Nachhaltig leben: Warum Furnier eine clevere Alternative für Kunststoff ist

Viele Menschen fragen sich jedoch, was sie selbst tun können, um den Ausstoss von CO₂ zu verringern. Die Initiative Furnier + Natur (IFN) aus Zülpich gibt dazu einige praktische Hinweise.

Seit mehr als 200 Jahren weiss man, dass Holz CO₂ aus der Atmosphäre bindet und den Kohlenstoff langfristig speichert. Wälder gelten nicht ohne Grund als „Grüne Lunge“ und wichtige Kohlenstoffsenken. Entscheidend ist daher eine nachhaltige Waldbewirtschaftung, die Aufforstung mit passenden Baumarten und die Nutzung von Holzprodukten.

Holz ist ein wertvolles Geschenk der Natur

«Wer bewusst Holzprodukte kauft und Plastik vermeidet, kann viel zur Verlangsamung des Klimawandels beitragen“,betont IFN-Geschaeftsführer Dirk Uwe Klaas. Jeder kann einen Beitrag leisten – sogar die Kleinsten. Nachhaltiges, zertifiziertes Spielzeug aus Holz oder dickem Furnier liegt im Trend und bringt Kindern spielerisch einen der wertvollsten Rohstoffe der Welt näher.



Auch im Alltag der Erwachsenen ist Furnier längst ein „Must-have“

Viele Caterer setzen bereits auf Besteck oder Geschirr aus Furnier. Wer für die nächste Feier oder Grillsaison einkauft, findet hier eine umweltfreundliche Alternative. Gleiches gilt für Verpackungen: Papier, Karton oder Hüllen aus Furnier sind gute Optionen. Und wer mag, probiert einmal einen plastikfreien Supermarkt aus.

Für das Frischhalten von Lebensmitteln bieten sich Wachs- oder Bienenwachstücher an. Für Schule, Ausbildung oder Job empfehlen sich zudem langlebige Brotboxen – wie früher aus Holz oder Metall.



Furnier findet sich heute in unzähligen Produkten: vom Kinderspielzeug über Geschirr und Verpackungen bis hin zu Kugelschreibern, Mousepads, Tastaturen, Fahrrädern, Musikinstrumenten, Skiern, Surf- und Longboards, Brillen, Mode-Accessoires, Leuchten, Möbeln oder Applikationen im Auto.



Als echtes Holz ist Furnier ein Qualitätsprodukt mit hervorragender Ökobilanz. Für seine Herstellung wird ein Stamm dünn gemessert,geschält oder gesägt – so entstehen viele hundert Quadratmeter Echtholzfläche. Am Ende ihrer Nutzung können Furniere sogar kompostiert werden. „Furnier ist das dünnste Massivholz der Welt und seine sparsamste Nutzungsform. Seine Verwendung im Rahmen nachhaltiger Waldbewirtschaftung leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz“, fasst Klaas abschliessend zusammen.

 

Quelle: IFN
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