Wie KI Produktionsbarrieren überwindet und die Performance steigert
von belmedia Redaktion Allgemein Alltag Arbeitswelt Beruf Beschäftigung Betrieb Bildung & Arbeit Business Business business24.ch businessaktuell.ch Dienstleistungen Digitalisierung Europa Experten Innovation Inspiration Karriere Konzeption Magazine Management nachrichtenticker.ch News Orte Personal Prävention Produkte Projekte Sicherheit Strategie Technologie Themen Trends Unternehmen Wirtschaft Ⳇ Verbreitung
Im weltweiten Wettbewerb fällt die deutsche Wirtschaft vor allem durch ihr vergleichsweise schwaches Produktivitätswachstum auf. Um es zu erhöhen, setzen viele Manager ihre Hoffnungen auf KI. Wie die Wende gelingen kann, zeigt Augmentir anhand der sechs wichtigsten Performancebarrieren in der Produktion.
Laut einer Umfrage von McKinsey sehen 81 Prozent der deutschen Top-Manager in KI eine Chance, um die Produktivität in ihrem Unternehmen zu steigern. Doch wer das Potenzial der neuen Technologie heben möchte, muss zunächst Ursachenforschung betreiben: Was verhindert eine gute Performance? Liegt es an den Abläufen, an der Ausbildung der Arbeitskräfte oder an anderen, bislang unbekannten organisatorischen Faktoren?
Als Anbieter einer Connected-Worker-Lösung ist Augmentir ständig im Austausch mit Kunden aus Produktion und Service. In diesen Gesprächen zeichnen sich regelmässig dieselben Performance-Hemmer ab. Hier fasst der Softwareanbieter die sechs häufigsten zusammen und verrät, wo sich der Einsatz von KI besonders lohnt.
1. Uneinheitliche oder veraltete Arbeitsanweisungen
Produktivitätsbremse Nummer 1: Viele Unternehmen verlassen sich zu sehr auf Erfahrungswissen. Weniger geübte Mitarbeitende sind so auf veraltete oder mündlich weitergegebene Anweisungen angewiesen. Zudem interpretieren Teams „richtiges Vorgehen“ oft unterschiedlich. Das führt zu Fehlern, ineffizienten Prozessen und Sicherheitsrisiken.
Digitale Arbeitsanweisungen schaffen hier Abhilfe: Sie standardisieren Abläufe und gewährleisten, dass jede Schicht auf dem aktuellsten Stand ist. Dazu stellen sie auf mobilen Geräten oder Wearables Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Verfügung. Bei der Erstellung von Standard Operating Procedures (SOPs), Checklisten oder Smart Forms hilft ein generativer KI-Assistent, der auf bestehendem Content aufbaut. Zudem lernt die Plattform stetig aus Echtzeitdaten zur Arbeitsausführung. Basierend auf der tatsächlichen Performance und durch Feedback werden Abläufe kontinuierlich verbessert und die neuesten Anleitungen stehen allen im Team jederzeit zur Verfügung.
2. Mangelnder Überblick bei Skills
Ein zweites Hindernis besteht in fehlender Transparenz über die Qualifikationen und Kenntnisse der Belegschaft. Bei der Personaleinsatzplanung sind Vorgesetzte deshalb auf ihre subjektiven Eindrücke und Hörensagen angewiesen. Besonders bei starker Fluktuation steigt damit die Gefahr, Arbeitsaufträge falsch zu verteilen.
Eine praktikable Gegenmassnahme heisst „digitales Skill Management“: Es erfasst Fähigkeiten, Ausbildungen und Bescheinigungen aller Teammitglieder. KI-gestützte Connected-Worker-Lösungen sind zudem in der Lage, auf dieser Basis Arbeitsanweisungen zu personalisieren. So erhalten weniger Erfahrene im Job alle Details, die sie für eine Aufgabe benötigen, während Routinierte nur die nötigsten Schritte abhaken.
3. Reaktive Problemlösung
Viele Teams reagieren erst, wenn Probleme bereits eskaliert sind. Dieses „Feuerwehr-Prinzip“ ist teuer. Es verursacht Produktionsausfälle, Nacharbeit und Qualitätsmängel und erhöht das Risiko von Sicherheitsvorfällen.
Mit digitalen Tools lassen sich Prozessdaten granular auswerten. Zeichnen sich Trends und Anomalien ab, werden die zuständigen Schichtführer oder Teamleiter automatisch benachrichtigt. Gleichzeitig erhalten sie eine detaillierte Fehleranalyse nebst Vorschlägen, wie sich proaktiv gegensteuern lässt.
4. Getrennte Systeme und Informationssilos
Liegen wichtige Informationen verstreut vor, bremst das Entscheidungen und Prozesse aus. Connected-Worker-Plattformen bündeln Arbeitsanweisungen, Schulungsunterlagen, Skill Management und Analytics zentral. Idealerweise ermöglichen sie die nahtlose Integration mit MES-, ERP-, QMS- und LMS-Systemen. So arbeiten operative Teams und Backoffice optimal zusammen.
5. Geringes Engagement oder mangelndes Verantwortungsbewusstsein
Wer sich nur als kleines Rädchen im Getriebe fühlt, bringt weniger Motivation für hohe Leistung auf. Personalisierte digitale Arbeitsanweisungen, integrierte Feedbackschleifen und Microlearning fördern Eigenverantwortung und kontinuierliche Weiterentwicklung.
6. Hohe Fluktuation und Schulungsaufwand
Häufiger Personalwechsel erschwert eine konstante Performance. KI-basierte Connected-Worker-Lösungen führen neue Mitarbeitende direkt am Arbeitsplatz Schritt für Schritt ein. Vertiefende Materialien in Video-, Bild- oder Textform stehen jederzeit zur Verfügung. Das verkürzt nach Praxiserfahrungen die Einarbeitungszeit um bis zu 80 Prozent.
Fazit: Ein Hebel für viele Hindernisse
Die Produktivität leidet in Industriebetrieben oft unter versteckten Blockaden. Spezielle digitale Tools für Frontline-Mitarbeitende setzen an mehreren Enden an: Sie ermöglichen klare, personalisierte Arbeitsanleitungen, unterstützen fundierte Entscheidungen, fördern Motivation und entlasten erfahrene Kräfte. KI-Assistenten und -Agenten sorgen für punktgenaue Unterstützung. Unternehmen haben damit einen wirkungsvollen Hebel, um ihre Belegschaft zu stärken, die Performance zu verbessern und ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.
Quelle: Augmentir
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