Sturm-Chaos: Schweizer Beachsoccer-Frauen verlieren 2:4
von belmedia Redaktion #Schweizweit Allgemein Europa Frauenfussball Fussball Magazine nachrichtenticker.ch News Orte Regionen Schweiz Schweiz Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch Themen Ⳇ Verbreitung
Die Schweizer Beachsoccer-Frauen sind mit einer Niederlage in das EM-Superfinal in Viareggio gestartet. Gegen die Ukraine unterlag das Team von Nationaltrainer Michael Woodtli mit 2:4. Ein heftiger Sturm sorgte dabei für einen längeren Unterbruch und zwang die Organisatoren, die Partie ohne Zuschauer zu Ende zu spielen.
Knapp drei Minuten vor Ende des ersten Drittels musste das Spiel beim Stand von 0:1 unterbrochen werden. Der Sturm hatte die Infrastruktur rund um das Stadion beschädigt, auch die Übertragung konnte nicht fortgesetzt werden.
Nach gut einer halben Stunde wurde die Partie hinter verschlossenen Türen wieder aufgenommen. Michelle Eisenegger und Nathalie Schenk erzielten im Schlussdrittel die beiden Schweizer Treffer, konnten die Auftaktniederlage aber nicht mehr verhindern.
Ukraine zieht auf 2:0 davon
Die Ukraine erwischte den besseren Start. Kostiuk brachte ihr Team bereits früh im ersten Drittel mit 1:0 in Führung. Noch bevor die Schweiz richtig reagieren konnte, zwang das Unwetter beide Mannschaften zu einer ungeplanten Pause.
Nach der Wiederaufnahme erhöhte Kostiuk im zweiten Drittel auf 2:0. Die Schweizerinnen gingen damit mit einem klaren Rückstand in den letzten Abschnitt.
Dort entwickelte sich eine deutlich offenere Partie. Die Ukraine erhöhte zunächst auf 3:0, ehe Eisenegger den ersten Schweizer Treffer erzielte. Nach dem 4:1 gelang Schenk noch das 2:4, zu einer Wende reichte es jedoch nicht mehr.
Sturm beschädigt Infrastruktur
Der aussergewöhnliche Spielunterbruch prägte den EM-Auftakt zusätzlich. Beach Soccer Worldwide bestätigte, dass der heftige Sturm Schäden im Stadionbereich verursacht hatte.
Aus Sicherheitsgründen wurde die Partie zunächst gestoppt. Als sie später fortgesetzt werden konnte, blieben die Zuschauerränge geschlossen. Auch eine reguläre Live-Übertragung war aufgrund der Schäden nicht mehr möglich.
Sportlich bedeutet das 2:4 für die Schweiz einen Fehlstart in die kurze Gruppenphase. Nur die beiden besten Teams der Dreiergruppe erreichen die Halbfinals.
Portugal wird zum Schlüsselspiel
Für die Schweizerinnen geht es am Freitag gegen Portugal weiter. Nach der Niederlage gegen die Ukraine erhält diese Partie bereits entscheidenden Charakter.
Die Ausgangslage ist umso bemerkenswerter, weil die Schweiz die Ukraine während der ersten Saisonphase noch deutlich mit 4:0 bezwungen hatte. Damals sicherte sich das Team mit starken Auftritten gegen England, Spanien und die Ukraine frühzeitig die Qualifikation für das Superfinal.
In Viareggio muss nun eine Reaktion folgen. Gruppe B besteht aus der Schweiz, der Ukraine und Portugal. In der zweiten Gruppe kämpfen Gastgeber Italien, Spanien und Polen um die beiden Halbfinalplätze.
Schweizer Beachsoccer auch bei den Männern vertreten
Parallel zum Frauen-Wettbewerb wird in Viareggio auch das Superfinal der Männer ausgetragen. Die Schweizer Männer sind dort in einer hochkarätigen Gruppe mit Spanien, Portugal und Belarus gefordert.
Für die Frauen richtet sich der Fokus nun vollständig auf Portugal. Ein Sieg würde die Chance auf den Einzug in die Halbfinals am Leben halten.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert