und Führungsspieler zurück. Die veränderte Ausgangslage haben wir bereits in unserer Saisonvorschau zum HC Davos ausführlich eingeordnet.
Der EHC Kloten startet mit einem 4:3-Sieg nach Verlängerung bei den Rapperswil-Jona Lakers in die neue National-League-Saison. Die Zürcher Unterländer liegen im Mitteldrittel bereits 1:3 zurück, kämpfen sich aber zurück. Arttu Ruotsalainen trifft doppelt, ehe Petteri Puhakka in der Verlängerung den zweiten Punkt sichert.
Kloten geht vor 4'533 Zuschauern zunächst durch Captain Dario Meyer in Führung. Dominic Lammer gleicht für die Lakers aus, ehe Gian-Marco Wetter und Victor Rask die Gastgeber innerhalb von etwas mehr als einer Minute auf 3:1 davonziehen lassen. Noch im Mitteldrittel verkürzt Ruotsalainen, im Schlussabschnitt erzielt der Finne im Powerplay auch den Ausgleich.
In der Verlängerung fällt die Entscheidung bereits in der 62. Minute. Nach einem Durcheinander vor dem Tor von Melvin Nyffeler behält Max Lindroth die Übersicht und bedient Puhakka, der zum 4:3 trifft. Für Kloten ist der Auftaktsieg ein erster positiver Hinweis darauf, dass der neu formierte Offensivkern funktionieren kann. In unserer Saisonvorschau zum EHC Kloten gehörte gerade Ruotsalainen zu den zentralen Hoffnungsträgern.
Der HC Lugano startet mit einem 6:3-Heimsieg gegen Genève-Servette in die neue National-League-Saison. Nach zwei Dritteln steht die Partie noch 3:3, ehe Olle Lycksell die Tessiner im Schlussabschnitt auf die Siegerstrasse bringt. Captain Calvin Thürkauf trifft doppelt.
Genève erwischt vor 5'434 Zuschauern in der Cornèr Arena den besseren Start und geht durch Jesse Puljujärvi bereits nach 3:16 Minuten im Powerplay in Führung. Alessio Bertaggia gleicht nur 96 Sekunden später aus. Im Mitteldrittel bringt Thürkauf Lugano erstmals nach vorne, doch Matthew Verboon erzielt in Unterzahl das 2:2. Lorenzo Canonica stellt auf 3:2, bevor Sakari Manninen mit dem zweiten Genfer Shorthander des Abends erneut ausgleicht.
Die Entscheidung fällt erst im Schlussdrittel. Lycksell trifft in der 50. Minute zum 4:3, ehe Rasmus Kupari und Thürkauf in der Schlussphase zweimal ins leere Genfer Tor treffen. Damit bestätigt Lugano zum Saisonstart zumindest vorerst die hohen Erwartungen an den verstärkten Kader, den wir in unserer Saisonvorschau zum HC Lugano ausführlich eingeordnet haben.
Die ZSC Lions starten mit einem spektakulären 5:3-Heimsieg gegen den SC Bern in die neue National-League-Saison. Die Zürcher geraten in der Swiss Life Arena dreimal in Rückstand und finden jedes Mal eine Antwort. Neuzugang Simon Knak erzielt bei seinem Meisterschaftsdebüt für den ZSC gleich zwei Tore.
Bern erwischt den besseren Start: Dario Rohrbach trifft nach 5:20 Minuten im Powerplay zum 0:1, nur 34 Sekunden später gleicht Knak aus. Davyd Barandun bringt den SCB noch vor der ersten Pause erneut in Führung und erzielt im Mitteldrittel sogar seinen zweiten Treffer. Rudolfs Balcers und erneut Knak gleichen für Zürich jedoch jeweils aus, ehe Willy Riedi im Schlussdrittel erstmals die Lions in Führung schiesst.
