17. Oktober 2026

Quadfahrer (71) kracht in Heck eines Autos – mittelschwer verletzt ins Spital gebracht

(Müllheim TG). Bei der Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Quad wurde am Freitagnachmittag in Müllheim der Quadfahrer mittelschwer verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.

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Junger Autofahrer (20) kracht nachts frontal in Baum – zwei Mitfahrerinnen (18, 19) verletzt

(Wermatswil ZH). Bei einem Selbstunfall sind in der Nacht auf Samstag (17.10.2026) in Wermatswil (Gemeinde Uster) drei Fahrzeuginsassen verletzt worden. Ein 20-jähriger Autofahrer prallte auf der Freudwilerstrasse gegen einen Baum. Auch seine beiden 18- und 19-jährigen Mitfahrerinnen wurden verletzt. Alle drei mussten ins Spital gebracht werden.

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Wetter am Samstag, 17.10.2026: Regen zieht auf, die Schneefallgrenze sinkt

Das für den Alpenraum wetterbestimmende Hoch verschiebt am Freitag sein Zentrum nach Osteuropa und schwächt sich ab. Im Flachland der Alpennordseite liegt eine feuchte und nebelanfällige Luftmasse. Am Samstag nähert sich von Frankreich her eine Kaltfront der Schweiz und bleibt in der Folge über dem Alpenraum liegen. Während der Wind in der Höhe auf Südwest bis Süd dreht und feuchte und mildere Luft zur Schweiz führt, gelangt in den unteren Luftschichten aus Norden kühlere Luft zur Alpennordseite. Es stellt sich damit bis Sonntag eine Gegenstromlage ein.

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Als Thun Industriestadt war: Die verschwundene Arbeitswelt an der Aare

Heute prägen Altstadt, Schloss, See und Alpenpanorama das Bild von Thun. Doch zwischen Aare, Bahnlinie und Allmend lag über Jahrzehnte eine andere Stadt: laut, heiss und von Metallwerken, Militärbetrieben, Werkhallen und Tausenden Arbeitsplätzen bestimmt. Die Industrialisierung veränderte nicht nur das Stadtbild, sondern auch den Alltag ganzer Familien. Schichtwechsel, Fabriksirenen und Güterzüge gaben den Takt vor, während Giessereien, Walzwerke und Verpackungsbetriebe Thun mit nationalen und internationalen Märkten verbanden.

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Vom Waffenplatz zur Stadt: Wie das Militär Thun verändert hat

Seit mehr als 200 Jahren prägt das Militär die Entwicklung Thuns. Aus der ersten eidgenössischen Militärschule entstand ein weitläufiger Waffenplatz, der neue Arbeitsplätze, Wohnquartiere, Verkehrswege und Industriebetriebe in die Stadt brachte. Kasernen, Werkstätten und Übungsflächen veränderten nicht nur das Stadtbild. Sie beeinflussten den Alltag ganzer Generationen und hinterliessen ein bauliches, wirtschaftliches und landschaftliches Erbe, mit dem Thun bis heute umgeht.

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Warum die Trottoirs in Thuns Oberer Hauptgasse oben liegen

Die Obere Hauptgasse in Thun besitzt ein Strassenprofil, das selbst unter den historischen Städten der Schweiz ungewöhnlich wirkt: Auf beiden Seiten führen erhöhte Trottoirs an den Häusern entlang, während die eigentliche Gasse deutlich tiefer liegt. Diese Hochtrottoirs bilden keine nachträglich aufgesetzte Aussichtsplattform, sondern sind das Ergebnis einer jahrhundertelangen baulichen Entwicklung. Ihre Entstehung lässt sich nicht mit einer einzigen Massnahme zweifelsfrei erklären. Die bauhistorische Forschung vermutet, dass die Gasse zur Verringerung ihrer Steigung längs abgegraben wurde. Die Hauseingänge blieben dabei auf dem früheren Niveau und mussten durch vorgezogene Geschosse, Terrassen und Treppen neu erschlossen werden. So entstand nach und nach die heute charakteristische zweigeschossige Ladenzeile.

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Thun unter der Oberfläche: Welche Spuren der alten Stadt heute noch verborgen sind

Unter den Gassen, Plätzen und Häusern von Thun liegt kein geschlossenes Labyrinth, sondern ein vielschichtiges Archiv aus Mauern, Fundamenten, Kellern und verfüllten Gräben. Einzelne Befunde reichen bis zu den mittelalterlichen Stadterweiterungen zurück und verändern das Bild einer Stadt, deren Geschichte oberirdisch oft jünger wirkt, als sie tatsächlich ist. Archäologische Untersuchungen zeigen, wo frühere Befestigungen verliefen, wie Häuser organisiert waren und weshalb ganze Grundstücke zeitweise wieder zu Gärten wurden. Viele Spuren bleiben jedoch unsichtbar, weil sie in privaten Kellern liegen, in Neubauten integriert, nach einer Untersuchung wieder überdeckt oder durch moderne Eingriffe beseitigt wurden.

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Warum Thun zwei Aarearme hat – und Menschen den Wasserlauf veränderten

Mitten in Thun teilt sich die Aare in zwei Arme und macht das Bälliz zur langgezogenen Insel. Was heute wie eine natürliche Besonderheit der Stadtlandschaft wirkt, entstand jedoch wesentlich durch menschliche Eingriffe. Auslöser war eines der folgenreichsten Wasserbauprojekte der frühen Schweiz: die Umleitung der Kander in den Thunersee. Die Innere und die Äussere Aare erzählen deshalb weit mehr als eine Geschichte über Brücken, Uferwege und türkisfarbenes Wasser. In ihrem Verlauf lassen sich Hochwasserschutz, Gewerbegeschichte, Schifffahrt, Stadtentwicklung und jahrhundertelange Versuche ablesen, die Kraft des Wassers zu beherrschen.

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Schlafzimmerfenster im Herbst nass: So lässt sich Kondenswasser vermeiden

Im Herbst treffen kühle Fensterscheiben auf feuchte Schlafzimmerluft. Ein leichter Beschlag am frühen Morgen ist deshalb häufig noch kein Schaden, sollte aber nicht zum täglichen Dauerzustand werden. Richtiges Lüften, eine ausgeglichene Raumtemperatur und ein genauer Blick auf die Feuchtequellen helfen meist schnell. Bleiben Scheibe, Rahmen oder Fensterlaibung über längere Zeit nass, reicht Abwischen allein nicht. Dann ist zu prüfen, ob zu viel Feuchtigkeit im Raum entsteht, die Luft kaum zirkuliert oder ein besonders kalter Bauteilbereich die Kondensation begünstigt.

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Kleine Abstellkammer einrichten: Häufig Benötigtes griffbereit lagern

Eine kleine Abstellkammer funktioniert nicht dann besonders gut, wenn möglichst viel darin Platz findet. Entscheidend ist, ob häufig benötigte Dinge ohne Umräumen, Suchen oder riskantes Strecken erreichbar bleiben. Eine klare Einteilung nach Nutzungshäufigkeit, ausreichend freie Zugriffswege und passende Behälter verwandeln selbst eine schmale Kammer in einen verlässlichen Alltagshelfer. Regale bis zur Decke schaffen zwar zusätzlichen Stauraum, lösen aber nicht automatisch das Ordnungsproblem. Werden alltägliche Gegenstände hinter Vorratskartons, Getränkekisten oder selten gebrauchten Geräten verstaut, entsteht trotz voller Raumausnutzung unnötiger Aufwand. Die Einrichtung sollte deshalb vom Zugriff und nicht vom verfügbaren Volumen her geplant werden.

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Wasserschaden in der Mietwohnung: Welche Unterlagen sofort sichern?

Bei einem Wasserschaden zählt zunächst die Sicherheit: Läuft Wasser nach, wird die Zufuhr nur dann abgestellt, wenn dies gefahrlos möglich ist. Bei Nässe an Leuchten, Steckdosen oder Elektrogeräten bleibt der betroffene Bereich unberührt; Verwaltung, Hauswart, Notdienst oder Feuerwehr übernehmen je nach Lage. Sobald die akute Gefahr begrenzt ist, beginnt die Dokumentation. Sie hält fest, was wann sichtbar war, welche Gegenstände betroffen sind und welche Sofortmassnahmen bereits erfolgten. Für die spätere Klärung braucht es mehr als einige Nahaufnahmen. Besonders wertvoll ist ein geordnetes Dossier aus Fotos und Videos, schriftlicher Meldung, Miet- und Versicherungsunterlagen, einer Schadenliste sowie Belegen zu beschädigten Sachen und angeordneten Arbeiten. Die Unterlagen sollten unverändert, doppelt gesichert und laufend ergänzt werden. Wer Tatsachen sauber trennt von Vermutungen, erleichtert Verwaltung, Fachbetrieben und Versicherern die Prüfung.

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Wie lässt sich eine zugige Wohnungstür abdichten, ohne den Rahmen zu beschädigen?

Zugluft an der Wohnungstür lässt sich häufig mit reversiblen Dichtungen reduzieren. Entscheidend ist jedoch, zuerst die undichte Stelle zu finden und zwischen einem Spalt am Türblatt, einer ungeeigneten Dichtung und einem mangelhaften Bauanschluss zu unterscheiden. Gerade in einer Mietwohnung sollten Klebstoffe, Schrauben und Montageschaum nicht vorschnell eingesetzt werden. Eine falsch gewählte Dichtung kann den Schliessdruck erhöhen, Beschläge belasten oder die Funktion einer Brandschutztür beeinträchtigen. Schonende Lösungen setzen deshalb am tatsächlichen Luftweg an und bleiben möglichst rückstandsfrei entfernbar.

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Fenster beschlagen innen: Wann Lüften reicht und Ursachen prüfen lassen

Ein feiner Schleier am Schlafzimmerfenster nach einer kalten Nacht ist oft mit konsequentem Lüften behoben. Bleiben Scheiben, Rahmen oder Laibungen jedoch lange nass, kehrt das Kondenswasser täglich zurück oder entstehen dunkle Flecken, sollte die Feuchtequelle oder ein baulicher Schwachpunkt abgeklärt werden. Entscheidend ist nicht allein, dass ein Fenster beschlägt, sondern wo, wann und wie lange. Mit einigen Beobachtungen lässt sich ein vorübergehender Feuchtestau meist von einem Hinweis auf undichte Leitungen, Wärmebrücken, mangelhafte Anschlüsse oder einen Defekt der Verglasung unterscheiden.

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Backofen mit Pyrolyse: Welche Teile müssen vor der Reinigung entfernt werden?

Vor der Pyrolyse müssen alle losen Gegenstände und sämtliche Zubehörteile aus dem Backofen, die nicht ausdrücklich für dieses Reinigungsprogramm freigegeben sind. Dazu gehören häufig Backbleche, Roste, Seitengitter und Teleskopauszüge. Es gibt jedoch modellabhängige Ausnahmen: Speziell geeignetes Zubehör darf bei manchen Geräten im Garraum bleiben. Die zuverlässige Entscheidung liefert deshalb die Bedienungsanleitung des konkreten Backofens. Material, Aussehen oder die Zugehörigkeit zum ursprünglichen Lieferumfang reichen als Nachweis nicht aus. Eine sorgfältige Vorbereitung schützt Beschichtungen und Auszüge und sorgt dafür, dass die Selbstreinigung ohne vermeidbare Schäden abläuft.

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Trockner oder Wäscheständer: Wann spart die Wärmepumpe Zeit und Geld?

Ein Wärmepumpentrockner kann den Wäschealltag erleichtern und gegenüber einem alten Tumbler viel Strom sparen. Gegenüber dem Wäscheständer im Freien entsteht dagegen keine automatische Geldersparnis. Entscheidend sind die tatsächlich ersetzte Trocknungsmethode, die Zahl der Ladungen und der Unterschied zwischen Arbeitszeit und Wartezeit. Die Rechnung beginnt deshalb vor dem Gerätekauf. Anschaffung, Stromverbrauch, Pflege und mögliche Reparaturen gehören ebenso dazu wie vorhandene Trockenflächen und der Tagesablauf. Drei nachvollziehbare Beispiele zeigen, wann sich geringere Betriebskosten auszahlen und wann vor allem mehr Platz oder schneller verfügbare Wäsche den Ausschlag geben.

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Kühlschrank vereist: Welche Einstellungen und Dichtungen zuerst prüfen?

Wenn der Kühlschrank vereist, steckt nicht automatisch ein technischer Defekt dahinter. Eine zu starke Kühlung, eine nicht vollständig geschlossene Tür oder eine verschmutzte Dichtung können die Eisbildung begünstigen. Entscheidend ist zunächst, wo das Eis entsteht und ob es zwischendurch wieder verschwindet. Eine systematische Kontrolle hilft, normales Abtauverhalten von einer Störung zu unterscheiden. Die ersten Prüfungen betreffen Temperaturregler, Schnellkühlfunktion, Türschluss und die umlaufende Türdichtung. Danach folgen Beladung, Luftöffnungen und der Tauwasserablauf, soweit das Gerät einen zugänglichen Ablauf besitzt. Erst wenn diese Punkte geklärt sind und sich weiterhin eine dicke Eisschicht aufbaut, rücken Fehler an Temperaturregelung oder Abtausystem stärker in den Vordergrund.

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Geschirrspüler: Was tun, wenn Gläser nach dem Spülgang milchig bleiben?

Milchige Gläser nach dem Spülgang sehen ähnlich aus, können aber sehr unterschiedliche Ursachen haben. Kalk, Salz und Reinigerrückstände bilden entfernbare Beläge; Glaskorrosion verändert dagegen die Oberfläche dauerhaft. Bevor mehr Reiniger eingefüllt oder ein heisseres Programm gestartet wird, lohnt sich deshalb eine genaue Prüfung. Entscheidend ist, ob die Trübung auf dem Glas sitzt oder bereits zum Glas gehört. Oft lässt sich das Problem mit korrekt eingestellter Wasserhärte, passender Dosierung und sauberer Wasserführung beheben. Bei bereits geschädigten Gläsern hilft hingegen kein weiterer Reinigungsgang. Ein geordneter Prüfablauf schützt die übrigen Gläser und verhindert, dass gut gemeinte Massnahmen die eigentliche Ursache verstärken.

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Waschmaschine wandert beim Schleudern: Was lässt sich selbst kontrollieren?

Wenn eine Waschmaschine beim Schleudern ihren Platz verlässt, sollten zuerst Aufstellung und Beladung geprüft werden. Nicht entfernte Transportsicherungen, ungleichmässig belastete Gerätefüsse oder ein schweres einzelnes Wäschestück können starke Bewegungen auslösen. Einige Ursachen lassen sich ohne Öffnen des Gehäuses kontrollieren; anhaltende heftige Schläge und ungewöhnliche Geräusche verlangen dagegen eine fachliche Untersuchung. Entscheidend ist, wann das Problem erstmals auftrat. Eine neue Maschine, die schon beim ersten Schleudern wandert, wirft andere Fragen auf als ein jahrelang ruhig laufendes Gerät, das plötzlich bei jeder Beladung verrutscht. Eine geordnete Kontrolle hilft, Aufstellungsfehler und ungünstige Wäscheverteilung einzugrenzen, ohne vorschnell einen bestimmten Defekt zu vermuten.

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