Waldbaden im Herbst: Carado verbindet ruhige Waldmomente mit einer Auszeit im Wohnmobil

Der kühle Herbst lädt dazu ein, sich Zeit für eine Auszeit in der Natur zu nehmen. Die Luft ist klar, die Wege werden ruhiger und der Wald zeigt sich von seiner besonders stimmungsvollen Seite. Wer langsam durch die Natur geht, hört das Rascheln der Blätter, riecht den Waldboden und nimmt die Umgebung bewusst wahr. Kai Frischemeier, zertifizierter Waldbademeister, empfiehlt, sich Zeit für diese Eindrücke zu lassen.

Auch wissenschaftliche Untersuchungen beschäftigen sich damit, wie Zeit im Wald Stress und Wohlbefinden beeinflussen kann. Die Ergebnisse sind vielversprechend, die Studien weisen jedoch methodische Einschränkungen auf. Vor allem bietet die Natur Gelegenheit zur Ruhe. Wer das Smartphone einmal in der Tasche lässt und sich bewusst auf die Umgebung konzentriert, kann einen Aufenthalt draussen als entspannend erleben.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Waldbaden: Im Mittelpunkt stehen Ruhe und die bewusste Wahrnehmung der Natur.
  • Herbst: Klare Luft, Laub und ruhigere Wege prägen die Auszeit im Wald.
  • Camping: Reisemobile und Camper Vans von Carado bieten einen beheizten Rückzugsort in Waldnähe.
  • Atemübung: Kai Frischemeier empfiehlt, sich einige Minuten Zeit für ruhiges Ein- und Ausatmen zu nehmen.
  • Unterwegs: Das Smartphone kann während des Waldaufenthalts stumm in der Tasche bleiben.


Entschleunigung ohne Zeitdruck und Bildschirmstress

Beim Waldbaden steht die bewusste Wahrnehmung der Umgebung im Mittelpunkt. „Die grösste Fehlerquelle für Anfänger ist die eigene Erwartungshaltung – zu glauben, dass sich auf Knopfdruck sofort ein magischer Moment einstellt“, betont Kai Frischemeier. Er empfiehlt, sich selbst und der Natur Zeit zu geben und Gerüche, Geräusche sowie visuelle Eindrücke bewusst wahrzunehmen.



Das Wohnmobil als „mobiles Nest“

Wer einige Tage in Waldnähe verbringt, kann das Naturerlebnis mit einer Campingauszeit verbinden. Die Reisemobile und Camper Vans von Carado dienen dabei als beheiztes „mobiles Nest“. Auf einem Campingplatz in Waldnähe wartet nach dem Ausflug ein eigener Rückzugsort.

Nach der Rückkehr von der frischen Luft bietet der Carado Geborgenheit. Die Standheizung sorgt für Wärme, während der Blick durch die Panoramafenster nach draussen fällt. In der kompakten Bordküche lässt sich ein Tee zubereiten. „Ich reise seit Jahren selbst im Camper und stehe, wann immer es geht, an einem Campingplatz nah am Wald. Morgens einfach nur die Schiebetür aufzumachen und das Grün direkt vor Augen zu haben, ist ein unbezahlbares Gefühl. Dieser Kontrast zwischen der kühlen Naturerfahrung draussen und der Geborgenheit drinnen verstärkt das Regenerationsgefühl enorm“, sagt Frischemeier aus eigener Erfahrung.

Am nächsten Morgen kann der Tag mit einem Blick aus dem Fenster ins Grüne beginnen. Dann heisst es: die Tür öffnen, frische Luft einatmen und zu einer Runde durch den Wald aufbrechen.



Atemübung am Camper & die wichtigsten Regeln für die Auszeit im Wald

Als Einstieg in das Waldbaden empfiehlt Kai Frischemeier eine einfache Atemübung an der frischen Luft, etwa im Sitzen an der offenen Schiebetür des Campers. Dabei wird ruhig durch die Nase eingeatmet und langsam durch den leicht geöffneten Mund wieder ausgeatmet. Einige Minuten bewusster Atmung können als persönliche Pause dienen.

Für eine Auszeit im Wald nennt der Experte folgende Anregungen:

  • Zeit nehmen: Für den Waldaufenthalt genügend Zeit einplanen und das eigene Tempo wählen. Eine medizinisch gesicherte Mindestdauer lässt sich aus den bisherigen Studien nicht ableiten.
  • Digitale Pause: Das Smartphone stumm in der Tasche oder im Camper Van lassen und die Aufmerksamkeit auf die Umgebung richten.
  • Die Natur mit den Sinnen erleben: Den Blick auf Formen und Farben ruhen lassen, Wind und Blätterrauschen hören sowie Baumrinde und Moos ertasten. Düfte und Geräusche ergänzen die Eindrücke.

Wer Pflanzen für Tee oder zum Essen sammeln möchte, sollte ausschliesslich sicher bestimmte, zum Verzehr geeignete Arten verwenden. Bei unbekannten Pflanzen und Nadelgehölzen besteht Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten.

Bäume geben unter anderem flüchtige organische Stoffe wie Terpene an die Luft ab. Forscher untersuchen, wie Waldaufenthalte und solche Stoffe mit Stressreaktionen und der Funktion des Immunsystems zusammenhängen. Einzelne Studien zeigen Veränderungen bei Immunzellen; eine allgemeingültige Mindestdauer oder eine verlässliche Stärkung der Abwehrkräfte lässt sich daraus bisher nicht ableiten.

 

Quelle: Carado
Bildquellen: Bild 1: Carado; Bild 2, 3, 4: @michaelmueller410