An der Gewerbestrasse in Bellach ist am Dienstagvormittag, 8. September 2026, ein Firmengebäude bei einem Brand komplett zerstört worden.
Im Einsatz stand ein Grossaufgebot an Einsatz- und Rettungskräften.
Scott McTominay hat den geplanten Eingriff am Herzen erfolgreich überstanden. Der 29-jährige Mittelfeldspieler des SSC Napoli wurde am Dienstag im Spire Manchester Hospital wegen einer leichten, als gutartig eingestuften Herzrhythmusstörung behandelt. Nach der Ablation muss der schottische Nationalspieler rund zwei Wochen pausieren, bevor er wieder ins Training einsteigen darf.
Napoli bestätigte den erfolgreichen Eingriff am Dienstagmittag. McTominay war dafür nach England gereist und wurde am Morgen in Manchester behandelt.
Nach Angaben des italienischen Clubs verlief der Eingriff vollständig erfolgreich. Komplikationen wurden nicht gemeldet.
Grosse Ehre für den Schweizer Fussball: Gregor Kobel und Johan Manzambi stehen auf den Shortlists für zwei Auszeichnungen rund um den Ballon d’Or 2026. Kobel gehört zu den zehn Kandidaten für den Preis als bester Torhüter des Jahres, Manzambi ist für die Auszeichnung als bestes junges Talent nominiert. Die Gewinner werden am 26. Oktober in London gekürt.
Die Organisatoren des Ballon d’Or veröffentlichten die Nominationen am Dienstag. Gleich zwei Schweizer Nationalspieler dürfen sich damit Hoffnungen auf eine der prestigeträchtigen individuellen Auszeichnungen machen.
Gregor Kobel wird für seine starken Leistungen bei Borussia Dortmund und mit der Schweizer Nationalmannschaft gewürdigt. Der 28-Jährige absolvierte im relevanten Zeitraum 61 Partien und blieb dabei 24-mal ohne Gegentor.
Der Grasshopper Club Zürich verstärkt sein Mittelfeld mit Kenzo Goudmijn.
Der 24-jährige Niederländer wechselt leihweise vom englischen Championship-Club Derby County zum GC Zürich. Die Leihe läuft bis Sommer 2027 und beinhaltet eine Kaufoption.
Rubén Vargas kämpft beim Sevilla FC weiter mit Knieproblemen. Der Schweizer Nationalspieler leidet an einer Parameniskitis am rechten Knie und steht weiterhin nicht im Mannschaftstraining. Auch für das Heimspiel gegen Valencia am Freitag zeichnet sich ein Ausfall des 28-Jährigen ab.
Vargas verpasste wegen der Beschwerden bereits das jüngste Meisterschaftsspiel gegen Espanyol. Sevilla hatte die Verletzung offiziell bestätigt und mitgeteilt, dass der Schweizer ein spezielles Behandlungsprogramm absolviert.
Eine genaue Ausfallzeit nannte der spanische Club bislang nicht. Vargas bleibt unter Beobachtung der medizinischen Abteilung, seine Rückkehr hängt vom weiteren Heilungsverlauf ab.
Juventus Turin muss einen weiteren schweren Ausfall verkraften. Captain Manuel Locatelli hat sich im Serie-A-Spitzenspiel gegen die AC Milan am rechten Knie verletzt und einen Riss des Aussenmeniskus erlitten. Der 28-Jährige soll noch am Dienstag in Lyon operiert werden und dürfte mehrere Monate fehlen.
Die Verletzung zog sich Locatelli beim 1:1 gegen Milan am Sonntagabend zu. Nach ersten Untersuchungen im J|Medical liess der Mittelfeldspieler sein Knie von einem Spezialisten in Lyon nochmals eingehend untersuchen.
Dabei bestätigte sich die schwere Diagnose. Der Aussenmeniskus ist gerissen, eine Operation ist nach Einschätzung der behandelnden Spezialisten unumgänglich.
Für Juventus kommt der Ausfall zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Die Turiner haben bereits mehrere verletzte Spieler zu beklagen und verlieren nun auch ihren Captain und einen der wichtigsten Akteure im zentralen Mittelfeld.
Désirée Blanco beendet ihre Laufbahn als Spitzenschiedsrichterin früher als geplant. Bei einer kardiologischen Kontrolle wurden bei der 43-jährigen Bernerin Auffälligkeiten festgestellt. Blanco trägt seit vier Jahren einen Herzschrittmacher und hat sich deshalb entschieden, die Belastungen des Spitzenfussballs nicht länger auf sich zu nehmen.
Eigentlich wollte Blanco noch bis zum Ende der Saison 2026/27 als Schiedsrichterin im Einsatz stehen. Ihr letztes Spiel leitete sie nun bereits am Sonntag beim 3:1-Sieg des FC Lugano beim FC Basel im St. Jakob-Park.
Der vorzeitige Rücktritt kommt damit nur wenige Wochen nach einer Untersuchung Anfang August. Blanco betont, dass sie sich grundsätzlich gesund und fit fühle und weiterhin Sport treiben dürfe – allerdings nicht mehr auf dem bisherigen Leistungsniveau.
Über den überraschenden Rücktritt hatte der Redaktionsverbund bereits nach der Bekanntgabe des Entscheids berichtet.
Die Champions League startet am Dienstagabend in ihre neue Ligaphase – und acht Schweizer stehen in den UEFA-Kadern der 36 Teilnehmer. Manuel Akanji bekommt es mit Inter Mailand gleich zum Auftakt auswärts mit Real Madrid zu, Gregor Kobel empfängt mit Borussia Dortmund Villarreal. Auch Yann Sommer beginnt mit seinem neuen Klub Club Brügge am Dienstagabend.
Aus Schweizer Sicht bietet die Königsklasse damit trotz fehlendem Super-League-Vertreter zahlreiche interessante Geschichten. Neben den etablierten Nationalspielern haben es mit Cheveyo Tsawa, Andrej Vasovic, Luca Jaquez und Loun Srdanovic auch mehrere junge Schweizer in die Champions-League-Aufgebote geschafft.
Johan Manzambi ist ebenfalls für Aston Villa gemeldet, kann beim Auftakt in Brügge wegen seiner Knieverletzung aber noch nicht eingreifen. Dass der Schweizer trotz seines Ausfalls im UEFA-Kader steht, war bereits bei der Bekanntgabe des Champions-League-Aufgebots von Aston Villa ein Thema.
Das Stadion Wankdorf gehört zu den geschichtsträchtigsten Sportorten der Schweiz. Auf diesem Gelände wurde 1954 ein Fussballweltmeister gekürt, der BSC Young Boys feierte hier nationale Erfolge, und Generationen von Berner Fussballfans verbanden den Namen Wankdorf mit grossen Spielen, gemeinsamen Ritualen und persönlichen Erinnerungen.
Das heutige Stadion nahm 2005 den Betrieb auf und bietet bei Fussballspielen 31’500 Zuschauern Platz. Es steht am Standort seiner berühmten Vorgängerbauten, ist jedoch ein eigenständiges modernes Bauwerk. Seine Architektur verbindet eine kompakte Fussballarena mit Energiegewinnung, Gastronomie, Handel, Arbeitsplätzen und Veranstaltungsräumen.
Der FC Basel verstärkt am letzten Tag des Schweizer Transferfensters seine Defensive. Die Basler verpflichten den 29-jährigen Franzosen Clément Michelin ablösefrei und statten den Aussenverteidiger mit einem Vertrag bis Sommer 2028 aus. Michelin spielte zuletzt für Real Valladolid und kann sowohl rechts als auch links in der Abwehr eingesetzt werden.
Der Vertrag des Franzosen beim spanischen Zweitligisten Real Valladolid war am 1. September im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst worden. Damit konnte der FCB Michelin ohne Ablösesumme verpflichten.
Für Basel ist es eine weitere Bewegung in einer intensiven Schlussphase des Transfersommers. Erst vor wenigen Tagen hatte Albian Ajeti den FCB in Richtung FC Lugano verlassen.
Michelin soll Trainer Stephan Lichtsteiner nun zusätzliche Möglichkeiten auf beiden Aussenverteidiger-Positionen geben.
Der belgische Fussballverband RBFA stellt sich offen gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino. Der Verband kündigte an, eine weitere Amtszeit des Schweizers 2027 nicht zu unterstützen. Als Gründe nennt die RBFA fehlende Transparenz im Fall «FIFA Forward Enterprise» sowie weiterhin offene Fragen rund um die Rote Karte gegen US-Nationalspieler Folarin Balogun.
Die Position der Belgier sorgt international für Aufmerksamkeit. Besonders brisant ist, dass RBFA-Präsidentin Pascale Van Damme selbst Mitglied des FIFA-Councils ist.
Erst vor wenigen Tagen war bestätigt worden, dass Gianni Infantino trotz des wachsenden Drucks 2027 erneut zur FIFA-Wahl antreten will. Mit der öffentlichen Absage aus Belgien erhält dieser Widerstand nun zusätzliche Nahrung.
Der FC St. Gallen muss einen empfindlichen Ausfall verkraften. Captain Lukas Görtler wird den Ostschweizern wegen seiner Schulterverletzung voraussichtlich mehrere Wochen fehlen. Immerhin brachten die medizinischen Untersuchungen eine wichtige Entwarnung: Der 32-Jährige hat keinen Bruch im Schulterbereich erlitten.
Görtler hatte sich am Sonntag beim 2:0-Auswärtssieg gegen Servette in einem Zweikampf an der Schulter verletzt. In der 63. Minute musste der Mittelfeldspieler ausgewechselt werden, für ihn kam Joel Ruiz ins Spiel.
Die genaue Art der Schulterverletzung und ein konkreter Termin für Görtlers Rückkehr wurden bislang nicht bekanntgegeben. Klar ist jedoch, dass Trainer Enrico Maassen in den kommenden Wochen ohne seinen Captain planen muss.
Der Ausfall trübt damit nachträglich den wichtigen 2:0-Erfolg des FC St. Gallen bei Servette, mit dem die Espen ihre Serie von vier Pflichtspielniederlagen beendet hatten.
Der Grasshopper Club Zürich leiht Innenverteidiger Ismajl Beka an den FC Rapperswil-Jona aus. Der 26-Jährige soll beim FCRJ wieder regelmässig Spielpraxis im Meisterschaftsbetrieb sammeln.
Beka verlässt die Grasshoppers damit vorübergehend und schliesst sich dem FC Rapperswil-Jona leihweise an.
Noëlle Maritz ist mit Aston Villa mit einem bemerkenswerten Erfolg in die neue Women's-Super-League-Saison gestartet. Die Schweizer Nationalverteidigerin bereitete beim 1:1 auswärts gegen Chelsea den späten Ausgleich entscheidend vor und verpasste ihr eigenes Tor nur knapp. Für Villa war es im 13. WSL-Duell mit Chelsea der erste Punktgewinn überhaupt.
Maritz stand an der Stamford Bridge in der Startelf und absolvierte die gesamte Partie. Chelsea ging bereits in der 11. Minute durch Lauren James in Führung und dominierte anschliessend über weite Strecken.
Aston Villa blieb jedoch im Spiel. In der 79. Minute reagierte Maritz im Strafraum am schnellsten, kam aus kurzer Distanz zum Abschluss und zwang Chelsea-Torhüterin Hannah Hampton zur Parade.
Der abgewehrte Ball prallte anschliessend an Verteidigerin Veerle Buurman und von dort ins Tor. Deshalb wurde der Treffer offiziell als Eigentor gewertet – auch wenn Maritz die entscheidende Aktion ausgelöst hatte.
Lia Wälti ist zurück in der englischen Women's Super League. Die Schweizer Nationalmannschafts-Kapitänin stand bei ihrem Pflichtspieldebüt für Brighton & Hove Albion ausgerechnet gegen ihren langjährigen Ex-Klub Arsenal in der Startelf. Trotz einer engagierten Leistung musste sich Brighton zum Saisonauftakt mit 0:1 geschlagen geben.
Für Wälti war es ein besonderes Wiedersehen. Von 2018 bis 2025 hatte die 33-Jährige das Arsenal-Trikot getragen und sich während dieser Zeit zu einer der prägenden Mittelfeldspielerinnen des Klubs entwickelt.
Nach einer Saison bei Juventus Turin wechselte die Schweizerin im Sommer zu Brighton. Bereits im ersten Meisterschaftsspiel setzte der neue Trainer Arturo Ruiz auf ihre Erfahrung und stellte Wälti von Beginn an ins zentrale Mittelfeld.
Entschieden wurde die Partie im Broadfield Stadium bereits früh. Arsenal-Neuzugang Lisa Baum erzielte in der 10. Minute den einzigen Treffer des Spiels.
Der FC Sion muss im kommenden Auswärtsspiel beim FC St. Gallen auf Fodé Sylla verzichten. Der Mittelfeldspieler ist nach seiner Gelb-Roten Karte gegen den FC Thun für eine Partie gesperrt. Auch Lausanne-Sport trifft eine Sperre: Olivier Custodio fehlt ausgerechnet im Léman-Derby gegen Servette.
Die Swiss Football League bestätigte die Sperren am Montag. Sylla wurde beim spektakulären 3:2-Sieg des FC Sion gegen Thun nach zwei Verwarnungen vom Platz gestellt und muss deshalb am Samstag zuschauen.
Lausanne muss einen Tag später ohne Custodio antreten. Der 31-jährige Mittelfeldspieler hat seine vierte Gelbe Karte der laufenden Meisterschaft erhalten und ist damit automatisch für eine Partie gesperrt.
Ebenfalls betroffen ist Enea Heiniger vom SC Kriens. Auch er muss nach seiner vierten Gelben Karte die nächste Runde der Challenge League aussetzen.
Stephan Lichtsteiner bleibt trotz der nächsten Rückschläge Trainer des FC Basel. Sportchef Valentin Stocker stärkt dem 42-Jährigen nach den Heimniederlagen gegen Sion und Lugano den Rücken und bezeichnet die Trainerfrage derzeit als kein Thema. Gleichzeitig übt Stocker deutliche Kritik an der Mannschaft und vermisst vor allem Emotionen in schwierigen Spielphasen.
Die Stimmung beim FC Basel hat sich innerhalb weniger Tage deutlich verschlechtert. Auf das 1:2 gegen den FC Sion folgte am Sonntag eine 1:3-Heimniederlage gegen den weiterhin makellosen Tabellenführer FC Lugano.
Damit steht Rotblau nach sieben Meisterschaftsspielen bei drei Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen. Zehn Punkte entsprechen nicht den Ansprüchen eines Klubs, der wieder dauerhaft an der Spitze der Super League mitspielen will.
Trotz der wachsenden Diskussionen um Lichtsteiner denkt die sportliche Führung momentan nicht über einen Trainerwechsel nach. Stocker bestätigte am Montag ausdrücklich, dass der Klub weiterhin Geduld mit seinem Cheftrainer hat.