QR-Code gescannt – und schon in der Falle? So erkennen Sie die neue Masche der Betrüger
von belmedia Redaktion +Instagram-CH Aargau Appenzell Ausserrhoden Appenzell Innerrhoden Aufrufe Basel-Landschaft Basel-Stadt Bern Betrug Ereignisse Freiburg Genf Glarus Graubünden Internetkriminalität Jura Luzern Neuenburg Nidwalden Obwalden polizei.news Polizeinews Prävention Schaffhausen Schweiz Schwyz Solothurn St. Gallen Stadt Winterthur Stadt Zürich Tessin Thurgau Uri Verbrechen Waadt Zürich
Ein kurzer Scan mit dem Smartphone – und schon öffnet sich die gewünschte Seite. QR-Codes gehören längst zum Alltag. Doch genau diese Bequemlichkeit nutzen auch Betrüger aus. Manipulierte Codes können auf gefälschte Webseiten führen und sensible Daten in falsche Hände bringen.
Ob an Parkautomaten, auf Rechnungen, in Briefen oder auf anderen Dokumenten: QR-Codes wirken auf viele Menschen zunächst vertrauenswürdig. Doch hinter dem schwarz-weissen Quadrat kann sich grundsätzlich auch eine manipulierte Internetadresse verbergen.
Wenn der QR-Code auf eine falsche Webseite führt
Beim sogenannten «Quishing» kombinieren Kriminelle QR-Codes mit klassischen Phishing-Methoden. Der manipulierte Code führt beispielsweise auf eine Webseite, die dem Internetauftritt eines bekannten Unternehmens täuschend ähnlich sieht.
Dort sollen Nutzer persönliche Angaben, Passwörter oder Kreditkartendaten eingeben. Genau auf diese Informationen haben es die Betrüger abgesehen.
Besondere Vorsicht bei aufgeklebten QR-Codes
Auch QR-Codes im öffentlichen Raum sollten nicht automatisch als sicher betrachtet werden. Betrüger können beispielsweise einen eigenen Aufkleber über einen vorhandenen QR-Code kleben.
Vor dem Scannen lohnt sich deshalb ein genauer Blick: Wirkt der Code nachträglich aufgeklebt oder manipuliert, sollte man ihn nicht verwenden.
Internetadresse vor dem Öffnen kontrollieren
Viele Smartphones zeigen nach dem Scannen zunächst an, welche Internetadresse geöffnet werden soll. Diese sollte genau kontrolliert werden.
Ungewöhnliche Schreibweisen, unbekannte Domains oder eine Adresse, die nicht zum erwarteten Anbieter passt, können Warnsignale sein.
Bei Kreditkartendaten besonders vorsichtig sein
Wer nach dem Scannen eines QR-Codes plötzlich aufgefordert wird, Passwörter, persönliche Informationen oder Kreditkartendaten einzugeben, sollte besonders vorsichtig sein.
Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, die betreffende Webseite oder App selbst aufzurufen, anstatt dem QR-Code zu folgen.
Was tun, wenn Daten bereits eingegeben wurden?
Wurden Kreditkartendaten auf einer verdächtigen Webseite eingegeben, empfiehlt das Bundesamt für Cybersicherheit, umgehend den Kreditkartendienstleister zu kontaktieren und die Karte sperren zu lassen.
Wurde ein Passwort preisgegeben, sollte dieses unverzüglich geändert werden. Wird dasselbe Passwort auch bei anderen Diensten verwendet, sollte es ebenfalls dort ersetzt werden.
Wichtig: Dieser Beitrag ist ein allgemeiner Sicherheitsratgeber.
Quelle: Bundesamt für Cybersicherheit (BACS)
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