National League

Saisonvorschau 11/14: Biel sucht mit Skinner den Weg zurück

Der EHC Biel hat nach zwei schwierigen Jahren deutlich an Qualität gewonnen. Mit NHL-Routinier Jeff Skinner besitzt Christian Dubé einen potenziellen Unterschiedsspieler, während Victor Söderström, Alexander Iakovenko, Dominic Zwerger und Joël Vermin den Kader zusätzlich aufwerten. Trotzdem bleiben nach einer wechselhaften Vorbereitung genügend Fragezeichen: Unsere Prognose lautet Rang 12. Biel beendete die vergangene Qualifikation auf Rang 10 und erreichte damit immerhin wieder die Play-Ins. Dort begann das Duell mit dem SC Bern verheissungsvoll: Die Seeländer gewannen das Hinspiel in der Tissot Arena 4:3, gingen zwei Tage später in Bern aber mit 0:4 unter und schieden mit einem Gesamtscore von 4:7 aus. Damit wurde das Ziel, wieder in die Playoffs einzuziehen, erneut verpasst. Christian Dubé hatte die Mannschaft erst im Januar übernommen und konnte sie in der Schlussphase stabilisieren. Nun absolvierte er erstmals eine komplette Vorbereitung mit dem Team. Sportchef Martin Steinegger reagierte gleichzeitig auf mehreren Positionen: Skinner bringt mehr als 1100 NHL-Spiele mit, Söderström und Rückkehrer Iakovenko verstärken die Defensive, Zwerger erweitert die Schweizer Offensive und mit Vermin kam kurz vor Saisonbeginn nochmals viel Erfahrung hinzu.

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Saisonvorschau 10/14: Langnau will den nächsten Schritt schaffen

Die SCL Tigers waren in der vergangenen Saison ganz nahe an den Play-Ins – diesmal soll der nächste Schritt gelingen. Mit Jonathan Dahlén und Emil Pettersson erhält die Offensive erhebliche zusätzliche Qualität, während Thierry Paterlini langfristig das Vertrauen der Klubführung geniesst. Ganz ohne Fragezeichen geht Langnau aber nicht in die neue Spielzeit: Unsere Prognose lautet Rang 11. Die Tigers beendeten die Qualifikation 2025/26 mit 64 Punkten auf Rang 11 und einem Torverhältnis von 140:147. Besonders bitter war die entscheidende Phase: Beim 1:5 in Biel vergab Langnau die Chance auf die Play-Ins, ehe die Saison mit einem 0:2 zuhause gegen die ZSC Lions endete. Der Klub reagierte nicht mit einem radikalen Umbruch, sondern verstärkte gezielt jene Bereiche, in denen zuletzt Qualität fehlte. Die grösste Veränderung betrifft die Offensive. Jonathan Dahlén und Emil Pettersson wechseln gemeinsam von Timrå ins Emmental, Nando Eggenberger bringt zusätzliche Physis und Erfahrung. Gleichzeitig sind die Abgänge von Langzeit-Captain Harri Pesonen und Dario Rohrbach schwer zu ersetzen. Flavio Schmutz übernimmt neu das Captainamt und soll gemeinsam mit einer erfahrenen finnisch-schwedischen Importachse dafür sorgen, dass Langnau den nächsten Schritt macht.

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Saisonvorschau 9/14: ZSC Lions greifen mit Julien nach der Spitze

Nach dem verpassten Titel-Hattrick gehen die ZSC Lions mit einem neuen Trainer und einem nochmals verstärkten Kader in die Saison 2026/27. Stanley-Cup-Sieger Claude Julien übernimmt eine Mannschaft, die bereits zuvor zu den qualitativ stärksten der National League gehörte und mit Malte Strömwall, Tim Berni und Simon Knak zusätzliche Klasse erhalten hat. Für uns sind die Zürcher der stärkste Kandidat für Platz 1 der Qualifikation. Die vergangene Saison endete für den ZSC früher als erwartet. Nach Rang 4 in der Qualifikation fegten die Lions den HC Lugano im Viertelfinal mit 4:0 Siegen vom Eis, scheiterten anschliessend aber mit 1:4 am HC Davos. Für einen Klub, der zuvor Meister und Champions-League-Sieger geworden war und den dritten Titelgewinn in Serie anstrebte, war der Halbfinal keine ausreichende Ausbeute. Die Konsequenz folgte auf der Trainerposition. Marco Bayer musste gehen, obwohl er 2025 noch das Double gewonnen hatte. Mit Claude Julien holten die Zürcher einen Trainer mit mehr als 1000 NHL-Partien als Headcoach und einem Stanley-Cup-Titel mit den Boston Bruins. Gleichzeitig verstärkte Sportchef Sven Leuenberger einen ohnehin hochkarätigen Kader mit Malte Strömwall, Tim Berni, Simon Knak und Joshua Fahrni. Der Anspruch ist entsprechend klar: Der ZSC will wieder um beide nationalen Titel spielen.

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Saisonvorschau 8/14: Zug greift unter Marjamäki wieder an

Der EV Zug will nach zwei enttäuschenden Jahren wieder dorthin, wo sich der Klub selbst sieht: in die Spitzengruppe der National League. Mit Lauri Marjamäki steht ein neuer Trainer an der Bande, der Kader wurde gezielt verstärkt und sechs Siege aus sieben Testspielen machen Hoffnung. Für uns reicht es noch nicht ganz zur absoluten Spitze – unsere Prognose lautet Rang 5. Die vergangene Saison verlief für die hohen Zuger Ansprüche erneut unbefriedigend. Der EVZ beendete die Qualifikation nur auf Rang 8, musste über die Play-Ins und setzte sich dort gegen die Rapperswil-Jona Lakers durch. Im Viertelfinal war anschliessend gegen Qualifikationssieger Davos Schluss. Zug hielt in mehreren Partien gut mit, verlor die Serie aber mit 1:4 und schied damit zum zweiten Mal in Folge im Viertelfinal gegen den HCD aus. Im Sommer wurde erneut kräftig umgebaut. Lauri Marjamäki übernahm als Headcoach, Jacob Moverare bringt 111 NHL-Spiele in die Verteidigung und Vinzenz Rohrer kehrte auf Leihbasis aus der Organisation der Montréal Canadiens in die Schweiz zurück. Dazu kamen unter anderem Chris Egli, Rico Gredig, Samuel Guerra und Eric Schneller. Die Vorbereitung verlief mit sechs Siegen aus sieben Spielen überzeugend – allerdings beginnt die Meisterschaft für Zug wegen der Bauarbeiten an der OYM hall mit acht Auswärtsspielen in Serie.

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7/14: Rapperswil bleibt gefährlich trotz gewichtiger Abgänge

Die SC Rapperswil-Jona Lakers haben 2025/26 bewiesen, dass sie weit mehr als ein unbequemer Aussenseiter sind. Rang 7 in der Qualifikation und das dramatische Viertelfinal-Aus erst in der Verlängerung von Spiel 7 gegen den späteren Meister Fribourg-Gottéron waren stark. Trotzdem sehen wir die Mannschaft nach mehreren gewichtigen Abgängen etwas weiter hinten: Unsere Prognose lautet Rang 9. Die Lakers beendeten die vergangene Qualifikation mit 81 Punkten und einem Torverhältnis von 150:154. Nur vier Punkte fehlten zur direkten Playoff-Qualifikation. Über die Play-Ins sicherte sich Rapperswil schliesslich gegen den SC Bern das letzte Viertelfinal-Ticket und brachte Gottéron danach an den Rand des Ausscheidens. Erst Benoît Jeckers Treffer in der 77. Minute des siebten Spiels beendete die Saison der St. Galler. Im Sommer blieb die wichtigste sportliche Konstante erhalten: Johan Lundskog steht weiterhin an der Bande und wurde inzwischen sogar bis 2028 verlängert. Captain Nico Dünner unterschrieb vorzeitig bis 2029. Gleichzeitig verlor der SCRJ mit Malte Strömwall, Jonas Taibel, Mika Henauer und weiteren Spielern einiges an Qualität. Kevin Labanc, Fabrice Herzog, Daniil Ustinkov und Alessandro Segafredo sollen diese Lücken auffangen.

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Saisonvorschau 6/14: Ajoie wagt den grossen Neustart

Beim HC Ajoie ist vor der Saison 2026/27 kaum etwas beim Alten geblieben. Nach dem fünften letzten Platz in fünf National-League-Spielzeiten haben die Jurassier Trainerstab, Hierarchie und Kader tiefgreifend umgebaut und vor allem auf den Importpositionen deutlich mehr Qualität verpflichtet. Trotzdem bleibt die Ausgangslage schwierig: In unserer Prognose startet Ajoie auf Rang 14. Die Zahlen der vergangenen Saison erklären, warum der Klub derart konsequent reagierte. Ajoie holte in 52 Qualifikationsspielen nur 42 Punkte, erzielte lediglich 105 Tore und kassierte 180 Gegentreffer. Danach ging auch die Playout-Serie gegen Ambri mit 0:4 verloren. Der Klub selbst machte im Sommer deutlich, dass nach fünf letzten Plätzen in fünf Jahren Veränderungen auf mehreren Ebenen notwendig waren. Die ersten Signale unter dem neuen Headcoach Ville Peltonen sind allerdings ermutigend. Ajoie gewann vier seiner sechs Vorbereitungsspiele, darunter gegen Bremerhaven, Basel und Schwenningen. In der Generalprobe gegen die Schwenninger Wild Wings standen alle sechs vorgesehenen Importspieler im Aufgebot. Der Kader wirkt stärker, offensiv variabler und konkurrenzfähiger als noch vor einem Jahr – muss diese Fortschritte nun aber erstmals über eine komplette National-League-Saison bestätigen.

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Saisonvorschau 5/14: Lausanne setzt auf seine starke Defensive

Der Lausanne HC gehört auch 2026/27 zu den ernsthaften Anwärtern auf die Schweizer Spitze. Nach einer enttäuschenderen Vorsaison haben die Waadtländer ihre ohnehin starke Defensive mit Michael Fora, Romain Loeffel und dem erfahrenen NHL-Verteidiger Colin Miller nochmals aufgewertet. Trotz gewichtiger Abgänge im Angriff sehen wir Lausanne vor Meister Fribourg-Gottéron: Unsere Prognose lautet Rang 3. Gemessen an den beiden Finalteilnahmen 2024 und 2025 war die vergangene Saison ein Rückschritt. Lausanne beendete die Qualifikation nur auf Rang 6 und scheiterte anschliessend im Playoff-Viertelfinal an Genève-Servette. Besonders bitter: Im sechsten Spiel verspielte der LHC zuhause eine 3:0-Führung und verlor in der Verlängerung, im entscheidenden siebten Duell folgte in Genf ein 1:5. Der Kader hat sich danach auffällig verschoben. Mit Théo Rochette, Ken Jäger und Dominik Kahun verlor Lausanne erhebliche offensive Qualität, während die Verteidigung nochmals stärker wurde. Gleichzeitig ist die Torhüterhierarchie nach dem Abgang von Connor Hughes nach Bern klarer geworden: Kevin Pasche übernimmt die Hauptrolle, Ewan Huet kehrte als weitere Schweizer Option zurück. Gerade die defensive Stabilität, die Kontinuität unter Geoff Ward und die enorme Qualität auf der blauen Linie lassen uns Lausanne Rang 3 zutrauen.

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Saisonvorschau 4/14: Davos bleibt trotz Umbruch ein Titelkandidat

Der HC Davos startet als Qualifikationssieger und amtierender Vizemeister in die Saison 2026/27 – allerdings mit einem spürbar veränderten Kader. Nach überragenden 117 Punkten und dem erst in der Verlängerung von Spiel 7 verlorenen Playoff-Final gegen Fribourg-Gottéron müssen die Bündner mehrere gewichtige Abgänge auffangen. Trotzdem bleibt der HCD für uns eines der komplettesten Teams der Liga: Unsere Prognose lautet Rang 2. Die vergangene Saison setzte Massstäbe. Davos gewann die Qualifikation mit 191:120 Toren und 17 Punkten Vorsprung auf Gottéron, eliminierte in den Playoffs zunächst Zug und danach die ZSC Lions und stand im Final nur wenige Zentimeter vor dem Meistertitel. Dort führte der HCD nach fünf Partien 3:2, verlor aber die beiden letzten Spiele jeweils in der Verlängerung. Das entscheidende siebte Duell ging zuhause mit 2:3 nach Overtime verloren. Im Sommer folgte ein erheblicher Umbau. Topskorer und Captain Matej Stransky verliess den Klub ebenso wie Klas Dahlbeck, Michael Fora, Davyd Barandun, Simon Knak, Rico Gredig und Chris Egli. Dafür kehrten mit Ken Jäger und Dominik Egli zwei hochklassige Schweizer nach Davos zurück, Frédéric Allard verstärkt die Defensive und mit Harrison Schreiber sowie Lars Steiner drängen weitere jüngere Spieler ins Team. Entscheidend ist deshalb die Frage, ob Josh Holdens System weiterhin stärker ist als die Summe der prominenten Abgänge.

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Saisonvorschau 3/14: Lugano hat mehr Qualität – aber auch mehr Druck

Der HC Lugano geht nach einer klaren sportlichen Steigerung mit nochmals mehr Qualität in die Saison 2026/27. Tomas Mitell verfügt über einen tiefen Kader, mehrere hochkarätige neue Imports und mit Calvin Thürkauf weiterhin über einen der prägendsten Schweizer Spieler der Liga. Für die direkte Playoff-Qualifikation dürfte es dennoch extrem eng werden: Unsere Prognose lautet Rang 7. Die Ausgangslage ist völlig anders als noch vor einem Jahr. Lugano beendete die Qualifikation 2025/26 mit 89 Punkten auf Rang 5 und erreichte erstmals seit fünf Spielzeiten wieder direkt die Playoffs. Dort folgte allerdings ein harter Realitätscheck: Im Viertelfinal gegen die ZSC Lions verloren die Bianconeri die Serie mit 0:4. Genau diese Differenz zwischen einer starken Regular Season und echter Playoff-Spitzenklasse soll nun kleiner werden. General Manager Janick Steinmann hat dafür erneut stark am Kader gearbeitet. Jere Innala, Olle Lycksell und Lassi Thomson erhöhen die Qualität auf den Importpositionen, während Enzo Guebey, Harijs Cjunskis und Daniel Olsson zusätzliche Tiefe bringen. Gleichzeitig startet Lugano nicht komplett sorgenfrei: Dario Simion und Cyrill Henry werden im offiziellen Medical Report weiterhin wöchentlich beurteilt, bei Brian Zanetti erfolgt die Beurteilung täglich.

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Saisonvorschau 2/14: Bern startet unter Aubin neu

Beim SC Bern beginnt 2026/27 nach einer enttäuschenden Saison ein tiefgreifender Neustart. Serge Aubin übernimmt an der Bande, Connor Hughes ist die neue Schweizer Lösung im Tor und mit Rodrigo Ābols, Sonny Milano, Ian Mitchell und Rodwin Dionicio wurde auf zentralen Positionen Qualität ergänzt. Unsere Prognose bleibt trotz der starken Vorbereitung vorsichtig: Bern macht einen deutlichen Schritt nach vorne, beendet die Qualifikation aber auf Rang 8. Der SCB verfehlte seine sportlichen Ziele 2025/26 deutlich und reagierte darauf mit einem umfassenden Umbau. Nicht nur der Trainer wurde ersetzt, auch auf mehreren Schlüsselpositionen veränderte Sportdirektor Martin Plüss den Kader. Gleichzeitig wurden die sportlichen Strukturen im Klub neu geordnet. Die ersten Eindrücke unter Aubin sind positiv. Bern gewann sechs seiner sieben Vorbereitungsspiele. Besonders auffällig waren das 5:1 gegen Ingolstadt, das 6:1 gegen Augsburg, das 7:4 gegen Biel und das abschliessende 5:2 gegen die ZSC Lions. Trotzdem bleibt die Frage, wie schnell aus den vielen neuen Teilen unter Meisterschaftsdruck eine konstant funktionierende Mannschaft wird.

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Gottéron verspielt drei Führungen gegen Mannheim

Fribourg-Gottéron kassiert in der Champions Hockey League die zweite Heimniederlage innerhalb von drei Tagen. Der Schweizer Meister verliert in der BCF Arena gegen Adler Mannheim mit 3:4, obwohl er gleich dreimal in Führung liegt. Patrick Brown erzielt in der 53. Minute den entscheidenden Treffer für die Deutschen. Jan Dorthe bringt Gottéron bereits in der 2. Minute mit 1:0 in Führung, Nick Mattinen gleicht wenig später aus. Jacob de la Rose sorgt 18 Sekunden vor der ersten Pause im Powerplay für das 2:1. Nach Leon Gawankes erneutem Ausgleich trifft Yannick Rathgeb im zweiten Drittel ebenfalls in Überzahl zum 3:2 – doch nur 56 Sekunden später stellt Mattinen mit seinem zweiten Tor wieder auf Gleichstand. Für die Mannschaft von Roger Rönnberg ist es nach dem 2:4 gegen Pilsen bereits die zweite Niederlage an diesem CHL-Heimwochenende. Zuvor war Gottéron mit zwei Auswärtssiegen perfekt in den Wettbewerb gestartet, darunter dem spektakulären 3:1 gegen Klagenfurt mit drei Powerplay-Toren innert 67 Sekunden. Nach vier Partien stehen die Freiburger bei sechs Punkten.

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Fast 30 Millionen Schulden – Ambrì unter Druck

Der HC Ambrì-Piotta steht finanziell erheblich unter Druck. Nach Recherchen der «NZZ am Sonntag» beläuft sich die konsolidierte Schuldenlast rund um den Tessiner Traditionsklub mittlerweile auf fast 30 Millionen Franken. Der Klub selbst bestätigt zwar keine Gesamtsumme, spricht aber offiziell von einer laufenden Schuldenrestrukturierung, schwieriger Liquiditätslage und Auflagen im Zusammenhang mit der National-League-Lizenz. Den grössten Teil der Verschuldung sollen gemäss der «NZZ am Sonntag» Verpflichtungen rund um die 2021 eröffnete Gottardo Arena ausmachen. Rund 22 Millionen Franken sollen auf Hypothekarschulden entfallen, hinzu kommen knapp drei Millionen Franken an Covid-Krediten sowie weitere Forderungen privater Gläubiger. Ambrì hat bereits bestätigt, in den vergangenen Monaten intensive Gespräche mit privaten Geldgebern und den Gläubigerbanken der Valascia Immobiliare SA geführt zu haben. Die neuen Zahlen verschärfen das Bild, das der Klub Ende August an seiner Generalversammlung selbst gezeichnet hatte. Damals meldete die HCAP SA für 2025/26 einen Verlust von 392'809 Franken, während die gesamte HCAP-Gruppe mit einem Minus von 848'093 Franken abschloss. Bereits nach der Generalversammlung waren die roten Zahlen und die geplante finanzielle Stabilisierung zum zentralen Thema geworden.

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Petition gegen Alex Formenton – Fans fordern Oilers zum Rückzug auf

Die Verpflichtung von Alex Formenton sorgt bei den Edmonton Oilers für heftigen Widerstand. Eine Online-Petition fordert den NHL-Klub auf, den Einjahresvertrag mit dem ehemaligen Stürmer des HC Ambrì-Piotta wieder rückgängig zu machen. Bereits am Freitagmorgen hatten mehr als 19'000 Menschen die Petition unterzeichnet. Gestartet wurde die Aktion von der langjährigen Oilers-Anhängerin Mary Loewen, die vielen Fans unter dem Namen «Mama Stanley» bekannt ist. Sie erklärt, den Klub nicht mehr unterstützen zu können, solange Formenton zum Kader gehört. Die Petition richtet sich ausdrücklich gegen die Personalentscheidung der Oilers und stellt den gerichtlichen Freispruch Formentons aus dem Jahr 2025 nicht infrage. Edmonton hatte den 26-jährigen Kanadier am 9. September mit einem Einjahresvertrag über 850'000 US-Dollar ausgestattet. Damit kehrt Formenton nach mehreren Jahren in der Schweiz in die NHL zurück. Die Oilers hatten den Transfer Anfang der Woche offiziell bestätigt.

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Lausanne gewinnt letzten Test in Sierre mit 6:1

Der Lausanne HC beendet seine Vorbereitung mit einem deutlichen Erfolg. Die Waadtländer gewinnen beim HC Sierre mit 6:1 und gehen damit mit einem positiven letzten Eindruck in die neue National-League-Saison. Bereits am Dienstag wartet zum Meisterschaftsauftakt zuhause der EV Zug. Lausanne legt in der Graben-Halle früh die Basis zum Sieg. Das erste Drittel geht mit 1:0 an den National-League-Vertreter, im Mittelabschnitt ziehen die Gäste mit drei weiteren Treffern auf 4:0 davon. Sierre gelingt im Schlussdrittel noch der Ehrentreffer, Lausanne antwortet jedoch mit zwei weiteren Toren und bringt den klaren 6:1-Erfolg sicher nach Hause. Für die Waadtländer war es der sechste und letzte vorgesehene Test der Sommervorbereitung.

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Sandro Schmid steht vor Comeback gegen Pilsen

Fribourg-Gottéron erhält kurz vor dem Start der National League eine wichtige Verstärkung aus dem eigenen Kader zurück. Sandro Schmid steht nach seiner schweren Knieverletzung unmittelbar vor dem Comeback. Der 26-jährige Stürmer soll bereits am Freitag im Champions-League-Spiel gegen den HC Pilsen wieder eingesetzt werden können. Schmid absolvierte am Donnerstag das Mannschaftstraining erstmals wieder ohne das rote Trikot, das ihn während der Aufbauphase vor Körperkontakt geschützt hatte. Damit hat der Freiburger einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zurück in den Spielbetrieb gemacht. Noch vor wenigen Tagen war ein konkreter Termin offen. Bei Gottéron arbeitete Schmid zuletzt weiterhin an seiner Rückkehr nach der Knieverletzung. Nun deutet alles auf ein Comeback beim dritten CHL-Spiel der Saison hin.

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IIHF sperrt Patrick Fischer für vier Jahre

Patrick Fischer muss nach der Affäre um sein gefälschtes Covid-Zertifikat weitere Konsequenzen tragen. Der Eishockey-Weltverband IIHF sperrt den früheren Schweizer Nationaltrainer laut einem Bericht der «NZZ» für vier Jahre. Bis 2030 darf der 50-Jährige damit kein Nationalteam betreuen. Die Sperre gilt nach aktuellem Stand ausschliesslich auf Nationalmannschaftsebene. Eine Tätigkeit bei einem Klub wäre für Fischer grundsätzlich weiterhin möglich. Ob sich daran in der Schweiz noch etwas ändert, hängt allerdings auch von Swiss Sport Integrity ab. Erst Ende August hatte sich der frühere Nationalcoach ausführlich zu seiner Zukunft geäussert. Patrick Fischer liess dabei eine spätere Rückkehr ins Eishockey ausdrücklich offen. Die nun ausgesprochene IIHF-Sperre schränkt seine Möglichkeiten zumindest im internationalen Nationalmannschaftsbereich deutlich ein.

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Waltteri Merelä wird neuer Captain des SC Bern

Der SC Bern hat sein Captainteam für die Saison 2026/27 bestimmt. Waltteri Merelä übernimmt das «C» und führt die Berner künftig als Captain aufs Eis. Unterstützt wird der 28-jährige Finne von Benjamin Baumgartner, Alain Graf und Marc Marchon. Merelä gehörte bereits in den vergangenen beiden Spielzeiten als Assistant zum Führungsteam des SCB. Nun steigt der finnische Stürmer zum Captain auf und übernimmt damit noch mehr Verantwortung innerhalb der Mannschaft. Erstmals wird Merelä das «C» am Donnerstagabend im Testspiel gegen den EHC Biel-Bienne auf der Brust tragen. Der Start in die neue National-League-Saison folgt für Bern am Dienstag, 15. September, auswärts bei den ZSC Lions.

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Lausanne will Müller oder Landry sofort – Ambrì blockt

Der Lausanne HC möchte seine Offensive noch vor dem Saisonstart verstärken und hat dabei zwei bereits für die Zukunft eingeplante Spieler im Visier. Die Waadtländer versuchen, Miles Müller oder Manix Landry schon jetzt von Ambrì-Piotta zu holen – doch die Tessiner zeigen bislang keine Bereitschaft für einen vorzeitigen Transfer. Wie die Waadtländer Zeitung «24 heures» berichtet, möchte Lausanne mindestens einen der beiden Stürmer bereits für die Saison 2026/27 verpflichten. Müller und Landry sollen nach bisherigen Medienberichten ohnehin ab 2027/28 zum LHC wechseln. Ambrì-Sportchef Lars Weibel will derzeit jedoch nicht über einen vorzeitigen Spielertausch verhandeln. Damit bleiben der 21-jährige Müller und der 23-jährige Landry vorerst Teil des Kaders in der Leventina.

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