Für den ZSC ist der Sieg zugleich ein gelungener Meisterschaftseinstand unter dem neuen Headcoach Claude Julien. Besonders Knaks Doppelpack passt zum Bild des nochmals verstärkten Kaders, den wir bereits in der Saisonvorschau der ZSC Lions ausführlich analysiert haben. Bern bleibt trotz dreier Führungen ohne Punkt.
(St.Gallen SG). Im Jahr 2025 gingen im Kanton S.Gallen jeden Tag durchschnnittlich 392 Notrufe ein.
Aus diesen Notrufen entstanden insgesamt 74’702 Einsätze von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst.
Der EV Zug setzt zum Start der National-League-Saison ein deutliches Ausrufezeichen. Die Innerschweizer gewinnen auswärts beim Lausanne HC gleich mit 5:0, obwohl ihnen vier wichtige Stürmer fehlen. Matchwinner ist Neuzugang Vinzenz Rohrer mit zwei Toren und einem Assist, während Leonardo Genoni mit 31 Paraden den ersten Shutout der Saison feiert.
Lange deutet in der Vaudoise aréna wenig auf eine derart klare Angelegenheit hin. Lausanne hält im Startdrittel gut dagegen und beschäftigt Genoni mehrfach. Erst zwei Sekunden vor der ersten Pause fällt das 0:1: Rohrer nutzt das erste Zuger Powerplay und erzielt bei seinem Meisterschaftsdebüt für den EVZ gleich seinen ersten Treffer. Danach werden die Gäste immer effizienter.
Andreas Wingerli erhöht in der 23. Minute auf 2:0, ehe Rohrer beim dritten Treffer seine Qualitäten als Vorbereiter zeigt. Bei einem Zwei-gegen-eins-Konter bedient er Sven Senteler, der in der 35. Minute zum 3:0 einschiebt. Im Schlussdrittel trifft Rohrer selbst zum zweiten Mal, Chris Egli setzt mit einem Empty-Netter den Schlusspunkt. Ausgerechnet der personell dezimierte EV Zug startet damit mit einem Kantersieg beim hoch eingeschätzten Lausanne HC.
(Genf GE). Im Hintergrund macht die Koordination den Unterschied.
Vor Ort koordiniert der operative Sergeant-Major (SMO) die eingesetzten Kräfte und passt die Mittel den jeweiligen Bedürfnissen an.
Jeff Skinner hat bei seinem ersten National-League-Spiel für den EHC Biel sofort den Unterschied gemacht. Der 34-jährige Kanadier erzielte beim 4:2-Heimsieg gegen Meister Fribourg-Gottéron zwei Tore und bereitete den entscheidenden Treffer vor. Bereits nach 33 Sekunden schoss der NHL-Routinier das erste Tor der neuen National-League-Saison 2026/27.
Biel erwischte in der ausverkauften Tissot Arena mit 6061 Zuschauern einen Traumstart. Skinner verwertete nach 33 Sekunden die Vorarbeit von Lias Andersson und Victor Söderström zum 1:0. Gottéron reagierte jedoch stark: Patrik Nemeth glich in der 10. Minute aus, ehe Sandro Schmid den amtierenden Meister in der 15. Minute im Powerplay mit 2:1 in Führung brachte.
Die Seeländer liessen sich davon nicht beeindrucken. Skinner erzielte in der 32. Minute ebenfalls in Überzahl das 2:2. Im Schlussdrittel sorgte Marcus Sylvegard knapp zwei Minuten vor dem Ende mit dem zweiten Bieler Powerplay-Tor für die Entscheidung, ehe Andersson fünf Sekunden vor Schluss ins leere Tor zum 4:2 traf. Skinner beendete sein Meisterschaftsdebüt damit mit zwei Toren und einem Assist.
(Schweiz). Der TCS hat in Crashtests untersucht, wie stark der Kopf bei einem Sturz belastet wird und welchen Unterschied ein Velohelm macht.
Die Versuche zeigen: Bei 20 km/h können enorme Kräfte auf den Kopf wirken.
(Basel BS). An der Verzweigung Spalenring/Birmannsgasse kollidierte ein Velofahrer mit einem weissen Lieferwagen und verletzte sich.
