Churer Haus "zur Metzg": Sanierung mit archäologischer Begleitung
Mitten in der Churer Stadtgeschichte: Erstmals im Jahr 1254 wird die „Metzg“ am Churer Arcas in den Schriftquellen erwähnt.
Über die Jahrhunderte diente das Gebäude unterschiedlichen Zwecken – es wurde geschlachtet, gebadet und gelernt. Ab 1974 zog die Volksbibliothek ein.
Seit Ende April wird das Haus „zur Metzg“ nun von der Bürgergemeinde Chur umfassend umgebaut und saniert. Begleitet werden die Arbeiten vom Archäologischen Dienst Graubünden, denn unter dem Boden verbergen sich bedeutende Spuren der Vergangenheit.
Diese werden derzeit freigelegt und dokumentiert.
Ab September folgen weitere Grabungen, die noch tiefer in die Geschichte der Churer Altstadt führen werden.
Quelle: Kanton Graubünden
Bildquelle: Peter Thomas, Archäologischer Dienst Graubünden
