Allgemein

Pferdehaltung verstehen: Bedürfnisse, Stallkonzepte und tägliche Betreuung

Pferdehaltung schafft die Grundlage für Gesundheit, Verhalten und sportliche Entwicklung. Pferde brauchen verlässliche Sozialkontakte, freie Bewegung, geeignetes Raufutter und sichere Ruheplätze. Wie gut ein Stall diese Bedürfnisse erfüllt, zeigt sich im Alltag: beim Fressen, beim Ausweichen, beim Hinlegen und im Zustand jedes einzelnen Tieres. Boxenstall, Offenstall, Aktivstall oder Weidehaltung bezeichnen unterschiedliche Möglichkeiten der Unterbringung. Ihre Qualität hängt von der räumlichen Gestaltung, der Zusammensetzung der Pferde und einer aufmerksamen Betreuung ab. Eine fundierte Einführung betrachtet deshalb die Biologie des Pferdes, die praktische Organisation und die Schweizer Mindestanforderungen gemeinsam.

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Pferdegesundheit verstehen: Vorsorge, Warnzeichen und tägliche Kontrolle

Pferdegesundheit zeigt sich nicht allein daran, ob ein Tier lahmfrei läuft oder seine Futterration frisst. Haltung, Sozialkontakt, Bewegung, Fütterung, Hufzustand, Zähne, Training und seelische Ausgeglichenheit wirken täglich zusammen. Wer das individuelle Normalverhalten eines Pferdes kennt, erkennt kleine Veränderungen oft früher und kann fachliche Hilfe rechtzeitig organisieren. Gesundheitsvorsorge ersetzt weder tierärztliche Untersuchungen noch eine gesicherte Diagnose. Sie schafft jedoch eine verlässliche Grundlage für Entscheidungen im Stall und im Training. Dazu gehören aufmerksame Beobachtungen, dokumentierte Kontrollen, eine bedarfsgerechte Versorgung und ein Notfallplan, der im entscheidenden Moment ohne langes Suchen funktioniert.

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Pollenschutz am Fenster: Gitter auswählen und zum richtigen Zeitpunkt lüften

Pollenschutzgitter können den Eintrag von Blütenstaub in Wohnräume deutlich verringern. Ihre Wirkung hängt jedoch von der Maschenstruktur, einer passgenauen Montage und der Wahl des richtigen Fensters ab. Gleichzeitig bleibt regelmässiges Lüften unverzichtbar, damit Feuchtigkeit, Gerüche und verbrauchte Raumluft entweichen können. Ein gutes Konzept verbindet deshalb den baulichen Pollenschutz mit lokalen Messdaten und kurzen, gezielten Lüftungsphasen. Starre Regeln wie „auf dem Land abends, in der Stadt morgens lüften“ greifen zu kurz. Die Belastung verändert sich je nach Pollenart, Vegetation, Wind, Niederschlag und Tagesverlauf. Aktuelle regionale Pollendaten liefern eine verlässlichere Grundlage als pauschale Uhrzeiten. Besonders im Schlafzimmer und an häufig geöffneten Fenstern lässt sich der Polleneintrag dadurch spürbar begrenzen.

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Kühlschrank läuft ständig: Türdichtung, Temperatur und Standort kontrollieren

Ein Kühlschrank arbeitet nicht lautlos und auch nicht gleichmässig. Der Kompressor schaltet sich je nach Temperatur, Umgebung und Nutzung immer wieder ein. Läuft das Gerät jedoch über ungewöhnlich lange Zeit nahezu ohne Pause, steigt nicht nur der Stromverbrauch. Dauerbetrieb kann auch darauf hinweisen, dass Wärme in den Innenraum gelangt, die eingestellte Temperatur unnötig tief ist oder die erzeugte Wärme auf der Rückseite nicht ausreichend abgeführt wird. Bei der Fehlersuche lohnt es sich, mit einfachen Kontrollen zu beginnen. Eine verschmutzte oder beschädigte Türdichtung, ein falsch eingestellter Temperaturregler oder ein ungünstiger Standort lassen sich meist ohne Eingriff in die Kältetechnik erkennen. Erst wenn diese Ursachen ausgeschlossen sind, kommen technische Defekte an Fühlern, Lüftern, Kompressor oder Kältekreislauf stärker in Betracht.

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Wärmepumpentumbler pflegen: Filter und Wärmetauscher reinigen

Ein Wärmepumpentumbler trocknet effizient, solange die Prozessluft ungehindert durch Filter, Luftwege und Wärmetauscher strömen kann. Flusen, Waschmittelrückstände und feiner Staub erhöhen den Luftwiderstand, verlängern Programme und können Fehlermeldungen auslösen. Regelmässige Pflege beginnt deshalb beim Flusenfilter und reicht – abhängig von der Konstruktion – bis zum Sockelfilter, Kondenswasserbehälter und zugänglichen Wärmetauscher. Die richtige Vorgehensweise unterscheidet sich erheblich zwischen den Modellen. Manche Geräte besitzen einen zugänglichen Wärmetauscher, andere ein selbstreinigendes System oder empfindliche Lamellen hinter einem Schutzfilter. Bevor eine Abdeckung geöffnet, ein Filter ausgewaschen oder ein Bauteil abgesaugt wird, ist daher die Bedienungsanleitung des konkreten Geräts massgebend.

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Geschirrspüler trocknet nicht richtig: Programme, Klarspüler und Ursachen prüfen

Bleiben Teller, Gläser und Besteck nach dem Spülgang auffällig nass, muss der Geschirrspüler nicht zwangsläufig defekt sein. Häufig passen Programm, Beladung, Klarspülereinstellung oder Materialmix nicht zusammen. Besonders Kunststoffbehälter speichern wenig Wärme und trocknen deshalb deutlich schlechter als Porzellan, Glas oder Metall. Für die Fehlersuche ist entscheidend, ob das Problem plötzlich auftritt, nur einzelne Materialien betrifft oder nach jedem Programm besteht. Ein ungeeignetes Kurzprogramm lässt sich leicht korrigieren, während kaltes Geschirr, stehendes Wasser oder ausbleibende Türöffnung auf eine Störung hindeuten können. Die Bedienungsanleitung des konkreten Modells bleibt massgeblich, da Trocknungssysteme und Zusatzfunktionen unterschiedlich arbeiten.

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Waschmaschine schleudert nicht: Ursachen Schritt für Schritt prüfen

Bleibt die Wäsche nach dem Programm tropfnass, muss nicht sofort ein schwerer Defekt vorliegen. Eine ungünstig verteilte Beladung, ein Programm ohne Endschleudern oder ein blockierter Wasserablauf genügt, damit die Maschine die hohe Drehzahl nicht erreicht. Die Beobachtung des Programmablaufs grenzt die Ursache ein, bevor Bauteile geprüft oder ein Reparaturdienst bestellt werden. Entscheidend ist die Reihenfolge: zuerst Einstellungen und Beladung kontrollieren, danach Wasserstand, Filter und Ablaufschlauch prüfen. Arbeiten an elektrischen oder innenliegenden mechanischen Komponenten gehören in fachkundige Hände. Zeigt das Gerät eine Fehlermeldung, verliert Wasser oder verursacht ungewöhnlich starke Geräusche, endet die eigenständige Fehlersuche frühzeitig.

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Beerensträucher richtig schneiden: Unterschiede bei Johannis- und Stachelbeeren

Johannisbeeren und Stachelbeeren bleiben ertragreich, wenn alte Triebe regelmässig jungen, kräftigen Bodentrieben weichen. Ein pauschaler Rückschnitt wird den Pflanzen jedoch nicht gerecht: Rote und weisse Johannisbeeren tragen an anderem Holz als schwarze Sorten, während Stachelbeeren zusätzlich eine offene, gut zugängliche Krone benötigen. Wer Fruchtholz, Alter und Wuchsrichtung berücksichtigt, fördert gesunde Sträucher und erleichtert die spätere Ernte. Der passende Schnitt beginnt deshalb mit einer Bestandsaufnahme. Rindenfarbe, Verzweigung, Knospen und letztjährige Fruchtstände geben Hinweise auf das Alter der Triebe. Geschnitten wird vorzugsweise bei trockenem Wetter mit sauberem, scharfem Werkzeug. Zeitpunkt und Umfang richten sich nach Beerenart, Erziehungsform und Zustand der Pflanze.

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Golf-Ratgeber: Einstieg, Ausrüstung, Training und Spielpraxis verstehen

Golf verbindet Schlagtechnik, taktische Entscheidungen und einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Platz. Ein durchdachter Einstieg, passende Ausrüstung und gezieltes Training schaffen die Grundlage für sichere Runden und nachvollziehbare Fortschritte. Zwischen den ersten Versuchen auf der Driving Range und einer selbstständig gespielten Runde liegen mehrere Lernschritte. Dazu gehören Kenntnisse über Schläger und Schlagarten, die Schweizer Voraussetzungen für das Spielen auf dem Platz sowie Regeln und Rücksichtnahme. Dieser Ratgeber ordnet die wichtigsten Themen und zeigt, wie daraus eine alltagstaugliche Golfpraxis entsteht.

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Rhabarber pflanzen und ernten: So bleibt der Stock viele Jahre kräftig

Rhabarber gehört zu den ausdauernden Kulturen im Hausgarten. Einmal eingewachsen, treibt die Pflanze über viele Jahre neu aus und liefert im Frühling kräftige Blattstiele. Voraussetzung sind ausreichend Platz, ein tiefgründiger Boden und eine Pflege, die auch nach dem Ende der Erntezeit fortgesetzt wird. Obwohl Rhabarber in der Küche meist wie Obst verarbeitet wird, handelt es sich botanisch um ein Gemüse. Geerntet werden ausschliesslich die fleischigen Blattstiele. Blätter und Blattspreiten eignen sich nicht zum Verzehr. Standortwahl, Pflanzung und zurückhaltende Ernte entscheiden darüber, ob der Stock dauerhaft vital bleibt.

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Ambri verliert 1:5 gegen Langnau – der starke Saisonstart beginnt zu bröckeln

Der HC Ambri-Piotta erlebt den nächsten empfindlichen Rückschlag. Zwei Tage nach dem 0:3 gegen Davos verlieren die Leventiner auch zuhause gegen die SCL Tigers klar mit 1:5. Unnötige Strafen, zu viele Eigenfehler und ein deutlich weniger intensives Tempospiel als noch zu Saisonbeginn prägen einen enttäuschenden Abend in der Gottardo Arena. Langnau spielt dabei keineswegs überragend, aber ausgesprochen ordentlich. Die Tigers halten ihr Spiel einfach, sauber und effizient, machen wenige Fehler und geben Ambri kaum Möglichkeiten, wirklich Druck aufzubauen. Genau darin liegt an diesem Abend der grosse Unterschied: Während die Gäste ihre Aufgaben konsequent erledigen, bringt sich Ambri mit Ungenauigkeiten und vermeidbaren Strafen immer wieder selbst aus dem Rhythmus. Damit bestätigt sich eine Entwicklung, die bereits beim 0:3 gegen den HC Davos erkennbar war. Vom hohen Tempo, der aggressiven Vorwärtsbewegung und jener Intensität, die den starken Saisonstart geprägt hatten, ist momentan deutlich weniger zu sehen. Besonders bitter: Für Langnau ist es bereits der neunte Meisterschaftssieg in Folge gegen Ambri. Auch das Vorbereitungsspiel Ende August hatten die Tigers mit 6:3 gewonnen.

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Golfausrüstung verstehen: Schläger, Bälle und Zubehör richtig wählen

Golfausrüstung soll unterschiedliche Schläge ermöglichen, verlässlich funktionieren und zur individuellen Bewegung passen. Ein umfangreiches Bag mit den neuesten Schlägern ist dafür keine Voraussetzung. Wichtiger sind nachvollziehbare Distanzabstände, geeignete Schäfte, griffige Griffe und ein Putter, der eine wiederholbare Ausrichtung unterstützt. Wer die Funktionen der einzelnen Komponenten versteht, kann gezielter auswählen und vermeidet Anschaffungen, die zwar technisch interessant wirken, auf dem Platz aber kaum einen Vorteil bringen. Zwischen einem einfachen Einstiegssatz und einer individuell angepassten Ausrüstung liegt eine grosse Bandbreite. Körpergrösse, Kraft, Beweglichkeit, Schwunggeschwindigkeit und Treffqualität beeinflussen, welche Schläger sinnvoll sind. Dazu kommen Bälle, Schuhe, Handschuh, Bag, Wetterschutz und kleinere Hilfsmittel. Eine gute Ausrüstung wächst deshalb mit dem Spiel und wird regelmässig überprüft, statt nach einem einzigen Einkauf als abgeschlossen zu gelten.

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Golfplätze verstehen: Aufbau, Architektur, Pflege und Nachhaltigkeit

Ein Golfplatz ist Spielfeld, gestaltete Landschaft und intensiv betreute Grünanlage zugleich. Abschläge, Fairways, Roughs, Bunker, Penalty Areas und Grüns bilden eine Folge strategischer Aufgaben, deren Schwierigkeit weit über die reine Länge hinausgeht. Geländeformen, Boden, Vegetation, Wind, Wasser und Pflegezustand beeinflussen, welche Schläge möglich sind und wie unterschiedlich sich dieselbe Anlage von Tag zu Tag spielt. Hinter einer gepflegten Spielfläche steht ein komplexer Betrieb aus Platzarchitektur, Greenkeeping, Bewässerung, Drainage, Maschinen, Sicherheitsplanung und Naturschutz. In der Schweiz kommen grosse Höhenunterschiede, regional verschiedene Klimabedingungen und kurze Vegetationsperioden hinzu. Wer den Aufbau und Unterhalt eines Golfplatzes versteht, erkennt deshalb mehr als makellosen Rasen: sichtbar wird eine Kulturlandschaft, die sportliche Qualität, wirtschaftliche Tragfähigkeit und ökologische Verantwortung miteinander verbinden muss.

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Juventus plant den nächsten Angriff – 100 Millionen für neue Verstärkungen

Juventus will zurück in die Champions League und bereitet dafür den nächsten grossen Angriff auf dem Transfermarkt vor. Im Rahmen einer Kapitalerhöhung über bis zu 250 Millionen Euro sollen der sportlichen Führung zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt werden. Nach Berechnungen der "Gazzetta dello Sport" könnten mindestens rund 100 Millionen Euro für Investitionen zur Verfügung stehen – ein erheblicher Teil davon dürfte in den Kader fliessen. Hinter der Operation steht erneut Exor. Die Holding der Agnelli-Elkann-Familie will Juventus finanziell absichern und zunächst 60 Millionen Euro vorschiessen. Insgesamt soll die Kapitalmassnahme bis Dezember abgeschlossen sein. Zwischen 112 und 125 Millionen Euro werden nach den aktuellen Planungen benötigt, um erwartete Verluste der Geschäftsjahre 2026/27 und 2027/28 abzudecken. Der darüber hinausgehende Spielraum soll der sportlichen und wirtschaftlichen Entwicklung dienen. Damit zeichnet sich in Turin ein klarer Kurs ab. Juventus spielt nach Rang sechs in der vergangenen Saison 2026/27 nur in der Europa League und will diese Situation möglichst schnell korrigieren. Sportlich ist die Mannschaft von Luciano Spalletti nach fünf Serie-A-Runden mit zehn Punkten zwar noch nicht an der Tabellenspitze, doch nach dem 5:0 gegen NEC Nijmegen und dem 2:0 gegen Atalanta zeigte die Formkurve zuletzt deutlich nach oben. Beim Heimsieg gegen Atalanta überzeugten die Bianconeri insbesondere mit defensiver Stabilität und einer verbesserten Effizienz.

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Del Ponte trennt sich nach elf Jahren von Meuwly

Ajla Del Ponte schlägt ein neues Kapitel ihrer Karriere auf. Die 30-jährige Tessiner Sprinterin beendet nach elf Jahren die Zusammenarbeit mit Laurent Meuwly und verlässt nach sieben Saisons auch ihre Trainingsbasis in den Niederlanden. Künftig trainiert Del Ponte in Magglingen und Bern in der Gruppe von Adrian Rothenbühler. Der Schritt ist einschneidend. Meuwly hatte Del Ponte seit 2015 betreut und sie bis in die Weltspitze geführt. Unter seiner Leitung wurde sie 2021 Hallen-Europameisterin über 60 Meter, lief über 100 Meter Schweizer Rekord und erreichte bei den Olympischen Spielen in Tokio den Final. Als Meuwly 2019 zum niederländischen Verband wechselte, folgte ihm Del Ponte nach Papendal. Nun kehrt die Tessinerin in die Schweiz zurück. Del Ponte bestätigte den Trainerwechsel am Donnerstag selbst und bezeichnete den Schritt als Neuanfang. Mit Rothenbühler trifft sie auf einen der erfahrensten Schweizer Sprinttrainer, der bereits seit Jahren im nationalen Spitzensport tätig ist und unter anderem auch die Schweizer 4x100-Meter-Frauenstaffel betreute.

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Weltmeister Guerdat bleibt Nummer 4 der Welt

Steve Guerdat gehört auch nach seinem Weltmeistertitel in Aachen zur absoluten Spitze des internationalen Springreitens. In der aktuell veröffentlichten Longines-Weltrangliste liegt der 44-jährige Jurassier mit 3074 Punkten auf Rang vier und ist damit der bestklassierte Schweizer. Hinter ihm bleibt Martin Fuchs auf Rang 15 ein weiterer Schweizer Vertreter in der erweiterten Weltspitze. Guerdat hatte sich am 23. August in Aachen mit Dynamix de Bélhème zum Weltmeister gekrönt. Die 13-jährige Stute blieb in den entscheidenden Runden ohne Springfehler und bescherte dem Schweizer einen der grössten Erfolge seiner bereits aussergewöhnlichen Karriere. Nur drei Wochen später bestätigte Guerdat seine Form beim hochdotierten CPKC International Grand Prix in Calgary, wo er mit Albführen's Iashin Sitte Rang drei erreichte. Damit hat sich Guerdat nach seinem WM-Triumph nicht zurückgezogen, sondern seine Stellung an der Weltspitze unmittelbar bestätigt. Beim Millionen-Grand-Prix in Calgary musste sich der Schweizer im Stechen lediglich Ben Maher und Lillie Keenan geschlagen geben. Einen nächsten internationalen Start von Guerdat führt die FEI derzeit allerdings noch nicht in seinem offiziellen Kalender.

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Lewis Hamilton ist der erfolgreichste Formel-1-Pilot aller Zeiten

Michael Schumacher oder Lewis Hamilton? Beide besitzen sieben Weltmeistertitel, doch bei einem Vergleich der wichtigsten messbaren Erfolgswerte gibt es einen Sieger: Lewis Hamilton ist der erfolgreichste Formel-1-Pilot der Geschichte. Der Brite führt Schumacher bei Siegen, Pole-Positions und Podestplätzen deutlich an und hat seine Rekorde 2026 im Ferrari sogar nochmals ausgebaut. Die Zahlen sind aussergewöhnlich: Hamilton steht nach dem Grossen Preis von Aserbaidschan 2026 bei 106 Grand-Prix-Siegen, 104 Pole-Positions und 207 Podestplätzen. Schumacher beendete seine Formel-1-Karriere mit 91 Siegen, 68 Pole-Positions und 155 Podien. Bei der wichtigsten Einzelwertung herrscht dagegen Gleichstand: Beide wurden siebenmal Weltmeister. Ganz so einfach ist die Frage trotzdem nicht. Schumacher besitzt Argumente, die sich in den absoluten Rekordzahlen nur teilweise widerspiegeln. Er gewann fünf Weltmeisterschaften hintereinander, führte Ferrari nach einer langen Durststrecke zurück an die Spitze und dominierte insbesondere die Jahre 2000 bis 2004. Wer jedoch "erfolgreichster" möglichst objektiv über die grossen Karrierekennzahlen definiert, kommt 2026 an Hamilton nicht vorbei.

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Grossniklaus trainiert bei Gottéron – B-Lizenz-Einsatz möglich

Fribourg-Gottéron reagiert auf seine angespannte Personalsituation in der Defensive. Tim Grossniklaus vom HC La Chaux-de-Fonds nahm am Donnerstag am Eistraining des Schweizer Meisters teil und könnte bereits am Wochenende per B-Lizenz für die Freiburger zum Einsatz kommen. Eine definitive Bestätigung für einen Spieleinsatz liegt allerdings noch nicht vor. Der 31-jährige Verteidiger gehört weiterhin zum Kader des HC La Chaux-de-Fonds, wo er die Nummer 66 trägt. Gottéron-Sportdirektor Gerd Zenhäusern hat Grossniklaus angesichts der Ausfälle in der eigenen Defensive zum Training eingeladen. Nach Angaben aus Freiburg hängt ein möglicher Einsatz davon ab, wie sich die personelle Situation bei den Drachen kurzfristig entwickelt. Grossniklaus bringt reichlich Erfahrung aus beiden höchsten Schweizer Spielklassen mit. In der vergangenen Saison absolvierte er für La Chaux-de-Fonds 47 Qualifikationsspiele und kam dabei auf sieben Tore und elf Assists. Zuletzt stand er beim 6:2-Heimsieg des HCC gegen Thurgau nicht im Aufgebot, nachdem Christian Pinana ins Team zurückgekehrt war. Für Gottéron wäre der routinierte Linksschütze deshalb eine kurzfristig verfügbare zusätzliche Option.

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