Schweiz vor Härtetest in Glasgow – Yakin setzt auf Schwung aus Skopje

Die Schweizer Nationalmannschaft steht am Dienstagabend vor ihrem nächsten Nations-League-Spiel. Nach dem souveränen 3:0-Auswärtssieg gegen Nordmazedonien trifft das Team von Murat Yakin um 20.45 Uhr im Hampden Park auf Schottland. Die Nati reist mit Selbstvertrauen nach Glasgow, muss aber erneut ohne Breel Embolo und Granit Xhaka auskommen.

Der Auftakt in Skopje verlief nahezu ideal. Die Schweiz kontrollierte die Partie, blieb ohne Gegentor und setzte offensiv mehrere Akzente. Zeki Amdouni war mit zwei Toren und einem Assist der auffälligste Spieler, Zachary Athekame bereitete zwei Treffer vor.

Schottland dürfte nun allerdings deutlich mehr Gegenwehr bieten. Die Schweiz kennt den Gegner bestens: Das letzte Duell an der EM 2024 endete 1:1. Im Hampden Park wartet zudem eine traditionell schwierige Aufgabe, denn von neun bisherigen Auswärtsspielen in Schottland gewann die Schweiz nur eines.

Schweiz mit Rückenwind nach Glasgow

Der 3:0-Sieg gegen Nordmazedonien hat der Nati zum Start in die neue Nations-League-Kampagne sofort drei Punkte gebracht.

Besonders erfreulich war die offensive Breite. Neben Amdouni überzeugte Athekame auf der rechten Seite, während Remo Freuler den Führungstreffer erzielte. Auch Ardon Jashari zeigte im zentralen Mittelfeld einen stabilen Auftritt.

Den ausführlichen Bericht zum Auftakt gibt es hier: Amdouni mit Doppelpack – Schweiz startet mit 3:0-Sieg in die Nations League.

Für Yakin ist nun entscheidend, dass die Mannschaft den positiven Rhythmus mitnimmt und sich gleichzeitig auf einen körperlich deutlich unangenehmeren Gegner einstellt.

Embolo bleibt weiterhin draussen

Breel Embolo wird auch gegen Schottland nicht zum Aufgebot gehören. Der Schweizerische Fussballverband hatte bereits vor dem ersten Spiel bekanntgegeben, dass der Stürmer während des gesamten laufenden Zusammenzugs nicht zur Mannschaft stösst.

Damit bleibt Amdouni die naheliegende Option für das Sturmzentrum.

Auch Granit Xhaka fehlt weiterhin. Der langjährige Captain steht für diesen Zusammenzug nicht zur Verfügung, wodurch andere Spieler im Mittelfeld zusätzliche Verantwortung übernehmen müssen.

Genau diese Situation hat in Skopje aber funktioniert. Freuler und Jashari harmonierten gut, während die jüngeren Spieler rundherum ihre Chancen nutzten.

Schottland liegt der Schweiz historisch nicht

Die Bilanz gegen Schottland ist aus Schweizer Sicht insgesamt negativ.

In 17 bisherigen Duellen gewann die Schweiz fünfmal, vier Spiele endeten unentschieden und achtmal setzte sich Schottland durch.

Besonders schwierig waren die Auswärtsspiele. In neun Partien auf schottischem Boden gelang der Schweiz bislang nur ein Sieg.

Dieser Erfolg stammt aus dem Jahr 2006. Damals gewann die Nati in Glasgow mit 3:1.

Das letzte direkte Duell fand an der EM 2024 statt. Schottland und die Schweiz trennten sich in Köln 1:1.

Direkter Wiederaufstieg bleibt das Ziel

Die Schweiz will in dieser Nations-League-Kampagne den direkten Wiederaufstieg in Liga A schaffen.

Nach dem Auftaktsieg ist die Ausgangslage gut. Ein positives Resultat in Glasgow würde die Position in der Gruppe weiter stärken, bevor Anfang Oktober zwei Heimspiele in Luzern folgen.

Am Samstag, 3. Oktober, empfängt die Schweiz Slowenien. Drei Tage später folgt bereits das Rückspiel gegen Nordmazedonien.

Für die Nati beginnt damit die entscheidende Phase dieses ersten Nations-League-Blocks.

🇨🇭 SCHOTTLAND – SCHWEIZ IM ÜBERBLICK

  • Spielbeginn: Dienstag, 29. September 2026, 20.45 Uhr im Hampden Park in Glasgow.
  • Die Schweiz startete mit einem 3:0-Auswärtssieg gegen Nordmazedonien.
  • Breel Embolo und Granit Xhaka stehen auch gegen Schottland nicht zur Verfügung.
  • Von neun bisherigen Auswärtsspielen in Schottland gewann die Schweiz eines.

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert