SeelenWärme am westlichen Bodensee: Auszeiten, Wellness und Genuss für den Winter

Fünf Monate liegen zwischen dem goldenen Herbst und den ersten Vorboten des Frühlings – eine Zeit für ruhige Momente und zum Innehalten. Unter dem Titel „SeelenWärme“ bündelt die Urlaubs- und Ausflugsregion Westlicher Bodensee von Ende Oktober 2026 bis Mitte März 2027 Angebote für entspannte Auszeiten in der Nebensaison: mit Bewegung an der frischen Luft, heissem Wasser und wohltuender Wärme, Kultur und Kreativität, regionalem Genuss und herzlicher Gastfreundschaft. Es ist eine Einladung, sich Zeit zu nehmen und herauszufinden, was einem guttut – ganz für sich oder gemeinsam mit anderen – und schöne Erinnerungen mit nach Hause zu nehmen.

Draussen belebt die klare Luft, macht den Kopf frei und sorgt nach einem langen Spaziergang für rosige Wangen. Drinnen wartet wohlige Gemütlichkeit. Genau in diesem Wechsel entsteht die SeelenWärme am westlichen Bodensee: zwischen Draussensein und geborgenem Rückzug, neuen Eindrücken und einfach mal die Seele baumeln lassen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Zeitraum: „SeelenWärme“ läuft von Ende Oktober 2026 bis Mitte März 2027.
  • Natur: Waldbaden, Kräuterspaziergänge, Wellness-Wandern und Meditation schaffen bewusste Auszeiten.
  • Wellness: Thermen, Saunalandschaften und Hotel-Spas verbinden Winterfrische mit wohltuender Wärme.
  • Kultur: Führungen, Kunst, Musik und kreative Workshops setzen neue Impulse.
  • Genuss: Kochkurse, regionale Küche und besondere Hotelangebote ergänzen das Programm.


Zeit für die leisen Dinge

Wer in der Natur unterwegs ist, merkt schnell, wie viel es wahrzunehmen gibt, wenn gerade nichts anderes die Aufmerksamkeit fordert: Das sanfte Rascheln des Waldes, der Geruch von feuchter Erde und Laub, ein Vogelruf irgendwo zwischen den Bäumen. Beim Waldbaden in Allensbach oder Radolfzell richten sich die Sinne ganz auf die besondere Atmosphäre zwischen den grünen Riesen. Natur- und Wildkräuterspaziergänge schärfen den Blick für das, was am Weg wächst, beim Wellness-Wandern in Konstanz kommen Bewegung und bewusste Wahrnehmung zusammen. Weite und neue Perspektiven eröffnet ausserdem das Grenzenlose Herbst-Hopping bei einer entspannten Schifffahrt über den Untersee. Von der Landschaft führt der Weg schliesslich nach innen: Bei einer geführten Meditation in Öhningen folgen auf Körper- und Atemübungen innere Einkehr und Zeit zum Nachspüren. Bei Tee, warmer Suppe, Obst und Schokolade klingt die kleine Auszeit im gemeinsamen Austausch aus.



Einfach mal abtauchen

Erst belebende winterliche Frische, dann Kaminfeuer und Saunadampf. Nach ein paar herrlichen Stunden in der Natur ist es ein besonderes Wohlgefühl, wenn sich die Wärme bis in die Zehenspitzen ausbreitet. Gelegenheit dazu gibt es am westlichen Bodensee reichlich: In der Bodensee-Therme Konstanz ruht man schwerelos im Becken, während der Blick über den weiten Bodensee schweift. In der bora Saunalandschaft in Radolfzell lässt es sich ausgiebig schwitzen und entspannen – und direkt im See abkühlen. Auch die Spa-Bereiche der Hotels machen aus kühlen Tagen kleine Auszeiten. Im InselSpa des Hirschen Horn führt etwa der ganzjährig beheizte 27-Meter-Infinity-Pool bis hinaus ins Freie, die Panoramasauna öffnet den Blick über den See und in der Spa-Lounge wartet ein offener Kamin. Wer sich dafür gleich mehrere Tage Zeit nehmen möchte, findet etwa mit der „Auszeit mit Wohlfühlgarantie“ ein passendes Arrangement. Beim „Day Spa Deluxe“ des Hotel HOERI steht u.a. eine Rückenmassage auf dem Programm; „Romantik pur“ verbindet eine Übernachtung mit Candle-Light-Dinner und Wellnessbad zu zweit. Auf der Welterbeinsel Reichenau steht beim „Private Spa“ im Hotel Mein Inselglück der komplette Wellnessbereich drei Stunden lang ganz allein zur Verfügung – Secco und Häppchen inklusive. Mit den Spa-Angeboten und Arrangements weiterer Hotels in der Region hat der Bademantel beste Chancen, dieser Tage zum Lieblingskleidungsstück zu werden.



Raum für neue Impulse

Wenn der Kopf frei wird, entsteht Platz für Neues sowie Musse, sich auf Dinge einzulassen, die sonst selten im Kalender stehen – auf einen ungewöhnlichen Kulturabend, besondere Klänge oder kreatives Schaffen. Manchmal genügt schon eine andere Tageszeit, damit sich ein vertrauter Ort ganz neu anfühlt. Auf der Insel Reichenau liegt bei der Münsternacht das historische Münster in gedämpftem Licht, ausgewählte Klänge und kurze Impulse prägen eine stille Stunde am Abend. Beim „Klingenden Münster“ in Radolfzell wird die 1200-jährige Geschichte der Stadt in unterschiedlichen Klangfarben hörbar.



Auch besondere Führungen sorgen für neue Eindrücke: In Konstanz erzählt der „Zauber der Raunächte“ von Geschichten und Bräuchen rund um den Jahreswechsel. Beim Kombi-Angebot „Goldener Herbst“ folgt auf eine Schiffsfahrt eine Tour mit dem Nachtwächter – der auch in Engen unterwegs ist, dort gemeinsam mit der Bürgersfrau bei Herbst- und Winterspaziergängen durch die Altstadt. Auch Kunst und eigenes Gestalten öffnen neue Perspektiven. Im Städtischen Museum Engen zeigt die Ausstellung „a wave of being“ von Jonas Löllmann zeitgenössische Kunst. Wer lieber selbst kreativ wird, kann auf der Reichenau bei einem Kalligrafie-Workshop zu Feder und Tinte greifen oder in Konstanz mit Ton arbeiten. Mit nach Hause reist am Ende vielleicht ein selbst geschaffenes Stück – oder ein Impuls, der noch eine ganze Weile nachwirkt.



Wenn aus Zeit gemeinsame Zeit wird

Auch gemeinsam geniessen wärmt die Seele. Wenn es aus der Küche aromatisch duftet, es in den Pfannen brutzelt und am Tisch lebhaft geplaudert wird, bleibt man gerne ein bisschen länger sitzen. Herzliche Gastgeberinnen und Gastgeber, die mit Freude auftischen und sich Zeit für ihre Gäste nehmen, gehören am westlichen Bodensee dazu.



Beim Kochkurs „So schmeckt die Region“ in Allensbach stehen Feinschmecker selbst am Herd: Herbstgemüse wird geschnippelt, Wild gegart und schliesslich gemeinsam ein feines Menü genossen. Im Hirschen Horn wartet ein besonders heimeliger Platz für gemeinsame Stunden: Vom 16. Oktober bis 15. März werden Skigondeln zu kleinen, gemütlichen Stuben. Am heissen „Hirschen-Hut“ brutzeln Fleisch oder Fisch, Raclette gart in den Pfännchen – und in der kleinen Gondel rückt die Runde ganz von selbst ein bisschen näher zusammen. Auf der Schweizer Seeseite zieht sich „Genuss PUR“ im Hotel Feldbach in Steckborn durch den ganzen Abend: vom Willkommens-Prosecco über das Degustationsmenü bis zum Schlummertrunk bei Kerzenschein.



 

Quelle: Urlaubs- und Ausflugsregion Westlicher Bodensee
Bildquellen: Bild 1: Helmut Fidler; Bild 2, 3: Leo Leister; Bild 4: Dagmar Schwelle; Bild 5: Homebase; Bild 6: REGIO / KD-Studio; Bild 7: Regio / Kuhnle und Knödler; Bild 8: REGIO / Daniel Schlageter