National League

Lausanne verpflichtet NHL-Routinier Curtis Lazar

Der Lausanne HC verstärkt seine Offensive mit reichlich NHL-Erfahrung. Die Waadtländer verpflichten den 31-jährigen Kanadier Curtis Lazar für den Rest der Saison 2026/27. Der vielseitige Center und Flügelstürmer bringt 617 NHL-Spiele mit in die National League. Lazar wurde 2013 an 17. Stelle von den Ottawa Senators gedraftet und lief in der NHL für Ottawa, Calgary, Buffalo, Boston, Vancouver, New Jersey und zuletzt Edmonton auf. Der Rechtsschütze ist weniger als klassischer Scorer bekannt, sondern vor allem für sein defensives Verantwortungsbewusstsein, seine physische Spielweise, seine Arbeit ohne Scheibe und seine Qualitäten im Boxplay. Für Lausanne ist Lazar bereits der siebte ausländische Spieler im aktuellen Kader. Der Zeitpunkt der Verpflichtung ist bemerkenswert: Die Mannschaft von Geoff Ward startete am Dienstag mit einer 0:5-Heimniederlage gegen den EV Zug in die neue National-League-Saison. Wann Lazar erstmals eingesetzt werden kann, ist noch offen, da der Klub auf die notwendigen administrativen Bewilligungen wartet.

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Ambri verstärkt Goalie-Bereich mit Peter Mettler

Der HC Ambri-Piotta verstärkt seinen Trainerstab mitten zum Start der neuen National-League-Saison. Peter Mettler stösst als Goaltending Consultant zu den Leventinern und erhält einen Teilzeitvertrag bis zum Ende der Saison 2026/27. Der erfahrene Schweizer Goalie-Spezialist soll eng mit Torhütertrainer Pauli Jaks zusammenarbeiten. Ambri will mit der Verpflichtung zusätzliches Know-how in die Arbeit mit seinen Torhütern bringen. Mettler verfügt über langjährige Erfahrung im Schweizer Eishockey: Auf Klubebene arbeitete er unter anderem beim EV Zug und beim HC Davos als Torhütertrainer, zudem war er in verschiedenen Funktionen für die Schweizer Nationalmannschaften tätig – sowohl bei der A-Nationalmannschaft als auch im U20-Bereich. Die Verpflichtung erfolgt unmittelbar nach dem gelungenen Saisonauftakt der Tessiner. Ambri gewann am Dienstag beim HC Ajoie mit 3:2 nach Penaltyschiessen und holte damit die ersten beiden Punkte der neuen Meisterschaft. Bereits am Freitag wartet mit dem Heimspiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers die nächste Aufgabe.

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Davos bindet Rasmus Asplund vorzeitig bis 2029

Der HC Davos setzt auf Kontinuität auf einer Schlüsselposition und verlängert den Vertrag mit Rasmus Asplund vorzeitig. Der 28-jährige schwedische Center, dessen bisheriges Arbeitspapier bis 2027 gelaufen wäre, bleibt neu bis zum Ende der Saison 2028/29 im Bündnerland. Damit bindet der HCD einen seiner wichtigsten ausländischen Leistungsträger langfristig. Asplund wechselte 2025 nach Davos und etablierte sich in seiner ersten National-League-Saison sofort als verlässlicher Zwei-Weg-Center. In 61 Meisterschaftsspielen sammelte er 42 Skorerpunkte – 13 Tore und 29 Assists. Gleichzeitig überzeugte der Schwede mit seiner Arbeit gegen den Puck, seiner Spielintelligenz und seiner Präsenz in wichtigen Situationen. Die Verlängerung besitzt auch mit Blick auf die aktuelle Kaderstruktur grosse Bedeutung. Davos verfügt über mehrere hochklassige Imports und hat nach dem Umbruch im Sommer wichtige Rollen neu verteilt. Wie stark die Konkurrenz um die Ausländerplätze ist, haben wir bereits in unserer Saisonvorschau zum HC Davos eingeordnet. Mit Asplund steht nun frühzeitig fest, dass eine zentrale Position auch langfristig besetzt bleibt.

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SC Bern verpflichtet Zug-Verteidiger Nic Balestra

Der SC Bern stellt bereits früh die Weichen für die Saison 2027/28. Die Berner verpflichten Nic Balestra vom EV Zug und statten den 21-jährigen Schweizer Verteidiger mit einem Dreijahresvertrag aus. Balestra bleibt noch bis zum Ende der laufenden Saison in Zug und wechselt danach in die Bundesstadt. Der Rechtsschütze gehört seit 2024/25 zum National-League-Kader des EVZ und trägt dort aktuell die Nummer 94. Balestra ist 182 Zentimeter gross und 80 Kilogramm schwer. Der ehemalige Schweizer Junioren-Internationale durchlief den Zuger Nachwuchs und wurde im vergangenen Sommer auch für das Prospect Camp der Schweizer A-Nationalmannschaft in Davos aufgeboten. Bern sichert sich damit früh einen jungen Schweizer Verteidiger mit Entwicklungspotenzial. Der SCB befindet sich nach der enttäuschenden vergangenen Spielzeit ohnehin in einem grösseren sportlichen Umbau. Wie stark sich der Kader unter dem neuen Trainer Serge Aubin verändert hat, haben wir bereits in unserer Saisonvorschau zum SC Bern ausführlich eingeordnet.

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Swiss Ice Hockey passt Regeln für Saison 2026/27 an

Mit der neuen Eishockey-Saison gelten in der Schweiz mehrere angepasste Regeln und Interpretationen. Swiss Ice Hockey hat die für 2026/27 gültige Sammlung Ende August aktualisiert. Änderungen betreffen unter anderem Stockvermessungen im Nachwuchs-, Amateur- und Frauensport, die Coaches Challenge sowie Bodychecks in der SWHL-B. Eine der deutlichsten Neuerungen betrifft die SWHL-B: Dort sind Bodychecks neu grundsätzlich erlaubt. Eine wichtige Ausnahme bleibt bestehen – Checks auf offenem Eis, bei denen sich zwei Spielerinnen in entgegengesetzter Richtung frontal aufeinander zubewegen, sind weiterhin verboten. Gleichzeitig entfallen im Nachwuchs-, Amateur- und Frauensport die Stockvermessungen weitgehend; einzig in der U21-Elit bleibt diese Regel bestehen. Auch im Leistungssport wurden verschiedene Abläufe präzisiert. Bei einer Coaches Challenge wegen Offside muss der Trainer genau angeben, welche Szene und welchen Zeitpunkt er überprüfen lassen will. Nach einem Tor darf zudem weiterhin ein Time-out genommen werden, eine anschliessende Coaches Challenge ist dann aber nicht mehr möglich. Wer die wichtigsten Grundlagen zu Icing, Offside, Strafen und Spielablauf nochmals nachlesen möchte, findet sie in unserem Überblick zu den wichtigsten Eishockeyregeln.

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Ambri gewinnt Penalty-Krimi bei Ajoie

Der HC Ambri-Piotta startet mit einem 3:2-Sieg nach Penaltyschiessen beim HC Ajoie in die neue National-League-Saison. Die Leventiner verspielen zunächst eine Führung und geraten im Schlussdrittel selbst in Rückstand, retten sich durch Michael Joly aber in die Verlängerung. Im Shootout setzt sich Ambri schliesslich durch. Nate Schnarr bringt die Gäste in der 22. Minute mit 1:0 in Führung. Kristian Tanus gleicht unmittelbar vor der zweiten Pause im Powerplay aus, ehe Jerry Turkulainen Ajoie in der 48. Minute erstmals nach vorne schiesst. Joly erzielt vier Minuten vor Ende der regulären Spielzeit das 2:2 und hält Ambri damit im Spiel. Nach einer torlosen Verlängerung fällt die Entscheidung im Penaltyschiessen. Für Ambri ist der Auswärtssieg ein gelungener erster Schritt in einer Saison, in der unter Jussi Tapola ein verjüngtes Team mehr Verantwortung übernehmen soll. Genau diesen Umbruch haben wir in unserer Saisonvorschau zum HC Ambri-Piotta eingeordnet. Mit Schnarr und Miles Müller spielen beim Auftaktsieg gleich zwei Akteure eine wichtige Rolle, die in der neuen Hierarchie Verantwortung tragen sollen.

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Jäger trifft bei Rückkehr – Davos schlägt Tigers 4:1

Der HC Davos startet mit einem 4:1-Heimsieg gegen die SCL Tigers in die neue National-League-Saison. Rückkehrer und Neo-Captain Ken Jäger erzielt gleich bei seinem ersten Meisterschaftseinsatz für den HCD einen Treffer. Sandro Aeschlimann überzeugt im Davoser Tor mit 26 Paraden. Beni Waidacher bringt die Bündner in der 11. Minute in Führung, ehe Jäger nach 17:05 Minuten auf 2:0 erhöht. Julian Schmutz verkürzt im Mitteldrittel für Langnau und hält die Partie bis tief ins Schlussdrittel offen. Erst Enzo Corvi sorgt in der 56. Minute für das 3:1, Simon Ryfors trifft wenig später ins leere Tor zum Endstand. Für Davos ist der Auftaktsieg nach dem grossen personellen Umbruch im Sommer ein wichtiges erstes Signal. Der letztjährige Qualifikationssieger und Vizemeister verlor mehrere Leistungsträger, erhielt mit Jäger aber einen neuen Captain und Führungsspieler zurück. Die veränderte Ausgangslage haben wir bereits in unserer Saisonvorschau zum HC Davos ausführlich eingeordnet.

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Ruotsalainen führt Kloten nach 1:3-Rückstand zum Sieg

Der EHC Kloten startet mit einem 4:3-Sieg nach Verlängerung bei den Rapperswil-Jona Lakers in die neue National-League-Saison. Die Zürcher Unterländer liegen im Mitteldrittel bereits 1:3 zurück, kämpfen sich aber zurück. Arttu Ruotsalainen trifft doppelt, ehe Petteri Puhakka in der Verlängerung den zweiten Punkt sichert. Kloten geht vor 4'533 Zuschauern zunächst durch Captain Dario Meyer in Führung. Dominic Lammer gleicht für die Lakers aus, ehe Gian-Marco Wetter und Victor Rask die Gastgeber innerhalb von etwas mehr als einer Minute auf 3:1 davonziehen lassen. Noch im Mitteldrittel verkürzt Ruotsalainen, im Schlussabschnitt erzielt der Finne im Powerplay auch den Ausgleich. In der Verlängerung fällt die Entscheidung bereits in der 62. Minute. Nach einem Durcheinander vor dem Tor von Melvin Nyffeler behält Max Lindroth die Übersicht und bedient Puhakka, der zum 4:3 trifft. Für Kloten ist der Auftaktsieg ein erster positiver Hinweis darauf, dass der neu formierte Offensivkern funktionieren kann. In unserer Saisonvorschau zum EHC Kloten gehörte gerade Ruotsalainen zu den zentralen Hoffnungsträgern.

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Thürkauf trifft doppelt: Lugano schlägt Servette 6:3

Der HC Lugano startet mit einem 6:3-Heimsieg gegen Genève-Servette in die neue National-League-Saison. Nach zwei Dritteln steht die Partie noch 3:3, ehe Olle Lycksell die Tessiner im Schlussabschnitt auf die Siegerstrasse bringt. Captain Calvin Thürkauf trifft doppelt. Genève erwischt vor 5'434 Zuschauern in der Cornèr Arena den besseren Start und geht durch Jesse Puljujärvi bereits nach 3:16 Minuten im Powerplay in Führung. Alessio Bertaggia gleicht nur 96 Sekunden später aus. Im Mitteldrittel bringt Thürkauf Lugano erstmals nach vorne, doch Matthew Verboon erzielt in Unterzahl das 2:2. Lorenzo Canonica stellt auf 3:2, bevor Sakari Manninen mit dem zweiten Genfer Shorthander des Abends erneut ausgleicht. Die Entscheidung fällt erst im Schlussdrittel. Lycksell trifft in der 50. Minute zum 4:3, ehe Rasmus Kupari und Thürkauf in der Schlussphase zweimal ins leere Genfer Tor treffen. Damit bestätigt Lugano zum Saisonstart zumindest vorerst die hohen Erwartungen an den verstärkten Kader, den wir in unserer Saisonvorschau zum HC Lugano ausführlich eingeordnet haben.

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ZSC dreht dreimaligen Rückstand gegen Bern zum 5:3

Die ZSC Lions starten mit einem spektakulären 5:3-Heimsieg gegen den SC Bern in die neue National-League-Saison. Die Zürcher geraten in der Swiss Life Arena dreimal in Rückstand und finden jedes Mal eine Antwort. Neuzugang Simon Knak erzielt bei seinem Meisterschaftsdebüt für den ZSC gleich zwei Tore. Bern erwischt den besseren Start: Dario Rohrbach trifft nach 5:20 Minuten im Powerplay zum 0:1, nur 34 Sekunden später gleicht Knak aus. Davyd Barandun bringt den SCB noch vor der ersten Pause erneut in Führung und erzielt im Mitteldrittel sogar seinen zweiten Treffer. Rudolfs Balcers und erneut Knak gleichen für Zürich jedoch jeweils aus, ehe Willy Riedi im Schlussdrittel erstmals die Lions in Führung schiesst. Für den ZSC ist der Sieg zugleich ein gelungener Meisterschaftseinstand unter dem neuen Headcoach Claude Julien. Besonders Knaks Doppelpack passt zum Bild des nochmals verstärkten Kaders, den wir bereits in der Saisonvorschau der ZSC Lions ausführlich analysiert haben. Bern bleibt trotz dreier Führungen ohne Punkt.

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Rohrer-Show beim 5:0 – Zug zerlegt Lausanne zum Saisonstart

Der EV Zug setzt zum Start der National-League-Saison ein deutliches Ausrufezeichen. Die Innerschweizer gewinnen auswärts beim Lausanne HC gleich mit 5:0, obwohl ihnen vier wichtige Stürmer fehlen. Matchwinner ist Neuzugang Vinzenz Rohrer mit zwei Toren und einem Assist, während Leonardo Genoni mit 31 Paraden den ersten Shutout der Saison feiert. Lange deutet in der Vaudoise aréna wenig auf eine derart klare Angelegenheit hin. Lausanne hält im Startdrittel gut dagegen und beschäftigt Genoni mehrfach. Erst zwei Sekunden vor der ersten Pause fällt das 0:1: Rohrer nutzt das erste Zuger Powerplay und erzielt bei seinem Meisterschaftsdebüt für den EVZ gleich seinen ersten Treffer. Danach werden die Gäste immer effizienter. Andreas Wingerli erhöht in der 23. Minute auf 2:0, ehe Rohrer beim dritten Treffer seine Qualitäten als Vorbereiter zeigt. Bei einem Zwei-gegen-eins-Konter bedient er Sven Senteler, der in der 35. Minute zum 3:0 einschiebt. Im Schlussdrittel trifft Rohrer selbst zum zweiten Mal, Chris Egli setzt mit einem Empty-Netter den Schlusspunkt. Ausgerechnet der personell dezimierte EV Zug startet damit mit einem Kantersieg beim hoch eingeschätzten Lausanne HC.

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Skinner führt Biel mit drei Punkten zum 4:2 gegen Meister Gottéron

Jeff Skinner hat bei seinem ersten National-League-Spiel für den EHC Biel sofort den Unterschied gemacht. Der 34-jährige Kanadier erzielte beim 4:2-Heimsieg gegen Meister Fribourg-Gottéron zwei Tore und bereitete den entscheidenden Treffer vor. Bereits nach 33 Sekunden schoss der NHL-Routinier das erste Tor der neuen National-League-Saison 2026/27. Biel erwischte in der ausverkauften Tissot Arena mit 6061 Zuschauern einen Traumstart. Skinner verwertete nach 33 Sekunden die Vorarbeit von Lias Andersson und Victor Söderström zum 1:0. Gottéron reagierte jedoch stark: Patrik Nemeth glich in der 10. Minute aus, ehe Sandro Schmid den amtierenden Meister in der 15. Minute im Powerplay mit 2:1 in Führung brachte. Die Seeländer liessen sich davon nicht beeindrucken. Skinner erzielte in der 32. Minute ebenfalls in Überzahl das 2:2. Im Schlussdrittel sorgte Marcus Sylvegard knapp zwei Minuten vor dem Ende mit dem zweiten Bieler Powerplay-Tor für die Entscheidung, ehe Andersson fünf Sekunden vor Schluss ins leere Tor zum 4:2 traf. Skinner beendete sein Meisterschaftsdebüt damit mit zwei Toren und einem Assist.

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National League startet: Fribourg eröffnet Titelverteidigung in Biel

Heute Abend beginnt die National-League-Saison 2026/27 – und gleich zum Auftakt stehen alle 14 Klubs im Einsatz. Meister Fribourg-Gottéron startet auswärts beim EHC Biel in die Titelverteidigung, während die ZSC Lions den SC Bern zum ersten grossen Klassiker der neuen Spielzeit empfangen. Sämtliche sieben Partien beginnen um 19.45 Uhr. Die Ausgangslage verspricht eine äusserst enge Saison. Fribourg muss nach dem historischen ersten Meistertitel mehrere gewichtige Abgänge auffangen, Davos will die bittere Finalniederlage vergessen und die ZSC Lions greifen unter Claude Julien wieder nach der Spitze. Gleichzeitig haben Bern, Lugano, Lausanne, Zug und Genève ihre Kader teilweise erheblich verändert. Schon vor dem ersten Puckeinwurf haben wir sämtliche 14 Mannschaften ausführlich analysiert und eine komplette Ranglistenprognose erstellt. Einen zusätzlichen Überblick über Transfers, Favoriten und die Ausgangslage gibt es in unserer grossen Vorschau auf die National-League-Saison 2026/27.

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Lausanne trennt sich kurz vor Saisonstart von Sami Niku

Der Lausanne HC und Sami Niku gehen unmittelbar vor dem Start der National-League-Saison getrennte Wege. Der noch bis zum Ende der Saison 2026/27 laufende Vertrag mit dem finnischen Verteidiger wurde im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst. Niku verlässt die Waadtländer nach 56 Einsätzen und 27 Skorerpunkten. Der Zeitpunkt kommt überraschend: Bereits am Dienstagabend um 19.45 Uhr empfängt Lausanne den EV Zug zum ersten Meisterschaftsspiel in der Vaudoise aréna. Noch in der Vorbereitung gehörte Niku zum breit besetzten Defensivkader von Trainer Geoff Ward. Der Klub nennt in seiner Mitteilung keine sportlichen oder persönlichen Gründe für die vorzeitige Trennung. Niku war erst im Sommer 2025 vom EHC Kloten nach Lausanne gewechselt und hatte ursprünglich für zwei Spielzeiten unterschrieben. In seiner ersten Saison beim LHC absolvierte der 29-Jährige insgesamt 56 Partien und sammelte 27 Punkte. Seine Qualitäten im Spielaufbau und in der Offensive machten ihn zu einer regelmässigen Option in der Lausanner Abwehr.

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EV Zug startet ohne Kubalík und Hofmann in Lausanne

Der EV Zug muss zum Start der National-League-Saison auf zwei seiner wichtigsten Offensivspieler verzichten. Dominik Kubalík und Gregory Hofmann fallen mit Unterkörperverletzungen aus und fehlen damit am Dienstagabend beim Auftakt in Lausanne. Insgesamt stehen Trainer Lauri Marjamäki derzeit vier Stürmer verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Kubalík und Hofmann verletzten sich beide in der letzten Vorbereitungspartie gegen die SCL Tigers. Der EVZ gewann die Generalprobe zwar mit 3:2, bezahlte den Erfolg aber teuer. Der Klub führt beide Spieler in seinem aktuellen Medical Report als «week-to-week» – einen konkreten Termin für die Rückkehr gibt es somit nicht. Für Zug kommt die Doppelverletzung zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Neben Kubalík und Hofmann fehlen weiterhin Mike Künzle sowie Lino Martschini. Damit muss Marjamäki seine Offensivformationen bereits vor dem ersten Meisterschaftsspiel deutlich umbauen. Um 19.45 Uhr wartet in der Vaudoise aréna mit Lausanne zudem unmittelbar ein Gegner aus der erweiterten Spitzengruppe.

