Europa

Manzambi glänzt mit Assist – Villa verspielt Sieg

Johan Manzambi überzeugt bei Aston Villa erneut mit einer Torvorlage. Der 20-jährige Schweizer Nationalspieler bereitet beim 2:2 gegen Brentford in der 77. Minute den Führungstreffer von Captain John McGinn vor. Doch nur zwei Minuten später gleicht Kristoffer Ajer für die Gäste aus. Damit verpasst die Mannschaft von Unai Emery einen wichtigen Heimsieg in der Premier League. Brentford geht im Villa Park bereits in der zehnten Minute durch Yehor Yarmoliuk in Führung. Nicolas Jackson gleicht praktisch im Gegenzug aus. In der zweiten Halbzeit bringt McGinn die Gastgeber nach Manzambis Zuspiel erstmals in Führung, ehe Ajer den Endstand herstellt. Der Schweizer spielt von Beginn an und wird in der 86. Minute ausgewechselt. Für Manzambi ist es nach seinem Tor und Assist beim Auswärtssieg gegen Tottenham ein weiterer überzeugender Auftritt. Aston Villa hat nach sechs Meisterschaftsspielen allerdings erst einmal gewonnen und bleibt in der unteren Tabellenhälfte. Brentford behauptet mit dem Unentschieden seine Position in der Spitzengruppe und ist weiterhin ungeschlagen.

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Barcelona makellos: Acht Spiele, acht Siege

Der FC Barcelona bleibt in der spanischen Meisterschaft unaufhaltsam. Die Mannschaft von Hansi Flick gewinnt gegen Getafe mit 3:0 und feiert den achten Sieg im achten Ligaspiel. Anthony Gordon, Gabriel Jesus und Jules Koundé erzielen die Treffer. Mit 24 Punkten aus acht Begegnungen egalisieren die Katalanen ihren besten Saisonstart der Vereinsgeschichte. Bereits in der zweiten Minute bringt Gordon Barcelona in Führung. Gabriel Jesus erhöht nach einer halben Stunde auf 2:0. Nach der Pause macht Koundé mit seinem Treffer in der 73. Minute alles klar. Getafe findet gegen den spielbestimmenden Tabellenführer kaum Mittel und reist ohne Punkte aus dem Spotify Camp Nou ab. Barcelona führt La Liga mit fünf Punkten Vorsprung auf Atlético Madrid an. Besonders beeindruckend ist die offensive Bilanz: 34 Tore in acht Spielen stehen lediglich sieben Gegentreffern gegenüber. Für Flick und seine Mannschaft beginnt nun eine anspruchsvolle Phase mit Champions-League-Spielen und dem bevorstehenden Clásico gegen Real Madrid.

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Verstappen gewinnt Chaos-Sprint – Russell crasht

Max Verstappen gewinnt am Samstag den turbulenten Formel-1-Sprint in Singapur. Der Red-Bull-Pilot setzt sich auf teilweise nasser Strecke vor den Ferrari-Fahrern Lewis Hamilton und Charles Leclerc durch. George Russell scheidet nach einem Unfall in Führung liegend aus. Insgesamt erreichen neun der 22 gestarteten Fahrer das Ziel nicht. Ein heftiger Regenschauer verzögert den Start auf dem Marina Bay Street Circuit um rund 30 Minuten. Russell überholt Polesetter Verstappen zunächst, verliert seinen Mercedes aber am Ende der ersten Runde und schlägt in die Streckenbegrenzung ein. Verstappen übernimmt die Führung und kontrolliert das Rennen anschliessend bis ins Ziel. Für das Schweizer Audi-Team aus Hinwil gibt es ebenfalls einen Erfolg: Nico Hülkenberg wird Siebter und holt zwei Sprintpunkte. WM-Leader Kimi Antonelli belegt Rang vier und vergrössert seinen Vorsprung auf Russell auf 89 Punkte. Der Brite muss den Grand Prix am Sonntag zudem wegen eines Motorwechsels vom hinteren Ende des Feldes beginnen.

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Paul Seixas gewinnt Lombardei-Rundfahrt und schreibt Geschichte

Paul Seixas hat bei der Lombardei-Rundfahrt für eine Sensation gesorgt. Der erst 20-jährige Franzose gewinnt den traditionsreichen Herbstklassiker nach einer beeindruckenden Solofahrt und wird zum jüngsten Sieger in der 120-jährigen Geschichte des Rennens. Der Profi vom Team Decathlon CMA CGM setzt sich am entscheidenden Anstieg ab und erreicht das Ziel in Como mit 48 Sekunden Vorsprung auf Enric Mas. Seixas greift am Civiglio rund 19 Kilometer vor dem Ziel an und lässt seine Konkurrenten mit einer kraftvollen Beschleunigung zurück. Der Spanier Enric Mas vom Team Movistar belegt nach 239 Kilometern den zweiten Platz. Giulio Ciccone fährt bei seinem letzten Einsatz für Lidl-Trek mit 1:05 Minuten Rückstand auf Rang drei. Das fünfte und letzte Radsport-Monument des Jahres erlebt damit einen historischen Generationenwechsel. Der verletzte Tadej Pogačar, der die vergangenen fünf Austragungen gewonnen hatte, fehlt. Seixas nutzt die Gelegenheit und setzt mit seinem ersten Monument-Sieg einen aussergewöhnlichen Schlusspunkt unter seine Saison 2026.

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Bundesliga-Rekord: Augsburg trifft nach 8,37 Sekunden

Robin Fellhauer schreibt Bundesliga-Geschichte. Der 28-jährige Spieler des FC Augsburg erzielt gegen Bayern München nach nur 8,37 Sekunden das schnellste Tor seit Gründung der Bundesliga 1963. Ein schwerer Fehler von Manuel Neuer ermöglicht den historischen Treffer. Am Ende trennen sich Augsburg und Bayern in einem spektakulären Spiel mit 2:2. Bayern hat Anstoss und spielt den Ball sofort zurück zu Neuer. Der 40-jährige Torhüter gerät unter Druck, versucht Fellhauer mit einem Heber zu überspielen und trifft dabei dessen Rücken. Der Augsburger reagiert blitzschnell, läuft auf das verlassene Tor zu und schiebt zum 1:0 ein. Der bisherige Rekord von neun Sekunden gehörte Karim Bellarabi und Kevin Volland. Fellhauer unterbietet beide Bestmarken. Für Augsburg mit dem Schweizer Nationalspieler Fabian Rieder ist der Punktgewinn gegen den deutschen Meister ein weiterer wichtiger Erfolg, während Bayern die mögliche Übernahme der Tabellenführung verpasst.

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Historischer Spieltag: Zwei Frauen leiten Spiele in Spaniens zweiter Liga

Der spanische Profifussball erlebt am Samstag, 10. Oktober 2026, einen besonderen Spieltag. Erstmals in dieser Saison werden in der Segunda División zwei Begegnungen am selben Tag von Schiedsrichterinnen geleitet. Olatz Rivera und Marta Huerta de Aza übernehmen zwei der drei angesetzten Partien. Damit setzt das spanische Schiedsrichterwesen ein deutliches Zeichen für die weitere Integration von Frauen in den professionellen Männerfussball. Die 30-jährige Olatz Rivera leitet um 16.15 Uhr die Partie zwischen AD Ceuta und CE Sabadell. Um 18.30 Uhr folgt Marta Huerta de Aza beim Aufeinandertreffen von CD Eldense und Córdoba CF. Beide Schiedsrichterinnen gehören zur spanischen Elite im Frauen-Schiedsrichterwesen und haben sich über ihre Leistungen für Einsätze im Männerprofifussball qualifiziert. Auch für den Schweizer Fussball besitzt die Entwicklung Bedeutung. Mit Désirée Blanco verfügte die Schweiz über eine international erfahrene Schiedsrichterin, die regelmässig Partien der Super League leitete. Die Einsätze in Spanien zeigen, wie sich die Möglichkeiten für Schiedsrichterinnen im europäischen Spitzenfussball weiterentwickeln.

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Dortmund verspielt 2:0-Führung gegen Bremen

Borussia Dortmund hat einen sicher geglaubten Heimsieg gegen Werder Bremen aus der Hand gegeben. Der Bundesliga-Tabellenführer führt am Freitagabend bis zur 88. Minute mit 2:0, muss sich nach zwei späten Gegentoren aber mit einem 2:2 begnügen. Ausgerechnet der frühere Dortmunder Niclas Füllkrug erzielt in der Nachspielzeit den Ausgleich. Damit endet die perfekte Startserie des BVB nach vier Siegen. Daniel Svensson bringt die Mannschaft von Niko Kovac in der 80. Minute in Führung. Nico Schlotterbeck erhöht fünf Minuten später per Kopf auf 2:0. Doch Ludovit Reis verkürzt in der 88. Minute, ehe Füllkrug in der zweiten Minute der Nachspielzeit nach einem Freistoss von Marco Grüll zum 2:2 einköpft. Vor 81'365 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna Park erlebt auch der Schweizer Nationaltorhüter Gregor Kobel eine bittere Schlussphase. Dortmund bleibt mit 13 Punkten aus fünf Spielen vorerst Tabellenführer. Bremen nimmt dank seiner beeindruckenden Aufholjagd einen wichtigen Auswärtspunkt mit und verbessert sich auf Rang vier.

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Marc Márquez: Neun WM-Titel und die Jagd nach dem zehnten

Marc Márquez gehört mit neun Weltmeistertiteln zu den erfolgreichsten Motorradrennfahrern der Geschichte. Der 33-jährige Spanier gewann 2025 seine siebte MotoGP-Weltmeisterschaft und krönte damit ein aussergewöhnliches Comeback nach schweren Verletzungen. In der laufenden Saison 2026 kämpft der Ducati-Star um seinen zehnten WM-Titel. Vor dem Grand Prix von Indonesien fehlen ihm lediglich zwei Punkte auf WM-Leader Jorge Martín. Márquez feierte seinen ersten Weltmeistertitel 2010 in der 125er-Klasse und gewann zwei Jahre später die Moto2-Weltmeisterschaft. Seit seinem MotoGP-Debüt 2013 holte er sieben weitere Titel. Besonders prägend waren seine sechs MotoGP-Triumphe mit Honda zwischen 2013 und 2019 sowie die Rückkehr an die Spitze mit Ducati im vergangenen Jahr. Der neunfache Weltmeister gehört auch in der Saison 2026 zu den Titelkandidaten. Mit seinem Doppelsieg beim Grand Prix von Japan am vergangenen Wochenende verkürzte er den Rückstand auf Martín auf zwei Punkte. Damit wird das Rennen in Indonesien zu einem weiteren wichtigen Kapitel seiner Karriere.

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Gefühlte Temperatur verstehen: Warum Wind den Körper schneller auskühlen lässt

Null Grad können sich auf einem windigen Platz deutlich kälter anfühlen als in einer geschützten Gasse. Der Unterschied entsteht durch den Wärmeverlust des Körpers: Bewegte Luft führt Wärme schneller von der Haut ab. Der Windchill macht diese zusätzliche Kältewirkung als berechneten Vergleichswert verständlich. Die gefühlte Temperatur hilft dabei, Wetterangaben für den Alltag einzuordnen. Sie beschreibt jedoch weder die Temperatur der Haut noch eine zweite, tatsächlich gemessene Lufttemperatur. Für Spaziergänge, Velofahrten, Arbeiten im Freien und Winterausflüge zählt deshalb das Zusammenspiel von Temperatur, Wind, Nässe, Kleidung und Bewegung.

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Walensee entdecken: Die schönsten Dörfer und Wanderwege am See

Zwischen steilen Felswänden, Rebbergen und kleinen Uferorten zeigt der Walensee eine besonders abwechslungsreiche Seite der Schweiz. Weesen, Quinten, Walenstadt und Murg verbinden Dorfbesuche mit Schifffahrten und Wanderungen, deren Charakter sich von einem Uferabschnitt zum nächsten deutlich verändert. Eine Promenade, ein Waldpfad und ein steiler Abstieg können hier zum selben Ausflug gehören. Deshalb lohnt sich eine Planung, die neben der Landschaft auch Höhenmeter, Wetter und Schiffsverbindungen berücksichtigt. So entstehen Tage mit genügend Zeit für Aussicht, Dorfleben und Pausen am Wasser.

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Saut du Doubs besuchen: Wanderweg ab Les Brenets, Autoanreise und Schifffahrt planen

Der Saut du Doubs verbindet einen 27 Meter hohen Wasserfall mit einer Wanderung durch die Grenzlandschaft zwischen der Schweiz und Frankreich. Ab Les Brenets führt der Weg durch Wälder und an Felswänden entlang, während sich der Doubs zwischen ruhigen Becken und engeren Flusspassagen verändert. Für einen gelungenen Besuch zählen die passende Anreise, genügend Zeit für den Rückweg und ein aktueller Blick auf den Schifffahrtsbetrieb. Eine Bootsfahrt lässt sich bei regulärem Betrieb mit dem Fussweg kombinieren. Sie darf jedoch nicht als jederzeit verfügbare Rückfahrt eingeplant werden: Niedrigwasser kann den Verkehr ab Les Brenets unterbrechen. Auch der Wasserfall selbst zeigt je nach Wasserführung ein anderes Bild, weshalb ältere Fotos und Ausflugsbeschreibungen keine verlässliche Vorschau auf den Besuchstag liefern.

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Val Müstair erleben: Kloster St. Johann, historische Dörfer und Wanderungen entdecken

Im Val Müstair liegen karolingische Wandmalereien, historische Dorfhäuser und aussichtsreiche Wanderwege nahe beieinander. Das Bündner Tal jenseits des Ofenpasses verbindet einen Besuch im Kloster St. Johann mit Spaziergängen am Rom und Touren oberhalb der Dörfer. Für einen abwechslungsreichen Aufenthalt lohnt sich der Wechsel zwischen Kultur und Landschaft. Ein Tag gehört dem Kloster und den Dorfkernen, ein weiterer dem Talweg oder einer Höhenwanderung. Mehrere Übernachtungen schaffen Spielraum für das Wetter und erlauben es, die einzelnen Orte kennenzulernen, statt das Tal lediglich zu durchfahren.

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Greyerzerland entdecken: Drei Tage zwischen Gruyères, Moléson und Jaun

Ein mittelalterliches Städtchen, ein Aussichtsberg und ein Dorf mit eigenwilliger Holzschnitzkunst: Gruyères, Moléson und Jaun zeigen drei unterschiedliche Seiten des Greyerzerlands. Zwischen Schlossmauern, Alpweiden und Wasserfall entsteht eine Reise, die Kultur, Landschaft und regionale Küche miteinander verbindet. Das Greyerzerland liegt im Freiburger Voralpenraum. Seine bekanntesten Bilder sind schnell aufgezählt, doch für den Zusammenhang braucht es etwas Zeit: Käseherstellung und Landwirtschaft prägen die Landschaft ebenso wie historische Herrschaftssitze, Sprachgrenzen und Bergtourismus. Drei Tage bieten einen passenden Rahmen, um die Region mit wechselnden Schwerpunkten kennenzulernen.

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Creux du Van mit Kindern besuchen: Zugänge, Weidetiere und Sicherheit am Felsrand

Eine gewaltige Felsarena, bewaldete Hänge und offene Juraweiden: Der Creux du Van gehört zu den eindrücklichsten Naturzielen der Westschweiz. Der Besuch lässt sich als sportliche Rundwanderung ab Noiraigue oder als kürzerer Ausflug auf dem Hochplateau gestalten. Entscheidend sind eine passende Route, genügend Zeit und die aktuellen Verhältnisse an der ungesicherten Felskante. Zwischen dem Val-de-Travers und dem Neuenburgersee zeigt der Jura eine überraschend wilde Seite. Bereits die Anreise führt durch eine Landschaft aus Tälern, Wäldern und kleinen Ortschaften. Ob eine ganze Wandertour oder ein kurzer Spaziergang geplant ist: Die Wahl des Ausgangspunkts bestimmt, wie viel Kraft und Vorbereitung der Tag verlangt.

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Island im Winter mit dem Auto entdecken: Nordlichter, sichere Routen und Wetterreserven

Island im Winter verbindet lange Nächte mit verschneiten Landschaften, Wasserfällen und der Chance auf Nordlichter. Gleichzeitig bestimmen Wind, Eis und kurze Tage, welche Ausflüge tatsächlich möglich sind. Eine gelungene Winterreise beginnt deshalb mit einer überschaubaren Route, passenden Verkehrsmitteln und genügend Spielraum für Wetteränderungen. Zwischen Reykjavík, dem Golden Circle und der Südküste lassen sich unterschiedliche Landschaften erleben, ohne die gesamte Insel umrunden zu müssen. Nordlichter bleiben dabei ein Naturereignis ohne Sichtungsgarantie. Wer mehrere Nächte einplant und auch tagsüber interessante Ziele auswählt, macht die Ferien weniger abhängig von einer einzelnen klaren Nacht.

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Madeira sicher zu Fuss erleben: Welche Levada passt und worauf es an der Küste ankommt

Madeira erschliesst sich zu Fuss in einem Wechsel aus Wasserläufen, Lorbeerwald und offenen Küstenlandschaften. Levadas führen entlang künstlicher Kanäle durch grüne Hänge, während Küstenwege den Blick auf vulkanische Felsen und den Atlantik öffnen. Welche Tour passt, hängt jedoch weniger vom berühmten Fotomotiv ab als von Wegbreite, Höhenmetern, Wetter und persönlicher Erfahrung. Eine fast ebene Strecke kann neben einem tiefen Abgrund verlaufen; ein kurzer Küstenweg kann durch Wind und Sonne anstrengend werden. Für Wanderferien lohnt sich deshalb eine Auswahl unterschiedlicher Routen mit genügend Spielraum. Hinzu kommen die seit 2026 geltenden Reservierungen für klassifizierte Wanderwege und die Kontrolle aktueller Sperrungen vor jedem Aufbruch.

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Schottland mit dem Zug: Edinburgh, Glasgow und die Highlands entdecken

Edinburghs Altstadt, Glasgows Kulturleben und die weiten Landschaften der Highlands lassen sich auf einer Reise mit der Bahn verbinden. Wer die Strecken geschickt kombiniert, erlebt Schottland vom Stadtzentrum bis zum kleinen Küstenbahnhof – und macht bereits die Fahrt zum Teil der Ferien. Entscheidend ist eine Route, die zum schottischen Schienennetz passt. Die bekannten Landschaftsstrecken bilden keinen geschlossenen Rundkurs durch die Highlands. Einige enden an der Westküste, andere erschliessen den Norden. Mit wenigen Standorten, ausreichend Zeit und einem bewusst eingeplanten Busabschnitt entsteht eine abwechslungsreiche Reise.

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Albanien als Reiseziel: Eine Rundreise zwischen Tirana, Welterbestädten und Riviera

Albanien verbindet historische Städte, mediterrane Küsten und eine markante Berglandschaft. Für eine erste Rundreise eignet sich eine Route von Tirana über Berat und Gjirokastër an die Albanische Riviera. Die beste Reisezeit hängt davon ab, ob Kultur, Baden oder anspruchsvolle Wanderungen im Mittelpunkt stehen: Angenehmes Stadtwetter bedeutet noch keine schneefreien Bergpässe. Eine gelungene Albanienreise braucht vor allem eine realistische Auswahl. Wer Hauptstadt, Süden und Albanische Alpen innerhalb weniger Tage verbinden möchte, verbringt viel Zeit unterwegs. Mehrere Nächte an wenigen Standorten schaffen dagegen Raum für Altstadtbesuche, Ausflüge und Strandtage, ohne jeden Morgen erneut die Koffer zu packen.

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