WTA-Tennis in Montreux startet – Simona Waltert führt Heimturnier als Nummer 1 an
von belmedia Redaktion Draussen Magazine nachrichtenticker.ch News Orte Regionen Resultate Schweiz Schweiz Schweizer Tennis Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch Tennis tennis.ch Themen Turniere Waadt WTA Tour Ⳇ Verbreitung
In Montreux beginnt am Montag das Hauptfeld des einzigen WTA-Turniers der Schweiz. Beim Montreux Nestlé Open führt Simona Waltert die Setzliste als Nummer 1 an. Für besonderes Interesse sorgt bereits die erste Runde: Die Bündnerin trifft am Dienstag im Schweizer Duell auf Rebeka Masarova.
Vom 7. bis 13. September wird auf den Sandplätzen des Montreux Tennis Club um den Titel des WTA-125-Turniers gespielt. Die Veranstaltung feiert in diesem Jahr ihre zehnte Ausgabe.
Neben Waltert und Masarova stehen mit Valentina Ryser und Wildcard-Spielerin Alina Granwehr weitere Schweizerinnen im Hauptfeld.
Die ersten Partien der Runde der letzten 32 beginnen am Montag ab 11.00 Uhr. Für die Schweizer Topgesetzte wird es einen Tag später ernst.
Waltert führt die Setzliste an
Simona Waltert nimmt in Montreux eine ungewohnte, aber attraktive Rolle ein. Die 25-Jährige ist als Nummer 1 gesetzt und führt damit das gesamte Hauptfeld an.
Hinter ihr folgen die Spanierin Marina Bassols Ribera als Nummer 2, Noma Noha Akugue aus Deutschland als Nummer 3 und die Französin Fiona Ferro als Nummer 4. Ebenfalls gesetzt sind Andrea Lazaro Garcia, Tamara Zidansek, Lola Radivojevic und Dalma Galfi.
Für Waltert bietet das Heimturnier die Gelegenheit zu einer schnellen sportlichen Reaktion. Bei den US Open war die Bündnerin zuletzt bereits in der ersten Runde ausgeschieden. sportaktuell.ch berichtete über Walterts knappe Dreisatzniederlage gegen Nadia Podoroska in New York.
Nun wechselt sie vom Hartplatz in Flushing Meadows zurück auf Sand – und darf vor heimischem Publikum selbst Ansprüche auf einen langen Turnierlauf stellen.
Schweizer Duell gegen Rebeka Masarova
Ein einfacher Auftakt wartet auf Waltert allerdings nicht. Bereits in der ersten Runde kommt es zum Schweizer Duell mit Rebeka Masarova.
Die beiden kennen sich gut von der Tour. Erst in dieser Saison trafen sie beim WTA-125-Turnier im portugiesischen Oeiras aufeinander. Damals setzte sich Waltert nach 2:33 Stunden mit 6:3, 4:6, 6:2 durch.
Masarova besitzt mit ihrem druckvollen Aufschlag und aggressiven Grundlinienspiel jedoch die Qualität, Waltert auch in Montreux zu fordern.
Unabhängig vom Ausgang steht damit bereits fest, dass mindestens eine Schweizerin den Achtelfinal erreicht.
Auch Ryser und Granwehr im Hauptfeld
Valentina Ryser bekommt es in der ersten Runde mit der als Nummer 8 gesetzten Ungarin Dalma Galfi zu tun. Auch für die 25-jährige Schweizerin bietet das Turnier eine attraktive Gelegenheit, sich vor heimischem Publikum auf WTA-Stufe zu präsentieren.
Alina Granwehr erhielt von den Organisatoren eine Wildcard für das Hauptfeld. Ihre Gegnerin wird über die Qualifikation bestimmt.
Damit sind im derzeit feststehenden Hauptfeld vier Schweizerinnen vertreten. Weitere heimische Spielerinnen versuchten über die Qualifikation, sich einen zusätzlichen Platz in der Runde der letzten 32 zu sichern.
Einziges WTA-Turnier der Schweiz feiert Jubiläum
Das Montreux Nestlé Open gehört zur Kategorie WTA 125 und wird auf Sand ausgetragen. Nach Angaben der Veranstalter handelt es sich um das grösste Frauentennisturnier der Schweiz und aktuell um das einzige Schweizer Turnier im WTA-Kalender.
2026 findet die Veranstaltung zum zehnten Mal statt. Die ersten Hauptfeldpartien werden am Montag und Dienstag gespielt, am Mittwoch und Donnerstag folgen die Achtelfinals.
Die Viertelfinals sind für Freitag vorgesehen, die Halbfinals für Samstag. Das Endspiel findet am Sonntag, 13. September, um 14.00 Uhr statt.
Aus Schweizer Sicht richtet sich der Fokus zunächst aber auf Dienstag. Dann wird sich zeigen, ob Topgesetzte Waltert ihrer Favoritenrolle gerecht werden kann – oder ob Masarova im direkten Schweizer Duell für die erste grosse Verschiebung im Turnierbaum sorgt.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert