Xhaka bleibt Nati-Captain – auch Embolo darf zurückkehren
von belmedia Redaktion Allgemein Fussball Magazine nachrichtenticker.ch Nationalmannschaft News Orte Regionen Schweiz Schweiz soccer.ch Spiele Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch Themen Ⳇ Verbreitung
Granit Xhaka bleibt Captain der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft. Der Schweizerische Fussballverband (SFV) hat am Dienstag, 27. Oktober 2026, entschieden, dass sowohl Xhaka als auch Breel Embolo ab November wieder für die Nati berücksichtigt werden. Beide hatten die vier Nations-League-Partien im September und Oktober wegen ihrer Verwicklungen in Fälle gefälschter Covid-Zertifikate verpasst. Nationaltrainer Murat Yakin kann damit für die entscheidenden November-Spiele wieder auf seine erfahrenen Führungsspieler zurückgreifen.
Der SFV-Zentralvorstand hat die beiden Fälle nach Abschluss der juristischen Verfahren geprüft und die bereits erfolgten sportlichen Konsequenzen berücksichtigt. Die Rückkehr sei nach einer umfassenden Beurteilung verantwortbar. Besonders klar ist die Entscheidung beim Captainamt: Nationaltrainer, Trainerstaff und Spielerrat haben einstimmig beschlossen, dass Xhaka die Mannschaft weiterhin als Captain anführen soll. Während seiner Abwesenheit hatte Manuel Akanji diese Aufgabe übernommen.
Sportlich befindet sich die Schweiz in einer hervorragenden Ausgangslage. Nach vier Siegen aus vier Nations-League-Spielen führt die Mannschaft ihre Gruppe mit zwölf Punkten und einem Torverhältnis von 11:1 an. Am 13. November reicht in Slowenien bereits ein Unentschieden zum Gruppensieg und direkten Wiederaufstieg in die Liga A. Das definitive Kader wird Murat Yakin am 5. November bekannt geben.
Der Fussballverband beendet die sportliche Auszeit
Die Entscheidung des SFV beendet eine intensive Diskussion über die Zukunft der beiden Nationalspieler.
Xhaka und Embolo waren wegen des Erwerbs gefälschter Covid-Zertifikate aus den Jahren 2021 und 2022 beim vergangenen Zusammenzug nicht berücksichtigt worden.
Der Verband hat die abgeschlossenen Verfahren und die vier verpassten Länderspiele in seine Beurteilung einbezogen.
Nationalteam-Direktor Pierluigi Tami erklärte, dass verschiedene Perspektiven berücksichtigt worden seien. Die Rückkehr im November bezeichnete er als verantwortbar und richtig.
Granit Xhaka bleibt unangefochtener Captain
Besondere Bedeutung besitzt die Bestätigung Xhakas als Mannschaftscaptain.
Während seiner Abwesenheit führte Manuel Akanji die Schweizer Nationalmannschaft durch vier erfolgreiche Nations-League-Partien.
Der Verteidiger übernahm Verantwortung und überzeugte als Führungsspieler.
Trotzdem war für Yakin schon nach dem Oktober-Zusammenzug klar, dass Xhaka weiterhin eine zentrale Rolle spielen sollte.
Nun haben Trainerstaff und Spielerrat den Entscheid einstimmig bestätigt.
Der 34-jährige Mittelfeldspieler bleibt damit auch künftig das wichtigste Bindeglied zwischen Trainerbank und Mannschaft auf dem Spielfeld.
Yakin erhält zwei wichtige Spieler zurück
Murat Yakin hatte bereits nach dem erfolgreichen Oktober-Zusammenzug seinen Wunsch nach einer Rückkehr der beiden Leistungsträger deutlich gemacht.
Xhaka bringt seine Erfahrung, Passqualität und Spielkontrolle ins zentrale Mittelfeld ein.
Embolo erweitert die Möglichkeiten im Angriff. Seine körperliche Präsenz, seine Geschwindigkeit und seine Fähigkeit, Räume für Mitspieler zu öffnen, machen ihn zu einer wichtigen Option.
Gleichzeitig haben andere Spieler während ihrer Abwesenheit überzeugt.
Ardon Jashari erhielt zusätzliche Verantwortung im Mittelfeld, während mehrere jüngere Spieler wertvolle internationale Erfahrung sammeln konnten.
Für Yakin entsteht damit vor allem ein grösserer Konkurrenzkampf.
Neue Regeln für die Schweizer Nationalteams
Der SFV hat aus den beiden Fällen auch organisatorische Konsequenzen gezogen.
Der Zentralvorstand verabschiedete verbindliche Leitlinien für den Umgang mit strafrechtlich relevanten Sachverhalten.
Nationalspieler müssen entsprechende Angelegenheiten künftig zeitnah dem Verband melden. Diese Pflicht gilt unabhängig davon, ob ein Vorfall bereits öffentlich bekannt ist.
Zudem sollen mögliche Massnahmen anhand der konkreten Umstände beurteilt werden.
Das Spektrum reicht von einem Verzicht auf sportliche Konsequenzen über eine vorübergehende Nichtberücksichtigung bis zu einem längerfristigen Ausschluss.
Damit schafft der Verband einheitliche Grundlagen für zukünftige Entscheidungen.
Ein Punkt gegen Slowenien reicht zum Aufstieg
Sportlich ist die Ausgangslage für die Schweiz ausgezeichnet.
Vier Partien, vier Siege und lediglich ein Gegentor: Die Mannschaft von Murat Yakin dominiert ihre Nations-League-Gruppe.
Mit zwölf Punkten liegt sie fünf Zähler vor Slowenien.
Am Freitag, 13. November, treffen beide Mannschaften in Maribor direkt aufeinander.
Ein Unentschieden reicht der Schweiz, um den Gruppensieg vorzeitig sicherzustellen.
Drei Tage später folgt in St. Gallen das letzte Gruppenspiel gegen Schottland.
Die Mannschaft besammelt sich am 9. November in der Ostschweiz. Für denselben Tag ist um 17.00 Uhr ein öffentliches Training im Berit Sitterstadion vorgesehen.
Mit Xhaka und Embolo auf der vorläufigen Kaderliste kann Yakin die Vorbereitung auf die entscheidenden Begegnungen mit einem erweiterten Spielerkreis planen.
| Rang / Team | Sp. | Diff. | Pkt. |
|---|---|---|---|
| 1. Schweiz | 4 | +10 | 12 |
| 2. Slowenien | 4 | +2 | 7 |
| 3. Schottland | 4 | -2 | 4 |
| 4. Nordmazedonien | 4 | -10 | 0 |
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert