09. Juli 2026

Wie oft Tennis trainieren? Ratgeber für Hobbyspieler zu Frequenz und Erholung

Zwei-, drei- oder doch fünfmal pro Woche? Wer als Hobbyspielerin oder Hobbyspieler wirklich Fortschritte machen will, ohne Arm, Schulter oder Motivation zu überlasten, sollte sich weniger an Profi-Trainingsplänen orientieren als an den eigenen Zielen und dem, was der Körper realistisch verkraftet. Die Frage nach der richtigen Trainingshäufigkeit lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten. Sie hängt vom Spielniveau, vom Ziel und nicht zuletzt von der Regenerationsfähigkeit des eigenen Körpers ab. Ein Blick auf die Empfehlungen von Sportmedizin und Tennistrainern hilft aber, die eigene Trainingsplanung auf ein solides Fundament zu stellen.

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Wetter am Donnerstag, 09.07.2026: Sonne, 28 bis 34 Grad und Bise

In den nächsten Tagen bestimmt ein Hochdruckgebiet über dem nahen Atlantik und der Nordsee unser Wetter in der Schweiz. Mit Bise gelangt trockene und heisse Kontinentalluft zur Alpennordseite. Südlich des Alpenhauptkamms liegt am Freitag und Samstag labilere Luft, die zu Hitzegewittern neigt. Am Samstagabend steigt auch auf der Alpennordseite das Gewitterrisiko vorübergehend an. In der nächsten Woche geht das heisse Sommerwetter weiter.

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Tennis in der Schweiz: Vom Kurort-Vergnügen zur Grand-Slam-Nation – eine Erfolgsgeschichte

Von einem importierten Gesellschaftsspiel englischer Feriengäste zur Tennis-Grossmacht mit Grand-Slam-Rekordhalter, Davis-Cup-Titel und Olympiasiegen: Kaum ein Land hat in den letzten 140 Jahren eine derart steile Tenniskarriere hingelegt wie die Schweiz. Was in mondänen Kurorten am Genfersee begann, ist heute einer der grössten Schweizer Sportverbände mit hunderttausenden Mitgliedern. Ein Blick auf die belegten Fakten dieser Geschichte zeigt, wie eng Tradition und sportliche Weltklasse in der Schweiz miteinander verbunden sind.

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TC Dählhölzli Bern: Die Sportoase im Kirchenfeld seit 1907 im Porträt

Mitten im Berner Kirchenfeld-Quartier, eingebettet zwischen Tierpark und Jubiläumsstrasse, liegt einer der ältesten Tennisclubs der Schweiz: der TC Dählhölzli. Seit 1907 treffen sich hier Nachwuchscracks, Hobbyspielerinnen und Seniorendoppel auf denselben Sandplätzen – eine Kontinuität, die nur wenige Schweizer Vereine vorweisen können. Wer nach einem Club sucht, der Tradition und Offenheit für ganz unterschiedliche Spielertypen miteinander verbindet, findet im TC Dählhölzli ein gutes Beispiel dafür, wie das Schweizer Vereinstennis im besten Fall funktioniert.

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Wo Tennis lernen in der Schweiz? Clubs, Swiss Tennis und Ausbildungswege

Ob Kind, Wiedereinsteiger oder Erwachsener, der zum ersten Mal ein Racket in die Hand nimmt: Der Weg ins Schweizer Tennis führt fast immer über denselben Ort – den lokalen Tennisclub. Wer weiss, wie das System aus Vereinen, Swiss Tennis und privaten Tennisschulen zusammenspielt, findet den passenden Einstieg deutlich schneller. Anders als in vielen anderen Ländern ist Tennis in der Schweiz fest im Vereinswesen verankert. Über 50 Clubs und Center sind bei Swiss Tennis registriert und bieten strukturierte Kurse an, dazu kommen unzählige private Tennisschulen und Academies, die unabhängig von einem einzelnen Club unterrichten. Wer diesen Aufbau kennt, versteht auch, warum ein traditionsreicher Club wie der TC Dählhölzli in Bern bis heute so viele unterschiedliche Spielertypen unter einem Dach vereint.

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Tennisausrüstung für Einsteiger und Fortgeschrittene: Racket, Schuhe und Bälle

Der teuerste Schläger im Laden ist nicht automatisch der richtige – und schon gar nicht für Einsteigerinnen und Einsteiger. Wer weiss, worauf es bei Racket, Besaitung, Schuhen und Bällen wirklich ankommt, spielt vom ersten Training an entspannter und schont dazu noch Arm und Geldbeutel. Gerade beim Einstieg lohnt sich ein Blick auf die technischen Grundlagen, denn die Wahl der Ausrüstung wirkt sich direkt auf Spielspass, Lernkurve und Verletzungsrisiko aus. Dieser Ratgeber zeigt, welche Kriterien für Anfängerinnen und Anfänger sowie für Fortgeschrittene jeweils zählen.

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Die vier Grand Slams: Australian Open, Roland Garros, Wimbledon und US Open

Vier Turniere, vier Beläge, vier Charaktere – und trotzdem ein gemeinsames Regelwerk, das sich in den letzten Jahren spürbar angenähert hat. Wer die Unterschiede zwischen Australian Open, French Open, Wimbledon und US Open wirklich kennt, versteht auch, warum ein Grand Slam im Kalenderjahr zu den seltensten Erfolgen im gesamten Sport gehört. Der Begriff „Grand Slam" stammt ursprünglich aus dem Kartenspiel Whist beziehungsweise Bridge, wo er den Gewinn aller Stiche bezeichnet. Der amerikanische Journalist John Kieran übertrug ihn 1933 auf den Tennissport, als der Australier Jack Crawford drei der vier grossen Titel in Folge gewann. Bis heute gelang der echte Kalenderjahr-Grand-Slam im Einzel erst fünf Personen: Don Budge (1938), Maureen Connolly (1953), Rod Laver (1962 und als bisher einziger zweimal 1969), Margaret Court (1970) und Steffi Graf (1988), die im selben Jahr mit dem Olympiasieg zusätzlich den einmaligen „Golden Slam" schaffte.

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Martina Hingis: Die Swiss Miss, die mit 16 die Tenniswelt eroberte

Mit 16 Jahren war sie bereits die Nummer 1 der Tenniswelt – jünger war vor und nach ihr niemand. Martina Hingis, die „Swiss Miss" aus dem St. Galler Rheintal, prägte das Damentennis der späten Neunzigerjahre wie kaum eine andere Spielerin. Ihre Karriere ist eine Geschichte von aussergewöhnlich frühem Ruhm, taktischer Brillanz auf dem Platz – und einem Leben im Rampenlicht, das sie schon als Teenager bewältigen musste. Bis heute gilt Hingis als eine der cleversten Spielerinnen, die je einen Schläger in der Hand hatten.

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