Die Polizei sucht Zeugen.
Der wetterbestimmende Höhenrücken zieht heute ostwärts ab. Eine aktive Kaltfront, die zu einem Tief über Skandinavien gehört, erfasst heute Mittwoch im Tagesverlauf von Westen her die Schweiz.
Am Donnerstag verbleibt die feuchte Luftmasse noch über den Alpen, während die Luft durch einen Hochdruckkeil im Flachland abgetrocknet wird. Am Freitag zieht ein kleines Teiltief in der Höhe nördlich der Schweiz vorbei und reaktiviert die feuchtere Luftmasse im Süden und in den östlichen Alpen.
Hundebegegnungen werden häufig erst dann als schwierig wahrgenommen, wenn ein Tier bellt, in die Leine springt oder knurrt. Meist beginnt die Anspannung jedoch deutlich früher. Ein starrer Blick, verlangsamte Bewegungen, ein geschlossener Fang, Gewichtsverlagerung oder der Versuch auszuweichen können anzeigen, dass die Situation für einen Hund anspruchsvoller wird. Wer solche Veränderungen rechtzeitig erkennt und Abstand schafft, muss weniger eingreifen, wenn die Erregung bereits hoch ist.
Entspannte Begegnungen entstehen deshalb nicht dadurch, dass jeder Hund möglichst viele Artgenossen begrüsst. Ruhiges Vorbeigehen kann ebenso wertvoll sein. Entscheidend ist, ob genügend Raum vorhanden ist, der Hund ansprechbar bleibt und selbst Abstand vergrössern kann. Körpersprache liefert dafür wichtige Hinweise, darf aber nie anhand eines einzelnen Signals beurteilt werden. Erst Haltung, Bewegung, Gesichtsausdruck, Rute, Ohren und Situation zusammen ergeben ein brauchbares Bild.
Ältere Hunde brauchen weiterhin Bewegung, Aufgaben und gemeinsame Erlebnisse. Mit zunehmendem Alter verändern sich jedoch Tempo, Belastbarkeit, Sinnesleistung und Erholungsbedarf. Eine passende Beschäftigung orientiert sich deshalb nicht an früheren Leistungen, sondern am aktuellen Gesundheitszustand und an der Tagesform. Kurze, gut dosierte Aktivitäten erhalten Selbstständigkeit und Lebensfreude, ohne den Hund zu überfordern.
Das Geburtsdatum allein sagt wenig darüber aus, was ein Hund noch leisten kann. Körpergrösse, Rasse, Vorerkrankungen, Gewicht und bisherige Aktivität beeinflussen den Alterungsprozess. Manche Senioren erkunden lange Spazierwege, andere profitieren stärker von mehreren kurzen Runden und ruhigen Suchaufgaben. Entscheidend ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Bewegung, geistiger Anregung, Sozialkontakt und ungestörter Ruhe.
Eine Wanderung mit Hund kann in den Schweizer Bergen zu einem intensiven gemeinsamen Naturerlebnis werden. Die alpine Umgebung verlangt jedoch mehr Vorbereitung als ein Spaziergang im Tal. Steile Wege, Geröll, Weidetiere, Herdenschutzhunde, wechselndes Wetter und fehlende Wasserstellen können eine scheinbar einfache Route anspruchsvoll machen. Eine geeignete Tour orientiert sich deshalb gleichermassen an Gelände und Wetter wie an Alter, Gesundheit, Kondition und Verhalten des Hundes.
Auch die örtlichen Regeln gehören zur Planung. Leinenpflichten unterscheiden sich je nach Kanton, Gemeinde und Schutzgebiet. Einzelne Wege führen durch beweidete Flächen, auf denen besondere Rücksicht erforderlich ist, während Hunde in manchen Schutzgebieten vollständig verboten sind. Wer Route, Transport, Unterkunft und Ausrüstung früh klärt, reduziert Konflikte und erkennt rechtzeitig, wenn eine Wanderung ohne Hund die vernünftigere Entscheidung ist.