National League

ZSC bleibt makellos – Zumbühl mit Shutout gegen Servette

Die ZSC Lions haben ihren perfekten Start in die neue National-League-Saison fortgesetzt. Die Zürcher bezwangen Genève-Servette in der Swiss Life Arena mit 3:0 und stehen nach drei Partien bei neun Punkten. Goalie Robin Zumbühl feierte mit 23 Paraden einen Shutout. Malte Strömwall brachte den ZSC bereits im ersten Drittel in Führung. Der Schwede verwertete während einer Zürcher Unterzahlsituation einen Penaltyschuss zum 1:0. Danach blieb die Partie lange offen, ehe Christian Marti und Simon Knak im Schlussdrittel innerhalb von gut zwei Minuten für die Entscheidung sorgten. Während die Lions damit auch ihr drittes Saisonspiel gewinnen, verschärft sich der Fehlstart von Genève-Servette. Die Genfer stehen nach drei Partien weiterhin ohne Sieg da und besitzen lediglich einen Punkt. Bereits in unserer Vorschau auf den National-League-Samstag hatten wir die völlig unterschiedlichen Ausgangslagen der beiden Teams thematisiert.

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National League: Sechs Spiele am Samstag – ZSC empfängt Servette

Die National League geht am Samstag mit sechs Partien weiter. Sämtliche Begegnungen beginnen um 19.45 Uhr. Im Fokus steht das Duell zwischen den noch makellosen ZSC Lions und dem weiterhin sieglosen Genève-Servette HC. Die Zürcher haben ihre ersten beiden Saisonspiele gewonnen: Auf das 5:3 gegen den SC Bern folgte am Freitag ein 4:3 bei den SCL Tigers. Ambri-Piotta und Kloten stehen ebenfalls bei fünf Punkten und sind noch ungeschlagen. Ganz anders präsentiert sich die Lage bei Lausanne und Genève-Servette, die nach zwei Partien weiterhin ohne Punkt dastehen. Heute kommt es unter anderem zu Lausanne–Ambri, Davos–Zug, Biel–Langnau, Rapperswil-Jona–Fribourg, Ajoie–Kloten und ZSC–Servette. Die Resultate der Freitagsrunde haben dabei mehrere interessante Ausgangslagen geschaffen. Einen Überblick über die zweite Meisterschaftsrunde gibt es in unserer Vorschau auf die sechs Freitagsspiele der National League.

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Ambri will Dario Wüthrich frühzeitig verlängern – Bern und Biel zeigen Interesse

Der HC Ambri-Piotta beschäftigt sich bereits frühzeitig mit der Zukunft von Dario Wüthrich. Nach Informationen von sportaktuell.ch möchten die Leventiner den bis 2028 laufenden Vertrag mit dem Schweizer Verteidiger verlängern. Interesse gibt es aus der National League vom SC Bern, nach unseren Informationen beschäftigt sich auch der EHC Biel mit dem 26-Jährigen. Wüthrich befindet sich damit in einer komfortablen Ausgangslage. Ambri verlängerte seinen Vertrag im Dezember 2024 um drei weitere Spielzeiten. Obwohl deshalb kein unmittelbarer Zeitdruck besteht, möchte der HCAP offenbar nicht warten, bis der Verteidiger in seine letzte Vertragssaison geht. Denn auf dem Schweizer Transfermarkt werden wichtige Personalentscheide inzwischen immer früher getroffen. Diese Entwicklung beschäftigt Ambri derzeit auf mehreren Positionen. Auch Goalie Philip Wüthrich soll langfristig gehalten werden und hat von Ambri bereits ein Mehrjahresangebot erhalten. Bei Dario Wüthrich will der Klub ebenfalls frühzeitig Klarheit schaffen, bevor sich die Konkurrenz noch intensiver um den Verteidiger bemüht.

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Seiler entscheidet Meisterabend – Gottéron schlägt Lausanne 4:2

Fribourg-Gottéron feiert einen emotionalen ersten Heimabend als amtierender Schweizer Meister mit einem Sieg. Nach der Zeremonie für den historischen Titel bezwingen die Drachen den Lausanne HC mit 4:2 und holen damit ihre ersten Punkte der neuen National-League-Saison. Simon Seiler erzielt sechs Minuten vor Schluss den entscheidenden Treffer zum 3:2. Dabei geht zunächst Lausanne in Führung. Ahti Oksanen erzielt in der 10. Minute den ersten Saisontreffer der Waadtländer, doch Gottéron reagiert schnell: Jan Dorthe gleicht vier Minuten später nach Vorarbeit von Christoph Bertschy zum 1:1 aus. Unmittelbar nach der ersten Pause nutzt Marcus Sörensen ein Freiburger Powerplay und bringt den Meister erstmals in Führung. Vor dem Spiel hatte Gottéron nochmals seinen historischen ersten Meistertitel gefeiert. Klublegenden und frühere Captains waren in der BCF Arena anwesend, ehe Julien Sprunger und der ehemalige Präsident Hubert Waeber das Meisterbanner unter das Hallendach zogen. Sportlich war nach der 4:2-Auftaktniederlage beim EHC Biel eine Reaktion gefordert – und diese gelang in einem turbulenten Schlussdrittel.

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Carr entscheidet Penalty-Krimi – Ajoie gewinnt 4:3 bei Servette

Der HC Ajoie feiert seinen ersten Sieg der neuen National-League-Saison. Die Jurassier verspielen bei Genève-Servette zwar eine 3:0-Führung, setzen sich nach einer torlosen Verlängerung aber mit 4:3 nach Penaltyschiessen durch. Daniel Carr erzielt als einziger Schütze einen Penalty und wird damit zum Matchwinner. Vor 5'268 Zuschauern in den Vernets erwischt Ajoie einen ausgezeichneten Start. Kristian Tanus trifft nach 7:45 Minuten zum 1:0, ehe Carr nur gut zweieinhalb Minuten später im Powerplay auf 2:0 erhöht. Unmittelbar nach Beginn des Mitteldrittels legt Louis Robin nach Vorarbeit von Carr und Deniss Smirnovs sogar das 3:0 nach. Genève-Servette findet erst im Schlussdrittel zurück in die Partie. Für Ajoie sind es nach der 3:2-Niederlage nach Penaltyschiessen gegen Ambri die ersten zwei Siegpunkte der Saison. Die Jurassier stehen damit nach zwei Partien bei drei Zählern. Genève-Servette muss dagegen auch im zweiten Meisterschaftsspiel als Verlierer vom Eis und kommt nach der 3:6-Niederlage in Lugano nun immerhin zum ersten Punkt.

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Rohrbach glänzt – Bern schlägt Davos 5:2

Der SC Bern feiert im ersten Heimspiel der neuen National-League-Saison den ersten Sieg. Die Berner bezwingen den HC Davos vor 16'217 Zuschauern in der PostFinance Arena verdient mit 5:2. Dario Rohrbach prägt die Partie mit einem Tor und zwei Assists. Rodrigo Abols bringt den SCB bereits nach 5:23 Minuten in Führung. Davos antwortet ausgerechnet in Unterzahl: Rasmus Asplund trifft in der 13. Minute nach Vorarbeit von Enzo Corvi und Lukas Frick zum 1:1. Noch im gleichen Berner Powerplay stellt Benjamin Baumgartner nur 62 Sekunden später auf 2:1. Rohrbach sammelt dabei bereits seinen zweiten Assist des Abends. Bern reagiert damit überzeugend auf die 5:3-Auftaktniederlage bei den ZSC Lions. Im Mitteldrittel ziehen die Gastgeber entscheidend davon: Samuel Kreis erhöht in der 26. Minute auf 3:1, Ian Mitchell trifft nach 32:33 Minuten zum 4:1. Davos kommt im Schlussabschnitt nochmals heran, doch Rohrbach setzt mit dem 5:2 den Schlusspunkt.

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Kloten schlägt Lugano 5:2 – zweiter Sieg im zweiten Spiel

Der EHC Kloten bestätigt seinen starken Start in die neue National-League-Saison. Die Zürcher Unterländer schlagen den HC Lugano im ersten Heimspiel mit 5:2 und stehen nach zwei Partien bereits bei fünf Punkten. Die Entscheidung fällt nach einem torlosen Startdrittel mit drei Klotener Treffern innerhalb von gut sechs Minuten. Simon Johansson eröffnet das Skore nach 21:07 Minuten, Raphael Prassl erhöht wenig später nach Vorarbeit von Keijo Weibel auf 2:0. Im Powerplay legt Petteri Puhakka nach einem Zuspiel von Arttu Ruotsalainen und Michael Hügli das 3:0 nach. Lugano reagiert allerdings sofort: Lassi Thomson verkürzt ebenfalls in Überzahl auf 3:1, Luca Fazzini bringt die Tessiner noch vor der zweiten Pause auf 3:2 heran. Im Schlussdrittel hält Kloten dem Druck stand. Ruotsalainen erzielt bei 53:43 Minuten im Powerplay das wichtige 4:2 und bereits seinen dritten Saisontreffer. Max Lindroth trifft später ins leere Tor zum 5:2-Endstand. Damit folgt auf den 4:3-Erfolg nach Verlängerung bei den Rapperswil-Jona Lakers der zweite Sieg im zweiten Meisterschaftsspiel.

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Heed mit vier Punkten – Ambri schlägt Rapperswil 6:3

Der HC Ambri-Piotta legt einen starken Saisonstart hin. Die Leventiner schlagen die Rapperswil-Jona Lakers in der Gottardo Arena mit 6:3 und holen nach dem Auftakterfolg bei Ajoie auch im zweiten Meisterschaftsspiel Punkte. Überragender Mann des Abends ist Verteidiger Tim Heed mit einem Tor und drei Assists. Ambri legt vor 6'181 Zuschauern furios los. Petr Kodytek trifft bereits nach 1:55 Minuten zum 1:0, nur 32 Sekunden später erhöht Nathan Borradori auf 2:0. Im ersten Powerplay lenkt Michael Joly einen Abschluss von Heed zum 3:0 ab. Victor Rask verkürzt zwar für die Lakers, doch noch vor der ersten Pause stellt Heed mit dem 4:1 den alten Abstand wieder her. Im zweiten Drittel erhöht Joly in doppelter Überzahl auf 5:1 und erzielt damit seinen zweiten Treffer des Abends. Rapperswil reagiert durch Luca Capaul und Emil Djuse? Nein: Jensen trifft zehn Sekunden vor der zweiten Pause zum 5:3 und bringt nochmals Spannung in die Partie. Ambri bleibt im Schlussdrittel jedoch stabil und macht durch Aris Häfliger endgültig alles klar. Nach dem 3:2 nach Penaltyschiessen beim HC Ajoie feiern die Leventiner damit den zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel.

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Bächler dreht Partie spät – ZSC gewinnt nach 0:2 in Langnau

Die ZSC Lions setzen ihren perfekten Start in die neue National-League-Saison fort. Trotz eines 0:2-Rückstands gewinnen die Zürcher bei den SCL Tigers mit 4:3 und holen auch im zweiten Meisterschaftsspiel drei Punkte. Zum Matchwinner wird Nicolas Bächler, der im Schlussdrittel zweimal trifft und die Partie 160 Sekunden vor Schluss endgültig dreht. Langnau erwischt vor 5'608 Zuschauern den besseren Start. Jonathan Dahlén bringt die Tigers nach 7:24 Minuten in Führung, Nik Lehmann erhöht im Mitteldrittel auf 2:0. Erst in der 38. Minute gelingt Simon Knak im Powerplay der Anschlusstreffer. Für den Neuzugang ist es bereits das dritte Saisontor. Tim Berni gleicht kurz nach Beginn des Schlussdrittels zum 2:2 aus, doch Saku Mäenalanen bringt Langnau in Überzahl nochmals mit 3:2 nach vorne. Dann schlägt Bächler zweimal zu. Nach 50:34 Minuten verwertet er die Vorarbeit von Willy Riedi und Mikko Lehtonen zum 3:3. Bei 57:20 trifft der ZSC-Stürmer erneut nach einem Zuspiel von Riedi und erzielt damit das erste Zürcher Führungstor des Abends. Nach dem 5:3-Auftaktsieg gegen den SC Bern beweisen die Lions damit zum zweiten Mal innert weniger Tage grosse Comeback-Qualitäten.

