Europa

Mas vor historischem Vuelta-Triumph in Granada

Enric Mas steht unmittelbar vor dem grössten Erfolg seiner Karriere. Der Spanier geht mit 2:15 Minuten Vorsprung auf Primoz Roglic in die letzte Etappe der Vuelta a España 2026 und dürfte sich in Granada erstmals zum Gesamtsieger einer Grand Tour krönen. Felix Gall liegt als Dritter 2:44 Minuten hinter dem Mann im Roten Trikot. Die 21. und letzte Etappe führt heute über 112 Kilometer von Carrefour Granada nach Granada. Der neutralisierte Start erfolgt um 16.20 Uhr, die Zielankunft ist bei einem Schnitt von 40 km/h gegen 19.06 Uhr vorgesehen. Für Mas besitzt der Schlusstag historische Bedeutung. Der 31-Jährige wäre der erste spanische Gesamtsieger der Vuelta seit Alberto Contador im Jahr 2014. Nach drei harten Wochen muss der Movistar-Profi seinen komfortablen Vorsprung nun nur noch sicher durch das Finale in Granada bringen.

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Xhaka verliert mit Sunderland gegen Ex-Klub Arsenal

Granit Xhaka hat das Wiedersehen mit seinem langjährigen Ex-Klub Arsenal verloren. Der Schweizer Nati-Captain führt Sunderland im Stadium of Light als Captain aufs Feld, muss sich dem englischen Meister aber mit 0:2 geschlagen geben. David Raya hält beim Stand von 0:0 einen Penalty von Enzo Le Fée, ehe Bruno Guimarães und Bukayo Saka Arsenal zum vierten Ligasieg in Folge schiessen. Sunderland verlangt dem Favoriten über weite Strecken alles ab und besitzt kurz nach der Pause sogar die grosse Chance zur Führung. Le Fée tritt in der 56. Minute zum Penalty an, doch Arsenal-Torhüter Raya pariert stark und lenkt den Ball an den Pfosten. Nur 121 Sekunden später folgt die kalte Dusche für Xhaka und seine Mannschaft. Der eingewechselte Guimarães trifft mit einem sehenswerten Distanzschuss zum 1:0 für Arsenal. In der Nachspielzeit entscheidet Saka die Partie per Penalty endgültig.

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Mbappé trifft doppelt – Real schlägt Rayo 4:1

Real Madrid hat nach der ersten Liga-Niederlage der Saison eindrucksvoll reagiert. Die Königlichen schlagen Rayo Vallecano im Santiago Bernabéu mit 4:1, Kylian Mbappé erzielt dabei einen Doppelpack. Álvaro Carreras und Jude Bellingham treffen ebenfalls für die Mannschaft von José Mourinho. Mbappé eröffnet das Stadtduell bereits in der 14. Minute vom Penaltypunkt. Nur drei Minuten später erhöht Carreras auf 2:0, ehe Bellingham in der 35. Minute für klare Verhältnisse sorgt. Real geht mit einer komfortablen Drei-Tore-Führung in die Pause. Rayo zeigt nach dem Seitenwechsel eine Reaktion und verkürzt durch Sergio Camello in der 51. Minute. Näher kommen die Gäste aber nicht mehr heran. In der Nachspielzeit setzt Mbappé mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt zum 4:1 und erhöht seine persönliche Ausbeute auf sieben Tore in sechs Pflichtspielen.

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Städtereise nach Kopenhagen: Quartiere, Architektur, Kulinarik und Ausflüge

Kopenhagen lässt sich auf einer Städtereise erstaunlich vielseitig erleben. Zwischen den historischen Strassen der Innenstadt, den Kanälen von Christianshavn, den Cafés von Nørrebro und neuen Hafenquartieren liegen oft nur kurze Wege. Gleichzeitig gehören moderne Architektur, ausgeprägte Velokultur, Märkte und eine weit über die Spitzengastronomie hinausreichende Esskultur zum Stadtbild. Für einen ersten Besuch lohnt deshalb weniger eine möglichst lange Sehenswürdigkeitenliste als eine Route durch mehrere Quartiere mit bewusst unterschiedlichen Schwerpunkten. Drei Tage reichen für eine kompakte Einführung, vier oder fünf Tage schaffen deutlich mehr Raum für Architektur, Museen, Gastronomie und einen Ausflug ausserhalb der Stadt. Visit Copenhagen empfiehlt für einen ersten dreitägigen Aufenthalt ebenfalls eine Kombination aus historischem Zentrum, Nørrebro, Vesterbro, Christianshavn und den Hafenbereichen. Bei fünf Tagen lassen sich zusätzlich Ziele wie Helsingør und das Louisiana Museum of Modern Art sinnvoll ergänzen.

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Japan für Einsteiger: Reiseplanung zwischen Metropolen, Tempeln und Bergregionen

Japan verbindet riesige Metropolen, jahrhundertealte Tempelanlagen, Hochgeschwindigkeitszüge, Bergdörfer und stille Landschaften auf vergleichsweise engem Raum. Gerade diese Vielfalt macht die erste Reise faszinierend – und verführt gleichzeitig dazu, zu viele Stationen einzuplanen. Für Einsteiger funktioniert Japan am besten, wenn wenige Regionen sinnvoll miteinander verbunden werden: beispielsweise Tokyo als urbaner Einstieg, Kyoto für Tempel und historische Viertel sowie eine Bergregion zwischen beiden Metropolen als bewusster Kontrast. Die gute Verkehrsinfrastruktur erleichtert individuelle Rundreisen erheblich. Trotzdem benötigen Bahnhöfe, Gepäck, saisonale Nachfrage und unterschiedliche Verkehrssysteme etwas Vorbereitung. Zwei Wochen gelten auch bei der Japanischen Fremdenverkehrszentrale als sinnvoller Rahmen für eine klassische erste Rundreise. Mit weniger Zeit ist Konzentration wichtiger als Vollständigkeit: Japan erschliesst sich besser über mehrere Tage an wenigen Orten als über tägliche Hotelwechsel.

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Inselhopping in Griechenland: Fähren, Reisezeiten und Routenkombinationen

Griechisches Inselhopping klingt nach spontanen Tagen zwischen Fähren, kleinen Häfen und wechselnden Stränden. Damit aus dieser Freiheit keine Reise aus verpassten Anschlüssen und unnötigen Umwegen wird, braucht die Route dennoch eine klare Grundstruktur. Griechenlands Inselwelt verteilt sich auf mehrere Gruppen mit sehr unterschiedlichen Verkehrsnetzen. Wer benachbarte Inseln kombiniert, genügend Zeit pro Station einplant und Fährverbindungen vor der Buchung der Unterkünfte prüft, kann mehrere sehr unterschiedliche Reiseziele verbinden, ohne einen grossen Teil der Ferien auf Transfers zu verbringen. Besonders die Kykladen eignen sich für klassische Inselkombinationen, doch auch Dodekanes, Saronische Inseln, Sporaden und Ionische Inseln bieten passende Routen. Entscheidend ist weniger die Zahl der besuchten Inseln als deren logische Verbindung. Fahrpläne sind saisonabhängig und können wegen Wetter, Streiks oder betrieblichen Änderungen angepasst werden. Eine gute Route berücksichtigt deshalb neben den geplanten Überfahrten auch Reserven vor wichtigen Rückflügen.

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Roadtrip durch Portugal: Von Porto über das Hinterland bis zur Algarve

Portugal eignet sich hervorragend für eine Reise mit dem Auto: historische Städte liegen neben Weinlandschaften, weite Ebenen gehen in Korkeichenhaine über und im Süden wartet die Algarve mit Klippen, Buchten und kleinen Küstenorten. Wer in Porto startet und nicht einfach auf der schnellsten Autobahn nach Faro fährt, erlebt auf wenigen Reisetagen sehr unterschiedliche Landschaften und Regionen. Ein guter Portugal-Roadtrip lebt deshalb weniger von möglichst vielen Stationen als von einer sinnvollen Route. Porto, das Dourotal, das zentrale Hinterland, der Alentejo und die Algarve lassen sich zu einer abwechslungsreichen Nord-Süd-Reise verbinden. Dabei wechseln kurvige Landstrassen, grössere Fernverbindungen und schmale Ortsdurchfahrten. Genügend Zeit für Umwege und spontane Stopps gehört deshalb genauso zur Planung wie Mietwagen, Mautsystem und Übernachtungen.

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Mit dem Nachtzug durch Europa: Routen, Kabinen und Buchungstipps ab der Schweiz

Abends in Zürich einsteigen und morgens mitten in Hamburg, Berlin, Wien oder Amsterdam ankommen: Nachtzüge verbinden Reisezeit und Übernachtung auf eine Weise, die für Städtereisen und längere Europatouren besonders interessant ist. Von der Schweiz aus bestehen mehrere direkte Nachtverbindungen, gleichzeitig unterscheiden sich Sitz-, Liege- und Schlafwagen deutlich bei Komfort, Privatsphäre und Preis. Eine gute Nachtzugreise beginnt deshalb vor der Abfahrt. Route, Wagenkategorie, Reservierung, Gepäck und mögliche Anschlusszüge sollten zusammen geplant werden. Besonders begehrte Schlafwagenabteile können früh ausgebucht sein, während vermeintlich günstige Sitzplätze auf einer langen Nachtfahrt einen erheblichen Komfortunterschied bedeuten. Wer die verschiedenen Kategorien kennt und früh bucht, kann Nachtzüge gezielt als Teil der Reise nutzen statt lediglich als Transportmittel zwischen zwei Städten.

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Audrey Werro krönt Traumsaison mit Sieg in Budapest

Audrey Werro setzt ihrer aussergewöhnlichen Saison die Krone auf. Die 22-jährige Freiburgerin gewinnt den 800-Meter-Final der erstmals ausgetragenen Ultimate Championship in Budapest in 1:55,88 Minuten vor Olympiasiegerin Keely Hodgkinson und Femke Broeders-Bol. Für ihren Triumph erhält die Schweizerin 150'000 US-Dollar Preisgeld. Werro lässt sich auch beim letzten grossen internationalen Kräftemessen des Jahres nicht bezwingen. Hodgkinson erreicht das Ziel in 1:56,26 Minuten, Broeders-Bol folgt in 1:56,74 Minuten. Damit schlägt die Schweizerin erneut jene beiden Konkurrentinnen, die sie bereits im EM-Final von Birmingham hinter sich gelassen hatte. Auch Valentina Rosamilia überzeugt. Die Aargauerin läuft in 1:58,53 Minuten auf den fünften Rang. Veronica Vancardo verzichtet dagegen nach ihrem Sturz im Halbfinal auf einen Start im Endlauf.

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Nicole Koller reist auf eigene Kosten zum Weltcup-Finale

Nicole Koller kämpft trotz des Aus ihres Rennstalls weiter um einen starken Abschluss ihrer herausragenden Mountainbike-Saison. Die WM-Dritte verzichtet auf den Weltcup in Soldier Hollow, will beim Saisonfinale in Lake Placid aber wieder antreten – und finanziert die Reise in die USA selbst. Gleichzeitig laufen Gespräche über ihre sportliche Zukunft. Die 29-jährige Zürcherin befindet sich in einer ungewöhnlichen Situation. Sportlich gehört sie nach WM-Bronze im Cross Country zur absoluten Weltspitze, doch nach dem Ende des Lapierre PXR Racing Teams fehlt ihr für die kommende Saison weiterhin ein neuer Rennstall. Besonders bitter ist die Situation mit Blick auf den Gesamtweltcup. Koller liegt im Short Track auf Rang vier und nur zwei Punkte hinter einem Podestplatz, im olympischen Cross Country belegt sie den sechsten Gesamtrang. Durch den Verzicht auf Soldier Hollow verliert sie nun wichtige Möglichkeiten, diese Positionen zu verteidigen oder sogar zu verbessern.

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Stragiotti wird Formula-Kite-Europameister – Lengwiler holt Bronze

Gian Stragiotti ist Europameister im Formula Kite. Der 18-jährige Schweizer belegt bei den Titelkämpfen im türkischen Akyaka in der offenen Wertung Rang zwei hinter seinem Trainingspartner Maximilian Maeder aus Singapur und ist damit bester Europäer. Bei den Frauen sorgt Elena Lengwiler mit EM-Bronze für die zweite Schweizer Medaille. Stragiotti bestätigt damit seinen endgültigen Aufstieg in die internationale Weltspitze. Der Zürcher hatte sich bereits vor dem Schlusstag direkt für den Grand Final qualifiziert und musste sich in der Gesamtwertung einzig dem dreifachen Weltmeister Maeder geschlagen geben. Auch das weitere Schweizer Ergebnis fällt stark aus. Karl Maeder beendet die Männer-Konkurrenz auf Rang sechs. Lengwiler erlebt bei den Frauen einen turbulenten Finaltag: Die 29-Jährige gewinnt zunächst den ersten Finallauf, wird später jedoch wegen eines Frühstarts disqualifiziert und beendet die EM als drittbeste Europäerin.

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Lustrinellis Union verliert 1:3 gegen Schalke

Mauro Lustrinelli wartet mit Union Berlin weiter auf den ersten Bundesliga-Sieg. Die Köpenicker verlieren ihr Heimspiel gegen Aufsteiger Schalke 04 mit 1:3 und stehen nach drei Runden bei nur einem Punkt. Der Schweizer Nationalspieler Michel Aebischer spielt bis zur 85. Minute. Union gerät durch den ehemaligen Berliner Robin Gosens in der 25. Minute in Rückstand. Nur wenige Sekunden nach der Pause erhöht Adil Aouchiche auf 2:0 für Schalke. Erst tief in der Nachspielzeit bringt Tim Skarke die Gastgeber noch einmal heran. Die Hoffnung auf einen späten Punktgewinn hält jedoch nur wenige Minuten. Nach einer letzten Berliner Ausgleichschance kontert Schalke und Maximilian Wöber trifft in der 103. Minute zum 3:1-Endstand. Damit kassiert Union nach dem 0:4 in Leverkusen die zweite Niederlage in Folge.

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Rieder-Assist reicht Augsburg nicht – Schick gleicht spät aus

Fabian Rieder bleibt beim FC Augsburg ein entscheidender Faktor. Der Schweizer Captain bereitet beim 2:2 gegen Bayer Leverkusen das zwischenzeitliche 2:1 von Michael Gregoritsch vor. Augsburg verspielt den dritten Sieg im dritten Bundesliga-Spiel erst in der 89. Minute durch Patrik Schick. Vor 29'745 Zuschauern in der WWK Arena gerät der bisherige Tabellenführer zunächst in Rückstand. Christian Kofane bringt Leverkusen in der 18. Minute mit 1:0 in Führung, ehe Gregoritsch die Partie nach der Pause mit einem Doppelpack innerhalb von fünf Minuten dreht. Beim zweiten Treffer liefert Rieder die Vorlage. Seine präzise Ecke findet Gregoritsch, der in der 55. Minute zum 2:1 trifft. Für den Schweizer ist es bereits die nächste direkte Torbeteiligung nach seinem Traumfreistoss beim 4:1 gegen Eintracht Frankfurt.

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Manzambi feiert Villa-Debüt bei 1:2 gegen Nottingham

Johan Manzambi ist zurück auf dem Platz und hat sein Pflichtspieldebüt für Aston Villa gefeiert. Der 20-jährige Schweizer Nationalspieler wurde bei der 1:2-Heimniederlage gegen Nottingham Forest in der 63. Minute eingewechselt. Für Manzambi endet damit eine längere Zwangspause nach seiner Knieverletzung von der Weltmeisterschaft. Manzambi begann die Partie auf der Ersatzbank und kam nach gut einer Stunde für Ross Barkley ins Spiel. Zu diesem Zeitpunkt lag Aston Villa bereits 0:1 zurück. Der Schweizer erhielt damit erstmals seit seinem millionenschweren Sommerwechsel vom SC Freiburg Spielminuten für seinen neuen Club. Sportlich verlief der Nachmittag für Villa dagegen enttäuschend. Liam Delap brachte Nottingham unmittelbar nach der Pause in der 46. Minute in Führung, Alysson glich in der 74. Minute aus. Igor Jesus entschied die Begegnung mit seinem Treffer zum 2:1 für Forest in der 88. Minute.

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HC Davos verliert 2:6 in Skellefteå – Corvi fliegt raus

Der HC Davos kassiert in der Champions Hockey League die erste Niederlage der Saison. Die Bündner verlieren beim schwedischen Meister Skellefteå AIK mit 2:6. Beim Stand von 2:4 muss Enzo Corvi nach einem Faustschlag mit einer Fünf-Minuten-Strafe vorzeitig vom Eis – die Schweden nutzen das lange Powerplay zu zwei weiteren Treffern. Davos war mit drei Siegen aus den ersten drei CHL-Partien nach Schweden gereist. Auch Skellefteå hatte seine ersten drei Begegnungen gewonnen, womit in der Skellefteå Kraft Arena zwei der formstärksten Teams des bisherigen Wettbewerbs aufeinandertrafen. Lange hält der HCD die Partie trotz des Rückstands offen. Nach dem 2:4 bleibt zumindest die Hoffnung auf eine späte Aufholjagd, ehe Corvis Strafe die Ausgangslage entscheidend verschlechtert. Skellefteå lässt sich die Gelegenheit nicht entgehen und zieht in Überzahl endgültig davon.

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Kobel hält die Null – Dortmund schlägt Paderborn 3:0

Gregor Kobel bleibt mit Borussia Dortmund in der Bundesliga makellos. Der BVB schlägt Aufsteiger SC Paderborn vor 81'365 Zuschauern mit 3:0, der Schweizer Nationalgoalie feiert sein zweites Zu-null-Spiel der laufenden Meisterschaft. Fábio Silva trifft früh, Felix Nmecha entscheidet die Partie mit einem späten Doppelpack. Dortmund geht bereits in der 5. Minute in Führung. Serhou Guirassy bedient Fábio Silva, der zum 1:0 trifft und den Gastgebern damit einen perfekten Start beschert. Trotz des frühen Rückstands hält Paderborn die Begegnung lange offen. Kobel erlebt im Dortmunder Tor einen vergleichsweise ruhigen Nachmittag. Die BVB-Defensive lässt nur wenig zu und der 28-Jährige bringt die Null sicher über die Zeit. Nach drei Bundesliga-Spielen steht Dortmund damit bei der Maximalausbeute von neun Punkten.

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Schweizer Doppelpodest an Ironman-70.3-WM

Julie Derron und Alanis Siffert sorgen bei der Ironman-70.3-Weltmeisterschaft in Nizza für ein Schweizer Doppelpodest. Derron gewinnt nach einer starken Aufholjagd Silber, Siffert sichert sich Bronze und damit ihre erste Medaille bei einer grossen Elite-Weltmeisterschaft. Der Titel geht überlegen an die US-Amerikanerin Taylor Knibb. Knibb entscheidet das Rennen vor allem auf der anspruchsvollen Radstrecke in den Seealpen. Nach 1,9 Kilometern Schwimmen, 90 Kilometern Radfahren und 21,1 Kilometern Laufen erreicht die vierfache Weltmeisterin das Ziel nach 4:19:24 Stunden. Hinter ihr liefern die beiden Schweizerinnen ein starkes Rennen. Derron macht auf dem abschliessenden Halbmarathon mehrere Positionen gut und beendet die WM 4:06 Minuten hinter Knibb auf Platz zwei. Siffert folgt mit 5:46 Minuten Rückstand auf Rang drei.

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Norris holt erste Madring-Pole – Audi startet aus Reihe sechs

Lando Norris hat sich die erste Pole-Position in der Geschichte des neuen Madring gesichert. Der McLaren-Pilot setzte sich im Qualifying zum Grossen Preis von Spanien mit lediglich 0,011 Sekunden Vorsprung vor WM-Leader Kimi Antonelli durch. Audi aus Hinwil verpasste mit Nico Hülkenberg auf Rang elf und Gabriel Bortoleto auf Rang zwölf den Einzug ins Q3 knapp. Norris benötigte für seine entscheidende Runde auf dem neuen Kurs in Madrid 1:31,824 Minuten. Der amtierende Weltmeister hielt damit Antonelli im Mercedes hauchdünn hinter sich, während Max Verstappen im Red Bull den dritten Startplatz eroberte. Für das Audi Revolut F1 Team verlief der Samstag solide, ohne dass der erhoffte Sprung unter die besten zehn gelang. Hülkenberg startet am Sonntag als Elfter unmittelbar vor seinem Teamkollegen Bortoleto. Damit befinden sich beide Autos zumindest in aussichtsreicher Position für den Kampf um WM-Punkte.

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