Tedesco lässt Basel warten – Bundesliga und Serie A bleiben im Fokus
von belmedia Redaktion Allgemein Basel-Stadt Bundesliga Europa Fussball Magazine nachrichtenticker.ch News Orte Regionen Schweiz Schweiz Serie A soccer.ch Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch Super League Themen Transfermarkt Ⳇ Verbreitung
Bei der Trainersuche des FC Basel bleibt Domenico Tedesco angeblich ein konkretes Thema, eine schnelle Entscheidung des 41-Jährigen zeichnet sich derzeit aber nicht ab. Nach Informationen von soccer.ch möchte sich Tedesco nach seinem Aus beim FC Bologna bewusst Zeit für seinen nächsten Schritt nehmen. Dabei soll er weiterhin auf eine interessante Möglichkeit in der Bundesliga oder Serie A hoffen.
Der FC Basel beschäftigt sich weiterhin mit mehreren Trainerprofilen, darunter auch Tedesco. Von einer Einigung mit dem Deutsch-Italiener kann jedoch keine Rede sein. Vielmehr deutet derzeit einiges darauf hin, dass auch Tedesco selbst seine Möglichkeiten sorgfältig abwägt und nicht wenige Tage nach seinem Ende in Bologna bereits die nächste Aufgabe übernehmen möchte.
Ganz ausschliessen lässt sich eine schnelle Entwicklung dennoch nicht. Basel befindet sich seit dem Heimspiel gegen St. Gallen in einer rund dreiwöchigen Nationalmannschaftspause. Genau dieses Zeitfenster könnte Bewegung in die Trainersuche bringen, weil ein neuer Chefcoach vergleichsweise viel Zeit hätte, um die Mannschaft kennenzulernen und erste taktische Anpassungen vorzunehmen.
Tedesco will offenbar nicht vorschnell entscheiden
Nach Informationen von soccer.ch ist die Ausgangslage bei Tedesco derzeit offen. Der ehemalige Trainer von Schalke 04 und RB Leipzig soll einem Engagement in Basel nicht grundsätzlich abgeneigt sein, möchte seine Möglichkeiten aber zunächst abwarten.
Dabei spielen insbesondere Deutschland und Italien eine Rolle. Tedesco kennt die Bundesliga aus seiner Zeit bei Schalke und Leipzig bestens. In Leipzig gewann er 2022 den DFB-Pokal. Auch die Serie A ist für ihn nach seiner jüngsten Station in Bologna ein naheliegender Markt.
Dass aktuell kein passender Trainerposten verfügbar ist, bedeutet allerdings nicht, dass dies in den kommenden Wochen so bleiben muss. Gerade während einer laufenden Saison können sich Situationen bei Klubs schnell verändern.
Basel prüft weiterhin mehrere Kandidaten
Auch beim FCB besteht kein Grund, sich vorschnell auf einen einzelnen Namen festzulegen. Bereits am Dienstag hatte sportaktuell.ch über das Interesse der Basler an Tedesco und weitere geprüfte Trainerprofile berichtet.
Der Klub hat bislang keinen Kandidaten öffentlich bestätigt. Nach der Trennung von Stephan Lichtsteiner führt Luigi Nocentini die Mannschaft interimistisch. Der FCB gewann unter ihm zunächst 4:2 beim FC Luzern, verlor anschliessend aber zuhause mit 1:3 gegen den FC St. Gallen.
Die sportliche Führung kann die aktuelle Pause deshalb nutzen, um die verschiedenen Optionen genauer zu prüfen.
Nationalmannschaftspause könnte zur Chance werden
Für Basel wäre eine Verpflichtung während der Pause attraktiv. Ein neuer Trainer hätte Zeit für mehrere Trainingseinheiten, ohne unmittelbar alle drei oder vier Tage ein Pflichtspiel bestreiten zu müssen.
Umgekehrt könnte genau dieser Zeitraum auch für Tedesco entscheidend sein. Sollte sich in Deutschland oder Italien keine interessante Möglichkeit ergeben und der FCB seine Bemühungen konkretisieren, könnte eine Basler Lösung für den 41-Jährigen an Attraktivität gewinnen.
Fest steht nach aktuellem Stand lediglich: Tedesco ist beim FC Basel ein Thema, aber weder alleiniger Kandidat noch bereits auf dem Weg zur Unterschrift. Nach Informationen von soccer.ch möchte er seine Entscheidung nicht überstürzen. Die kommenden Wochen könnten deshalb für beide Seiten entscheidend werden.
- Domenico Tedesco ist seit seiner Freistellung beim FC Bologna am 16. September ohne Verein und kurzfristig verfügbar.
- Der FC Basel beschäftigt sich nach Informationen von soccer.ch weiterhin mit mehreren Trainerprofilen.
- Tedesco soll seine Optionen abwägen und insbesondere mögliche Aufgaben in der Bundesliga und Serie A im Auge behalten.
- Basels rund dreiwöchige Nationalmannschaftspause bietet grundsätzlich ein günstiges Zeitfenster für einen Trainerwechsel.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert