Nachwuchs

Alexander Zverev ist erstmals die Nummer 1 der Tenniswelt

Alexander Zverev hat den grössten Meilenstein seiner Tenniskarriere erreicht. Der 29-jährige Deutsche besiegt Tallon Griekspoor beim ATP-500-Turnier in Wien mit 6:4, 7:5 und wird am Montag, 2. November 2026, erstmals die Weltrangliste anführen. Nach seinen beiden Grand-Slam-Triumphen in Paris und New York krönt der Hamburger damit eine aussergewöhnliche Saison. Zverev benötigt am Donnerstagabend lediglich 95 Minuten, um den Niederländer zu bezwingen. Bereits im ersten Game gelingt ihm ein Break. Im zweiten Satz entscheidet er die Begegnung mit einem weiteren Servicedurchbruch zum 6:5 und verwandelt anschliessend seinen Matchball mit einem Ass. Nach dem Sieg umarmt er seinen Vater Alexander senior und feiert den historischen Erfolg auf dem Centre Court der Wiener Stadthalle. Der Deutsche wird erst der zweite männliche Weltranglistenerste seines Landes nach Boris Becker im Jahr 1991. Dass er die Saison als Nummer eins abschliessen würde, stand bereits nach dem Ausscheiden von Carlos Alcaraz in Shanghai fest. Jetzt ist auch der genaue Zeitpunkt des Führungswechsels geklärt: Zverev löst Jannik Sinner bereits am kommenden Montag ab.

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Brunold krönt Traumlauf mit erstem Challenger-Titel

Mika Brunold feiert den bislang grössten Erfolg seiner Karriere. Der 21-jährige Schweizer gewinnt das ATP-Challenger-Turnier im österreichischen Tulln und bezwingt im Final den Brasilianer Joao Lucas Reis da Silva mit 6:4 und 6:3. Für Brunold ist es der erste Titel auf Challenger-Stufe. Besonders beeindruckend ist der Weg zum Turniersieg: Brunold musste bereits in der Qualifikation antreten und gewann in Tulln insgesamt sieben Partien. Im gesamten Turnier verlor er lediglich einen Satz. Im Halbfinal hatte er den als Nummer 4 gesetzten Ukrainer Vitaliy Sachko mit 6:0 und 6:2 regelrecht vom Platz gefegt. Der Erfolg bringt Brunold auch in der Weltrangliste einen gewaltigen Schritt nach vorne. Als Nummer 410 der Welt war er nach Österreich gereist, nun wird er sich in die Top 260 verbessern und damit seine bisherige Bestmarke von Rang 289 deutlich übertreffen. Noch im August war Brunold beim Challenger in Sion im Viertelfinal an Dominic Stricker gescheitert.

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