Servette fordert Skellefteå im CHL-Kracher

Genève-Servette steht am Donnerstagabend vor seinem bislang grössten Test in der laufenden Champions Hockey League. Die Genfer gastieren um 19.00 Uhr beim schwedischen Meister Skellefteå AIK. Beide Teams haben ihre ersten beiden CHL-Spiele gewonnen – zudem ist die Partie eine Neuauflage des Finals von 2024.

Servette reist mit sechs Punkten nach Nordschweden. Nach dem überzeugenden 6:2 gegen die Eisbären Berlin setzten sich die Grenat auch gegen Storhamar mit 3:2 durch und starteten damit perfekt in die europäische Kampagne.

Auch Skellefteå hat noch keinen Punkt abgegeben. Der schwedische Meister gewann zunächst 6:1 bei HK Nitra und setzte sich anschliessend auswärts gegen Adler Mannheim mit 3:1 durch.

Erinnerungen an den historischen Final von 2024

Die Begegnung weckt bei Genève-Servette beste Erinnerungen. Am 20. Februar 2024 standen sich beide Clubs im CHL-Final in den Vernets gegenüber.

Genf setzte sich damals mit 3:2 durch und gewann als erster Schweizer Club die moderne Champions Hockey League. Eliot Berthon, Sakari Manninen und Daniel Winnik erzielten die Genfer Treffer.

Zweieinhalb Jahre später kommt es nun erstmals wieder zu diesem Duell auf der europäischen Bühne. Ein Titel steht diesmal nicht auf dem Spiel, wichtige Punkte für die Qualifikation aber sehr wohl.

Skellefteå mit beeindruckendem Start

Skellefteå hat in seinen ersten beiden Partien deutlich gemacht, weshalb der Club zu den stärksten Mannschaften Europas zählt. Mit neun erzielten und nur zwei kassierten Toren führen die Schweden nach zwei Runden die CHL-Tabelle an.

Besonders Valter Lindberg und Verteidiger Jonathan Pudas sind gut gestartet. Beide stehen nach den ersten beiden Spielen bereits bei vier Scorerpunkten.

Der amtierende schwedische Meister bestreitet gegen Servette sein erstes CHL-Heimspiel der Saison. Entsprechend dürfte in der Skellefteå Kraft Arena eine intensive Partie warten.

Servettes Offensive bereits in Form

Auch die Genfer verfügen offensiv über starke Argumente. Vesey sammelte in den ersten beiden CHL-Partien fünf Punkte. Markus Granlund, Sakari Manninen und Jesse Puljujärvi stehen bei jeweils vier Punkten.

Granlund traf bereits dreimal, während Puljujärvi vier Assists verbuchte. Gerade die neu zusammengestellte Offensive hat unter Trainer Sam Hallam früh gezeigt, dass sie auf europäischem Niveau für Gefahr sorgen kann.

Beim 6:2 gegen die Eisbären Berlin überzeugte Servette bereits zum Auftakt mit grosser offensiver Effizienz.

Zwei Ungeschlagene kämpfen um den perfekten Start

Sowohl Skellefteå als auch Genève-Servette gehören nach zwei Spieltagen zu den wenigen Teams mit dem Punktemaximum. Für die Genfer ist die Partie gleichzeitig der erste CHL-Auftritt der Saison ausserhalb der Vernets.

Nach dem Spiel in Schweden geht die Reise für Servette direkt weiter. Bereits am Samstag wartet auswärts beim polnischen Meister GKS Tychy die vierte Partie der Regular Season.

Skellefteå bekommt ebenfalls am Samstag erneut Schweizer Besuch und empfängt den HC Davos. Zunächst steht am Donnerstagabend jedoch das Wiedersehen mit jenem Gegner an, der den Schweden 2024 den europäischen Titel vor der Nase wegschnappte.

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert