Europa

Girrbach vor grossem Test in St Andrews – wichtige Punkte im Kampf um Tourkarte

Joel Girrbach steht ab Donnerstag beim traditionsreichen Alfred Dunhill Links Championship in Schottland am Abschlag. Der Thurgauer trifft auf dem Old Course in St Andrews sowie in Carnoustie und Kingsbarns auf ein stark besetztes Feld mit zahlreichen Major-Siegern und Ryder-Cup-Stars. Für Girrbach geht es dabei nicht nur um Prestige, sondern auch um wichtige Punkte im Kampf um die volle Spielberechtigung für die Saison 2027. Girrbach reist als aktuelle Nummer 91 im Race to Dubai nach Schottland. Der 33-Jährige hat in dieser Saison 28 Turniere bestritten und 527 Punkte gesammelt. Zuletzt zeigte seine Formkurve mehrfach nach oben: Beim Omega European Masters in Crans-Montana wurde er geteilter Neunter und verbesserte damit seine Ausgangslage im Saisonendspurt deutlich. Das Turnier in Schottland gehört zu den besonderen Wochen auf der DP World Tour. Gespielt wird über drei verschiedene Links-Plätze, ehe die Entscheidung am Sonntag auf dem Old Course in St Andrews fällt. Girrbach trifft dabei unter anderem auf Titelverteidiger Robert MacIntyre, Tyrrell Hatton, Tommy Fleetwood, Justin Rose, Matt Fitzpatrick, Brooks Koepka, Bubba Watson und Cameron Smith. Bereits beim European Masters in Crans-Montana überzeugte Girrbach mit einem starken neunten Rang.

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Sinners Knie bereitet weiter Sorgen – nun wackelt auch Shanghai

Jannik Sinners Comeback verzögert sich möglicherweise noch weiter. Nach seiner Absage für das ATP-500-Turnier in Peking ist inzwischen auch ein Start beim Masters-1000-Turnier in Shanghai keineswegs sicher. Der Weltranglistenerste kämpft weiterhin mit Problemen am rechten Knie und hat seit seinem Wimbledon-Triumph im Juli kein offizielles Match mehr bestritten. Sinner hatte Peking am 25. September abgesagt und dabei erklärt, sein Knie sei noch nicht auf dem gewünschten Stand und er sei nicht bereit für Wettkampfbelastung. Damit verpasst der Italiener die Titelverteidigung in China und verliert 500 Weltranglistenpunkte. Sein nächstes mögliches Turnier wäre Shanghai, das am 7. Oktober beginnt. Die neue Entwicklung verschärft die Situation: Nach aktuellen Berichten könnte sich Sinners Pause bis Mitte Oktober hinziehen. Zudem wird eine Operation als mögliche Option erwähnt, falls die konservative Behandlung nicht ausreichend anschlägt. Eine Entscheidung über einen Eingriff gibt es allerdings nicht. Bereits bei der Absage für Peking war Shanghai als nächstes mögliches Comeback-Ziel genannt worden.

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Pogačar wieder draussen auf dem Rad – Saison 2026 bleibt trotzdem beendet

Tadej Pogačar macht nach seinem schweren Vuelta-Sturz weitere Fortschritte. Der Slowene sass am 26. September erstmals seit seiner Operation wieder draussen auf dem Rennrad und zeigte dabei auch die Narbe seines gebrochenen Schlüsselbeins. An der Entscheidung seines Teams ändert das nichts: Pogačar wird 2026 definitiv kein Rennen mehr bestreiten. UAE Team Emirates-XRG stellte dies nochmals ausdrücklich klar, nachdem Pogačars Name zwischenzeitlich auf einer provisorischen slowenischen Liste für die Europameisterschaften aufgetaucht war. Ein Comeback ist nicht vorgesehen. Der 27-Jährige soll sich vollständig von seiner Gehirnerschütterung, dem stabilen Bruch des siebten Halswirbels und dem offenen Bruch des linken Schlüsselbeins erholen. Damit geht eine aussergewöhnliche Saison vorzeitig zu Ende. Pogačar sammelte 2026 insgesamt 16 Siege und gewann unter anderem Mailand–Sanremo, die Flandern-Rundfahrt, Lüttich–Bastogne–Lüttich sowie erneut die Tour de France. Bereits vor wenigen Tagen hatten wir über Pogačars erste kontrollierte Einheiten auf der Rolle und das geplante Comeback 2027 berichtet. Nun folgte der nächste Schritt zurück auf die Strasse.

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England reagiert in Prag – Gordon und Kane treffen beim 2:0

England hat auf die Auftaktniederlage gegen Spanien reagiert und in der Nations League die ersten drei Punkte geholt. Die Mannschaft von Thomas Tuchel gewinnt auswärts gegen Tschechien mit 2:0. Anthony Gordon und Harry Kane erzielen nach der Pause die Tore für die lange in Überzahl spielenden Engländer. Der entscheidende Moment der Partie ereignet sich bereits in der ersten Halbzeit. Pavel Šulc trifft Elliot Anderson bei einem Zweikampf zu spät. Schiedsrichter Halil Umut Meler zeigt zunächst Gelb, korrigiert seine Entscheidung nach dem Eingreifen des VAR und schickt den Tschechen in der 25. Minute vom Platz. England übernimmt danach die Kontrolle, muss sich bis zur Pause aber mit dem 0:0 begnügen. Nach dem Seitenwechsel geht es schnell: In der 47. Minute schlägt Trent Alexander-Arnold eine präzise Flanke von rechts in den Strafraum, Gordon köpft zum 1:0 ein. Harry Kane sorgt in der 69. Minute mit dem 2:0 für die Entscheidung. Der englische Captain bleibt damit auch im Nationalteam ein zentraler Faktor. Erst im August wurde der Bayern-Torjäger nach seiner herausragenden Klub-Saison zu Deutschlands Fussballer des Jahres 2026 gewählt.

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Moore im Herbst: Faszinierende Natur zwischen Wasser und Pflanzenwelt

Moore verändern im Herbst ihr Gesicht. Grüne Torfmoose, rotbraune Gräser, kleine Beerensträucher und dunkle Wasserflächen bilden eine Landschaft, die still wirkt und zugleich voller biologischer Prozesse steckt. Gerade in der kühleren Jahreszeit lässt sich erkennen, wie eng Pflanzenwelt, Wasser und Boden miteinander verbunden sind. Moore sind dabei weit mehr als reizvolle Ausflugsziele: Sie speichern Wasser, bieten hoch spezialisierten Arten einen Lebensraum und binden über lange Zeiträume grosse Mengen Kohlenstoff. In der Schweiz sind Hoch- und Flachmoore heute geschützt, doch viele Flächen tragen weiterhin Spuren früherer Entwässerung und Nutzung. Wer ein Moor besucht, bewegt sich deshalb in einem empfindlichen Lebensraum. Herbstliche Erkundungen gelingen besonders gut auf markierten Wegen und Stegen, von denen sich Vegetation, Wasserflächen und die charakteristische Struktur beobachten lassen, ohne den empfindlichen Torfboden zu belasten.

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Pilze im Herbstwald entdecken: Lebensräume, ökologische Bedeutung und Risiken

Im feuchten Herbstwald erscheinen Pilze zwischen Laub, Moos und morschem Holz oft beinahe über Nacht. Die sichtbaren Fruchtkörper bilden jedoch nur einen kleinen Teil weit verzweigter Organismen, deren Geflechte den Waldboden und abgestorbenes Holz durchziehen. Wer Pilze beobachtet, begegnet deshalb nicht bloss möglichen Speisepilzen, sondern wichtigen Partnern, Zersetzern und Mitgestaltern des Ökosystems Wald. Ein Pilzausflug verlangt zugleich Umsicht. Giftige Arten können essbaren Pilzen ähneln, digitale Bestimmungsangebote haben klare Grenzen und für das Sammeln gelten örtlich unterschiedliche Vorschriften. Auch rutschige Wege, steiles Gelände und Forstarbeiten gehören zu den Risiken. Ein aufmerksamer Blick auf Lebensraum und Merkmale macht den Herbstwald dennoch zu einem faszinierenden Beobachtungsraum.

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Vogelzug im Herbst beobachten: Rastplätze, Routen und geeignete Standorte

Im Herbst überqueren Millionen Vögel Europa auf dem Weg in ihre Winterquartiere. Ein Teil zieht gut sichtbar über Bergpässe, Seen und offene Landschaften, während zahlreiche Singvögel erst nach Sonnenuntergang aufbrechen. In der Schweiz bündeln Alpenkämme, Jurahöhen und Feuchtgebiete den Zug und bieten günstige Voraussetzungen für Beobachtungen. Ein erfolgreicher Beobachtungstag hängt weniger vom Zufall als von Standort, Tageszeit und Wetterlage ab. Bergpässe eignen sich für ziehende Greif- und Singvögel, Flachwasserzonen für rastende Wat- und Wasservögel. Wer Abstand hält, markierte Wege nutzt und auf unauffällige Kleidung setzt, erlebt den Vogelzug, ohne die dringend benötigten Ruhe- und Nahrungsplätze zu beeinträchtigen.

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Wildtiere vor dem Winter: Nahrungssuche, Fellwechsel und Rückzugsorte

Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, beginnt für Wildtiere eine entscheidende Phase. Eichhörnchen legen Vorräte an, Rothirsche entwickeln ein dichteres Winterfell und Igel suchen geschützte Schlafplätze. Jede Art folgt dabei einer eigenen Strategie, um mit Kälte, Schnee und dem knapper werdenden Nahrungsangebot zurechtzukommen. Der Übergang in den Winter vollzieht sich schrittweise. Tageslänge, Temperatur und verfügbare Nahrung beeinflussen Stoffwechsel, Aktivität und Verhalten. Während einige Tiere Fettreserven aufbauen oder Futter verstecken, wechseln andere in tiefer gelegene Lebensräume. Geeignete Rückzugsorte und möglichst geringe Störungen entscheiden mit darüber, wie gut die vorhandene Energie bis zum Frühling reicht.

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Herbstlaub verstehen: Blattfärbung, Laubfall und Nährstoffspeicherung

Wenn Laubwälder im Herbst ihre Farbe wechseln, läuft in den Blättern ein kontrollierter biologischer Rückbau ab. Das grüne Chlorophyll verschwindet, andere Farbstoffe treten hervor oder werden neu gebildet. Gleichzeitig gewinnt der Baum wertvolle Nährstoffe zurück, lagert sie in dauerhaften Geweben ein und bereitet die Trennstelle vor, an der sich das Blatt später vom Zweig löst. Die Färbung ist deshalb weit mehr als eine optische Begleiterscheinung sinkender Temperaturen. Tageslänge, Witterung, Baumart, Standort und Gesundheitszustand beeinflussen Zeitpunkt und Intensität. Nach dem Laubfall setzt sich der Kreislauf am Boden fort: Pilze, Bodentiere und Mikroorganismen zerlegen die Blätter und führen einen Teil ihrer Bestandteile wieder dem Ökosystem zu.

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Spanien überrollt Kroatien – Yamal glänzt beim 4:1 mit Doppelpack

Spanien bleibt das Mass der Dinge im internationalen Fussball. Der Weltmeister bezwingt Kroatien im Ramón Sánchez-Pizjuán von Sevilla mit 4:1 und feiert damit den zweiten Sieg im zweiten Nations-League-Spiel. Überragender Mann ist Lamine Yamal mit zwei Toren und einer Vorlage. Yamal benötigt gerade einmal rund 70 Sekunden für die Führung und bringt Spanien mit seinem frühen Treffer sofort auf Kurs. Dion Beljo gleicht für Kroatien in der 28. Minute zwar zum 1:1 aus, doch die Antwort folgt praktisch umgehend: Marc Pubill köpft nach Yamals Vorarbeit zum 2:1 ein. Nach der Pause sorgt Yamal mit seinem zweiten Treffer für die Vorentscheidung, ehe Nico Williams kurz vor Schluss den Endstand herstellt. Die spanische Erfolgsserie nimmt damit immer beeindruckendere Dimensionen an. Nach dem 3:2 bei England gewinnt die Mannschaft von Luis de la Fuente auch das zweite Spiel der neuen Nations-League-Kampagne und steht bei sechs Punkten. Gleichzeitig ist Spanien nun seit 40 Länderspielen ungeschlagen. Erst im Juli hatte sich die Selección in New York zum Weltmeister gekrönt – von einem Leistungsabfall nach dem grossen Triumph ist nichts zu erkennen.

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Souveräne Schweiz gewinnt 3:0 in Schottland – perfekter Nations-League-Start

Die Schweizer Nationalmannschaft setzt ihren perfekten Start in die Nations League fort. Das Team von Murat Yakin gewinnt im Hampden Park gegen Schottland souverän mit 3:0 und steht nach zwei Partien bei sechs Punkten und 6:0 Toren. Ricardo Rodriguez, Nico Elvedi und Zeki Amdouni erzielen die Treffer für die Nati. Die Partie erhält bereits nach zehn Minuten eine entscheidende Richtung. Jack Hendry stoppt Dan Ndoye unmittelbar vor dem Strafraum als letzter Mann und sieht nach der VAR-Überprüfung die Rote Karte. Den folgenden Freistoss verwandelt Rodriguez in der 12. Minute sehenswert zum 1:0. Nach der Pause erhöhen Elvedi in der 55. und Amdouni in der 82. Minute. Damit bestätigt die Schweiz den starken Auftakt vom Wochenende. Bereits beim 3:0-Auswärtssieg gegen Nordmazedonien überzeugte die Nati. Nun folgt ohne Granit Xhaka und Breel Embolo der zweite klare Auswärtserfolg innerhalb weniger Tage.

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Vom WM-Halbfinalisten zum Fussball-Zwerg – Bulgariens tiefer Fall

1994 gehörte Bulgarien zu den vier besten Fussball-Nationen der Welt. Hristo Stoichkov, Krasimir Balakov und Emil Kostadinov führten das Land bei der WM in den USA sensationell bis in den Halbfinal. 32 Jahre später ist von dieser Herrlichkeit kaum noch etwas übrig: Nach dem 1:2 gegen Luxemburg kam Bulgarien am Dienstagabend zuhause gegen Estland nicht über ein 0:0 hinaus. Damit ist der Fehlstart in die neue Nations League perfekt. Ausgerechnet in Liga C holte Bulgarien aus den ersten beiden Heimspielen gegen Luxemburg und Estland nur einen Punkt und erzielte lediglich einen Treffer. Früher bezwang die Mannschaft Deutschland bei einer Weltmeisterschaft, heute sind selbst Siege gegen kleinere europäische Nationen längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Der Niedergang zieht sich mittlerweile über mehr als zwei Jahrzehnte. Seit der EM 2004 hat Bulgarien kein grosses Turnier mehr erreicht. Auch die WM 2026 wurde deutlich verpasst: In sechs Qualifikationsspielen gelangen lediglich drei Tore, während die Mannschaft 19 Gegentreffer kassierte. In der FIFA-Weltrangliste steht Bulgarien aktuell nur noch auf Position 85.

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Mbappé verletzt – Real Madrid bangt vor Villarreal-Spiel

Kylian Mbappé muss wegen einer Verletzung am linken Knie vorerst kürzertreten. Real Madrid bestätigte nach Untersuchungen eine Überdehnung der hinteren Gelenkkapsel. Eine konkrete Ausfallzeit nannten die Königlichen nicht – beim Training am Montag arbeitete der Franzose weiterhin an seinem Comeback. Mbappé hatte sich die Blessur am Freitag im Nations-League-Spiel Frankreichs gegen die Türkei zugezogen. Ausgerechnet bei seinem Treffer zum 1:0 in der 54. Minute verletzte sich der 27-Jährige am linken Knie. Er versuchte zunächst weiterzuspielen, musste in der 59. Minute aber durch Désiré Doué ersetzt werden. Frankreich brachte den knappen Vorsprung anschliessend über die Zeit. Der Ausfall trifft Real Madrid in einer Phase, in der Mbappé erneut zu den wichtigsten Offensivspielern gehört. Erst Mitte September hatte er beim 4:1 gegen Rayo Vallecano einen Doppelpack erzielt. Nun dreht sich in Madrid alles um die Frage, ob der Torjäger nach der Länderspielpause rechtzeitig für das Heimspiel gegen Villarreal zurückkehren kann.

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Ronaldo 90 Minuten auf der Bank – Jorge Jesus erklärt überraschenden Entscheid

Cristiano Ronaldo hat beim 2:1-Sieg Portugals in Norwegen keine einzige Minute gespielt. Nationaltrainer Jorge Jesus liess den 41-jährigen Captain während der gesamten Nations-League-Partie auf der Bank – ein äusserst seltener Vorgang in Ronaldos langer Länderspielkarriere. Nach dem Spiel erklärte Jesus, dass der Entscheid nicht mit einer Verletzung zusammenhing. Portugal gewann in Oslo dank der Tore von João Félix und Gonçalo Ramos mit 2:1. Félix brachte die Gäste in der 17. Minute in Führung, ehe Erling Haaland kurz nach der Pause in der 51. Minute ausglich. Nur drei Minuten später erzielte Ramos den entscheidenden Treffer zum 2:1. Ronaldo wärmte sich zwar auf, wurde von Jesus letztlich aber nicht eingewechselt. Damit blieb Ronaldo erstmals seit der EM 2008 wieder in einem Pflichtspiel Portugals als einsatzbereiter Ersatzspieler während der gesamten Partie auf der Bank. Damals kam er im letzten Gruppenspiel gegen die Schweiz nicht zum Einsatz. Zuletzt war ihm dies insgesamt im Juni 2024 beim Testspiel gegen Kroatien passiert. Der ungewöhnliche Abend erhält zusätzliche Bedeutung, weil Jorge Jesus Ronaldo erst vor wenigen Tagen ausdrücklich weiter als portugiesischen Fixpunkt eingeplant hatte.

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Schweizer U21 blamiert sich in Island – 1:5-Klatsche für Frei-Elf

Die Schweizer U21-Nationalmannschaft hat im Kampf um die EM-Teilnahme einen schweren Rückschlag erlitten. Das Team von Nationaltrainer Alex Frei verlor das wichtige Qualifikationsspiel auswärts gegen Island mit 1:5. Nach dem überzeugenden 5:0 gegen Luxemburg folgt damit nur vier Tage später ein kompletter Absturz. Die Ausgangslage vor der Partie war klar: Die Schweiz wollte mit einem Sieg in Reykjavik ihre gute Position in der Gruppe C festigen und sich vor dem abschliessenden Duell mit Frankreich eine optimale Ausgangslage verschaffen. Stattdessen entwickelte sich die Partie zu einem bitteren Abend. Island bestrafte die Schweizer Fehler konsequent und fügte der Frei-Elf die mit Abstand höchste Niederlage der laufenden Qualifikation zu. Besonders schwer wiegt der Einbruch, weil die Schweiz zuletzt aufsteigende Tendenz gezeigt hatte. Unter Frei waren zuvor drei Siege in Serie gelungen, darunter das klare 5:0 gegen Luxemburg. Bereits vor dem entscheidenden Qualifikationsblock hatte die Schweizer U21 vor drei wegweisenden Spielen gestanden. Nach der Pleite in Island hat sich die Situation nun deutlich verschärft.

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Schiedsrichter-Beben in der Türkei – MHK-Chef Gündoğdu festgenommen

Der türkische Fussball wird von einem neuen Skandal erschüttert. Ferhat Gündoğdu, Präsident des für das Schiedsrichterwesen zuständigen Merkez Hakem Kurulu (MHK), ist am Dienstag zusammen mit sechs weiteren Personen festgenommen worden. Die Ermittlungen betreffen unter anderem den Verdacht auf Manipulationen beziehungsweise Unregelmässigkeiten bei internen Schiedsrichterprozessen sowie Vorwürfe der Urkundenfälschung. Die von der Istanbuler Staatsanwaltschaft koordinierte Operation wurde gleichzeitig in Istanbul, Ankara, Elazığ und Manisa durchgeführt. Neben Gündoğdu befinden sich mehrere aktuelle und ehemalige Funktionäre aus dem türkischen Schiedsrichterwesen in Polizeigewahrsam. Grundlage der Ermittlungen sind nach Angaben der Behörden unter anderem Finanzanalysen der Behörde MASAK, Kommunikationsdaten, Aussagen von Betroffenen und Zeugen sowie Gutachten. Für den türkischen Fussball ist der Fall besonders brisant, weil die Ermittler Vorgänge untersuchen, die unmittelbar das Schiedsrichterwesen betreffen. Dabei geht es nach Angaben des türkischen Justizministers Akın Gürlek unter anderem um Klassierungen von Schiedsrichtern, Spielansetzungen, Bewertungen, Ernennungsverfahren und Regelprüfungen. Die strafrechtlichen Vorwürfe gegen die Festgenommenen sind nicht rechtskräftig beurteilt.

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Manchester City in 114 von 115 Anklagepunkten schuldig gesprochen

Manchester City hat im jahrelangen Finanzverfahren gegen die Premier League einen schweren Rückschlag erlitten. Nach übereinstimmenden Medienberichten befand die unabhängige Kommission den englischen Spitzenklub in 114 von 115 Anklagepunkten für schuldig. Eine konkrete Strafe ist allerdings noch nicht ausgesprochen worden, zudem will City gegen die Entscheidung vorgehen. Die Vorwürfe betreffen Verstösse gegen die Finanzregeln der Premier League und reichen teilweise bis in die Saison 2009/10 zurück. Im Zentrum des Verfahrens stehen unter anderem Angaben zu Sponsoringeinnahmen, finanziellen Informationen sowie Zahlungen und die Zusammenarbeit mit den Ermittlern. Die Premier League hatte Manchester City im Februar 2023 nach einer jahrelangen Untersuchung formell angeklagt. Damit ist in einem der grössten sportrechtlichen Verfahren des englischen Fussballs eine entscheidende Etappe erreicht. Noch am 25. September hatte das Verfahren gegen Manchester City sportlich und juristisch für grosse Unsicherheit gesorgt. Nun liegt nach übereinstimmenden Berichten die Entscheidung der unabhängigen Kommission vor – endgültig abgeschlossen ist der Fall wegen des erwarteten Berufungsverfahrens aber noch lange nicht.

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Alonso vor Zukunftsentscheid – Aston Martin kämpft um den Weltmeister

Fernando Alonso steht vor einer der wichtigsten Entscheidungen seiner langen Formel-1-Karriere. Der Vertrag des 45-jährigen Spaniers bei Aston Martin läuft Ende 2026 aus, eine Fortsetzung für 2027 ist weiterhin offen. Teamchef Adrian Newey hat allerdings deutlich gemacht, dass Aston Martin den zweimaligen Weltmeister gerne halten würde. Sportlich verläuft die Saison für Alonso bislang enttäuschend. Nach 14 Grands Prix stehen lediglich drei WM-Punkte zu Buche, dazu kommen fünf Ausfälle. Nur in Monaco als Zehnter und in Zandvoort als Neunter schaffte es Alonso in die Punkteränge. Beim jüngsten Grand Prix in Baku musste der Aston-Martin-Pilot nach lediglich 20 Runden erneut aufgeben. Trotz der schwierigen Resultate bleibt Alonso ein zentraler Bestandteil des Aston-Martin-Projekts. Newey lobte zuletzt ausdrücklich die Rückmeldungen und Fähigkeiten des Spaniers und zeigte sich zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit über diese Saison hinaus fortgesetzt werden könnte. Alonso selbst betont gleichzeitig, dass seine Entscheidung von mehreren Faktoren abhängt und nicht allein von einzelnen Verbesserungen am Auto.

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