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Saisonvorschau 14/14: Genève-Servette greift mit Hallam wieder an

Genève-Servette geht mit einem der spannendsten Trainerwechsel der National League in die neue Saison. Sam Hallam übernimmt einen Kader, der bereits im vergangenen Frühling bis in den Halbfinal vorgestossen ist und mit Ramon Untersander, Mika Henauer, Johnny Kneubühler und weiteren Neuzugängen zusätzliche Tiefe erhalten hat. Die ersten Auftritte in der Champions Hockey League bestätigen das Potenzial – unsere Prognose lautet Rang 6. Die Genfer beendeten die Qualifikation 2025/26 auf Rang 3 und meldeten sich damit eindrücklich in der Spitzengruppe zurück. Im Viertelfinal entwickelte sich gegen Lausanne eine dramatische Serie über sieben Spiele, aus der Genève-Servette als Sieger hervorging. Erst im Halbfinal war gegen den späteren Meister Fribourg-Gottéron Schluss: Die Grenat verloren die Serie mit 1:4 und verpassten damit die Rückkehr in den Final. Trotzdem wurde hinter der Bande ein kompletter Neustart vollzogen. Sam Hallam hat für drei Jahre übernommen, unterstützt wird der Schwede von Christer Olsson und dem ehemaligen ZSC-Headcoach Marco Bayer. Gleichzeitig blieb der hochklassige ausländische Kern um Sakari Manninen, Markus Granlund, Jesse Puljujärvi, Jimmy Vesey, Vili Saarijärvi und Jan Rutta erhalten. Genau diese Mischung aus Kontinuität und neuen Impulsen macht Genève-Servette für uns erneut zu einem Kandidaten für die direkte Playoff-Qualifikation.

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Saisonvorschau 13/14: Kloten setzt auf Berra und einen neuen Offensivkern

Der EHC Kloten geht mit einem neuen Trainer, einem neuen Spitzengoalie und deutlich veränderter Offensive in die Saison 2026/27. Reto Berra, Arttu Ruotsalainen, Raphael Prassl, Michael Hügli und Simon Johansson erhöhen die Qualität, sechs Siege aus sieben Testspielen machen zusätzlich Hoffnung. Trotzdem wiegt der lange Ausfall von Brandon Gignac schwer – unsere Prognose lautet Rang 13. Die vergangene Saison endete für Kloten auf Rang 12. Nach 52 Spielen standen 63 Punkte und ein Torverhältnis von 117:143 zu Buche. Nur Ajoie erzielte weniger Treffer. Vier Punkte trennten die Flughafenstädter vom zehnten Platz und damit von den Play-Ins. Besonders Dario Meyer stemmte sich gegen das frühe Saisonende: Mit 15 Toren und 13 Assists war er der beste Skorer der Mannschaft. Im Sommer setzte Sportchef Ricardo Schödler an mehreren entscheidenden Stellen an. Michael Liniger löste Lauri Marjamäki als Headcoach ab, Berra kam aus Fribourg ins Tor und mit Ruotsalainen kehrte ein bereits bestens bekannter Offensivspieler zurück. Dazu verstärken Johansson, Prassl und Hügli das Team. Einen erheblichen Rückschlag gab es allerdings schon vor dem Start: Gignac fällt wegen einer Ellbogenverletzung voraussichtlich rund zwölf Wochen aus.

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Saisonvorschau 12/14: Fribourg verteidigt den Titel mit neuer Hierarchie

Fribourg-Gottéron startet erstmals in seiner Geschichte als amtierender Schweizer Meister in eine National-League-Saison. Roger Rönnberg besitzt weiterhin einen hochklassigen Kern, muss nach den Abgängen von Julien Sprunger, Reto Berra, Lucas Wallmark und weiteren Meisterspielern aber wichtige Rollen neu verteilen. Wir trauen den Drachen erneut eine starke Qualifikation zu – unsere Prognose lautet Rang 4. Die vergangene Saison war historisch. Fribourg beendete die Qualifikation mit 100 Punkten auf Rang 2 und krönte die Spielzeit am 30. April in Davos. Im siebten Finalspiel gewann Gottéron 3:2 nach Verlängerung, Lucas Wallmark erzielte in der 65. Minute den entscheidenden Treffer und beendete damit die jahrzehntelange Jagd nach dem ersten Schweizer Meistertitel der Klubgeschichte. Danach veränderte sich die Mannschaft stärker, als es bei einem Titelverteidiger auf den ersten Blick erscheinen mag. Klublegende Sprunger beendete seine Karriere, Berra verliess Fribourg ebenso wie Wallmark, Ty Rattie, Kyle Rau und mehrere weitere Spieler. Neu dabei sind unter anderem Anthony Richard, Jonas Taibel und Rückkehrer Ludovic Waeber. Andrea Glauser übernimmt das Captainamt von Sprunger und steht damit sinnbildlich für die neue Hierarchie beim Meister.

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