HC Davos: Vier Verletzte fehlen weiterhin
von belmedia Redaktion Allgemein CHL Eishockey Europa Graubünden Magazine nachrichtenticker.ch National League News Orte Regionen Schweiz Schweiz Spiele Sport Sport & Spiel sportnachrichten.ch swisshockey.ch Themen Vereine Ⳇ Verbreitung
Der HC Davos muss auch in der entscheidenden Woche mit drei Spielen auf vier verletzte Spieler verzichten. Simon Ryfors fällt langfristig aus, während Nico Gross, Rasmus Asplund und Harrison Schreiber in ihrer Genesung Fortschritte machen. Für Einsätze in dieser Woche reicht es beim Trio noch nicht. Trainer Josh Holden steht damit vor anspruchsvollen Personalentscheidungen.
Die Bündner haben zuletzt vier Niederlagen in Folge kassiert und suchen dringend den Weg zurück zum Erfolg. Bereits am Mittwoch steht gegen Bílí Tygři Liberec das entscheidende letzte Spiel der Champions-Hockey-League-Ligaphase an. Ein Punkt genügt dem HCD, um sich definitiv für die Achtelfinals zu qualifizieren.
Am Freitag folgt das National-League-Auswärtsspiel beim HC Lugano, am Samstag empfängt Davos die ZSC Lions. Besonders die beiden Meisterschaftspartien haben sportliche Bedeutung: Lugano liegt zwei Punkte vor dem HCD, während Zürich mit zehn Siegen hintereinander an der Tabellenspitze steht. Die weiterhin angespannte Personalsituation erschwert die Aufgabe zusätzlich.
Gross, Asplund und Schreiber machen Fortschritte
Der HC Davos hat am Dienstag über seine aktuelle Personalsituation informiert. Nico Gross, Rasmus Asplund und Harrison Schreiber befinden sich weiterhin in der Genesungsphase.
Bei allen drei Spielern verläuft die Rehabilitation positiv. Für eine Rückkehr in den Spielbetrieb reicht es allerdings noch nicht.
Damit verpassen sie sowohl die Champions-Hockey-League-Partie gegen Liberec als auch die Meisterschaftsspiele in Lugano und gegen die ZSC Lions.
Für Holden bedeutet dies, dass er die Aufstellung weiterhin ohne diese drei Akteure planen muss.
Ryfors fehlt für den Rest der Saison
Besonders schwer wiegt der Ausfall von Simon Ryfors. Der schwedische Stürmer hatte sich im September gegen Fribourg-Gottéron einen Kreuzbandriss sowie eine Meniskusverletzung zugezogen.
Das vorzeitige Saisonende von Ryfors bedeutete für die Davoser Offensive einen erheblichen Rückschlag.
Der HCD muss deshalb langfristig ohne den schwedischen Angreifer planen. Zusammen mit den aktuellen Ausfällen von Asplund und Schreiber schränkt dies die Möglichkeiten im Angriff weiter ein.
Gegen Liberec reicht bereits ein Punkt
Am Mittwoch, 14. Oktober, empfängt Davos um 19.45 Uhr den tschechischen Vertreter Bílí Tygři Liberec.
Der HCD liegt vor dem letzten Spieltag der Champions-Hockey-League-Ligaphase auf Rang 13. Ein Punkt würde die Qualifikation für die Achtelfinals definitiv sichern.
Liberec kämpft ebenfalls um den Einzug in die K.-o.-Phase und steht nur knapp über dem Strich.
Die Partie erhält damit für beide Mannschaften besondere Bedeutung. Davos will zudem seine Serie von vier Niederlagen beenden und wieder Selbstvertrauen gewinnen.
Lugano als direkter Konkurrent
Am Freitag, 16. Oktober, gastieren die Bündner um 19.45 Uhr beim HC Lugano.
Die Tessiner stehen auf Rang sechs und besitzen zwei Punkte mehr als Davos. Gleichzeitig haben sie eine Partie weniger absolviert.
Offensiv verfügt Lugano mit Jere Innala und Calvin Thürkauf über zwei besonders gefährliche Angreifer.
Innala steht bei sieben Toren und vier Assists, Thürkauf bei fünf Treffern und sechs Vorlagen.
Für die Davoser Defensive wartet damit eine anspruchsvolle Aufgabe.
Zum Abschluss kommen die ZSC Lions
Bereits am Samstag, 17. Oktober, folgt um 19.45 Uhr das Heimspiel gegen die ZSC Lions.
Die Zürcher haben ihre ersten zehn Meisterschaftsspiele gewonnen und damit einen neuen National-League-Rekord aufgestellt.
Zuletzt benötigten sie gegen Lausanne, Lugano und Fribourg-Gottéron jeweils die Verlängerung, blieben aber erfolgreich.
Davos muss deshalb über die gesamte Spielzeit konzentriert auftreten, um die Siegesserie der Gäste zu beenden.
Die drei Begegnungen bieten dem HCD eine Gelegenheit zur sportlichen Wende. Gleichzeitig wird deutlich, wie wichtig die Rückkehr der verletzten Spieler für die kommenden Wochen wäre.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert