Sauna für Einsteiger: Ablauf, Saunatypen und sinnvolle Verhaltensregeln

Der erste Saunabesuch wirkt einfacher, als er für Einsteiger zunächst erscheint: duschen, schwitzen, abkühlen und ausruhen. Tatsächlich entscheidet jedoch die richtige Reihenfolge darüber, ob die Wärme angenehm bleibt und der Kreislauf nicht unnötig belastet wird. Dazu kommen unterschiedliche Saunatypen, verschiedene Temperaturbereiche, Aufgüsse und Hausregeln. Für den Einstieg gilt deshalb vor allem eines: moderate Wärme wählen, ausreichend Zeit einplanen und das eigene Wohlbefinden wichtiger nehmen als eine vorgegebene Aufenthaltsdauer.

Saunieren ist kein Wettbewerb. Wer die heisseste Bank möglichst lange aushält oder unmittelbar danach ins eiskalte Tauchbecken springt, erzielt dadurch nicht automatisch einen grösseren Nutzen. Besonders beim ersten Besuch ist ein kontrollierter Wechsel aus Wärme, Abkühlung und Ruhe sinnvoll. Bei akuten Infekten, Fieber, offenen Wunden oder bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann ein Saunabesuch dagegen ungeeignet sein. Bestehen Vorerkrankungen oder Unsicherheiten, sollte die individuelle Verträglichkeit medizinisch geklärt werden.

Für den ersten Saunabesuch genügend Zeit reservieren

Ein Saunabesuch passt schlecht zwischen zwei eng gesetzte Termine. Für mehrere Saunagänge mit Duschen, Abkühlen und Ruhephasen sollte genügend Zeit eingeplant werden.

Zur Grundausstattung gehören mindestens ein grosses Saunatuch als vollständige Unterlage auf der Holzbank, ein weiteres Handtuch zum Abtrocknen sowie Badesandalen für die Bereiche ausserhalb der Kabine. Ein Bademantel kann die Ruhepausen angenehmer machen.

Wie viel Kleidung im Saunabereich getragen wird, hängt von der jeweiligen Anlage ab. In vielen klassischen Saunabereichen in der Schweiz und im deutschsprachigen Raum werden die Kabinen textilfrei genutzt. Massgebend bleibt immer die vor Ort angeschlagene Saunaordnung.

Auch Mobiltelefone und andere elektronische Geräte gehören normalerweise nicht in den Saunabereich. Neben Ruhe und Privatsphäre spielt dabei der Schutz vor Hitze und Feuchtigkeit eine Rolle.

Vor dem ersten Gang wird geduscht und gründlich abgetrocknet

Vor dem Betreten der Sauna gehört eine Dusche zum üblichen Ablauf. Sie entfernt Schweiss, Kosmetikprodukte und andere Rückstände von der Haut.

Danach wird der Körper gut abgetrocknet. Trockene Haut kann Schweiss unmittelbar abgeben, während auf nasser Haut zunächst das vorhandene Wasser verdunstet.

Wer bereits vor dem ersten Saunagang friert, sollte nicht versuchen, sich durch besonders intensive Hitze möglichst schnell aufzuwärmen. Angenehm warme Füsse und ein ruhiger Kreislauf sind die bessere Ausgangslage.

Direkt nach einer sehr grossen Mahlzeit ist die Sauna ebenfalls ungünstig. Völlig nüchtern und hungrig muss der Besuch jedoch ebenso wenig begonnen werden. Eine leichte Mahlzeit mit genügend zeitlichem Abstand ist für viele Menschen angenehmer.

Alkohol und Sauna gehören nicht zusammen. Alkohol beeinflusst Kreislauf und Reaktionsfähigkeit und erhöht damit unnötig das Risiko für Beschwerden und Unfälle.


Saunatuch und Holzeimer gehören zur klassischen Saunalandschaft. Ein ausreichend grosses Handtuch verhindert direkten Haut- und Schweisskontakt mit der Holzbank.

Der erste Saunagang darf bewusst kurz bleiben

Für Einsteiger ist es sinnvoll, zunächst eine mildere Kabine oder einen weniger heissen Platz zu wählen. Innerhalb einer klassischen Sauna steigt die Temperatur nach oben deutlich an.

Die unteren und mittleren Bänke sind deshalb für den Einstieg häufig angenehmer als die oberste Ebene. Wer sich hinlegt, befindet sich mit einem grösseren Teil des Körpers in derselben Temperaturzone.

Ein typischer Saunagang dauert ungefähr acht bis 15 Minuten. Für den ersten Versuch können bereits rund acht Minuten ausreichend sein.

Diese Zeiten sind keine Verpflichtung. Schwindel, Übelkeit, starkes Herzklopfen, Atemprobleme oder deutliches Unwohlsein sind Gründe, die Kabine sofort zu verlassen.

Es gibt keinen gesundheitlichen Vorteil darin, eine festgelegte Minute noch „durchzuhalten“.

Vor dem Aufstehen den Kreislauf an die aufrechte Haltung gewöhnen

Wer während des Saunagangs liegt, sollte nicht plötzlich von der Bank aufspringen.

Sinnvoll ist es, sich gegen Ende langsam aufzusetzen und noch etwas sitzen zu bleiben. Damit bekommt der Kreislauf Gelegenheit, sich auf die veränderte Körperhaltung einzustellen.

Beim Verlassen der Kabine ist zudem Rücksicht auf andere Gäste gefragt. Türen werden möglichst nur kurz geöffnet, damit nicht unnötig Wärme entweicht.

Auch Gespräche richten sich nach der jeweiligen Anlage. In vielen klassischen Saunen wird Ruhe erwartet. Andere Saunakonzeptionen sind kommunikativer.

Die finnische Sauna bietet intensive trockene Wärme

Die klassische finnische Sauna arbeitet mit vergleichsweise hohen Temperaturen und eher trockener Luft. Häufig bewegen sich die Temperaturen ungefähr im Bereich von 80 bis 100 Grad Celsius.

Für erfahrene Saunagänger kann diese intensive Wärme angenehm sein. Einsteiger empfinden sie teilweise als überraschend stark.

Die Temperatur allein bestimmt das Empfinden allerdings nicht. Bankhöhe, Luftfeuchtigkeit und ein möglicher Aufguss verändern die wahrgenommene Belastung deutlich.

Wer die klassische Sauna erstmals ausprobiert, muss deshalb weder die oberste Bank wählen noch den kompletten Aufguss miterleben.


Frau auf einer Holzbank in der Sauna: Einsteiger können zunächst einen tieferen beziehungsweise weniger heissen Platz wählen und die Aufenthaltsdauer langsam kennenlernen.

Bio-Sauna und Sanarium arbeiten mit milderem Klima

Viele Wellnessanlagen bieten neben der klassischen finnischen Sauna mildere Kabinen an. Bezeichnungen wie Bio-Sauna, Sanarium oder Kräutersauna sind allerdings nicht vollständig standardisiert.

Typisch sind niedrigere Temperaturen und teilweise eine höhere Luftfeuchtigkeit. Bereiche um etwa 50 bis 70 Grad Celsius werden von vielen Einsteigern als weniger intensiv wahrgenommen.

Das macht eine solche Kabine zu einer möglichen ersten Station, um die eigene Reaktion auf Wärme kennenzulernen.

Die konkrete Temperatur und Luftfeuchtigkeit sollte direkt an der jeweiligen Kabine geprüft werden. Anlagen unterscheiden sich deutlich.

Ein Dampfbad fühlt sich trotz niedrigerer Temperatur intensiv an

Das Dampfbad ist technisch keine klassische trockene Sauna. Die Temperaturen liegen üblicherweise deutlich niedriger, während die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist.

Dadurch kann sich die Wärme trotz moderaterer Temperatur ausgesprochen intensiv anfühlen. Schweiss verdunstet bei hoher Luftfeuchtigkeit schlechter von der Haut.

Manche Einsteiger empfinden feuchte Wärme als angenehmer als die trockene Hitze einer finnischen Sauna, andere erleben genau das Gegenteil.

Ein Dampfbad ist deshalb keine automatisch „leichtere“ Sauna. Auch hier entscheidet die persönliche Verträglichkeit.

Infrarotkabinen erwärmen anders als klassische Saunen

Infrarotkabinen nutzen Wärmestrahlung und arbeiten meist mit niedrigeren Lufttemperaturen als finnische Saunen.

Das Wärmegefühl unterscheidet sich deshalb deutlich. Die Kabine sollte nicht einfach als Variante derselben klassischen Sauna betrachtet werden.

Auch hier gelten Hersteller- beziehungsweise Betreiberangaben zu Temperatur und Aufenthaltsdauer.

Besonders vorsichtig sollten vermeintliche therapeutische Versprechen bewertet werden. Eine Infrarotkabine ersetzt keine medizinische Behandlung und sollte nicht aufgrund unbelegter Heilversprechen genutzt werden.



Ein Aufguss erhöht den empfundenen Hitzereiz deutlich

Beim Aufguss wird Wasser auf die erhitzten Saunasteine gegeben. Dadurch steigt die Luftfeuchtigkeit kurzfristig an.

Die Temperatur der Luft muss dabei nicht wesentlich höher werden, dennoch fühlt sich die Hitze stärker an. Der Grund liegt unter anderem darin, dass Schweiss auf der Haut schlechter verdunsten kann.

Geführte Aufgüsse können zusätzlich durch das Verteilen der warmen Luft mit einem Handtuch intensiver werden.

Für Einsteiger ist ein Aufguss deshalb keine Pflicht. Wer zunächst nur das normale Saunaklima kennenlernen möchte, kann einen Gang ohne Aufguss wählen.

Aufgussmittel werden ausschliesslich nach den Regeln der Anlage verwendet. Eigene ätherische Öle oder andere Substanzen gehören nicht ungefragt auf den Saunaofen.

Nach der Wärme folgt zuerst eine kontrollierte Abkühlung

Mit dem Verlassen der Saunakabine ist ein Saunagang noch nicht abgeschlossen.

Zunächst kann ein kurzer Aufenthalt an der frischen Luft angenehm sein. Danach folgt die Abkühlung mit Wasser.

Der Wechsel sollte kontrolliert erfolgen. Besonders Einsteiger müssen nicht direkt in ein sehr kaltes Tauchbecken springen.

Kaltes Wasser kann zunächst an Armen und Beinen eingesetzt werden. Wer starke Kältereize schlecht verträgt oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat, sollte extreme Wechselreize vermeiden beziehungsweise vorher medizinisch klären.

Ein Tauchbecken ist somit eine Möglichkeit, aber kein obligatorischer Bestandteil jedes Saunabesuchs.


Holzeimer und Saunazubehör: Ein Aufguss verstärkt durch die kurzfristig höhere Luftfeuchtigkeit das Hitzeempfinden und ist für Einsteiger keine Pflicht.

Die Ruhephase gehört ebenso zur Sauna wie das Schwitzen

Nach dem Abkühlen braucht der Körper Zeit, um sich wieder zu stabilisieren. Eine Ruhepause ist deshalb kein optionales Extra zwischen zwei möglichst schnellen Saunagängen.

Wie lange sie dauert, hängt vom eigenen Befinden ab. Rund 15 bis 30 Minuten können eine gute Orientierung sein.

In dieser Zeit sollte der Körper weder auskühlen noch erneut stark erhitzt werden. Bademantel und trockenes Handtuch sorgen für Komfort.

Erst wenn sich Kreislauf und Körpertemperatur angenehm normalisiert haben, beginnt gegebenenfalls der nächste Gang.

Für Einsteiger reichen häufig zwei Saunagänge. Drei Gänge gelten bei vielen traditionellen Saunaabläufen bereits als vollständiger Besuch. Mehr ist nicht automatisch besser.

Ausreichend trinken und den Flüssigkeitsverlust ernst nehmen

Beim Saunieren verliert der Körper Flüssigkeit über den Schweiss. Deshalb sollte der Flüssigkeitshaushalt nicht erst beachtet werden, wenn Kopfschmerzen oder starker Durst entstehen.

Wasser oder andere alkoholfreie Getränke sind die naheliegende Wahl. Alkohol sollte auch während und unmittelbar rund um den Saunabesuch vermieden werden.

Wie viel Flüssigkeit benötigt wird, lässt sich nicht als einheitliche Menge für alle festlegen. Körpergrösse, Anzahl der Saunagänge, Temperatur und individuelles Schwitzen unterscheiden sich.

Wer sich schwindlig, ungewöhnlich schwach oder übel fühlt, beendet die Wärmebelastung und erholt sich.

Die Hausordnung entscheidet über Textilien und Hygiene

Einsteiger sind häufig unsicher, ob die Sauna nackt oder mit Badekleidung betreten wird.

In vielen Schweizer Saunaanlagen gilt innerhalb klassischer Saunakabinen ein textilfreier Betrieb. Badekleidung bleibt dann ausserhalb der Kabine.

Das bedeutet jedoch nicht, dass nackte Haut direkt auf dem Holz liegt. Das Saunatuch wird so untergelegt, dass Füsse, Beine und Oberkörper beziehungsweise der gesamte Körper keinen Schweiss auf der Bank hinterlassen.

In Ruhe- und Verkehrsbereichen werden je nach Anlage Bademantel oder Handtuch getragen.

In anderen Anlagen existieren Textilsaunen oder getrennte Bereiche. Deshalb hat die konkrete Hausordnung immer Vorrang vor allgemeinen Gepflogenheiten.

Der belmedia-Beitrag „Wärme statt Wellen – Trockensauna oder Dampfbad: Was passt besser?“ stellt trockene und feuchte Wärme gegenüber und zeigt, wie unterschiedlich beide Klimazonen wahrgenommen werden.

Ruhe und Rücksicht bestimmen die Saunakultur

Die Sauna ist für viele Gäste ein Rückzugsort. Lautes Telefonieren, Musik und intensive Gespräche passen deshalb in klassische Ruhebereiche meist nicht.

Auch Reservieren von Liegen, stark parfümierte Produkte oder Körperpflege innerhalb der Kabine können gegen die Regeln einer Anlage verstossen.

Rasieren, Peelings oder andere intensive Pflegeroutinen gehören nicht auf die Saunabank.

Vor dem Betreten eines Tauchbeckens wird nach den Regeln vieler Anlagen erneut geduscht. Damit wird Schweiss nicht in das Becken eingetragen.

Das Grundprinzip ist einfach: Die eigene Entspannung darf nicht auf Kosten der Hygiene, Ruhe oder Privatsphäre anderer Gäste gehen.

Ein Video zeigt die wichtigsten Regeln für den ersten Besuch

Der vollständige Ablauf lässt sich besonders gut visuell nachvollziehen. Das folgende deutschsprachige Video richtet sich ausdrücklich an Sauna-Neulinge.



Das deutschsprachige Video „Erster Saunabesuch? 12 Sauna-Tipps für Sauna-Neulinge“ von Stadtwerke München erklärt den Ablauf eines Saunabesuchs und zeigt wichtige Regeln zu Vorbereitung, Handtuch, Aufenthaltsdauer, Abkühlung und Verhalten. Das Video eignet sich besonders für Einsteiger, die vor ihrem ersten Besuch die praktische Reihenfolge kennenlernen möchten.


Bei einem akuten Infekt gehört die Sauna nicht zum Therapieprogramm

Eine beginnende Erkältung lässt sich nicht dadurch „ausschwitzen“, dass der Körper besonders intensiver Hitze ausgesetzt wird.

Bei Fieber, akuten Infekten und deutlichem Krankheitsgefühl sollte die Sauna ausgelassen werden. Die Wärme belastet den bereits beanspruchten Kreislauf zusätzlich.

Auch akute entzündliche oder infektiöse Hauterkrankungen und offene Wunden sprechen gegen einen normalen Saunabesuch.

Wer erst kürzlich operiert wurde, eine frische Verletzung hat oder sich von einer akuten Erkrankung erholt, sollte den Wiedereinstieg nicht eigenständig erzwingen.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen verlangen eine individuelle Beurteilung

Saunawärme erweitert Blutgefässe und verändert Kreislauf und Herzfrequenz. Für viele gesunde Menschen ist das gut tolerierbar.

Bei bekannten Herz-Kreislauf-Erkrankungen hängt die Verträglichkeit jedoch von Diagnose, Stabilität und Behandlung ab.

Besonders starke Kältereize nach der Sauna können den Blutdruck kurzfristig deutlich beeinflussen. Ein Tauchbecken ist deshalb bei entsprechenden Vorerkrankungen nicht automatisch sinnvoll.

Bestehen Herzrhythmusstörungen, fortgeschrittene Herzerkrankungen, problematische Blutdruckwerte oder andere relevante Vorerkrankungen, sollte der Saunabesuch mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.

Das gilt auch bei Medikamenten, die Blutdruck, Kreislauf oder Flüssigkeitshaushalt beeinflussen.

Auf den Körper zu hören ist wichtiger als jede Saunaregel

Empfehlungen zu acht, zehn oder 15 Minuten bieten Orientierung. Sie sind keine Mindestdauer.

Wer sich nach fünf Minuten unwohl fühlt, verlässt die Sauna nach fünf Minuten. Das ist die richtige Reaktion und kein misslungener Saunagang.

Warnzeichen können Schwindel, Übelkeit, ungewöhnliche Schwäche, Atemnot, Druckgefühl im Brustbereich oder starke Kreislaufprobleme sein.

Bei schweren oder anhaltenden Beschwerden ist eine medizinische Beurteilung erforderlich.

Auch die Tagesform verändert die Verträglichkeit. Schlafmangel, starke körperliche Belastung, zu wenig Flüssigkeit oder eine beginnende Erkrankung können dazu führen, dass ein sonst gut verträgliches Saunaklima plötzlich unangenehm wird.

Saunieren ersetzt weder Sport noch medizinische Behandlung

Rund um die Sauna kursieren zahlreiche weitreichende Gesundheitsversprechen. Besonders häufig ist von „Entgiftung“ oder starkem Gewichtsverlust die Rede.

Der kurzfristige Gewichtsverlust nach mehreren Saunagängen entsteht vor allem durch Flüssigkeitsverlust. Er ist kein nachhaltiger Fettabbau.

Auch „Detox“ ist keine sinnvolle Begründung dafür, möglichst intensiv zu schwitzen. Die Ausscheidung und Verarbeitung vieler Stoffwechselprodukte erfolgt vor allem über Leber und Nieren.

Regelmässiges Saunieren kann für gesunde und entsprechend geeignete Menschen Teil eines entspannenden Lebensstils sein. Daraus sollte jedoch kein Ersatz für Bewegung, medizinische Therapie oder andere gesundheitsrelevante Massnahmen gemacht werden.

Eine mildere Sauna kann für Einsteiger die bessere Wahl sein

Wer Wärme bisher kaum kennt, muss nicht mit einer sehr heissen finnischen Sauna beginnen.

Bio-Sauna, Sanarium oder eine andere Kabine mit moderater Temperatur können den Einstieg erleichtern. Danach lässt sich beobachten, wie der Körper reagiert.

Das gleiche Prinzip gilt bei Aufgüssen. Zuerst das normale Saunaklima kennenzulernen, schafft eine bessere Vergleichsbasis.

Der belmedia-Beitrag „Wellness neu gedacht: So wird ein kleines Badezimmer zur privaten Wohlfühloase“ zeigt anhand einer privaten Sauna, wie klassische und mildere Klimazonen innerhalb eines modernen Wellnesskonzepts kombiniert werden können.


Holzsauna mit Ruhe- und Wärmebereich: Unterschiedliche Kabinen und Temperaturzonen ermöglichen es, die Wärmebelastung an Erfahrung und persönliches Wohlbefinden anzupassen.

Ein einfacher Ablauf nimmt dem ersten Saunabesuch die Unsicherheit

Für Einsteiger muss Saunieren nicht kompliziert sein. Zuerst wird geduscht und gründlich abgetrocknet. Danach folgt ein moderater erster Saunagang auf einer angenehm temperierten Bank.

Anschliessend kommt die kontrollierte Abkühlung mit frischer Luft und Wasser. Danach folgt eine ausreichend lange Ruhephase. Erst wenn sich der Körper wieder angenehm anfühlt, beginnt gegebenenfalls ein zweiter Gang.

Aufgüsse, Tauchbecken und besonders heisse Kabinen sind Ergänzungen, keine Pflichtstationen.

Gleichzeitig gelten Hygiene und Rücksicht: ausreichend grosses Saunatuch verwenden, die Hausordnung beachten, Ruhe respektieren und Gemeinschaftsbereiche sauber hinterlassen.

Wer sich an diesem einfachen Rhythmus orientiert und keine Rekorde anstrebt, kann unterschiedliche Saunatypen schrittweise kennenlernen. Der wichtigste Massstab bleibt dabei nicht die Temperaturanzeige oder eine Stoppuhr, sondern das eigene Wohlbefinden.

 

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