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Canonica nach Check gegen Müller gesperrt – Lugano ohne ihn in Kloten

Der HC Lugano muss am Freitagabend beim EHC Kloten auf Lorenzo Canonica verzichten. Der 23-jährige Stürmer ist vom Schweizer Eishockeyverband nachträglich für eine Partie gesperrt worden. Sanktioniert wird sein Check gegen Nicolas Müller beim 6:3-Heimsieg gegen Genève-Servette. Die Szene ereignete sich am Dienstag in der Cornèr Arena und blieb während der Partie ohne Strafe gegen Canonica. Der Lugano-Stürmer checkte Müller in die Bande, der Genfer konnte zunächst weiterspielen. Inzwischen steht jedoch fest, dass sich Müller bei der Aktion am Oberkörper verletzt hat. Der 26-Jährige fehlt Genève-Servette mindestens während des gesamten Wochenendes. Für Canonica hat die nachträgliche Beurteilung unmittelbare sportliche Folgen. Er darf beim Auswärtsspiel des HC Lugano gegen den EHC Kloten am Freitag um 19.45 Uhr nicht eingesetzt werden. Im 6:3-Sieg gegen Genève-Servette hatte Canonica zuvor auch sportlich für Aufsehen gesorgt und im Mitteldrittel das zwischenzeitliche 3:2 für die Tessiner erzielt.

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EHC Kloten bindet die Meier-Zwillinge bis 2029

Der EHC Kloten setzt langfristig auf zwei Eigengewächse. Die Zürcher Unterländer verlängern die Verträge mit den 21-jährigen Zwillingen Rafael und Simon Meier um jeweils zwei Jahre. Damit bleiben beide Stürmer bis 2029 beim National-League-Klub. Rafael und Simon Meier wurden am 10. Mai 2005 in Bülach geboren und durchliefen grosse Teile der Nachwuchsabteilung des EHC Kloten. Inzwischen gehören beide zur ersten Mannschaft: Rafael läuft mit der Nummer 92 auf, Simon trägt die Nummer 71. Der Klub bezeichnet die Vertragsverlängerungen als weiteren Schritt auf dem eingeschlagenen Weg, vermehrt auf Spieler aus dem eigenen Nachwuchs zu setzen. Für Simon Meier kommt die langfristige Vertragsverlängerung allerdings in einer sportlich schwierigen Woche. Der Stürmer zog sich im Eistraining eine Oberkörperverletzung zu und fällt voraussichtlich fünf bis sechs Wochen aus. Über die Ausfälle von Simon Meier und Pontus Åberg beim EHC Kloten haben wir bereits berichtet. An der langfristigen Planung mit dem Eigengewächs ändert die Verletzung nichts.

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Verletzungsschock bei Genève-Servette – vier Stammkräfte fallen aus

Genève-Servette muss bereits zu Beginn der neuen National-League-Saison eine massive Verletzungswelle verkraften. Giancarlo Chanton fällt nach einer Operation rund einen Monat aus, während Markus Granlund, Ramon Untersander und Nicolas Müller mindestens für das komplette Wochenende fehlen. Ausgerechnet vor dem ersten Meisterschafts-Heimspiel gegen Ajoie gehen Trainer Sam Hallam damit mehrere wichtige Optionen verloren. Am schwersten erwischt hat es Chanton. Der Schweizer Verteidiger musste an der Hand operiert werden und wird nach Klubangaben voraussichtlich rund einen Monat fehlen. Granlund fällt wegen einer Oberkörperverletzung aus. Untersander zog sich am Dienstag beim 3:6 in Lugano eine Unterkörperverletzung zu und wird in den Partien gegen Ajoie und die ZSC Lions nicht eingesetzt werden. Weitere Informationen zu seinem Zustand sollen kommende Woche folgen. Auch Müller steht für beide Spiele nicht zur Verfügung. Der 26-jährige Neuzugang erlitt nach einem Check von Luganos Lorenzo Canonica eine Oberkörperverletzung; ob er bereits nächste Woche wieder spielen kann, ist offen. Damit wird die in unserer Saisonvorschau zu Genève-Servette hervorgehobene Kadertiefe bereits früh auf eine harte Probe gestellt. Zusätzlich nähert sich Tim Bozon zwar seinem Comeback, für das Heimspiel gegen Ajoie kommt ein Einsatz aber noch zu früh.

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Senteler vor 600. EVZ-Spiel – Jubiläum ausgerechnet in Davos

Sven Senteler steht vor einem besonderen Meilenstein: Beim Auswärtsspiel des EV Zug am Samstag beim HC Davos soll der 34-jährige Schweizer sein 600. Pflichtspiel für die Zentralschweizer bestreiten. Seit seinem Wechsel von den ZSC Lions im Sommer 2015 ist der Stürmer zu einer festen Grösse beim EVZ geworden. Passend zum Jubiläum reist Senteler nach einem starken persönlichen Saisonstart ins Bündnerland. Beim 5:0 zum Meisterschaftsauftakt in Lausanne erzielte Senteler in der 35. Minute das zwischenzeitliche 3:0 und bereitete später den Treffer von Vinzenz Rohrer zum 4:0 vor. Beim deutlichen Zuger Auftaktsieg in Lausanne gehörte der Routinier damit zu den auffälligsten Akteuren. In der neuen Saison trägt er zudem das «A» auf der Brust und gehört zum Captains-Team des EVZ. Dass sein 600. Einsatz ausgerechnet in Davos ansteht, sorgt für zusätzliche Brisanz. Der HCD war für Zug in den vergangenen beiden Playoffs ein ausgesprochen unangenehmer Gegner. 2025 und 2026 trafen sich die beiden Teams insgesamt neunmal in der entscheidenden Saisonphase – nur eines dieser Spiele konnte der EVZ gewinnen. Am Samstag bietet sich nun die erste Gelegenheit der neuen Saison, diese Bilanz etwas zu korrigieren.

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Kloten muss mehrere Wochen auf Åberg und Meier verzichten

Der EHC Kloten muss bereits zu Beginn der neuen National-League-Saison zwei weitere empfindliche Ausfälle verkraften. Pontus Åberg und Simon Meier haben sich jeweils eine Oberkörperverletzung zugezogen und werden den Zürcher Unterländern mehrere Wochen fehlen. Besonders bitter: Mit Brandon Gignac steht bereits ein weiterer wichtiger Stürmer langfristig nicht zur Verfügung. Åberg verletzte sich am Dienstag beim 4:3-Auswärtssieg nach Verlängerung gegen die Rapperswil-Jona Lakers. Der schwedische Flügelstürmer muss nach Angaben des EHC Kloten voraussichtlich vier bis sechs Wochen pausieren. Beim erfolgreichen Saisonauftakt in Rapperswil kämpfte sich Kloten nach einem 1:3-Rückstand noch zum Sieg – musste diesen Erfolg nun aber teuer bezahlen. Simon Meier erwischte es unabhängig davon Anfang dieser Woche im Eistraining. Der 21-jährige Schweizer Stürmer fällt mit einer Oberkörperverletzung voraussichtlich fünf bis sechs Wochen aus. Damit verliert Trainer Michael Liniger auf einen Schlag zwei weitere Optionen für seine Offensive, bevor am Freitagabend gegen den HC Lugano das erste Meisterschafts-Heimspiel in der SWISS Arena ansteht.

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Ambri legt Wüthrich Mehrjahresvertrag vor – Entscheidung steht noch aus

Der HC Ambri-Piotta will Philip Wüthrich langfristig in der Leventina halten. Nach Informationen von Contropiede hat Sportdirektor Lars Weibel dem 28-jährigen Schweizer Goalie ein konkretes mehrjähriges Vertragsangebot vorgelegt. Wüthrich hat allerdings noch nicht unterschrieben und sich für seine Entscheidung etwas Bedenkzeit erbeten. Der Zeitpunkt ist bedeutend, denn Wüthrichs aktueller Vertrag läuft am Ende der Saison 2026/27 aus. Gleichzeitig wird der frühere Berner seit einiger Zeit mit dem EHC Biel in Verbindung gebracht. Nach Angaben von Contropiede hat Biel bislang allerdings noch kein konkretes Angebot eingereicht. Ambri versucht deshalb offenbar, frühzeitig Klarheit auf einer Schlüsselposition zu schaffen. Wüthrich hat sich in seiner ersten Saison in der Leventina sportlich eine starke Ausgangslage erarbeitet. In der Qualifikation 2025/26 absolvierte er 28 Partien, kam auf eine Fangquote von 90,6 Prozent und einen Gegentorschnitt von 2,84. In den Playouts steigerte er sich nochmals auf 92,0 Prozent gehaltene Schüsse bei durchschnittlich 2,00 Gegentoren. Ambri hat zudem erst kürzlich seinen Goalie-Bereich mit Peter Mettler verstärkt und unterstreicht damit die Bedeutung dieser Position.

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Lausanne holt Floran Douay für einen Monat zurück

Der Lausanne HC reagiert unmittelbar nach dem schwierigen Saisonstart nochmals auf dem Spielermarkt. Floran Douay kehrt per sofort zu den Waadtländern zurück und unterschreibt zunächst einen Vertrag über einen Monat. Der französische Nationalspieler mit Schweizer Lizenz kann bereits am Freitagabend beim Auswärtsspiel gegen Meister Fribourg-Gottéron eingesetzt werden. Für den 31-jährigen Flügelstürmer ist Lausanne bestens bekanntes Terrain. Douay spielte bereits in der vergangenen Saison für den LHC und gehörte auch in den Playoffs zum Kader von Geoff Ward. Der Klub betont deshalb, dass sich der Angreifer ohne längere Eingewöhnungszeit wieder in die Mannschaft integrieren kann. Nach Ablauf des zunächst auf einen Monat beschränkten Engagements besitzen beide Seiten die Möglichkeit, die Zusammenarbeit fortzusetzen. Lausanne verstärkt damit innerhalb kürzester Zeit erneut seine Offensive. Erst am Donnerstag hatten die Waadtländer den NHL-Routinier Curtis Lazar für den Rest der Saison verpflichtet. Während bei Lazar vor seinem ersten Einsatz noch die administrativen Bewilligungen ausstehen, steht Douay dem Trainerstaff bereits für das Gastspiel in Fribourg zur Verfügung.

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Genève-Servette bindet Simon Le Coultre bis 2030

Genève-Servette setzt langfristig auf Simon Le Coultre. Der 27-jährige Schweizer Verteidiger hat seinen Vertrag bei den Grenat um drei weitere Saisons verlängert und bleibt damit bis zum Ende der Spielzeit 2029/30 in Genf. Für den GSHC ist die Einigung besonders wertvoll, weil Le Coultre nach Klubangaben zu den begehrtesten Schweizer Verteidigern auf dem Markt gehörte. Le Coultre spielt bereits seit 2019 für Genève-Servette und hat sich in dieser Zeit zu einer festen Grösse in der Defensive entwickelt. In bislang 383 Partien für die Genfer sammelte der Rechtsschütze 127 Skorerpunkte – 38 Tore und 89 Assists. Seine Qualitäten liegen dabei nicht nur in der Defensive: Der 182 Zentimeter grosse Verteidiger kann das Spiel aus der eigenen Zone aufbauen und sich wirkungsvoll in die Offensive einschalten. Die Vertragsverlängerung sorgt gleichzeitig für wichtige Kontinuität in einer Genfer Mannschaft, die im Sommer auf mehreren Positionen verändert wurde. Genève-Servette geht unter dem neuen Trainer Sam Hallam mit einem prominent besetzten Kader in die Saison 2026/27. Neben Le Coultre stehen in der Verteidigung unter anderem Ramon Untersander, Mika Henauer, Jan Rutta, Vili Saarijärvi und Roger Karrer zur Verfügung.

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National League: Sechs Spiele – Bern empfängt Davos

Die National League geht heute Freitag in ihre zweite Runde. Sechs Partien stehen auf dem Programm, sämtliche Spiele beginnen um 19.45 Uhr. Im Mittelpunkt stehen der Klassiker zwischen dem SC Bern und dem HC Davos sowie das Westschweizer Duell zwischen Meister Fribourg-Gottéron und Lausanne. Für mehrere Teams geht es bereits um die erste Reaktion auf den Saisonstart. Bern verlor zum Auftakt bei den ZSC Lions mit 3:5, Fribourg musste sich in Biel mit 2:4 geschlagen geben und Lausanne kassierte gegen den EV Zug eine deutliche 0:5-Heimniederlage. Davos, Lugano und die ZSC Lions wollen dagegen ihren gelungenen Start bestätigen. Auch Ambri-Piotta und Kloten gehen mit einem Erfolgserlebnis in die zweite Runde. Die Leventiner setzten sich bei Ajoie nach Penaltyschiessen durch, Kloten gewann nach Verlängerung bei den Rapperswil-Jona Lakers. Der EHC Biel und der EV Zug haben heute spielfrei.

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