City unter Druck – warum droht PSG nicht dasselbe Schicksal?
von belmedia Redaktion Allgemein Europa Fussball Ligue 1 Magazine nachrichtenticker.ch News Orte Premier League Schweiz soccer.ch Sport sportaktuell.ch sportnachrichten.ch Themen Ⳇ Verbreitung
Manchester City steht nach dem Entscheid einer unabhängigen Premier-League-Kommission massiv unter Druck. Doch weshalb befindet sich Paris Saint-Germain trotz jahrelanger Milliardeninvestitionen nicht in einer vergleichbaren Situation? Der entscheidende Unterschied liegt nicht in der Höhe der Ausgaben, sondern in den unterschiedlichen Verfahren und darin, welche konkreten Regelverstösse einem Klub nachgewiesen werden. Bei Manchester City geht es inzwischen um weit mehr als um einen besonders teuren Kader. Die Premier League teilte am 29. September mit, dass eine unabhängige Kommission den Klub wegen schwerwiegender Verstösse gegen die Finanzregeln über einen Zeitraum von neun Spielzeiten für schuldig befunden habe. Dabei geht es unter anderem um falsch dargestellte Finanzinformationen, künstlich erhöhte Einnahmen und sogenannte Scheinvereinbarungen mit kommerziellen Partnern. City weist ein Fehlverhalten weiterhin zurück und geht gegen den Entscheid vor. PSG hat ebenfalls eine lange Geschichte mit den Finanzkontrollen der UEFA. Der französische Spitzenklub befand sich zuletzt sogar unter einem sogenannten Settlement Agreement. Im Juni 2026 stellte die UEFA jedoch fest, dass Paris die vorgegebenen finanziellen Ziele für die Berichtsjahre 2023, 2024 und 2025 erfüllt hatte. PSG durfte deshalb das besondere Überwachungsregime verlassen.
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