Sinner trainiert wieder voll – Peking bleibt das Comeback-Ziel

Jannik Sinner setzt seine Vorbereitung auf das geplante Comeback in Peking fort. Der Weltranglistenerste trainiert inzwischen wieder regelmässig in Monte Carlo, nachdem ihn eine Sehnenentzündung im rechten Knie seit seinem Wimbledon-Triumph im Juli ausser Gefecht gesetzt hatte.

Sinner absolvierte in den vergangenen Tagen mehrere Einheiten auf dem Platz und arbeitet dabei schrittweise wieder mit höheren Belastungen. Entscheidend bleibt weiterhin, wie das rechte Knie auf aufeinanderfolgende Trainingstage, Richtungswechsel und längere Ballwechsel reagiert. Bislang gibt es keine offizielle Absage für Peking.

Die China Open beginnen am 30. September. Damit bleiben Sinner nur noch wenige Tage, um genügend Matchfitness für seine Rückkehr aufzubauen. Sein Team will dabei kein Risiko eingehen: Peking bleibt das Ziel, eine endgültige Entscheidung über den Start soll aber erst nach den nächsten Belastungstests fallen.

Sinner seit Wimbledon ohne Match

Der Italiener bestritt sein letztes offizielles Match am 12. Juli. Damals verteidigte er in Wimbledon seinen Titel und setzte sich im Final gegen Alexander Zverev durch.

Kurz danach machten sich die Probleme am rechten Knie bemerkbar. Eine Sehnenentzündung zwang Sinner zunächst zum Verzicht auf die nordamerikanische Hartplatzsaison. Später musste er auch die US Open absagen.

In Turin absolvierte der 25-Jährige daraufhin eine mehrwöchige Therapie. Neben der medizinischen Behandlung standen Krafttraining, Stabilisationsübungen und gezielte Belastungstests auf dem Programm.

Über den Abschluss dieser Behandlungsphase hatten wir bereits berichtet: Sinner beendete Mitte September seine dreiwöchige Knie-Therapie und nahm anschliessend das Training in Monte Carlo wieder auf.

Training in Monte Carlo wird intensiviert

Seit der Rückkehr auf den Platz arbeitet Sinner wieder mit seinem Team um Trainer Simone Vagnozzi. Zunächst ging es vor allem darum, Bewegungsabläufe, Belastbarkeit und Vertrauen in das Knie zurückzugewinnen.

Mittlerweile trainiert der Weltranglistenerste wieder regelmässig auf dem Court. Fotos und Videos aus Monte Carlo zeigen ihn bei Einheiten mit deutlich höherem Tempo als unmittelbar nach der Therapie.

Das bedeutet allerdings noch nicht automatisch, dass der Start in Peking garantiert ist. Für Sinners Team steht die Reaktion des Knies auf mehrere Trainingstage hintereinander im Zentrum. Erst wenn dabei keine Beschwerden auftreten, soll das Pensum weiter erhöht werden.

Peking eröffnet intensive Asien-Phase

Das ATP-500-Turnier in Peking findet vom 30. September bis 6. Oktober statt. Direkt danach folgt das Masters-1000-Turnier in Shanghai vom 7. bis 18. Oktober.

Sollte Sinner in Peking antreten können, würde damit eine besonders intensive Phase beginnen. Nach mehr als zwei Monaten ohne offizielles Match müsste er innerhalb kurzer Zeit wieder mehrere Partien auf höchstem Niveau bestreiten.

Genau deshalb will sein Team die Rückkehr nicht erzwingen. Das Ziel bleibt klar: Sinner soll in China wieder auf die Tour zurückkehren – aber nur dann, wenn das rechte Knie die Belastung vollständig verkraftet.

🏆 SINNERS COMEBACK-FAHRPLAN

  • Letztes offizielles Match: Wimbledon-Final am 12. Juli 2026.
  • Aktuell: regelmässiges Training in Monte Carlo nach abgeschlossener Knie-Therapie.
  • Geplantes Comeback: China Open in Peking vom 30. September bis 6. Oktober.
  • Danach steht vom 7. bis 18. Oktober das Masters-1000-Turnier in Shanghai im Kalender.

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert