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Maradonas Tod: Anklage fordert zwölf Jahre Haft

Fast sechs Jahre nach dem Tod von Diego Maradona steht der Prozess gegen seine medizinischen Betreuer vor einer entscheidenden Phase. Die argentinische Staatsanwaltschaft fordert bis zu zwölf Jahre Haft für sechs Angeklagte. Im Zentrum stehen schwere Vorwürfe gegen die Verantwortlichen für die medizinische Versorgung der Fussballlegende vor seinem Tod am 25. November 2020. Die Staatsanwälte Patricio Ferrari und Cosme Iribarren präsentierten am Donnerstag, 8. Oktober 2026, ihre Strafanträge vor dem Gericht in San Isidro. Für den Neurochirurgen Leopoldo Luque fordern sie zwölf Jahre Gefängnis, für die medizinische Koordinatorin Nancy Forlini zehn und für die Psychiaterin Agustina Cosachov acht Jahre. Drei weitere Betreuer sollen vier beziehungsweise fünf Jahre Haft erhalten. Für den siebten Angeklagten wird ein Freispruch beantragt. Der Tod des argentinischen Weltmeisters von 1986 hatte weltweit Bestürzung ausgelöst. Seither beschäftigt die Frage, ob Maradona bei angemessener medizinischer Betreuung hätte überleben können, die Justiz. Der erste Prozess wurde 2025 wegen eines Justizskandals aufgehoben. Seit April 2026 wird der Fall vor einem neu besetzten Gericht verhandelt.

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Stéphane Leite übernimmt Basketball-Nati

Die Schweizer Basketball-Frauen haben einen neuen Nationaltrainer. Der 38-jährige Franzose Stéphane Leite übernimmt die Mannschaft im November 2026 und tritt die Nachfolge von François Gomez an. Swiss Basketball bestätigte die Verpflichtung am Freitag, 9. Oktober 2026. Mit dem neuen Trainerstab soll die Qualifikation für die Europameisterschaft 2029 gelingen. Leite bringt umfangreiche Erfahrung aus dem französischen Frauenbasketball mit. Seit 2022 trainiert er Charnay Basket Bourgogne Sud und führte den Verein 2023 in die höchste französische Liga. Auch international ist er erfahren: 2025 betreute er die Frauen-Nationalmannschaft der Elfenbeinküste beim AfroBasket. Der neue Trainerstab ist bis Juni 2030 verpflichtet. Für die Schweizerinnen beginnt ein neuer Abschnitt nach der erfolgreichen, zuletzt aber schwierigen Amtszeit von François Gomez. Unter dessen Führung qualifizierte sich die Schweiz 2025 erstmals seit 69 Jahren wieder für eine Frauen-Europameisterschaft. Die EM 2027 wurde dagegen verpasst. Leite soll die Entwicklung fortsetzen und die Nationalmannschaft langfristig stärken.

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Djokovic scheitert überraschend in Shanghai

Novak Djokovic ist beim ATP-Masters-1000-Turnier in Shanghai überraschend früh ausgeschieden. Der 39-jährige Serbe verlor am Freitag, 9. Oktober 2026, gegen Hubert Hurkacz mit 4:6 und 3:6. Für den Polen war es der erste Sieg im neunten direkten Duell. Nur drei Tage nach seinem Triumph in Peking musste der vierfache Shanghai-Champion einen Rückschlag hinnehmen. Hurkacz benötigte 87 Minuten für seinen Erfolg. Der Pole überzeugte mit seinem starken Aufschlag und gewann 82 Prozent seiner Punkte beim ersten Service. Djokovic fand gegen den druckvollen Gegner kaum Lösungen. Besonders bitter: Im ersten Satz vergab der Serbe zwei Breakchancen, ehe Hurkacz die entscheidenden Punkte für sich entschied. Auch aus Schweizer Sicht besitzt das Resultat Bedeutung. Hurkacz gehört zum angekündigten Teilnehmerfeld der Swiss Indoors Basel vom 24. Oktober bis 1. November. Der 29-Jährige stand bereits 2023 im Basler Final. In Basel steht zudem der angekündigte Karriereabschied von Stan Wawrinka im Mittelpunkt. Djokovic belegt in der regulären ATP-Weltrangliste derzeit Rang acht.

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Ambri: Bachmann zurück, Heed fehlt gegen Bern

Der HC Ambri-Piotta erhält vor dem Heimspiel gegen den SC Bern am Samstag, 10. Oktober 2026, Verstärkung in der Defensive. Luc Bachmann steht vor seinem Comeback, während Tim Heed weiterhin ausfällt. Für die Leventiner geht es nach dem Auswärtssieg in Freiburg auch darum, ihre schwache Heimbilanz zu verbessern. Trainer Jussi Tapola kann nach einer spielfreien Woche wieder mit Bachmann planen. Der Verteidiger trainierte am Freitag an der Seite von William Worge Kreü. Jesse Virtanen stand ebenfalls auf dem Eis, dürfte gegen Bern aber noch nicht einsatzbereit sein. Heed fehlte weiterhin im Mannschaftstraining. Im Angriff kehrt Nathan Borradori nach seiner Sperre zurück. Ambri belegt vor den Freitagsspielen mit 14 Punkten aus neun Partien den fünften Tabellenplatz der National League. Nur drei Punkte holten die Tessiner bisher in der heimischen Gottardo Arena. Mit Bern gastiert nun ein Gegner in der Leventina, der seinerseits dringend Punkte benötigt.

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Tim Heed vor Ambri-Abschied – zwei Klubs interessiert

Dem HC Ambri-Piotta droht auf die kommende Saison hin der Verlust eines seiner erfahrensten Verteidiger. Tim Heed könnte die Leventiner im Frühjahr 2027 verlassen und in seine schwedische Heimat zurückkehren. Mit Södertälje SK und Djurgårdens IF interessieren sich zwei traditionsreiche Klubs für den 35-jährigen Rechtsschützen. Wie das schwedische Expressen berichtet, steht Heed bei beiden Vereinen auf der Wunschliste für die Saison 2027/28. Besonders Södertälje strebt offenbar eine Rückkehr des Verteidigers an. Der Klub möchte ihn unabhängig davon verpflichten, ob der Aufstieg in die höchste schwedische Liga gelingt. Auch Djurgården beschäftigt sich mit dem erfahrenen Offensivverteidiger. Für Ambri kommt die Entwicklung zu einem wichtigen Zeitpunkt. Heeds Vertrag läuft nach der laufenden National-League-Saison aus. Gleichzeitig beschäftigt sich der Klub bereits mit der Zusammensetzung seiner künftigen Defensive. Bei der Kaderplanung mit Noah Meier und Benjamin Quinn zeichnet sich ab, dass die Leventiner auf mehreren Verteidigerpositionen Veränderungen vornehmen könnten.

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Sierre greift nach Scherwey und Grassi

Der HC Sierre treibt seine Zukunftsplanung mit Blick auf einen möglichen Aufstieg in die National League voran. Nach Informationen von swisshockey.ch aus dem Umfeld der Walliser stehen Tristan Scherwey vom SC Bern und Daniele Grassi vom HC Ambri-Piotta für die Saison 2027/28 im Fokus. Während Scherweys Vertrag in Bern ausläuft, gestaltet sich die Situation bei Grassi deutlich komplizierter. Scherwey ist beim SC Bern noch bis zum Ende der Saison 2026/27 gebunden. Der mittlerweile 35-jährige Stürmer hatte 2019 einen langfristigen Vertrag bis 2027 unterschrieben. Damit könnte er im kommenden Sommer grundsätzlich ablösefrei wechseln. Für Sierre wäre der ehemalige Nationalspieler mit seiner Erfahrung, Physis und Führungsqualität eine bedeutende Verstärkung. Noch bemerkenswerter ist das Interesse an Daniele Grassi. Der Captain von Ambri verlängerte seinen Vertrag im Dezember 2025 bis zum Ende der Saison 2029/30. Aus dem Umfeld der Walliser ist jedoch zu vernehmen, dass ein vorzeitiger Abgang nach dieser Saison trotz des langfristigen Vertrags möglich sein könnte. Sierre beschäftigt sich damit mit zwei Spielern, die unterschiedliche Voraussetzungen für einen möglichen Wechsel mitbringen.

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Zukunft der Champions Hockey League nach 2028 offen

Die Champions Hockey League steht vor einer wichtigen Entscheidung. Der Vertrag mit Vermarktungspartner Infront läuft 2028 aus, eine erste Offerte für eine Verlängerung wurde von den CHL-Verantwortlichen abgelehnt. Laut einem Bericht der NZZ liegt das neue Angebot wirtschaftlich deutlich unter den bisherigen Konditionen. Damit stellt sich die Frage, wie der europäische Klubwettbewerb langfristig finanziert und organisiert werden soll. Im Raum steht eine Reduktion der finanziellen Leistungen von Infront um rund 50 Prozent. Die Verantwortlichen der Champions Hockey League und ihre Aktionäre wollen spätestens bis zum kommenden Sommer über die weitere Ausrichtung entscheiden. Der bestehende Vertrag und die Aktionärsvereinbarung sichern den Wettbewerb bis 2028 ab. Für das Schweizer Eishockey ist die Entwicklung besonders relevant. Die National League gehört zu den sechs Gründungsligen der CHL und stellt in dieser Saison mit Fribourg-Gottéron, dem HC Davos und Genève-Servette drei Teilnehmer. Schweizer Klubs spielten zuletzt eine wichtige Rolle: Servette gewann 2024 den Titel, die ZSC Lions folgten 2025.

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ZSC bindet Robin Zumbühl langfristig

Die ZSC Lions setzen auf Kontinuität im Tor und verlängern den Vertrag mit Robin Zumbühl vorzeitig um zwei weitere Jahre. Der 27-jährige Goalie bleibt damit bis und mit Saison 2028/29 bei den Zürchern. Zumbühl hat sich als verlässlicher Backup von Simon Hrubec etabliert und überzeugte auch in seinen bisherigen Einsätzen der laufenden Saison. Das ZSC-Eigengewächs besitzt seit der Saison 2024/25 einen Profivertrag und hat inzwischen 47 Pflichtspiele für die erste Mannschaft der Lions bestritten. Dabei werden Einsätze in der National League und in der Champions Hockey League berücksichtigt. In der laufenden Meisterschaft stand Zumbühl bei den Siegen gegen Genève-Servette und Ambri-Piotta zwischen den Pfosten. Für die Zürcher ist die Vertragsverlängerung deshalb mehr als eine Absicherung auf der Torhüterposition. Zumbühl kennt die Organisation seit Jahren, absolvierte bereits 121 Pflichtspiele für die GCK Lions und hat sich beim ZSC Schritt für Schritt als zuverlässige Nummer zwei etabliert. Mit den Lions wurde er 2024 und 2025 Schweizermeister und gewann 2025 zudem die Champions Hockey League.

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Djibril Sow fällt verletzt aus – Genoa muss zwei Wochen verzichten

Djibril Sow fällt seinem Klub Genoa wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel voraussichtlich rund zwei Wochen aus. Der Schweizer Nationalspieler zog sich die Blessur beim 3:0-Sieg der Schweiz gegen Nordmazedonien zu und musste bereits zur Pause ausgewechselt werden. Damit fehlt der 29-Jährige mindestens im wichtigen Serie-A-Heimspiel gegen Fiorentina. Sow hatte am Dienstag gegen Nordmazedonien in der Startelf von Murat Yakin gestanden und absolvierte gemäss SFV 46 Minuten. Nach der Pause kehrte der Mittelfeldspieler nicht mehr auf den Platz zurück. Die anschliessenden Untersuchungen bei Genoa bestätigten nun eine Muskelverletzung am Oberschenkel. Für Genoa kommt der Ausfall zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Der Klub wartet nach fünf Serie-A-Spielen noch auf den ersten Sieg und steht mit lediglich einem Punkt auf Rang 19. Sow hatte sich nach seinem Sommerwechsel schnell einen festen Platz im Mittelfeld erarbeitet und bereits offensiv Akzente gesetzt. Beim 1:1 gegen Frosinone bereitete der Schweizer mit einem Corner den Ausgleich von Johan Vásquez vor.

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Josi mit zwei Assists bei Nashvilles 5:2-Comeback

Roman Josi hat beim 5:2-Auswärtssieg der Nashville Predators gegen die Montreal Canadiens zwei Assists beigesteuert. Der Schweizer Captain war damit entscheidend am späten Comeback beteiligt, nachdem Nashville zwischenzeitlich 0:2 zurückgelegen hatte. Besonders wichtig war seine Vorlage zum 3:2 durch Ryan O'Reilly im Schlussdrittel. Montreal ging durch Nick Suzuki und Alex Newhook mit 2:0 in Führung. Nashville reagierte noch im Mitteldrittel: Alexander Kerfoot verkürzte auf 1:2, Matthew Wood glich im Powerplay zum 2:2 aus. Die Entscheidung fiel erst in der Schlussphase, als O'Reilly 3:16 Minuten vor dem Ende einen Schuss von Josi im Powerplay zum 3:2 ablenkte. Josi setzte kurz darauf noch einen zweiten Assist drauf. Beim zweiten Empty-Net-Tor von Adam Edstrom zum 5:2 erhielt der Berner ebenfalls einen Assist. Damit hat Josi in allen vier bisherigen Saisonspielen gepunktet. Bereits zum Saisonstart hatte der Schweizer Captain getroffen, beim Auftakt gegen Minnesota erzielte er Nashvilles einzigen Treffer.

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Gaming Days 2026 in Emmenbrücke: Kostenlos spielen und E-Sport-Profis live herausfordern

Fünf Tage voller Gaming, Wettkampf und Unterhaltung: Vom 13. bis 17. Oktober 2026 verwandelt sich das Emmen Center in einen Treffpunkt für E-Sport-Fans und Gaming-Begeisterte. Auf dem Programm stehen spannende EA SPORTS FC 27 Matches, ein grosses 2-gegen-2-Turnier, Mario Kart World sowie Duelle gegen E-Sport-Profis. Die Teilnahme an den Aktivitäten ist kostenlos, zudem warten Preise im Gesamtwert von CHF 5000. Auf der Eventfläche im Erdgeschoss des Emmen Center stehen vom 13. bis 17. Oktober 2026 moderne Gaming-Stationen mit EA SPORTS FC 27 auf der PlayStation 5 bereit. Höhepunkt der Woche ist das professionell moderierte 2-gegen-2-Turnier am Samstag, bei dem die Teams um attraktive Preise spielen. Sowohl die Teilnahme am Turnier als auch alle weiteren Aktivitäten der Gaming Days sind kostenlos.

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Gottéron schiesst Ajoie mit 7:2 ab

Fribourg-Gottéron hat den HC Ajoie am Donnerstagabend deutlich mit 7:2 besiegt. Der Schweizer Meister entschied die Partie in der BCF Arena vor allem im Mitteldrittel, als drei Tore innerhalb von knapp zwei Minuten die Weichen endgültig stellten. Mit dem Erfolg rückt Gottéron in der National League auf Rang drei vor. Besonders brutal für Ajoie verlief die Phase im zweiten Drittel. Richardson, Henrik Borgström und Marcus Sörensen erhöhten in kurzer Folge auf 4:0 und nahmen den Jurassiern damit praktisch jede Hoffnung auf eine Wende. Gottéron nutzte die sich bietenden Räume konsequent und kontrollierte die Partie danach souverän. Noch vor dem Spiel hatten beide Mannschaften punktgleich bei 14 Zählern gelegen, Ajoie auf Rang fünf und Gottéron direkt dahinter. Die Ausgangslage versprach eigentlich ein enges Duell zweier direkter Konkurrenten. Davon war im Spielverlauf aber immer weniger zu sehen.

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Europacup-Finale 2027: St. Anton bietet Ski-Nachwuchs eine grosse internationale Bühne

St. Anton am Arlberg rückt erneut in den Fokus der alpinen Skiwelt: Am 23. und 24. März 2027 wird der traditionsreiche Wintersportort das Europacup-Finale ausrichten. Damen und Herren messen sich dabei in packenden Slalom- und Riesentorlauf-Wettbewerben. Dieses Grossereignis soll jungen Athletinnen und Athleten eine wichtige internationale Plattform bieten und markiert zugleich einen bedeutenden Schritt im Rahmen von St. Antons Bewerbung um die Ski-Weltmeisterschaften 2033.

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Amazfit HYROX Virtual Pace: Sportuhren planen Rennen jetzt mit realen Daten der Strecken

Amazfit, der offizielle Partner von HYROX, ermöglicht es Athleten, bei ihrem nächsten HYROX Event eine individuelle Rennstrategie zu entwickeln, die auf der tatsächlichen Länge der Rox Zone und der Laufstrecke basiert. Die global tätige Marke für Sportuhren und Zubehör nutzt Big-Data-Analysen, um dies zu ermöglichen.

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Ceferin tritt 2027 erneut zur UEFA-Wahl an

Aleksander Ceferin stellt sich 2027 erneut zur Wahl als UEFA-Präsident. Der Slowene hat damit seine frühere Ankündigung, nach Ablauf der aktuellen Amtszeit nicht mehr kandidieren zu wollen, revidiert. Nach Angaben der UEFA baten ihn alle 55 europäischen Nationalverbände einstimmig darum, für eine letzte Amtszeit anzutreten. Ceferin bestätigte seinen Entscheid am Donnerstag bei einem Treffen der Präsidenten und Generalsekretäre der 55 UEFA-Mitgliedsverbände in Berlin. Die Wahl findet am 22. April 2027 beim 51. Ordentlichen UEFA-Kongress in Astana in Kasachstan statt. Der 58-Jährige führt den europäischen Fussballverband seit September 2016. Die Personalentscheidung fällt in eine politisch hochbrisante Phase des Weltfussballs. UEFA und ihre europäischen Mitgliedsverbände erhöhen gleichzeitig den Druck auf die Führung der FIFA und verlangen tiefgreifende Reformen. Auch der asiatische Fussballverband AFC sucht inzwischen das Gespräch über Veränderungen bei der FIFA-Führung.

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Elvira Herzog fällt für die WM-Playoffs aus

Die Schweizer Frauen-Nati muss in den entscheidenden WM-Playoffs gegen Israel ohne Torhüterin Elvira Herzog auskommen. Die 26-Jährige von RB Leipzig fällt kurzfristig aus und steht Nationaltrainer Rafel Navarro damit für die bevorstehenden Partien nicht zur Verfügung. Angaben zur genauen Verletzung und zur Dauer des Ausfalls wurden zunächst nicht kommuniziert. Herzog gehörte zum 23-köpfigen Schweizer Aufgebot und war gemeinsam mit Livia Peng und Lourdes Romero Grzondziel für die Torhüterposition vorgesehen. Für die Nummer eins hatte sich Navarro allerdings bereits vor dem Zusammenzug festgelegt: Gegen Israel soll Chelsea-Keeperin Peng im Schweizer Tor stehen. Herzogs Ausfall reduziert nun vor allem die personellen Möglichkeiten hinter ihr. Für die Schweiz kommt die Nachricht unmittelbar vor dem ersten entscheidenden Spiel auf dem Weg zur WM 2027 in Brasilien. Am Freitag um 15.30 Uhr trifft die Nati im ungarischen Mezőkövesd auf Israel, vier Tage später folgt das Rückspiel in Sitten. Die Ausgangslage vor dem Playoff-Duell gegen Israel und den weiteren Schweizer Weg zur Weltmeisterschaft haben wir bereits ausführlich zusammengefasst.

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Lugano und Genf tauschen ihre Torhüter

Der HC Lugano und Genève-Servette haben einen ungewöhnlichen Torhütertausch vollzogen. Robert Mayer wechselt per sofort auf Leihbasis bis zum Ende der Saison 2026/27 nach Lugano, während Joren Van Pottelberghe im Gegenzug unter denselben Bedingungen zu den Grenats geht. Beide Klubs reagieren damit auf ihre jeweilige Situation im Tor. Für Lugano kommt mit Mayer ein äusserst erfahrener Schweizer Schlussmann in die Cornèr Arena. Der 37-Jährige absolvierte bislang 397 Spiele in der National League und war über Jahre eine prägende Figur bei Genève-Servette. Van Pottelberghe verlässt die Bianconeri dagegen nach 23 National-League-Einsätzen für den Klub. Sportlich ergibt der Tausch für beide Seiten Sinn. Mayer erhält in Lugano eine neue Herausforderung, während Van Pottelberghe nach einer von Verletzungen geprägten Zeit im Tessin einen Neustart in Genf sucht. Lugano hatte zuletzt mit einem 5:2-Auswärtssieg in Lausanne sportlich für ein Ausrufezeichen gesorgt.

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Granit Xhaka verurteilt – Nati-Zukunft erneut im Fokus

Granit Xhaka ist im Zusammenhang mit einem gefälschten Covid-Zertifikat verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft Luzern sprach gegen den Captain der Schweizer Nationalmannschaft eine bedingte Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je 3000 Franken aus – insgesamt 150'000 Franken bei einer Probezeit von zwei Jahren. Xhaka hat den Entscheid akzeptiert. Der 34-Jährige bestätigte die Verurteilung am Donnerstag selbst. Er erklärte, bei der Staatsanwaltschaft vollständig ausgesagt, die Verfahrenskosten bereits bezahlt und das Urteil angenommen zu haben. Hintergrund ist ein gefälschtes Covid-Zertifikat, das Xhaka nach eigenen Angaben im Jahr 2022 gekauft hatte. Sportlich ist die Angelegenheit damit noch nicht vollständig abgeschlossen. Der Schweizerische Fussballverband nahm den Entscheid zur Kenntnis und erklärte, dass nun die bereits angekündigten Gespräche über die gemeinsame Zukunft geführt werden können. Noch im September war gegen Xhaka wegen des Covid-Zertifikats ein Strafverfahren eröffnet worden.

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