Lausanne HC trennt sich von Floran Douay – Nach einem Monat ist Schluss
von belmedia Redaktion Allgemein Eishockey Magazine nachrichtenticker.ch National League News Orte Regionen Schweiz Schweiz Spiele Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch sportnachrichten.ch swisshockey.ch Themen Transfermarkt Vereine Waadt Ⳇ Verbreitung
Für Floran Douay ist das Kapitel Lausanne HC erneut beendet. Der National-League-Klub hat am Montag, 19. Oktober 2026, entschieden, den Vertrag des 31-jährigen französischen Stürmers mit Schweizer Lizenz nicht zu verlängern. Douay war erst Mitte September für einen Monat zurückgeholt worden. Nach elf Meisterschaftsspielen ohne Skorerpunkt muss er die Waadtländer wieder verlassen.
Die Rückkehr war von Beginn an befristet. Lausanne hatte nach einem schwierigen Saisonstart zusätzliche Optionen für die Offensive gesucht und mit Douay auf einen Spieler gesetzt, der Mannschaft und Trainerstaff bereits kannte. Der Klub hätte die Zusammenarbeit nach einem Monat fortsetzen können, verzichtet nun aber darauf. Über seinen nächsten Verein ist noch nichts bekannt.
Für den erfahrenen Flügelstürmer endet damit ein weiteres Engagement in der Schweizer National League. Douay spielte bereits für Genève-Servette, die SCL Tigers und Ambri-Piotta und stand mehrfach für Lausanne auf dem Eis. Mit seiner Schweizer Lizenz beansprucht er keinen Ausländerplatz.
Ein Comeback für nur einen Monat
Am 17. September meldete Lausanne Douays Rückkehr. Nach dem 0:5 gegen Zug suchte der Klub zusätzliche Tiefe im Angriff. Der Franzose kannte das Umfeld und stand Trainer Geoff Ward sofort zur Verfügung.
Die kurzfristige Rückkehr des Flügelstürmers war bewusst auf einen Monat angelegt. Beide Seiten konnten danach verlängern. Nun endet die Zusammenarbeit.
Elf Einsätze, kein Skorerpunkt
Douay kam in elf Meisterschaftsspielen zum Einsatz, ohne ein Tor oder einen Assist zu verbuchen. In den hinteren Sturmreihen gehörten Zweikämpfe, Defensivarbeit und körperliche Präsenz zu seinen Aufgaben.
Bereits 2025/26 war er kein klassischer Skorer: In 46 Qualifikationsspielen gelangen ihm drei Tore und drei Assists, dazu kamen sieben Playoff-Einsätze. Insgesamt stehen für ihn beim LHC 163 Partien und 31 Punkte zu Buche.
Der Konkurrenzkampf wächst
Seit Douays Verpflichtung hat Lausanne seine Offensive weiter verstärkt. Zunächst kam der NHL-erfahrene Curtis Lazar. Am 17. Oktober verpflichtete der Klub zudem Schweizer Nationalstürmer Philipp Kurashev für die laufende Saison.
Damit steigen die Möglichkeiten für Geoff Ward, aber auch der Konkurrenzkampf um die Plätze. Lausanne bedankt sich bei Douay für seinen Einsatz und seine Professionalität während der verschiedenen Engagements.
Über Genf, Langnau und Ambri nach Lausanne
Der 1995 in Sallanches geborene Flügelstürmer wurde bei Genève-Servette ausgebildet und debütierte 2013/14 in der National League. Im Jahr 2020 wechselte er erstmals nach Lausanne, 2022 nach Langnau und später zu Ambri-Piotta. Im Sommer 2025 kehrte er an den Genfersee zurück, ehe sein Vertrag auslief und im September 2026 noch einmal ein kurzes Engagement folgte.
Auch international bringt er Erfahrung mit: Douay absolvierte mehr als 80 Länderspiele für Frankreich. Durch seine Schweizer Lizenz besetzt er bei einem möglichen neuen National-League-Klub keinen Importplatz. Seine Erfahrung und physische Spielweise könnten andernorts gefragt sein.
Lausanne bestreitet am Dienstag bereits das nächste Meisterschaftsspiel auswärts gegen Kloten – ohne den 31-Jährigen.
Quelle: belmedia-Redaktion
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