Fussgängerunfälle

Joshua Fahrni beendet mit 23 Jahren seine Karriere

Joshua Fahrni beendet seine Eishockeykarriere per sofort. Der 23-jährige Stürmer hat die ZSC Lions um die Auflösung seines Vertrages gebeten und zieht sich aus privaten Gründen aus dem Profisport zurück. Fahrni war erst auf diese Saison hin von den SCL Tigers in die Zürcher Organisation gewechselt. In der laufenden Saison kam Fahrni zu fünf Einsätzen für die GCK Lions in der Sky Swiss League. Für die erste Mannschaft der ZSC Lions absolvierte er kein Meisterschaftsspiel. Der Klub bestätigte am Sonntag, dass der Vertrag im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst wird. Fahrni begründet seinen Entscheid damit, dass auf diesem Niveau täglich volle Überzeugung und Motivation nötig seien. Nach reiflicher Überlegung habe er deshalb beschlossen, einen neuen Weg einzuschlagen. ZSC-Sportchef Sven Leuenberger bedauert den Schritt, respektiert aber die Gründe des Stürmers.

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Jets feiern ersten Saisonsieg – Niederreiter bleibt ohne Punkt

Die Winnipeg Jets haben im zweiten Saisonspiel ihren ersten Sieg eingefahren. Das Team mit Nino Niederreiter setzt sich auswärts bei den Detroit Red Wings mit 3:2 durch. Der Schweizer bleibt in 11:15 Minuten Eiszeit zwar ohne Skorerpunkt, darf sich aber über den ersten Erfolg der neuen NHL-Saison freuen. Winnipeg legt den Grundstein bereits im ersten Drittel. Cole Perfetti trifft nach 13:04 Minuten im Powerplay zum 1:0, nur 92 Sekunden später erhöht Kyle Connor ebenfalls in Überzahl auf 2:0. Im Mitteldrittel gelingt Connor mit seinem zweiten Treffer sogar das 3:0. Detroit gibt sich allerdings nicht geschlagen. Viktor Arvidsson verkürzt noch im zweiten Drittel auf 1:3, Emmitt Finnie bringt die Red Wings zu Beginn des Schlussabschnitts auf 2:3 heran. Goalie Stuart Skinner hält den knappen Vorsprung mit insgesamt 33 Paraden fest und feiert damit seinen ersten Sieg im Trikot der Jets.

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Owetschkin kündigt Rücktritt nach dieser Saison an

Alexander Owetschkin beendet nach der Saison 2026/27 seine NHL-Karriere. Der 41-jährige Captain der Washington Capitals informierte am Montag zunächst seine Teamkollegen und bestätigte anschliessend öffentlich, dass seine 22. Saison in der besten Eishockeyliga der Welt zugleich seine letzte sein wird. Der russische Superstar tritt als NHL-Rekordtorschütze ab. Owetschkin erklärte seiner Mannschaft, dass ihm die Entscheidung schwergefallen sei. "Es ist traurig, aber es ist, wie es ist", sagte der langjährige Capitals-Captain in der Kabine. Gleichzeitig forderte er seine Teamkollegen dazu auf, die gemeinsame Zeit zu geniessen und in seiner Abschiedssaison noch einmal Besonderes zu erreichen. Der Zeitpunkt der Bekanntgabe ist bewusst gewählt. Am Mittwoch bestreiten die Capitals gegen die Pittsburgh Penguins ihr erstes Heimspiel der neuen Saison. Owetschkin wollte nach eigenen Angaben vor diesem Auftritt Klarheit schaffen und die Möglichkeit haben, sich im Verlauf seiner letzten NHL-Saison von den Fans und Wegbegleitern zu verabschieden.

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Bosnien gegen Polen: Schlüsselduell ohne die grossen Torjäger

Bosnien und Herzegowina empfängt am Montagabend Polen zu einem wegweisenden Duell in der Nations-League-Gruppe B4. Die Gastgeber stehen mit fünf Punkten auf Rang zwei, Polen folgt nur einen Zähler dahinter. Beide Mannschaften müssen dabei ohne ihren prominentesten Stürmer auskommen. Bosnien bestreitet die Partie erstmals nach dem endgültigen Rücktritt von Edin Džeko aus der Nationalmannschaft. Der 40-Jährige verabschiedete sich beim 1:1 gegen Schweden mit seinem 152. Länderspiel und 73 Treffern als Rekordspieler und Rekordtorschütze. Polen wiederum muss auf Robert Lewandowski verzichten, der nach seiner Kartensperre nicht zur Verfügung steht. Anpfiff im Stadion Bilino Polje in Zenica ist um 20.45 Uhr. Das Hinspiel in Polen endete 0:0. Bosnien ist in dieser Nations-League-Kampagne nach drei Partien noch ungeschlagen, während Polen zuletzt mit dem 6:0 gegen Rumänien den ersten Sieg gefeiert hat.

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Pestoni besteht die Tests – und meldet sich eindrucksvoll zurück

Inti Pestoni ist zurück. Der 35-jährige Stürmer bestand am Donnerstag die entscheidenden physischen Tests und erhielt damit grünes Licht für sein erstes Meisterschaftsspiel der Saison. Zwei Tage später stand die Ambri-Identifikationsfigur beim 2:1-Auswärtssieg gegen Meister Fribourg-Gottéron wieder auf dem Eis. Hinter Pestoni liegen schwierige Wochen. Er hatte den Saisonstart verpasst und musste sich seinen Platz unter Trainer Jussi Tapola über intensive körperliche Arbeit neu verdienen. Vor seinem Comeback sprach Pestoni offen von vielen Gedanken und grosser Anspannung, weil er wusste, dass bei seiner Rückkehr besonders genau auf ihn geschaut werden würde. Sportlich verlief das Comeback überzeugend. Tapola lobte Pestoni nach der Partie ausdrücklich für seine Ruhe, Effizienz und Bedeutung für die junge Mannschaft. Von "fitter denn je" kann ohne entsprechende Leistungsdaten zwar nicht gesprochen werden, klar ist aber: Pestoni hat hart an seiner körperlichen Verfassung gearbeitet und präsentierte sich bei seinem ersten Einsatz bereit für National-League-Tempo.

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Verfahren gegen Bachofner nach Check gegen Schlumpf

Jérôme Bachofner drohen nach dem 6:2-Sieg der SCL Tigers gegen den EHC Kloten weitere Konsequenzen. Gegen den Langnauer Stürmer wurde ein ordentliches Verfahren eröffnet. Untersucht wird ein möglicher Check gegen den Kopf oder Nacken von Kloten-Verteidiger Dominik Schlumpf. Die Szene ereignete sich im zweiten Drittel der Partie vom Samstag. Bachofner traf Schlumpf bei einem Check, worauf die Schiedsrichter die Aktion überprüften und gegen den Tigers-Stürmer eine Fünfminutenstrafe plus Spieldauerdisziplinarstrafe aussprachen. Bachofner musste die Partie damit vorzeitig beenden. Sportlich hatte die Strafe für Langnau keine entscheidenden Folgen. Kloten konnte die lange Überzahlsituation nicht nutzen und verlor am Ende klar mit 2:6. Für Bachofner persönlich könnte die Szene allerdings ein Nachspiel haben. Die Disziplinarinstanzen prüfen nun anhand der Bilder und der weiteren Unterlagen, ob zusätzlich eine Sperre ausgesprochen wird.

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Schweizerinnen drehen 0:2 und schlagen Tschechien

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft beendet das Turnier der Women’s Euro Hockey Tour in Lahti mit einem spektakulären Erfolg. Gegen Tschechien dreht das Team von Head Coach Shannon Miller in den letzten Minuten einen 0:2-Rückstand und gewinnt nach Penaltyschiessen mit 3:2. Leoni Balzer verwandelt als einzige Schützin ihren Penalty, während Andrea Brändli alle fünf tschechischen Versuche stoppt. Lange deutete wenig auf einen Schweizer Sieg hin. Tschechien war über weite Strecken spielbestimmend und ging im Schlussdrittel durch Ellen Jarabkova und Tereza Vanisova innerhalb kurzer Zeit mit 2:0 in Führung. Noch drei Minuten vor Schluss stand die Schweiz vor der dritten Niederlage im dritten Turnierspiel. Dann folgte die grosse Wende. Rahel Enzler verkürzte in der 57. Minute auf 1:2. Nur zwei Minuten später traf Sinja Leemann bei sechs gegen fünf zum 2:2. Nach einer torlosen Verlängerung fiel die Entscheidung im Penaltyschiessen, wo Balzer traf und Brändli sämtliche tschechischen Schützinnen bezwang.

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Servette-Schock: Manninen fällt mindestens sechs Wochen aus

Genève-Servette muss lange auf Sakari Manninen verzichten. Der finnische Center erlitt am Freitag beim 3:2-Sieg nach Penaltyschiessen in Bern eine Unterkörperverletzung und fällt nach Angaben des Klubs mindestens sechs Wochen aus. Für die Genfer ist das ein schwerer Rückschlag, denn Manninen gehört mit zehn Punkten aus neun Meisterschaftsspielen zu den produktivsten Spielern der Mannschaft. Manninen musste die Partie in der PostFinance Arena im dritten Drittel vorzeitig beenden. Die anschliessenden Untersuchungen brachten nun Klarheit über die Schwere der Verletzung. Eine genauere Diagnose veröffentlichte Genève-Servette nicht, die Mindestdauer von sechs Wochen bedeutet jedoch, dass der 34-Jährige einen grossen Teil der kommenden National-League-Partien verpassen wird. Besonders problematisch ist der Ausfall wegen der bereits langen Genfer Verletztenliste. Captain Noah Rod wird wegen einer Oberkörperverletzung von Tag zu Tag beurteilt, dasselbe gilt für Markus Granlund. Vincent Praplan fällt mit einer Knieverletzung sogar rund drei Monate aus. Trotz dieser personellen Probleme gewann Servette am Sonntag gegen den EV Zug mit 2:1 und rückte in der National League auf Rang zwei vor.

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Ajoie dreht 1:3 gegen Lugano und gewinnt 5:4

Der HC Ajoie sorgt in der National League für die nächste Überraschung. Die Jurassier drehen gegen den HC Lugano einen 1:3-Rückstand und gewinnen dank vier Toren im Schlussdrittel mit 5:4. Anttoni Honka trifft innerhalb von zwei Minuten doppelt, ehe Kyen Sopa und Julius Nättinen die Partie vollständig auf den Kopf stellen. Lange deutete in Pruntrut wenig auf einen Heimsieg hin. Lugano führte nach dem ersten Drittel mit 2:1 und erhöhte in der 45. Minute durch Luca Fazzini auf 3:1. Danach änderte sich die Partie innerhalb weniger Minuten komplett. Eine 2+2-Minuten-Strafe gegen Santeri Alatalo brachte Ajoie zurück ins Spiel. Honka nutzte das Powerplay gleich zweimal und stellte in der 46. und 48. Minute auf 3:3. Sopa erzielte in der 54. Minute ebenfalls in Überzahl das 4:3, ehe Nättinen zwei Minuten später auf 5:3 erhöhte. Jere Innala verkürzte für Lugano nochmals, doch Ajoie brachte den Vorsprung über die Zeit.

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Bozon schiesst Servette spät zum Sieg gegen Zug

Genève-Servette setzt seinen starken Lauf in der National League fort. Die Genfer schlagen den EV Zug in den Vernets mit 2:1 und feiern damit bereits den sechsten Sieg aus den letzten sieben Spielen. Tim Bozon entscheidet die enge Partie drei Minuten nach dem Zuger Ausgleich. Johnny Kneubuehler brachte Servette im Mitteldrittel in Führung. Zug musste bis in die 53. Minute warten, ehe Grégory Hofmann mit einem One-Timer das 1:1 erzielte. Die Antwort der Gastgeber folgte jedoch beinahe unmittelbar: Bozon traf in der 56. Minute zum entscheidenden 2:1. Bemerkenswert ist der Erfolg auch wegen der schwierigen personellen Situation bei Genève-Servette. Die Westschweizer mussten erneut auf mehrere wichtige Spieler verzichten und brachten den knappen Vorsprung dennoch über die Zeit. Schon am Freitag hatte Servette trotz zahlreicher Ausfälle beim SC Bern nach Penaltyschiessen gewonnen.

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Gottéron verlängert mit Borgström und Dorthe bis 2029

Fribourg-Gottéron treibt die Kaderplanung frühzeitig voran und bindet zwei weitere Stürmer langfristig. Henrik Borgström und Jan Dorthe haben ihre Verträge beim Schweizer Meister jeweils um zwei Jahre verlängert und bleiben damit bis zum Ende der Saison 2028/29 in Freiburg. Der Klub bestätigte die beiden Verlängerungen rund um das Heimspiel gegen Ambri. Für Gottéron sind es zwei wichtige Personalentscheide mit unterschiedlicher Perspektive. Der 29-jährige Borgström gehört zu den spielstärksten Ausländern im Freiburger Kader und war in der Meistersaison 2025/26 mit 39 Punkten aus 47 Qualifikationsspielen der produktivste Gottéron-Spieler. Dorthe steht dagegen für die Zukunft und hat sich als 21-jähriger Eigengewächs-Stürmer bereits dauerhaft in der National League etabliert. Die beiden Verlängerungen folgen nur wenige Tage nach den neuen Verträgen für Marcus Sörensen und Jacob de la Rose. Damit hat Sportdirektor Gerd Zenhäusern innerhalb kurzer Zeit gleich vier wichtige Stürmer über die laufende Saison hinaus gebunden und einen grossen Teil des offensiven Kerns langfristig abgesichert.

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Josi punktet erneut – Nashville holt ersten Sieg

Roman Josi hat auch im zweiten Spiel der neuen NHL-Saison gepunktet. Der Schweizer Captain bereitete beim 2:1-Heimsieg der Nashville Predators gegen die Dallas Stars den Powerplay-Ausgleich von Steven Stamkos vor. Nach seinem Treffer zum Saisonauftakt steht Josi damit bereits bei einem Tor und einem Assist. Dallas ging in der Bridgestone Arena bereits nach 47 Sekunden durch Miro Heiskanen in Führung. Nashville reagierte aber noch im ersten Drittel: Stamkos traf nach 4:46 Minuten im Powerplay zum 1:1, wobei Ryan O'Reilly und Josi die Assists erhielten. Nils Höglander erzielte nach 15:49 Minuten ebenfalls in Überzahl das 2:1, das bis zur Schlusssirene Bestand hatte. Für Nashville ist es nach dem 1:3 gegen Minnesota der erste Sieg der Saison. Besonders erfreulich aus Schweizer Sicht ist der persönliche Start von Josi. Bereits beim Auftakt gegen Minnesota hatte der Berner Nashvilles einziges Tor erzielt. Nun folgt im zweiten Spiel der erste Assist.

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Auto erfasst Mann auf Trottoir – Lenker flüchtet, Polizei sucht nach weissem Audi und Zeugen

(Biel BE). Sonntagnacht ist in Biel ein Mann von einem Auto angefahren und verletzt worden. Die Lenkerin oder der Lenker fuhr weiter ohne anzuhalten. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen.

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Genf empfängt frischen EV Zug zum Härtetest

Genève-Servette empfängt heute um 14.00 Uhr den EV Zug in den Vernets. Für die Genfer ist es bereits das vierte Spiel innerhalb von sechs Tagen, während Zug deutlich ausgeruhter anreist. Trotz zahlreicher Ausfälle und hoher Belastung liegt Servette mit 15 Punkten auf Rang drei und will den nächsten Heimsieg nachlegen. Genf hat am Freitag beim SC Bern mit 3:2 nach Penaltyschiessen gewonnen. Robert Mayer hielt 34 von 36 Schüssen und blieb auch im Penaltyschiessen unbezwungen. Zug kommt seinerseits mit Rückenwind aus dem 5:2-Auswärtssieg bei den Rapperswil-Jona Lakers und hat mit zehn Punkten aus nur fünf Spielen bislang eine starke Punkteausbeute. Die Ausgangslage ist deshalb speziell: Genève-Servette hat fast doppelt so viele Meisterschaftsspiele absolviert wie der EVZ. Während die Genfer körperlich stark gefordert sind, konnte Zug deutlich mehr regenerieren. Gleichzeitig muss Servette weiterhin auf mehrere Spieler verzichten, darunter Jesse Puljujärvi, der nach seiner Aktion gegen Erik Brännström für insgesamt drei Spiele gesperrt wurde.

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Ajoie gegen Lugano – wichtiges Duell in Pruntrut

Der HC Ajoie empfängt am Sonntag um 14.00 Uhr den HC Lugano in der Raiffeisen Arena. Für beide Teams ist die Partie wichtig: Ajoie liegt mit elf Punkten aus acht Spielen auf Rang neun, Lugano mit acht Punkten aus sechs Partien auf Rang 13. Die Tessiner reisen allerdings mit Rückenwind aus dem 5:2-Heimsieg gegen die Rapperswil-Jona Lakers an. Lugano hatte nach Niederlagen gegen Ambri und die SCL Tigers zuletzt die richtige Reaktion gezeigt. Gegen die Lakers überzeugten die Bianconeri offensiv und erzielten fünf Treffer. Ajoie musste sich dagegen am Freitag in Davos mit 1:3 geschlagen geben, hatte zuvor aber mehrfach bewiesen, dass es enge Partien für sich entscheiden kann. Die Ausgangslage verspricht deshalb ein offenes Spiel. Ajoie hat in acht Partien 23 Tore erzielt und ebenso viele kassiert. Lugano steht nach sechs Spielen bei 22:21 Toren. Beide Teams verfügen offensiv über genügend Qualität, defensiv fehlt aber noch die Konstanz.

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ZSC bleibt perfekt – Kukan entscheidet gegen Lausanne

Die ZSC Lions setzen ihren perfekten Saisonstart fort und bezwingen den Lausanne HC mit 3:2 nach Verlängerung. Dean Kukan entscheidet die Partie 40 Sekunden vor Ablauf der Overtime und beschert den Zürchern damit den achten Sieg im achten Meisterschaftsspiel. Lausanne holt trotz der Niederlage einen Punkt, nachdem die Waadtländer zweimal einen Rückstand aufgeholt hatten. Nach einem torlosen Startdrittel brachte Christian Marti die Lions in der 22. Minute mit 1:0 in Führung. Inaki Baragano glich sechs Minuten später im Powerplay aus, doch nur rund zwei Minuten danach stellte Simon Knak ebenfalls in Überzahl auf 2:1. Für den 24-Jährigen war es bereits der siebte Saisontreffer. Lausanne blieb hartnäckig und kam nach genau 44 Minuten durch Stefan Rüegsegger zum erneuten Ausgleich. Die Entscheidung fiel erst in der Verlängerung: Kukan schaltete sich offensiv ein und traf bei 64:20 Minuten nach Vorarbeit von Linus Strömwall und Denis Malgin zum 3:2. Damit gibt der ZSC zwar erstmals in dieser Saison einen Punkt ab, bleibt aber weiterhin ungeschlagen.

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Langnau schlägt Kloten mit 6:2

Die SCL Tigers setzen ihren starken Saisonstart fort und schlagen den EHC Kloten vor ausverkauftem Haus deutlich mit 6:2. Emil Pettersson trifft doppelt, André Petersson sammelt mit einem Tor und drei Assists gleich vier Skorerpunkte. Kloten kassiert damit bereits die siebte Niederlage in Serie und bleibt mit sechs Punkten Tabellenletzter. Langnau stellte die Weichen früh. Emil Pettersson eröffnete in der 8. Minute das Skore, Sakari Mäenalanen und erneut Pettersson erhöhten in der 15. Minute innerhalb kurzer Zeit auf 3:0. Simon Salzgeber machte im Mitteldrittel das 4:0, ehe Kloten im Schlussabschnitt durch Joona Luoto erstmals traf. Flavio Schmutz stellte wenig später den Vier-Tore-Vorsprung wieder her. Petteri Puhakka verkürzte nochmals auf 5:2, doch André Petersson setzte in der 56. Minute den Schlusspunkt. Langnau steht nach neun Spielen bei 15 Punkten auf Rang zwei, während Kloten nach neun Partien mit nur sechs Zählern am Tabellenende feststeckt.

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Lakers schlagen Bern 4:3 nach Verlängerung

Die SC Rapperswil-Jona Lakers haben den SC Bern in einem umkämpften National-League-Spiel mit 4:3 nach Verlängerung bezwungen. Dominic Lammer erzielte für die St. Galler einen Hattrick, ehe Tyler Moy in der Overtime den entscheidenden Treffer markierte. Bern rettete sich nach dreimaligem Rückstand noch in die Verlängerung, musste sich dort aber erneut geschlagen geben. Nach einem torlosen ersten Drittel brachte Dario Rohrbach den SC Bern im Powerplay in Führung. Rapperswil reagierte jedoch stark: Lammer glich ebenfalls in Überzahl aus und traf wenig später erneut zur erstmaligen Lakers-Führung. Noch vor der zweiten Pause stellte Miro Aaltonen auf 2:2. Auch im Schlussdrittel blieb die Partie offen. Lammer komplettierte seinen Hattrick und brachte Rapperswil zum dritten Mal in Führung. Emil Bemström antwortete für Bern mit dem 3:3 und erzwang damit die Verlängerung. Dort entschied Moy die Begegnung zugunsten der Lakers.

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