Sport & Spiel

Biasca kämpft in Boston weiter um seinen NHL-Platz

Attilio Biasca bleibt im Trainingscamp der Boston Bruins voll im Rennen um einen Platz im NHL-Kader. Der 23-jährige Schweizer trainierte zuletzt weiterhin mit der Gruppe der NHL-Organisation und erhält in der Vorbereitung Gelegenheit, sich neben etablierten und jungen Spielern zu zeigen. Nach seiner starken Saison mit Fribourg-Gottéron und dem Zweijahresvertrag in Boston steht Biasca vor dem bislang wichtigsten Schritt seiner Karriere. Biasca unterschrieb im Juni einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2027/28 mit einem jährlichen NHL-Cap-Hit von 980'000 Dollar. In der vergangenen Saison hatte er für Fribourg-Gottéron in 45 National-League-Spielen 15 Tore und zwölf Assists erzielt und mit den Freiburgern den ersten Schweizer Meistertitel der Klubgeschichte gewonnen. Der Schweizer ist inzwischen vom Rookie-Camp ins reguläre Trainingscamp der Bruins vorgerückt. Noch am Mittwoch trainierte er in Gruppe B gemeinsam mit Spielern wie Lukas Reichel, Riley Duran und weiteren Kandidaten, die um Rollen innerhalb der Organisation kämpfen. Damit ist Biascas NHL-Traum weiterhin konkret, auch wenn die Konkurrenz um die letzten Kaderplätze gross ist.

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Nations League wird abgespeckt – Liga D verschwindet

Die UEFA baut die Nations League ab 2028/29 grundlegend um. Statt der bisherigen vier Leistungsstufen wird es künftig nur noch drei Ligen geben, Liga D verschwindet vollständig. Gleichzeitig wachsen die einzelnen Gruppen deutlich: In den Ligen A, B und C sollen grundsätzlich je 18 Nationalteams spielen. Für die Mannschaften bedeutet das allerdings nicht automatisch weniger Länderspiele. Jede Nation bestreitet in der neuen Ligaphase weiterhin sechs Partien. Neu trifft ein Team dabei auf fünf verschiedene Gegner statt wie bisher in einer Vierergruppe zweimal auf dieselben drei Nationen. Die UEFA verspricht sich davon mehr Abwechslung, weniger sportlich bedeutungslose Begegnungen und ausgeglichenere Wettbewerbe. Für die Schweiz hat bereits die laufende Nations League 2026/27 besondere Bedeutung, weil mit ihr die neue Struktur vorbereitet wird. Das Team von Murat Yakin spielt derzeit in Liga B und trifft in der Gruppe B1 auf Schottland, Slowenien und Nordmazedonien. Am Samstag beginnt die Schweizer Kampagne mit dem Auswärtsspiel in Skopje gegen Nordmazedonien.

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Juventus hat Alessandro Romano im Visier

Alessandro Romano hat sich mit seinem starken Start bei Cagliari offenbar bereits auf den Radar von Juventus Turin gespielt. Nach Informationen von soccer.ch beobachten die Bianconeri den 20-jährigen Mittelfeldspieler intensiv und beschäftigen sich mit einem möglichen Transfer. Ein Wechsel könnte bereits im Januar zum Thema werden, spätestens für die Saison 2027/28 soll Romano bei Juventus konkret geprüft werden. Der in Winterthur geborene Mittelfeldspieler wechselte erst im Sommer von der AS Roma zu Cagliari. Offiziell handelt es sich um eine Leihe mit Kaufpflicht, sobald bestimmte sportliche Bedingungen erfüllt sind. Romano unterschrieb bei den Sarden gleichzeitig einen langfristigen Vertrag bis zum 30. Juni 2032 und trägt in dieser Saison die Rückennummer 4. Für Juventus ist vor allem seine Entwicklung interessant. Romano schaffte nach seinem Serie-A-Debüt für die Roma und einer erfolgreichen Leihe zu Spezia den direkten Schritt in Cagliaris Startformation. Bei seinem ersten Serie-A-Einsatz von Beginn an erzielte er auswärts gegen Parma gleich das entscheidende Tor zum 1:0 und bestätigte seine Leistung anschliessend auch gegen Inter.

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Aebersold holt EM-Silber und gewinnt erneut den Gesamtweltcup

Simona Aebersold gewinnt an der Orientierungslauf-EM in Litauen Silber über die Langdistanz und sichert sich gleichzeitig vorzeitig den Gesamtweltcup. Die 28-jährige Bernerin muss sich im technisch anspruchsvollen Rennen einzig der schwedischen Ausnahmeläuferin Tove Alexandersson geschlagen geben. Auf Gold fehlen Aebersold lediglich 49 Sekunden. Alexandersson entscheidet die Langdistanz in den Wäldern rund um Druskininkai für sich und feiert bei ihrer Rückkehr auf die internationale OL-Bühne gleich den Europameistertitel. Aebersold bleibt als Zweite klar vor dem restlichen Feld, Sanna Fasth aus Schweden verliert auf Rang drei bereits 4:25 Minuten auf die Siegerin. Für Aebersold ist Silber gleichzeitig mit einem weiteren grossen Saisonerfolg verbunden. Weil sie im Weltcup vor dem letzten Einzelrennen am Samstag nicht mehr eingeholt werden kann, gewinnt sie die Gesamtwertung zum dritten Mal in Folge. Bereits vor der EM hatte sie mit 560 Punkten einen deutlichen Vorsprung auf die Norwegerin Pia Young Vik herausgelaufen.

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Audi bringt grosses Baku-Upgrade – Hülkenberg bleibt im Training stehen

Das Audi Revolut F1 Team aus Hinwil ist mit einem umfangreichen Technikpaket in das Formel-1-Wochenende von Baku gestartet. Gabriel Bortoleto belegte im ersten freien Training Rang 10, Nico Hülkenberg folgte unmittelbar dahinter auf Platz 11. Für Hülkenberg endete die Session allerdings vorzeitig, nachdem sein R26 am Ausgang von Kurve 4 stehen geblieben war. Audi hat für den anspruchsvollen Stadtkurs gleich 14 überarbeitete Komponenten gemeldet. Dazu gehören eine neue Nase, ein neuer Frontflügel, Änderungen an der vorderen und hinteren Radaufhängung, ein überarbeiteter Unterboden sowie Anpassungen an Karosserie und Heckflügel. Damit gehört das Hinwiler Team zu den Mannschaften mit dem grössten Entwicklungspaket dieses Wochenendes. Sportlich begann der Donnerstag dennoch ordentlich. Bortoleto schaffte als Zehnter den Sprung in die Top 10, Hülkenberg wurde Elfter. Schnellster war George Russell im Mercedes in 1:45,387 Minuten vor Max Verstappen und Charles Leclerc. Nach dem WM-Punkt beim Madring-Rennen will Audi seinen Aufwärtstrend nun auf einer völlig anderen Strecke bestätigen.

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Deutschland gegen Niederlande – Klassiker zum Klopp-Debüt

In Amsterdam steigt am Donnerstagabend um 20.45 Uhr eines der grossen Spiele zum Auftakt der neuen Nations-League-Saison. Die Niederlande empfangen Deutschland in der Johan Cruijff ArenA – und beide Teams starten mit einem neuen Nationaltrainer in eine neue Ära. Jürgen Klopp gibt sein Debüt als deutscher Bundestrainer, bei Oranje steht erstmals Xavi Hernández an der Seitenlinie. Für beide Mannschaften ist der Klassiker gleichzeitig der erste Schritt in einer anspruchsvollen Gruppe A2 mit Serbien und Griechenland. Die Ausgangslage verspricht viel: Deutschland beginnt nach der enttäuschenden WM 2026 einen personellen und taktischen Neuaufbau, während die Niederlande nach der Weltmeisterschaft ebenfalls einen neuen Zyklus starten. Das Duell besitzt zusätzlich historische Bedeutung. Es ist bereits das 49. Aufeinandertreffen zwischen Deutschland und den Niederlanden. Oranje gewann bislang 12 Partien, Deutschland 18, zwölf Begegnungen endeten unentschieden. Die jüngsten beiden Duelle in der Nations League 2024 brachten ein 2:2 in Amsterdam und einen 1:0-Sieg Deutschlands in München.

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Nächster Rückschlag für Biel – Lias Andersson verletzt

Der EHC Biel muss den nächsten personellen Rückschlag verkraften. Lias Andersson hat sich am Dienstag beim 3:4 gegen den HC Ambrì-Piotta eine Unterkörperverletzung zugezogen und musste die Partie vorzeitig beenden. Wie lange der schwedische Center ausfällt, ist derzeit noch offen – weitere medizinische Untersuchungen sollen Klarheit bringen. Der Ausfall trifft die Seeländer in einer ohnehin schwierigen personellen Phase. Bereits Jeff Skinner steht wegen einer Muskelverletzung nicht zur Verfügung, dazu befinden sich mit Niklas Blessing und weiteren Spielern zusätzliche Akteure im Bieler Lazarett. Nun fällt mit Andersson ein weiterer wichtiger Bestandteil der Offensive zumindest vorläufig weg. Der 27-Jährige gehört in dieser Saison zudem zum erweiterten Captain-Team des EHC Biel. Sportlich war Andersson ordentlich gestartet: In seinen ersten drei Meisterschaftsspielen sammelte er zwei Skorerpunkte – ein Tor und einen Assist. Besonders beim 4:2-Auftaktsieg gegen Meister Fribourg-Gottéron spielte der Schwede eine wichtige Rolle.

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Ajoie verliert Jeremi Gerber für bis zu drei Monate

Der HC Ajoie muss mehrere Wochen auf Jeremi Gerber verzichten. Der 26-jährige Schweizer Stürmer hat sich im Spiel bei Genève-Servette am Unterkörper verletzt und fällt nach Angaben des Klubs voraussichtlich acht bis zwölf Wochen aus. Für die Jurassier ist das ein empfindlicher Rückschlag, denn Gerber war erst im Sommer vom Schweizer Meister Fribourg-Gottéron nach Porrentruy gewechselt. Gerber bestritt bislang erst zwei Meisterschaftsspiele für seinen neuen Klub. Die Verletzung zog er sich beim 4:3-Sieg nach Penaltyschiessen in Genf zu. Dort feierte Ajoie seinen ersten Saisonsieg und bestätigte den deutlich verbesserten Eindruck der ersten Wochen, musste diesen Erfolg nun aber mit einem längerfristigen Ausfall bezahlen. Besonders bitter ist der Zeitpunkt, weil Gerber im neuen Ajoie-Kader nicht nur als Ergänzung vorgesehen ist. In unserer Saisonvorschau zum grossen Neustart beim HC Ajoie gehörte der frühere Gottéron-Stürmer bereits zum erweiterten Führungskreis. Nun muss Trainer Ville Peltonen für einen beträchtlichen Teil des Herbstes ohne ihn planen.

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Saisonende für Simon Ryfors – schwerer Schlag für Davos

Schwerer Rückschlag für den HC Davos: Simon Ryfors fällt für den Rest der Saison 2026/27 aus. Der 29-jährige Schwede hat sich beim Spiel gegen Fribourg-Gottéron einen Kreuzbandriss sowie eine Meniskusverletzung im Knie zugezogen. Damit verliert der HCD einen seiner wichtigsten Offensivspieler bereits nach wenigen Meisterschaftsrunden. Ryfors verletzte sich am Dienstag bei der 1:2-Niederlage nach Penaltyschiessen gegen Fribourg-Gottéron. Nach einem Check seines schwedischen Landsmanns Marcus Sörensen musste der Davoser Stürmer das Eis verletzt verlassen. Untersuchungen brachten nun die schwerwiegende Diagnose. Eine Rückkehr in dieser Saison ist nicht mehr möglich. Für Davos kommt der Ausfall in einer ohnehin schwierigen Phase. Die Bündner haben nach vier Meisterschaftsspielen erst einen Sieg gefeiert und müssen bereits rund sechs Wochen auf Verteidiger Nico Gross verzichten. Auf den Ausfall von Gross reagierte der HCD mit der Verpflichtung von Martin Gernát. Der langfristige Verlust von Ryfors trifft nun zusätzlich die Offensive.

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Lausanne wochenlang ohne Czarnik

Der Lausanne HC muss mehrere Wochen auf Austin Czarnik verzichten. Der 33-jährige Amerikaner wurde nach einer Handverletzung operiert und fällt voraussichtlich sechs bis acht Wochen aus. Für die Waadtländer ist das ein schwerer Rückschlag, denn Czarnik war in der vergangenen Saison mit 51 Punkten aus 57 Meisterschaftsspielen der produktivste Lausanner. Die Verletzung zog sich Czarnik bereits am 15. September beim Saisonauftakt gegen den EV Zug zu. Medizinische Untersuchungen zeigten anschliessend, dass ein operativer Eingriff notwendig sein würde. Weil nach Angaben des Klubs kein Risiko bestand, die Verletzung durch weitere Einsätze zu verschlimmern, konnte der Center bis zu seiner Operation trotzdem für Lausanne auflaufen. Der Zeitpunkt ist für den LHC unangenehm. Nach Niederlagen gegen Zug und Fribourg reagierte Lausanne zuletzt mit Siegen gegen Ambrì und die SCL Tigers und hat sich damit sportlich stabilisiert. Nun verliert das Team eine zentrale Figur der Offensive ausgerechnet vor einem intensiven Programm mit mehreren Spielen innerhalb weniger Tage.

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Schweiz startet in Skopje in die Nations League

Die Schweizer Nationalmannschaft startet am Samstagabend um 20.45 Uhr auswärts gegen Nordmazedonien in die neue Nations-League-Kampagne. Nach dem WM-Viertelfinal im Sommer beginnt für Murat Yakins Team damit eine neue Phase – allerdings ohne Granit Xhaka, der beim aktuellen Zusammenzug fehlt. Gleichzeitig erhalten mehrere jüngere Spieler die Chance, sich auf A-Nati-Niveau zu zeigen. Die Schweiz tritt in der Gruppe B1 gegen Nordmazedonien, Schottland und Slowenien an. Nach dem Auftakt in Skopje geht es bereits am Dienstag im Hampden Park gegen Schottland weiter, bevor Anfang Oktober die beiden Heimspiele gegen Slowenien und erneut Nordmazedonien folgen. Die ersten vier Nations-League-Partien werden damit innerhalb von nur elf Tagen ausgetragen. Yakin hat für diesen Block 25 Spieler aufgeboten. 20 davon gehörten bereits zum WM-Kader, mit Winsley Boteli und Sascha Britschgi stehen aber auch zwei Neulinge im Team. Dazu kehren Zachary Athekame, Adrian Bajrami und Alvyn Sanches zurück. Die Nomination von Boteli und Britschgi haben wir bereits ausführlich eingeordnet.

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Zug will in Langnau reagieren – Tigers unter Druck

Der EV Zug reist am Freitagabend mit einer starken Frühform ins Emmental. Nach zwei klaren Siegen und der ersten Saisonniederlage nach Verlängerung steht das Team von Lauri Marjamäki bei sieben Punkten aus drei Spielen und auf Rang 3. Die SCL Tigers dagegen haben nach vier Partien erst zwei Punkte gesammelt und benötigen vor eigenem Publikum dringend ein Erfolgserlebnis. Die statistische Ausgangslage ist deutlich: Zug hat in drei Meisterschaftsspielen 13 Tore erzielt und nur fünf Gegentreffer kassiert. Langnau steht nach vier Partien bei 11:16 Toren. Trotzdem waren die Tigers mehrfach näher an Punkten, als die Resultate vermuten lassen – gegen die ZSC Lions verloren sie nur 3:4, in Biel gelang ein 4:3 nach Penaltyschiessen. Für Zug ist die Partie gleichzeitig die erste Reaktion auf das 2:3 nach Verlängerung in Lugano. Die Zentralschweizer führten dort zweimal, mussten sich aber nach dem Ausgleich im Schlussdrittel und dem Treffer von David Aebischer nach 61:28 Minuten geschlagen geben. Unseren Spielbericht zum Overtime-Krimi in Lugano gibt es hier.

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Unerwarteter Spitzenkampf: Ambrì fordert den ZSC

In der Gottardo Arena kommt es am Freitagabend zu einem Spitzenkampf, den vor Saisonbeginn kaum jemand in dieser Konstellation erwartet hätte. Der HC Ambrì-Piotta empfängt um 19.45 Uhr als Tabellenzweiter den verlustpunktlosen Leader ZSC Lions. Während Zürich mit vier Siegen aus vier Spielen und dem Punktemaximum anreist, hat das stark verjüngte Ambrì bereits acht Punkte gesammelt. Die Zahlen machen die Ausgangslage besonders interessant. Der ZSC führt die National League mit 12 Punkten und einem Torverhältnis von 16:8 an. Ambrì folgt nach ebenfalls vier Partien mit acht Punkten und 14:12 Toren direkt dahinter. Die Zürcher haben sämtliche vier Meisterschaftsspiele gewonnen, die Leventiner drei ihrer bisherigen vier Partien – darunter zuletzt ein 4:3-Auswärtssieg in Biel. Damit trifft der grosse Favorit unserer Saisonprognose auf eine der bisherigen positiven Überraschungen. Die ZSC Lions haben wir vor Saisonbeginn auf Rang 1 eingestuft, während wir Ambrì mit seiner jungen Mannschaft einen deutlichen Schritt nach vorne und Rang 10 zugetraut haben. Nach vier Runden liegt das Team von Jussi Tapola deutlich über dieser Prognose.

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Ambrìs Schulden richtig einordnen

Beim HC Ambrì-Piotta sorgen Berichte über eine konsolidierte Verschuldung von gegen 30 Millionen Franken für Schlagzeilen. Die Summe ist ernst zu nehmen, sie darf aber nicht mit einem über Jahre angehäuften Verlust des Eishockeybetriebs gleichgesetzt werden: Ein grosser Teil hängt mit der Finanzierung der Gottardo Arena zusammen. Hinzu kommen noch Covid-Kredite und weitere Verpflichtungen. Gerade die Finanzierung der 2021 eröffneten Gottardo Arena ist für die Einordnung zentral. Die Halle wird über die zur HCAP-Gruppe gehörende Valascia Immobiliare SA getragen, womit die langfristigen Infrastrukturverpflichtungen direkt in der konsolidierten Rechnung erscheinen. Viele andere National-League-Klubs spielen dagegen in Arenen, die Städten, Gemeinden oder externen Gesellschaften gehören. Gleichzeitig hat in Ambrì eine neue Phase begonnen. Seit Februar führt Davide Mottis als Präsident den neu aufgestellten Verwaltungsrat, am 1. Oktober übernimmt Ivan Fanconi die operative Führung als CEO. Parallel dazu hat die junge Mannschaft mit drei Siegen aus den ersten vier Meisterschaftsspielen sportlich für neuen Rückenwind gesorgt.

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Kloten empfängt Biel – beide Teams wollen ihre Negativserie stoppen

Der EHC Kloten und der EHC Biel treffen am Donnerstagabend um 20.00 Uhr in der SWISS Arena aufeinander. Beide Mannschaften sind seit zwei Partien ohne Sieg und wollen im Direktduell wieder auf die Erfolgsspur zurückfinden. Kloten geht mit sechs Punkten aus vier Spielen in die Partie, Biel steht nach drei Einsätzen bei vier Zählern. Kloten startete mit einem 4:3 nach Verlängerung bei den Rapperswil-Jona Lakers und einem 5:2-Heimsieg gegen Lugano stark in die Saison. Danach folgten jedoch ein 3:4 nach Verlängerung in Ajoie und zuletzt die 1:4-Heimniederlage gegen den SC Bern. Damit kassierten die Flughafenstädter erstmals in dieser Spielzeit eine Niederlage ohne Punktgewinn. Biel wiederum gewann zum Auftakt 4:2 gegen Fribourg-Gottéron, musste danach aber zweimal als Verlierer vom Eis. Gegen die SCL Tigers setzte es ein 3:4 nach Penaltyschiessen, gegen Ambri-Piotta folgte am Dienstag ein 3:4 nach regulärer Spielzeit. Für beide Teams erhält das direkte Duell damit bereits früh in der Saison eine gewisse Bedeutung.

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Drei Wochen Pause in der Super League – Basel und GC erhalten wichtiges Zeitfenster

In der Super League beginnt eine aussergewöhnlich lange Unterbrechung. Wegen des neuen FIFA-Kalenders ruht der Klubfussball in der Schweiz für knapp drei Wochen, während die Nationalmannschaften im Dauereinsatz stehen. Besonders für den FC Basel und die Grasshoppers kommt dieses Zeitfenster gelegen, weil beide Klubs nach einer neuen Trainerlösung suchen. Die Schweizer Nationalmannschaft bestreitet zwischen dem 26. September und dem 6. Oktober gleich vier Partien in der Nations League. Auf die Auswärtsspiele gegen Nordmazedonien und Schottland folgen die Heimspiele gegen Slowenien und erneut Nordmazedonien. Erst am Wochenende vom 10. und 11. Oktober wird die Super League mit der 10. Runde fortgesetzt. Für die Klubs bedeutet die Pause einen ungewöhnlich langen Trainingsblock mitten in der Saison. Während die Nationalspieler mit ihren Auswahlteams unterwegs sind, erhält das Gros der in der Schweiz verbliebenen Spieler zunächst Zeit zur Regeneration. Anschliessend stehen Training, individuelle Arbeit und bei mehreren Vereinen Testspiele auf dem Programm.

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Laufevent planen: So werden Strecke, Verpflegung und Betreuung gut koordiniert

Ein Laufevent wirkt am Veranstaltungstag leicht und dynamisch. Hinter dieser Leichtigkeit steht jedoch eine präzise Organisation: Die Strecke muss bewilligt, verständlich markiert und an kritischen Stellen gesichert sein, während Verpflegung, medizinische Betreuung und Helfereinsätze ineinandergreifen. Wer früh mit einem realistischen Streckenkonzept beginnt, schafft die Grundlage für einen sicheren Ablauf und ein positives Erlebnis für Teilnehmende, Helfende und Publikum. Ob Quartierlauf, Firmenlauf oder Halbmarathon: Die Planung richtet sich nach Distanz, Gelände, erwarteter Teilnehmerzahl und örtlichen Verhältnissen. Eine überschaubare Runde kann organisatorisch anspruchsvoller sein als eine längere Strecke, wenn sie stark befahrene Strassen kreuzt oder wiederholt durch den Start- und Zielbereich führt. Entscheidend ist deshalb ein Gesamtkonzept, das sportliche Attraktivität, Sicherheit, Logistik und Betreuung gemeinsam betrachtet.

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OL-EM in Litauen startet – Aebersold greift nach Titel und Gesamtweltcup

Für die Schweizer Orientierungslauf-Elite beginnt am Mittwoch in Litauen der nächste Saisonhöhepunkt. Bei den Europameisterschaften rund um Druskininkai und Lazdijai stehen bis Sonntag Titel über die Langdistanz, Mitteldistanz und in der Staffel auf dem Spiel. Im Schweizer Fokus steht Simona Aebersold, die als Titelverteidigerin über die Mitteldistanz antritt und gleichzeitig den Gesamtweltcup anführt. Zum Auftakt steht am Mittwoch die Qualifikation auf dem Programm, bevor am Donnerstag über die Langdistanz erstmals Medaillen vergeben werden. Nach einem Ruhetag folgt am Samstag die Mitteldistanz, am Sonntag bilden die Staffeln den Abschluss. Die EM ist zugleich die vierte und letzte Weltcup-Runde der Saison 2026. Die Schweiz reist mit je acht Frauen und Männern nach Litauen. Neben Simona Aebersold gehören unter anderem Natalia Gemperle, Fabian Aebersold, Daniel Hubmann, Tino Polsini und Matthieu Bührer zum Aufgebot. Besonders Simona und Fabian Aebersold reisen mit viel Selbstvertrauen an: beide gewannen zuletzt erneut den Schweizer Meistertitel über die Mitteldistanz.

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