Hintergrund

Qualität am Bau: Abnahmen, Checklisten und Beweissicherung ohne Streit

Klare Prozesse bei Bauabnahmen und strukturierte Dokumentation sichern Qualität und vermeiden Konflikte. Digitale Tools und Checklisten schaffen Transparenz für alle Beteiligten. Bauprojekte sind komplexe Vorhaben mit zahlreichen Akteuren. Damit die Qualität gesichert und Streitigkeiten vermieden werden, spielen Abnahmen, Prüfpläne und Beweissicherung eine zentrale Rolle. Durch klare Abläufe, Checklisten und digitale Dokumentation lassen sich Mängel frühzeitig erkennen und beheben – bevor sie zum Konflikt werden.

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Brücken erhalten, nicht ersetzen: CFK-Lamellen, Monitoring und Bauwerksdiagnose

Der Erhalt bestehender Brücken ist technisch und wirtschaftlich oft sinnvoller als ein Neubau. Moderne Methoden wie CFK-Lamellen, digitale Bauwerksdiagnose und Monitoring verlängern die Lebensdauer deutlich. In der Schweiz gibt es über 9'000 Brücken im Nationalstrassennetz. Viele stammen aus den 1960er- und 1970er-Jahren und sind heute stark beansprucht. Anstatt sie teuer und ressourcenintensiv zu ersetzen, setzen Fachleute zunehmend auf Ertüchtigung und Überwachung. Faserverbundwerkstoffe, digitale Sensorik und präzise Diagnostik sichern Tragfähigkeit und verlängern Nutzungsdauern.

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Photovoltaik im Wohnbau: Dachintegration, Speichertechnik und Wirtschaftlichkeit

Photovoltaiksysteme sichern nachhaltige Energieversorgung und steigern den Immobilienwert. Dachintegration, Speichertechnik und Subventionen prägen die Schweizer Praxis. Die Energiewende macht Photovoltaik im Wohnbau zu einem zentralen Baustein der Stromversorgung. In der Schweiz wird der Einbau von Solaranlagen gezielt gefördert und ist rechtlich privilegiert. Moderne Systeme integrieren sich nahtlos in Dächer, bieten Speicherlösungen für Eigenverbrauch und eröffnen die Möglichkeit, Strom ins Netz einzuspeisen. Wirtschaftlichkeit, Planung und gesetzliche Rahmenbedingungen sind dabei entscheidend.

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Erdsondenheizung: Planung, Effizienz und rechtliche Aspekte

Erdsondenheizungen nutzen erneuerbare Energie aus dem Erdreich für nachhaltige Wärmeversorgung. Planung, Effizienz und rechtliche Vorgaben bestimmen ihre Umsetzung. Die Erdsondenheizung hat sich in der Schweiz als effiziente und klimafreundliche Heizlösung etabliert. Sie nutzt Erdwärme, die in einer Tiefe von bis zu mehreren hundert Metern konstant verfügbar ist. Eine fachgerechte Planung ist entscheidend, da Bohrungen, Genehmigungen und geologische Gegebenheiten den Einsatz beeinflussen. Neben der hohen Energieeffizienz bietet diese Heizform auch langfristige Kostenstabilität.

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Wohnungsbau im Plus, Tiefbau im Minus: Bauindex Q2 2025 zeigt gemischtes Bild

Geprägt vom rückläufigen Tiefbau sank der Umsatz um 3,5 Prozent im zweiten Quartal 2025 gegenüber dem Vorjahr. Der Wohnungsbau entwickelte sich zwar positiv, kann die Wohnungsnot jedoch nicht aufhalten. Die tieferen Wohnbaugesuche lassen zudem erwarten, dass der Aufschwung bereits in der zweiten Hälfte 2026 wieder vorbei sein wird.

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Bionisches Bauen: Strukturen aus der Natur als Vorbild für die Architektur

Architektur nimmt seit Jahrhunderten Anleihen an der Natur. Heute treibt die Bionik die Entwicklung innovativer Bauweisen entscheidend voran. Von den mikrostrukturierten Oberflächen bis zu grossflächigen Tragwerken: Bionisches Bauen zeigt, wie sich evolutionäre Lösungen in nachhaltige Architektur übertragen lassen.

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Smarte Fassaden: Adaptive Gebäudehüllen für Energieeffizienz und Komfort

Architektur und Technologie verschmelzen zu dynamischen Gebäudehüllen. Smarte Fassaden reagieren auf Umweltreize und optimieren Ressourcen. Die Fassade als Schnittstelle zwischen Innen- und Aussenraum wird neu gedacht. Innovative Systeme ermöglichen nicht nur Energieeinsparungen, sondern auch eine Steigerung von Komfort und Lebensqualität. Adaptive Gebäudehüllen sind heute mehr als nur eine Vision moderner Architektur – sie werden zu einem Schlüsselfaktor für nachhaltiges Bauen.

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Basel-Stadt startet Pilotprojekt: Erste e-Baustelle mit Elektro-Baumaschinen

Das Bau- und Verkehrsdepartement erprobt ab Montag, 25. August 2026 in der Hegenheimerstrasse den Bau einer Wertstoffsammelstelle mit Elektro-Baumaschinen. Der kantonale Pilotversuch e-Baustelle wird unter anderem von der Hochschule Luzern begleitet und soll dazu beitragen, die Grundlagen für den künftigen Einsatz von elektrifizierten Baumaschinen im Kanton und der ganzen Schweiz zu schaffen. Die kantonale Klimaschutzstrategie sieht vor, dass Baustellen im Kanton Basel-Stadt ab 2037 vor Ort kein CO2 mehr verursachen.

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Wasserwirtschaft im Städtebau: Innovative Systeme für Retention und Nutzung

Wassermanagement prägt zunehmend die Planung moderner Städte. Intelligente Systeme für Speicherung und Nutzung werden zur zentralen Ressource. Die Gestaltung urbaner Räume steht heute stärker denn je im Zeichen nachhaltiger Wasserwirtschaft. Städte sehen sich mit steigenden Anforderungen an Hochwasserschutz, Trinkwasserversorgung und Energiegewinnung konfrontiert. Gleichzeitig gilt es, Wasser als wertvolles Gut ökologisch sinnvoll zu nutzen. Neue Strategien für Retention und Wiederverwendung stehen dabei im Zentrum einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung.

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Holz-Hybridbau: Kombination traditioneller und moderner Materialien

Holz erlebt im Bauwesen eine Renaissance. Gleichzeitig ergänzen moderne Baustoffe die traditionellen Strukturen mit Effizienz und Nachhaltigkeit. Holz-Hybridbauwerke verbinden das Beste aus zwei Welten: die natürliche Eleganz und Klimafreundlichkeit von Holz mit der Stabilität, Dauerhaftigkeit und Flexibilität moderner Materialien wie Beton, Stahl und Glas. Durch diese Kombination entstehen Gebäude, die sowohl ökologischen als auch ökonomischen Anforderungen gerecht werden und sich durch hohe architektonische Qualität auszeichnen.

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Form und Funktion: Organische Architektur als Antwort auf starre Raster

Architektur prägt den Alltag und spiegelt zugleich gesellschaftliche Entwicklungen. Organische Bauformen stellen dabei einen Gegenentwurf zu strengen geometrischen Strukturen dar. Der Trend zur organischen Architektur zeigt, dass Bauen mehr sein kann als die Umsetzung von statischen Vorgaben. Fliessende Formen, natürliche Materialien und raumgreifende Konzepte schaffen Atmosphären, die sich von monotonen Rasterfassaden abheben und neue Lebensqualität eröffnen.

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Das Baugesuch der Zukunft: Wie digitale Prozesse Zeit und Nerven sparen

Digitale Baugesuche revolutionieren die Kommunikation zwischen Bauherrschaften, Architekten und Behörden. Effizienz und Transparenz treten an die Stelle von Papierbergen. Der digitale Bauantrag beschleunigt Verfahren, reduziert Fehlerquellen und spart Kosten. Erste Erfahrungen in Deutschland und der Schweiz zeigen, wie sich Prozesse im Bauwesen nachhaltig verändern.

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Bauen ohne Beton: Innovative Materialien für das CO₂-neutrale Haus

Traditioneller Beton ist einer der grössten CO₂-Verursacher weltweit. Neue Baustoffe bieten Alternativen mit beeindruckendem Potenzial. Von 3D-gedruckter Erde bis zu Bausteinen aus Pilzen – die Materialforschung schafft Lösungen für nachhaltige Gebäude, die ohne Beton auskommen und gleichzeitig architektonische Freiheit ermöglichen.

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Tradition trifft Zeitgeist: Das Grand Restaurant im Gstaad Palace neu interpretiert

Das kulinarische Herzstück des Gstaad Palace erlebt eine fulminante Renaissance: Nach umfassendem Umbau von März bis Juni 2025 präsentiert sich das Le Grand Restaurant in einem neuen Design. Es trägt die Handschrift des renommierten Architektenduos Fischbach & Aberegg aus Zug, das dem traditionsreichen Restaurant mit viel Gespür für Geschichte und Zeitgeist ein modernes, warmes Ambiente verliehen hat.

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Ein HUF Haus für Generationen: Familie Müller verwirklicht Wohntraum in Holz und Glas

Für Familie Müller war der Traum vom eigenen Zuhause lange Zeit eng mit dem Wunsch nach einem traditionellen Bauernhof verbunden. Doch nach intensiver Suche und einigen Herausforderungen entschieden sie sich 2002, ihr vorhandenes Grundstück in schöner Lage als Basis für ein ganz neues Wohnkonzept zu nutzen - und fanden in HUF HAUS ihren idealen Partner. Im Erfahrungsbericht über Huf Haus berichten die beiden, ob sie ihre Entscheidung bereuen.

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Baustoff der Zukunft: Carbonbeton, seine Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten

Carbonbeton ersetzt Stahlbeton in zahlreichen Bereichen. Der neue Baustoff revolutioniert die Bauindustrie mit Leichtigkeit und Dauerhaftigkeit. Das kohlenstoffbasierte Material verspricht schlankere Konstruktionen, längere Lebensdauer und enorme Ressourceneinsparungen. Forschung und Praxis zeigen bereits erste Grossprojekte mit dem Hightech-Material.

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Zuger Baukultur im Fokus: Kanton sucht herausragende Architekturprojekte bis 2025

Mit der Auszeichnung guter Bauten im Kanton Zug soll das Bewusstsein für qualitätsvolles Bauen in der Öffentlichkeit angeregt und die Auseinandersetzung mit der Baukultur gefördert werden. In Frage kommen Bauwerke zwischen 2016 und 2025. Die öffentliche Ausschreibung wird von der Baudirektion in Zusammenarbeit mit dem BauForumZug durchgeführt. Vorschläge können bis zum 15. Dezember 2025 eingereicht werden.

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Innovative Fassadengestaltung: Energieeffizienz trifft auf modernes Design

Moderne Fassaden sind mehr als nur äussere Hüllen. Sie verbinden Ästhetik, Funktionalität und nachhaltige Bauprinzipien. Die Entwicklung innovativer Fassadensysteme verändert das Erscheinungsbild zeitgenössischer Architektur. Neben gestalterischen Aspekten steht heute die Optimierung der Energieeffizienz im Vordergrund. Dies gelingt durch intelligente Materialwahl, technische Innovationen und nachhaltige Baukonzepte, die sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile bieten.

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